The Fort Worth Press - Bund und Länder halten Ökostrom-Ausbau für entscheidend für nationale Sicherheit

USD -
AED 3.6725
AFN 66.000134
ALL 79.03022
AMD 363.419848
ANG 1.789783
AOA 918.000287
ARS 1511.762941
AUD 1.393107
AWG 1.7975
AZN 1.683311
BAM 1.675584
BBD 2.012242
BDT 122.947098
BGN 1.696366
BHD 0.376696
BIF 2982.716895
BMD 1
BND 1.269398
BOB 11.505016
BRL 5.147601
BSD 0.999079
BTN 95.2855
BWP 13.37731
BYN 3.014174
BYR 19600
BZD 2.009415
CAD 1.38574
CDF 2278.499969
CHF 0.80293
CLF 0.023205
CLP 913.270392
CNY 6.72035
CNH 6.72068
COP 3095.94
CRC 453.270167
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.466029
CZK 20.630062
DJF 177.911036
DKK 6.40789
DOP 58.511345
DZD 133.017716
EGP 50.375602
ERN 15
ETB 161.256045
EUR 0.85718
FJD 2.192099
FKP 0.733696
GBP 0.733185
GEL 2.604981
GGP 0.733696
GHS 11.140668
GIP 0.733696
GMD 73.509303
GNF 8778.415054
GTQ 7.623078
GYD 209.04192
HKD 7.840685
HNL 26.797394
HRK 6.456405
HTG 130.699973
HUF 308.978498
IDR 17696
ILS 2.979099
IMP 0.733696
INR 95.24205
IQD 1308.899626
IRR 1374600.000524
ISK 121.030281
JEP 0.733696
JMD 158.569024
JOD 0.708943
JPY 159.0155
KES 129.430246
KGS 87.450044
KHR 4043.328722
KMF 422.999909
KPW 900.000294
KRW 1387.285014
KWD 0.30855
KYD 0.832648
KZT 457.49803
LAK 22425.262689
LBP 89470.609149
LKR 328.168839
LRD 181.340758
LSL 15.981324
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.325844
MAD 9.232628
MDL 17.264998
MGA 4275.770491
MKD 52.710037
MMK 2099.770766
MNT 3596.537388
MOP 8.066411
MRU 40.062369
MUR 46.77005
MVR 15.459768
MWK 1732.496627
MXN 16.94107
MYR 4.027303
MZN 63.904979
NAD 15.981803
NGN 1346.570217
NIO 36.770029
NOK 9.32797
NPR 152.450752
NZD 1.67829
OMR 0.38449
PAB 0.999203
PEN 3.353266
PGK 4.43009
PHP 61.530497
PKR 277.181384
PLN 3.687904
PYG 5989.008871
QAR 3.642252
RON 4.505399
RSD 100.536021
RUB 83.65113
RWF 1472.695888
SAR 3.755113
SBD 8.019375
SCR 13.821149
SDG 601.502353
SEK 9.459605
SGD 1.269645
SHP 0.740866
SLE 24.649884
SLL 20969.499227
SOS 570.968419
SRD 37.922006
STD 20697.981008
STN 20.988696
SVC 8.742846
SYP 13001.999906
SZL 15.979953
THB 32.680977
TJS 9.21208
TMT 3.51
TND 2.911385
TOP 2.40776
TRY 48.117797
TTD 6.787691
TWD 31.853978
TZS 2649.998023
UAH 44.639095
UGX 3726.692111
UYU 40.162776
UZS 11767.124872
VES 783.68245
VND 26091
VUV 118.301391
WST 2.715944
XAF 561.965466
XAG 0.01446
XAU 0.000215
XCD 2.70255
XCG 1.800744
XDR 0.707052
XOF 561.955837
XPF 102.173084
YER 237.099858
ZAR 15.918297
ZMK 9001.198346
ZMW 19.027589
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -0.3000

    4694.2

    -0.01%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1669

    -0.05%

  • DAX

    129.5400

    26266.14

    +0.49%

  • Euro STOXX 50

    7.6500

    6455.63

    +0.12%

  • MDAX

    157.0400

    32267.44

    +0.49%

  • SDAX

    -22.4800

    18541.82

    -0.12%

  • TecDAX

    1.4900

    4050.72

    +0.04%

Bund und Länder halten Ökostrom-Ausbau für entscheidend für nationale Sicherheit
Bund und Länder halten Ökostrom-Ausbau für entscheidend für nationale Sicherheit

Bund und Länder halten Ökostrom-Ausbau für entscheidend für nationale Sicherheit

Bund und Länder sehen im beschleunigten und verstärkten raschen Ausbau erneuerbarer Energien das entscheidende Mittel, um die Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland zu überwinden. Der Ökostromausbau sei "von überragender Bedeutung für die nationale Sicherheit", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Dienstag nach einer Energieministerkonferenz von Bund und Ländern. Eine vorläufige Absage erteilte er erneut einem Stopp von Energieimporten aus Russland.

