The Fort Worth Press - Kritik an geplanter Kürzung der Subventionen für Landwirtschaft hält an

USD -
AED 3.672496
AFN 64.999951
ALL 81.749916
AMD 362.319931
ANG 1.790365
AOA 916.999825
ARS 1517.549398
AUD 1.436689
AWG 1.8
AZN 1.697406
BAM 1.747811
BBD 2.014182
BDT 123.181412
BGN 1.683441
BHD 0.37705
BIF 3000
BMD 1
BND 1.28025
BOB 12.000053
BRL 5.020199
BSD 0.999987
BTN 96.714521
BWP 13.824844
BYN 3.066935
BYR 19600
BZD 2.01126
CAD 1.42615
CDF 2314.999799
CHF 0.83285
CLF 0.024751
CLP 977.28816
CNY 6.70455
CNH 6.70179
COP 3248.49
CRC 456.562244
CUC 1
CUP 24.000894
CVE 98.750351
CZK 21.803007
DJF 177.719923
DKK 6.672901
DOP 60.349584
DZD 134.53596
EGP 52.373301
ERN 15
ETB 160.999758
EUR 0.89275
FJD 2.2503
FKP 0.753189
GBP 0.756725
GEL 2.574981
GGP 0.753189
GHS 11.819612
GIP 0.753189
GMD 74.000407
GNF 8755.000077
GTQ 7.637967
GYD 209.155291
HKD 7.84714
HNL 26.845398
HRK 6.725904
HTG 130.956211
HUF 326.567007
IDR 17898.9
ILS 3.072201
IMP 0.753189
INR 96.75705
IQD 1310
IRR 1732150.000094
ISK 122.309691
JEP 0.753189
JMD 158.865058
JOD 0.708975
JPY 157.9105
KES 129.819841
KGS 87.4485
KHR 4060.000248
KMF 439.999788
KPW 900.000318
KRW 1338.119951
KWD 0.31036
KYD 0.833423
KZT 447.018136
LAK 22460.000254
LBP 89550.000315
LKR 330.857909
LRD 171.150092
LSL 16.620357
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425023
MAD 9.97375
MDL 17.810545
MGA 4499.999691
MKD 54.987989
MMK 2099.693644
MNT 3596.990612
MOP 8.084004
MRU 40.149726
MUR 47.380125
MVR 15.409997
MWK 1742.000038
MXN 17.979265
MYR 4.086602
MZN 63.910127
NAD 16.629564
NGN 1329.599408
NIO 36.669769
NOK 9.572403
NPR 154.747383
NZD 1.78582
OMR 0.3845
PAB 1
PEN 3.446497
PGK 4.449921
PHP 62.698023
PKR 276.999624
PLN 3.908415
PYG 5834.699887
QAR 3.646043
RON 4.779702
RSD 104.783988
RUB 85.500359
RWF 1474
SAR 3.753204
SBD 8.065041
SCR 13.901475
SDG 601.498647
SEK 9.997959
SGD 1.279485
SHP 0.754461
SLE 24.67987
SLL 20969.491881
SOS 571.503214
SRD 37.871008
STD 20697.981008
STN 22.15
SVC 8.750592
SYP 13002.000254
SZL 16.569966
THB 33.620024
TJS 9.230295
TMT 3.5
TND 2.99705
TOP 2.40776
TRY 49.214007
TTD 6.783645
TWD 31.863021
TZS 2635.000047
UAH 44.87185
UGX 4075.012399
UYU 40.10688
UZS 11794.999769
VES 872.77465
VND 25980.5
VUV 120.182413
WST 2.784712
XAF 585.605501
XAG 0.016735
XAU 0.000243471613
XCD 2.70255
XCG 1.802299
XDR 0.707052
XOF 585.605501
XPF 106.603256
YER 236.224955
ZAR 16.63665
ZMK 9001.201083
ZMW 19.890974
ZWL 321.999592
SSP 5747.740458
MXV 2.032095
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Kritik an geplanter Kürzung der Subventionen für Landwirtschaft hält an
Kritik an geplanter Kürzung der Subventionen für Landwirtschaft hält an / Foto: © AFP

Kritik an geplanter Kürzung der Subventionen für Landwirtschaft hält an

Die Kritik an der geplanten Kürzung von Subventionen für die deutsche Landwirtschaft hält an. Die Kürzungen "gehen zu weit und kommen zu plötzlich", sagte etwa Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) bezeichnete die Kürzungen am Dienstag als "unverhältnismäßig". Aus der Regierungskoalition kamen Stimmen, wer Änderungen wünsche, müsse Vorschläge zur Gegenfinanzierung machen.

