The Fort Worth Press - Überschattet vom Ukraine-Krieg demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000139
ALL 79.03022
AMD 363.419848
ANG 1.789783
AOA 917.999786
ARS 1511.749703
AUD 1.392893
AWG 1.7975
AZN 1.700912
BAM 1.675584
BBD 2.012242
BDT 122.947098
BGN 1.696366
BHD 0.376696
BIF 2982.716895
BMD 1
BND 1.269398
BOB 11.505016
BRL 5.147645
BSD 0.999079
BTN 95.2855
BWP 13.37731
BYN 3.014174
BYR 19600
BZD 2.009415
CAD 1.38685
CDF 2278.500338
CHF 0.80384
CLF 0.023205
CLP 913.27061
CNY 6.72035
CNH 6.72028
COP 3095.94
CRC 453.270167
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.466029
CZK 20.64335
DJF 177.911036
DKK 6.40739
DOP 58.511345
DZD 132.996685
EGP 50.1945
ERN 15
ETB 161.256045
EUR 0.857023
FJD 2.192104
FKP 0.733198
GBP 0.73398
GEL 2.605015
GGP 0.733198
GHS 11.140668
GIP 0.733198
GMD 73.501861
GNF 8778.415054
GTQ 7.623078
GYD 209.04192
HKD 7.83863
HNL 26.797394
HRK 6.455799
HTG 130.699973
HUF 309.143021
IDR 17737.15
ILS 2.96395
IMP 0.733198
INR 95.24705
IQD 1308.899626
IRR 1374600.000251
ISK 121.009946
JEP 0.733198
JMD 158.569024
JOD 0.708992
JPY 159.043985
KES 129.419836
KGS 87.450218
KHR 4043.328722
KMF 422.999814
KPW 900.000294
KRW 1384.534984
KWD 0.308719
KYD 0.832648
KZT 457.49803
LAK 22425.262689
LBP 89470.609149
LKR 328.168839
LRD 181.340758
LSL 15.981324
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325844
MAD 9.232628
MDL 17.264998
MGA 4275.770491
MKD 52.710037
MMK 2099.669013
MNT 3598.834072
MOP 8.066411
MRU 40.062369
MUR 46.759696
MVR 15.460316
MWK 1732.496627
MXN 16.928398
MYR 4.0255
MZN 63.904954
NAD 15.981803
NGN 1346.42949
NIO 36.770029
NOK 9.350555
NPR 152.450752
NZD 1.67933
OMR 0.384499
PAB 0.999203
PEN 3.353266
PGK 4.43009
PHP 61.649017
PKR 277.181384
PLN 3.68655
PYG 5989.008871
QAR 3.642252
RON 4.506806
RSD 100.534978
RUB 84.052846
RWF 1472.695888
SAR 3.755113
SBD 8.019375
SCR 13.703218
SDG 601.498032
SEK 9.490475
SGD 1.27024
SHP 0.740866
SLE 24.650189
SLL 20969.499227
SOS 570.968419
SRD 37.922032
STD 20697.981008
STN 20.988696
SVC 8.742846
SYP 13001.999906
SZL 15.979953
THB 32.752501
TJS 9.21208
TMT 3.51
TND 2.911385
TOP 2.40776
TRY 48.1174
TTD 6.787691
TWD 31.805702
TZS 2647.498034
UAH 44.639095
UGX 3726.692111
UYU 40.162776
UZS 11767.124872
VES 783.68245
VND 26100.5
VUV 118.051417
WST 2.710032
XAF 561.965466
XAG 0.014587
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.800744
XDR 0.707052
XOF 561.955837
XPF 102.173084
YER 237.094587
ZAR 15.939799
ZMK 9001.200586
ZMW 19.027589
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    13.0100

    6468.64

    +0.2%

  • TecDAX

    -27.0600

    4023.66

    -0.67%

  • DAX

    42.5600

    26308.7

    +0.16%

  • SDAX

    126.8000

    18668.62

    +0.68%

  • MDAX

    232.0500

    32499.49

    +0.71%

  • Goldpreis

    -20.4000

    4674.1

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1667

    -0.07%

Überschattet vom Ukraine-Krieg demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte
Überschattet vom Ukraine-Krieg demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte

Überschattet vom Ukraine-Krieg demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte

Überschattet vom Krieg in der Ukraine sind anlässlich des Internationalen Frauentags am Dienstag weltweit zehntausende Frauen auf die Straßen gegangen. In der spanischen Hauptstadt Madrid verwandelten zehntausende Frauen das Stadtzentrum in ein lila Meer. Mit Trommeln und Sprechchören demonstrierten sie gegen die Gewalt gegen Frauen sowie den Krieg in der Ukraine. Nach Regierungsangaben nahmen rund 30.000 Menschen an der Kundgebung teil.

