The Fort Worth Press - Bundesregierung bringt Gesetz für 49-Euro-Ticket auf den Weg

USD -
AED 3.673042
AFN 66.000368
ALL 82.000368
AMD 362.466517
ANG 1.790365
AOA 917.000367
ARS 1521.867204
AUD 1.441104
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.740516
BBD 2.01375
BDT 122.920986
BGN 1.683441
BHD 0.37704
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.279623
BOB 12.012672
BRL 5.210804
BSD 0.999844
BTN 96.860456
BWP 13.821826
BYN 3.011507
BYR 19600
BZD 2.010786
CAD 1.42485
CDF 2310.000362
CHF 0.828404
CLF 0.025096
CLP 990.920396
CNY 6.70455
CNH 6.707804
COP 3272.06
CRC 458.133471
CUC 1
CUP 23.995372
CVE 98.350394
CZK 21.719304
DJF 177.720393
DKK 6.642604
DOP 60.050393
DZD 134.01304
EGP 52.20214
ERN 15
ETB 161.02504
EUR 0.88815
FJD 2.26404
FKP 0.757935
GBP 0.755116
GEL 2.60504
GGP 0.757935
GHS 11.74504
GIP 0.757935
GMD 73.503851
GNF 8750.000355
GTQ 7.640625
GYD 209.141311
HKD 7.84745
HNL 26.820388
HRK 6.696704
HTG 130.925789
HUF 327.440388
IDR 17888.5
ILS 3.05233
IMP 0.757935
INR 96.14625
IQD 1310
IRR 1746539.503816
ISK 121.930386
JEP 0.757935
JMD 158.282088
JOD 0.70904
JPY 157.82504
KES 128.280385
KGS 87.450384
KHR 4056.00035
KMF 438.00035
KPW 900.000318
KRW 1344.345039
KWD 0.30883
KYD 0.833148
KZT 449.216421
LAK 22457.503779
LBP 89550.000349
LKR 330.631023
LRD 171.350382
LSL 16.650381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405039
MAD 9.941504
MDL 17.867027
MGA 4430.000347
MKD 54.802323
MMK 2099.878546
MNT 3598.367683
MOP 8.081321
MRU 40.085039
MUR 48.150378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 18.161204
MYR 4.084904
MZN 63.903729
NAD 16.650377
NGN 1330.790377
NIO 36.655039
NOK 9.618604
NPR 154.976729
NZD 1.780627
OMR 0.383882
PAB 0.999831
PEN 3.447504
PGK 4.484039
PHP 62.583504
PKR 276.912159
PLN 3.89575
PYG 5849.556144
QAR 3.643504
RON 4.741904
RSD 104.529038
RUB 83.633376
RWF 1475
SAR 3.737074
SBD 8.078071
SCR 13.774934
SDG 601.503676
SEK 10.040104
SGD 1.278804
SHP 0.75503
SLE 24.603667
SLL 20969.491881
SOS 571.400603
SRD 37.811504
STD 20697.981008
STN 22.225
SVC 8.748081
SYP 13002.000254
SZL 16.650369
THB 33.520369
TJS 9.20325
TMT 3.5
TND 2.994504
TOP 2.40776
TRY 49.129904
TTD 6.77945
TWD 31.821804
TZS 2635.003038
UAH 44.988787
UGX 3989.587737
UYU 40.296887
UZS 11787.503617
VES 865.47815
VND 25985.5
VUV 120.084308
WST 2.780871
XAF 582.588484
XAG 0.016565
XAU 0.000241497186
XCD 2.70255
XCG 1.80192
XDR 0.707052
XOF 582.588484
XPF 106.450363
YER 236.303589
ZAR 16.655104
ZMK 9001.203584
ZMW 19.645988
ZWL 321.999592
SSP 5712.591904
MXV 2.054907
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bundesregierung bringt Gesetz für 49-Euro-Ticket auf den Weg
Bundesregierung bringt Gesetz für 49-Euro-Ticket auf den Weg / Foto: © AFP/Archiv

Bundesregierung bringt Gesetz für 49-Euro-Ticket auf den Weg

Das deutschlandweite 49-Euro-Ticket hat eine weitere Hürde genommen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch den Gesetzentwurf auf den Weg, der die Einführung zum 1. Mai festschreibt. Mit dem neuen "Deutschlandticket" werde es "einfacher und attraktiver, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen", sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) nach dem Kabinettsbeschluss.

