The Fort Worth Press - Frankreichs Abgeordnete diskutieren Diskriminierungsverbot von Haartrachten

USD -
AED 3.6725
AFN 64.506089
ALL 81.74754
AMD 361.929846
ANG 1.790365
AOA 916.999795
ARS 1515.740799
AUD 1.433507
AWG 1.8025
AZN 1.700285
BAM 1.744856
BBD 2.013944
BDT 123.295432
BGN 1.683441
BHD 0.377736
BIF 2991.778964
BMD 1
BND 1.280405
BOB 11.844107
BRL 4.987033
BSD 0.999924
BTN 96.667826
BWP 13.756033
BYN 3.041855
BYR 19600
BZD 2.011089
CAD 1.42719
CDF 2315.0002
CHF 0.83118
CLF 0.024798
CLP 979.180033
CNY 6.702296
CNH 6.693385
COP 3207.54
CRC 456.246627
CUC 1
CUP 23.99868
CVE 98.37316
CZK 21.773598
DJF 178.059889
DKK 6.67673
DOP 60.602816
DZD 134.627832
EGP 52.365698
ERN 15
ETB 162.459731
EUR 0.89325
FJD 2.24825
FKP 0.757083
GBP 0.756025
GEL 2.589851
GGP 0.757083
GHS 11.754105
GIP 0.757083
GMD 74.000079
GNF 8796.620528
GTQ 7.644716
GYD 209.141639
HKD 7.84782
HNL 26.83992
HRK 6.729198
HTG 130.93884
HUF 326.541031
IDR 17922
ILS 3.06346
IMP 0.757083
INR 96.757699
IQD 1514.847378
IRR 1732149.999852
ISK 122.020012
JEP 0.757083
JMD 158.703536
JOD 0.708974
JPY 158.391502
KES 129.71007
KGS 87.450261
KHR 4060.166475
KMF 440.000074
KPW 900.000318
KRW 1341.549827
KWD 0.31098
KYD 0.833266
KZT 454.380002
LAK 22423.152927
LBP 89543.891265
LKR 330.845716
LRD 170.989125
LSL 16.543418
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429683
MAD 9.819027
MDL 17.92861
MGA 4458.976612
MKD 54.92981
MMK 2099.693915
MNT 3600.849225
MOP 8.082417
MRU 39.958604
MUR 47.459983
MVR 15.410303
MWK 1733.851363
MXN 18.383703
MYR 4.085803
MZN 63.905187
NAD 16.543713
NGN 1329.859843
NIO 36.801278
NOK 9.567915
NPR 154.668165
NZD 1.78312
OMR 0.384505
PAB 0.999915
PEN 3.429255
PGK 4.533917
PHP 62.799024
PKR 276.897808
PLN 3.918935
PYG 5687.419428
QAR 3.654847
RON 4.770503
RSD 104.84898
RUB 85.101561
RWF 1473.918047
SAR 3.754524
SBD 8.081105
SCR 13.946155
SDG 601.49681
SEK 9.99959
SGD 1.28129
SHP 0.755886
SLE 24.625008
SLL 20969.491881
SOS 571.420924
SRD 37.6925
STD 20697.981008
STN 21.857728
SVC 8.749336
SYP 13002.000254
SZL 16.540206
THB 33.553502
TJS 9.199181
TMT 3.5
TND 2.984222
TOP 2.40776
TRY 49.3423
TTD 6.792847
TWD 31.955972
TZS 2640.002954
UAH 44.910719
UGX 4088.733456
UYU 40.164333
UZS 11899.525821
VES 873.638703
VND 25881
VUV 120.049533
WST 2.785534
XAF 585.933764
XAG 0.016445
XAU 0.000239054873
XCD 2.70255
XCG 1.802139
XDR 0.707052
XOF 585.933764
XPF 106.398069
YER 236.149808
ZAR 16.529695
ZMK 9001.199432
ZMW 19.873405
ZWL 321.999592
SSP 5753.260075
MXV 2.076896
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Frankreichs Abgeordnete diskutieren Diskriminierungsverbot von Haartrachten
Frankreichs Abgeordnete diskutieren Diskriminierungsverbot von Haartrachten / Foto: © AFP/Archiv

Frankreichs Abgeordnete diskutieren Diskriminierungsverbot von Haartrachten

Frankreich könnte weltweit das erste Land werden, das eine Diskriminierung wegen der Haartracht ausdrücklich verbietet. Die Abgeordneten der Nationalversammlung debattieren am Donnerstag einen Gesetzesentwurf, wonach eine Diskriminierung im Beruf "wegen der Frisur, der Farbe, der Länge oder der Textur der Haare" mit einer Geld- und auch Haftstrafe geahndet werden kann.

Textgröße:

Der Vorschlag stützt sich auf Studien aus dem angelsächsischen Raum, da in Frankreich Umfragen und Statistiken nach ethnischen Kriterien verboten sind. "Zwei Drittel afroamerikanischer Frauen ändern ihre Frisur, wenn sie ein Vorstellungsgespräch haben", zitieren die Initiatoren eine in den USA erschienene Umfrage.

Weitere britische und US-Studien belegten, dass Frauen, die krause Haare mit chemischen Mitteln glätten, ein dreifach erhöhtes Risiko haben, Gebärmutterkrebs oder Nierenprobleme zu bekommen.

"Es ist auch ein Thema der öffentlichen Gesundheit", sagte der Abgeordnete Olivier Serva von der Splitterpartei Liot, der den Gesetzesvorschlag eingebracht hatte. Der Text orientiere sich an einem Gesetz, das in den USA in etwa der Hälfte der Bundesstaaten verabschiedet worden sei.

Etwa 60 Abgeordnete mehrerer Parteien unterzeichneten den Vorstoß, was auf eine relativ große Unterstützung in der Nationalversammlung hindeuten könnte.

Kritiker verweisen darauf, dass ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der äußerlichen Erscheinung bereits im französischen Arbeitsrecht verankert sei. "Es gibt da keine Gesetzeslücke", sagt der Arbeitsrechtler Eric Rocheblave. Der rechtskonservative Abgeordnete Fabien di Filippo warnte davor, "ein angelsächsisches Gesetz samt dessen Opferlogik" zu importieren.

Die Verfechter des Gesetzes erklären, es gehe nicht um eine Ausweitung, sondern um eine Präzisierung der bereits im Gesetz erwähnten Diskriminierungsfälle. "Es ist nützlich, manche Phänomene zu benennen, auch wenn sie nicht neu sind", sagte Serva. Das geplante Gesetz ermögliche es, dass Betroffene als Opfer anerkannt werden.

Serva nannte als Beispiel Menschen mit krausen Haaren, die sich für eine natürliche Afro-Frisur entscheiden und am Arbeitsplatz deswegen mit dummen Sprüchen konfrontiert werden, etwa "Oh, da kommt Bob Marley".

Michelle Obama, ehemalige First Lady der USA, hatte im vergangenen November in einem Interview eingeräumt, dass sie sich verpflichtet gefühlt habe, während der Amtszeit ihres Mannes ihre Haare zu glätten.

In Frankreich hatte der Fall eines Air France-Flugbegleiters Aufsehen erregt, der nach einem zehn Jahre dauernden Verfahren durchgesetzt hatte, Afro-Zöpfe zu tragen. Das Berufungsgericht hatte entschieden, dass das Verbot der Fluggesellschaft einer Diskriminierung wegen des Geschlechts gleichkomme, da Flugbegleiterinnen Afro-Zöpfe erlaubt sind.

K.Ibarra--TFWP