Textgröße:

"Wir brauchen eine starke Landwirtschaft, auch damit die Preise stabil bleiben", sagte Schwesig dem "Stern" und stellte sich damit an die Seite der Bäuerinnen und Bauern, die am Montag in Berlin zu Tausenden gegen die geplanten Kürzungen protestiert hatten. "Da muss eine vernünftige Lösung gefunden werden."

Die Ampel-Koalition hatte zur Haushaltskonsolidierung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts unter anderem beschlossen, Subventionen für Agrardiesel und die Kfz-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Maschinen zu kippen. Das führt zu großem Unmut bei den Landwirten. Bauernpräsident Joachim Rukwied drohte bereits mit weiteren Protesten im ganzen Land, sollte die Regierung ihre Pläne umsetzen.

Landesministerin Schmitt sagte im Deutschlandfunk, die Kürzungen im Gegenwert von einer Milliarde Euro träfen den Agrarsektor mit großer Wucht. Da müsse geschaut werden, wie Härten abgefedert werden könnten, sagte sie.

Bei der Demonstration am Montag in Berlin hatte auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) eine Rede gehalten. Dabei beteuerte er, er "kämpfe im Kabinett dafür, dass das nicht in der Härte kommt". Die Belastungen für die Branche seien ohnehin sehr groß, Existenzängste griffen um sich. Özdemir wurde immer wieder von lautstarken Pfiffen und Buhrufen der Demonstranten unterbrochen.

Unterstützung für Özdemir kam von den bayerischen Grünen. Die "Augsburger Allgemeine" zitierte aus einem Brief an Kanzler Olaf Scholz (SPD), in dem die geplanten Kürzungen als "schwer verständlich" bezeichnet werden. "Wir bitten Sie inständig, die angedachten Streichungen im landwirtschaftlichen Bereich zu überdenken und den Haushalt 2024 über andere Maßnahmen mit weniger schwerwiegenden Folgen zu konsolidieren", schreibt Fraktionschefin Katharina Schulze.

Die Landwirtinnen und Landwirte zahlten einen "zu hohen Preis" für die Einsparungen, heißt es in dem Brief weiter. Als alternative Einsparungsmöglichkeit bringen die bayerischen Grünen eine Anpassung des Dienstwagenprivilegs ins Spiel.

Özdemirs Kabinetts- und Parteikollege Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte dem "Handelsblatt", als ehemaliger Landwirtschaftsminister wisse er, "unter welch hohem Druck Landwirte wirtschaften". Wer jedoch an einer Stelle Änderungen wünsche, "muss eine abgestimmte und für alle Seiten tragfähige Gegenfinanzierung anbieten", fuhr er fort und verwies auf das FDP-geführte Finanzministerium - dort werde die Haushaltsvorlage erstellt. "Ich bin gespannt, ob es da Alternativen gibt."

Ähnlich äußerte sich SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert am Montagabend in den "Tagesthemen". Die Proteste der Bauern bezeichnete er als "völlig normal", denn sie wiesen auf "aus ihrer Sicht unbillige Härten" hin. Darauf könne die Politik auch reagieren, denn der Bundestag als Haushaltsgesetzgeber werde sich im Januar nochmal mit der Kabinettsvorlage beschäftigen.

Jedoch müssten alle Vorschläge "im Rahmen des bestehenden Haushalts abgebildet werden", sagte Kühnert weiter. "Wer also etwas verändern will, muss an anderer Stelle vorschlagen, wo wir wieder Geld reinholen können." Es brauche dann entsprechende "Gegenfinanzierungsvorschläge".

J.Barnes--TFWP