Textgröße:

Er kündigte ein zügiges Gesetzgebungsverfahren an, das im März mit der Schlussberatung im Bundesrat abgeschlossen werden solle. "Damit werden wir ein digitales deutschlandweites ÖPNV-Ticket bekommen zum Einführungspreis von 49 Euro", sagte Wissing weiter. Das Ticket solle ab April verkauft werden, damit der neue Tarif ab Mai genutzt werden könne. Mit Blick auf die noch erforderliche EU-Genehmigung sagte der Minister, die Gespräche dazu seien "auf einem guten Weg". Allerdings seien auch mit den Ländern noch "wenige Detailfragen" zu klären.

Das neue Ticket soll mit wenigen Ausnahmen - etwa für touristische Sonderverkehre - in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gelten, nicht jedoch in Fernzügen und Fernbussen. Zahlreiche bestehende Ticketangebote dürften damit obsolet werden. "Die Umsetzung dieser Tarifmaßnahme erfolgt in der Zuständigkeit der Länder", wird in dem Gesetzentwurf betont.

Offen blieb zunächst, wie lange es bei dem Preis von 49 Euro bleibt. "Das muss man der Preisentwicklung überlassen", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Er gehe aber "fest davon aus", dass der Preis mindestens für ein Jahr Bestand haben werde. Wissing sagte, die künftige Preisentwicklung werde auch von der Zahl der Nutzerinnen und Nutzer abhängen.

Der beschlossene Gesetzentwurf enthält vor allem Regelungen zur hälftigen Finanzierung des 49-Euro-Tickets durch Bund und Länder zunächst für die Jahre bis 2025. Vorgesehen sind zusätzliche Zahlungen des Bundes von je 1,5 Milliarden Euro für dieses und die beiden folgenden Jahre, die nach einem vorgegebenen Schlüssel auf die Länder verteilt werden. Dies soll Einnahmeverluste beim Ticketverkauf auffangen. Die Abrechnung soll letztlich präzise auf Basis der tatsächlichen Kosten erfolgen.

Mit dem neuen Ticket werde "jeder Meter mit dem ÖPNV zu einer echten Einsparung" im Vergleich etwa zum Auto, hob Wissing hervor. Dies gelte sowohl finanziell wie beim CO2-Ausstoß. Von dem Ticket würden gerade Menschen im ländlichen Raum stark profitieren, weil hier Monatskarten derzeit besonders teuer seien. Auch die sogenannte Intermodalität werde damit attraktiver, also die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel wie etwa Auto und Bahn. Zugleich bedeute das neue Angebot das Ende "nicht mehr nachvollziehbarer Tarifstrukturen".

Der Verkehrsminister stellte auch klar, dass es das Ticket wie von ihm geplant nur in digitaler Form geben werde, also per App oder mittels einer Chipkarte. Lediglich für eine Übergangszeit bis Jahresende soll es zusätzlich einen Gültigkeitsnachweis in Papierform geben, da viele Verkehrsunternehmen noch nicht zu digitalen Ticketkontrollen in der Lage seien. "Das Deutschlandticket überführt die ÖPNV-Strukturen in die digitale Zeit", sagte der Minister. Er wandte sich gegen "Beharrungskräfte" in einigen Ländern, die weiter auf ein Papierticket dringen würden.

Kritik übte erneut der Paritätische Gesamtverband. "Der Preis von 49 Euro ist für viele Menschen nicht finanzierbar", erklärte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Er verlangte "ein bundesweites Sozialticket". Eine langfristige Finanzierungssicherheit durch eine "dauerhafte Nachschusspflicht von Bund und Ländern" forderte der Verband der Busunternehmen im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

F.Garcia--TFWP