Textgröße:

Habeck warnte vor erheblichen gesamtwirtschaftlichen Schäden sowie gesellschaftlichen Verwerfungen, sollten vor allem die russischen Gas-Lieferungen kurzfristig komplett ausfallen. Er kritisierte, dass "wir uns in den letzten Jahren in eine immer größere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten hineinmanövriert haben". Die Bundesregierung arbeite aber daran, diese "so schnell wie möglich zu reduzieren".

Als eine Maßnahme kündigte er an, dass Kohlekraftwerke zwar weiter im Rahmen der gefassten Beschlüsse abgeschaltet würden, grundsätzlich aber zunächst weiter als Sicherheitsreserve betriebsbereit gehalten würden. Zudem verwies er auf die Pläne zum Ausbau von Flüssiggasterminals in Deutschland. Kurzfristig seien auch Importe über LNG-Terminals in anderen europäischen Ländern möglich.

Sollte Russland kurzfristig seinerseits seine Ausfuhren stoppen, würde Deutschland bereits heute "damit umgehen können", versicherte Habeck. Hintergrund sind Drohungen aus Moskau, wonach Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 eingestellt werden könnten.

Zum Ökostrom-Ausbau sagte Habeck, dieser müsse jetzt "in Tesla-Geschwindigkeit" erfolgen. Grundsätzlich werde damit auch ein früherer Kohleausstieg sogar "eher wahrscheinlicher". Zudem müsse der Gasverbrauch in den kommenden Jahren sinken, zum Beispiel durch Gebäudesanierung, mahnte Habeck. Auf diese Weise gewonnene Spielräume könnten dann wenn künftig nötig genutzt werden, um "das russische Regime noch weiter in die Enge zu treiben".

Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies (SPD) deutete gleichwohl an, dass Kohlekraftwerke, darunter auch Braunkohlekraftwerke, möglicherweise etwas länger laufen müssten, um Versorgungssicherheit weiter zu gewährleisten. "Für jede Tonne CO2, die dadurch mehr ausgestoßen wird, muss der Ausbau erneuerbarer Energien so beschleunigt werden, um sie wieder einzusparen", sagte er aber weiter.

Lies betonte, dass es auch beim Windausbau an Land inzwischen große Einigkeit zwischen Bund und Ländern gebe. In der aktuellen Lage bekomme "die Windkraftanlage am Horizont eine andere Wahrnehmung". Allen sei klar: "Die erneuerbaren Energien bedeuten Freiheit", sie seien der Beleg für "Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit".

Ein deutliches Nein gab es von Habeck und Lies zu möglichen Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke. "Das wäre das falsche Signal" und würde in der aktuellen Lage auch nicht helfen, sagte Habeck. Habeck verwies dabei auch auf Sicherheitsbedenken in einer Zeit, in der "erstmals auf europäischem Boden ein Atomkraftwerk mit Panzern beschossen wurde".

"Es muss kurzfristig alles unternommen werden, um unseren Bedarf an Gas, Steinkohle und Erdgas auch vollständig ohne russische Importe zu sichern", verlangte CDU-Vize Andreas Jung in der Zeitung "Welt". Kritisch zum Nein zu längeren Akw-Laufzeiten äußerte sich im TV-Sender "Welt" Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina äußerte in einer Stellungnahme die Einschätzung, dass auch ein kurzfristiger Lieferstopp von russischem Gas für die deutsche Volkswirtschaft "handhabbar" wäre. Mögliche Lösungen wären demnach die Beschaffung von Flüssiggas, das Anlegen einer robusten Reserve an Energieträgern und der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Mittelfristig drängte auch die Leopoldina auf mehr Ökostrom und ein Festhalten am Kohleausstieg bis 2030.

S.Rocha--TFWP