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Sportpolitiker im Deutschen Bundestag haben eindringlich vor den Plänen des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren gewarnt. "Der Investoren-Plan der Fifa gibt Anlass zur Sorge, denn er lässt außer Acht, dass die Fifa ein Sportverband und kein Konzern ist", sagte der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
Der Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert, doch Kosten für die Werbekampagne zur Fußballweltmeisterschaft der Männer schmälerten den Gewinn. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent zu und erreichte 6,74 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Herzogenaurach am Donnerstag mitteilte. Davon blieben allerdings nur 398 Millionen Euro als Nettogewinn übrig.
Eine Mehrheit von 57 Prozent der Deutschen postet einer aktuellen Umfrage zufolge Bilder und Videos während des Urlaubs. Das sind sieben Prozent mehr als bei einer vergleichbaren Erhebung im vergangenen Jahr, wie der Digitalverbands Bitkom am Donnerstag in Berlin mitteilte. Besonders ausgeprägt ist das Verhalten bei den 16- bis 29-Jährigen mit 69 Prozent und den 30- bis 49-Jährigen mit 66 Prozent.
Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal trotz der Auswirkungen des Iran-Krieges ihren jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Konjunkturforscher und Wirtschaftsverbände werteten dies als positives Signal - sehen aber weiterhin Hindernisse für künftiges Wachstum.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Umsatz legte zu und erste Kostensenkungen machten sich bemerkbar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Pünktlichkeit blieb allerdings weiterhin im Keller: Nur 59 Prozent der Fernverkehrszüge waren von Januar bis Juni pünktlich.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich machte der Konzern 147 Millionen Euro Gewinn, wie er am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, die Zahl der Reisenden ebenfalls um 1,8 Prozent auf 960 Millionen. Im Vorjahreszeitraum hatte die DB einen Verlust von 760 Millionen Euro ausgewiesen.
Der internationale Autokonzern Stellantis ist nach einem deutlichen Verlust im Vorjahr im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Deutlich gestiegene Absätze bescherten dem Konzern laut Geschäftsbericht vom Donnerstag 293 Millionen Euro Gewinn, nach 1,9 Milliarden Euro minus im Vorjahresquartal. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro zu. Zu Stellantis gehören Marken wie Fiat, Opel, Citroën, Peugeot, Jeep und Chrysler.
Blitzeinschäge haben in Deutschland 2025 insgesamt weniger Schäden als im Vorjahr verursacht. Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer zahlten 310 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden und somit 30 Millionen weniger als 2024, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. Das Ausmaß der durchschnittlichen Schadenssumme erreichte jedoch einen neuen Höchstwert - vor allem wegen einer immer hochwertigeren Ausstattung von Gebäuden.
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte, legten insbesondere die Exporte im Vergleich zum Vorquartal zu, während sich die Konsumausgaben "verhalten" entwickelten und die Investitionen zurückgingen. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal korrigierten die Statistiker von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben.
Angesichts stark gestiegener Ölpreise ist der Quartalsgewinn des britischen Energiekonzerns Shell nach oben geschossen. Im zweiten Quartal summierte sich der den Anteilseignern zuzurechnende Nettoertrag auf 10,8 Milliarden Dollar (rund 9,4 Milliarden Euro), wie Shell am Donnerstag in London mitteilte. Verglichen mit den 3,6 Milliarden Dollar des Vorjahresquartals entspricht dies einer Verdreifachung des Gewinns.
Getrieben durch die weltweite Nachfrage nach Speicherchips für Künstliche Intelligenz hat der südkoreanische Technologiekonzern Samsung seinen Gewinn massiv steigern können. Im zweiten Quartal habe der operative Gewinn bei 89,49 Billionen Won (knapp 54 Milliarden Euro) gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies sei ein Anstieg um 1813 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Deutsche Bahn legt am Donnerstag (11.00 Uhr) ihre Bilanz für das erste Halbjahr vor. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung machte der bundeseigene Konzern erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn gemacht. Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichtete "Bild" vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie.