Textgröße:

In Paris begann eine Versammlung mit dem Verlesen eines Briefs russischer Feministinnen. Darin forderten sie auf, "gegen den Krieg Stellung zu beziehen", der "die Gewalt der Kugeln, aber auch die sexuelle Gewalt" hervorbringe. Nach Angaben der Organisatoren waren 35.000 Teilnehmer vor Ort.

Überschattet wurden die weltweiten Proteste vom Schicksal der Frauen und Kinder in der Ukraine. In der polnischen Grenzstadt Przemysl kamen erneut zahlreiche Flüchtlinge aus dem Kriegsland an. Ein Priester wanderte durch den Bahnhof und verteilte rote und gelbe Tulpen an die ankommenden Frauen.

"Es ist sehr wichtig, dass heute an diesem schwierigen Ort jemand zu ihnen spricht und ihnen sagt, dass sie sehr wichtig sind", sagte der Franziskanermönch Kordian Szwarc der Nachrichtenagentur AFP. Die Geste zauberte der 22-jährigen Studentin Lilia Kysil aus Kiew ein Lächeln auf die Lippen. "Es ist das erste Mal, dass ich das Gefühl habe, einen besonderen Tag zu erleben", seit die russischen Streitkräfte am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert sind, sagte sie mit einer Tulpe in der Hand.

An einigen Kontrollpunkten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew verteilten Soldaten ebenfalls Tulpen an Passantinnen, wie ein AFP-Journalist berichtete.

Im türkischen Istanbul kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, als Beamte hunderten Demonstranten den Weg zur Istiklal-Allee versperrten. Die Demonstranten durchbrachen die Polizeisperren, pfiffen und schwenkten Transparente mit der Aufschrift "Feministische Rebellion". Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen sie ein.

In Mexiko-Stadt protestierten zehntausende gegen die massenhafte Ermordung von Frauen - jeden Tag werden in Mexiko im Schnitt zehn Frauen getötet. Einige Demonstranten warfen Farbkugeln auf Denkmäler, andere kippten Straßenschilder um. Tausende Polizisten waren im Einsatz.

Auch in Argentinien, Chile und Uruguay berichteten AFP-Korrespondenten von tausenden Teilnehmern bei ähnlichen Protesten. In Kolumbiens Hauptstadt Bogotá feierten tausende Frauen die kürzliche Entkriminalisierung der Abtreibung, die in zahlreichen lateinamerikanischen Staaten nach wie verboten ist.

In Pakistan versammelten sich rund 2000 Frauen in der östlichen Stadt Lahore, obwohl die Behörden versuchten, den Protest zu unterbinden. In heiterer Atmosphäre zogen sie durch die Straßen und skandierten "Gebt den Frauen Respekt" und "Beendet das Patriarchat". Auch in Karatschi und der Hauptstadt Islamabad gingen Frauen auf die Straße. In den vergangenen Jahren waren solche Kundgebungen häufig von Gewalt gegen die Teilnehmerinnen geprägt.

In Afghanistan ist der Internationale Frauentag hingegen nur im Stillen begangen worden. Seit ihrer Rückkehr an die Macht im vergangenen Sommer haben die radikalislamischen Taliban die Rechte der Frauen drastisch eingeschränkt - und damit Jahrzehnte des Fortschritts in Bezug auf Frauenrechte wieder rückgängig gemacht. Frauen wurden aus dem öffentlichen Dienst verdrängt, dürfen nicht mehr alleine reisen und müssen sich gemäß einer strengen Auslegung des Korans kleiden.

In Kenias Hauptstadt Nairobi demonstrierten Dutzende, nachdem am Freitag ein Video eines Angriffs auf eine Frau durch Motorradtaxi-Fahrer für Aufregung gesorgt hatte.

Die UN forderte unterdessen, Frauen und Mädchen stärker beim Kampf gegen den Klimawandel zu berücksichtigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief dazu auf, Frauen den Zugang zu freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen so weit wie möglich zu erleichtern.

S.Jordan--TFWP