Der Schauspieler Jared Leto hat neue Vorwürfe sexueller Gewalt und Belästigung zurückgewiesen. "Ich habe nie in meinem Leben sexuelle Gewalt gegen irgendjemanden ausgeübt", erklärte der 54-Jährige am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme, nachdem zehn Frauen in einer Dokumentation des Senders BBC Vorwürfe vorgebracht hatten. "Diese Anschuldigungen sind absolut und kategorisch falsch."
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins das fünfte Mal in Folge unverändert gelassen. Er liegt laut einer Fed-Erklärung vom Mittwoch weiter in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent. Der Druck für eine Leitzinserhöhung steigt jedoch: Drei der zwölf Notenbank-Verantwortlichen sprachen sich wegen des erneuten Ölpreisanstiegs im Iran-Kriegs dafür aus. Fed-Chef Kevin Warsh sprach von einem "echten Familienstreit".
Das Bundeskabinett hat die umstrittenen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der schrittweise Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Beschränkungen für den Bau neuer Windkraftanlagen in Gebieten mit überlasteten Netzen. "Wir beenden das EEG als Rundum-sorglos-Paket", sagte Reiche dazu.
Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, international zur Fahndung ausgeschrieben. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, meldeten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den russischen Geheimdienst FSB. Hintergrund seien Ermittlungen zur Rekrutierung junger Russen über Telegram für Sabotageaktivitäten durch den ukrainischen Geheimdienst. Es war zunächst unklar, ob andere Länder die Fahndung unterstützen würden.
In der kriselnden deutschen Automobilindustrie will nun auch BMW seine Kosten durch den Abbau von Arbeitsplätzen senken. Bis Ende 2027 strebt der Münchener Konzern den Abbau von rund 8000 Stellen an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Demnach will BMW ab Oktober rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten - betroffen sind vor allem Bürojobs, nicht aber die Produktion.
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag in Berlin verschärft die Hamburger Polizei vor der dortigen Großdemonstration zum Christopher Street Day (CSD) am Samstag ihre Sicherheitsmaßnahmen drastisch. "Wir werden mit rund doppelt so viel Kräften wie beim letzten Mal vor Ort sein", sagte Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel am Mittwoch im Deutschlandfunk. Als "Lehre aus Berlin" würden die Beamten zudem verstärkt das Umfeld der eigentlichen Veranstaltung kontrollieren.
Die deutsche Industrie hat die umstrittenen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begrüßt. "Mit der EEG-Novelle und dem Netzpaket setzt die Bundesregierung wichtige und lange überfällige Impulse für ein effizientes und wettbewerbsfähiges Energiesystem", erklärte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), am Mittwoch. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und das sogenannte Netzpaket sollten später im Bundeskabinett verabschiedet werden.
Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch den russischen Geheimdienst FSB. Hintergrund seien Ermittlungen zur Ausbildung junger Russen für Sabotageaktivitäten durch den ukrainischen Geheimdienst.
Mehr Geld für die Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenpflege (VDAB) gefordert. "Frische und ausgewogene Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil guter Pflege und darf kein Sparposten sein", sagte VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er verwies dabei auch auf die gestiegenen Lebensmittelpreise.
Die Unternehmen in Deutschland planen nach Ifo-Angaben, etwas weniger Stellen abzubauen. Wie das Münchener Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte, stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni. "Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser", erklärte Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. Für eine Trendwende sei "noch mehr wirtschaftliche Dynamik" nötig.
Der Chemiekonzern BASF treibt den 2024 begonnenen Stellenabbau voran. "Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen", erklärte Konzernchef Markus Kamieth am Mittwoch. "Im ersten Halbjahr 2026 haben wir mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen." Seit Januar 2024 wurden demnach weltweit 7000 Stellen gestrichen.
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion.
Die staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf mehr als 31.000 Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden unter Verweis auf endgültige Zahlen mitteilte, erhöhte sich der Schuldenstand des deutschen Staates bis Ende 2025 um sechs Prozent oder 151,4 Milliarden Euro auf rund 2,66 Billionen Euro. Dies ergab rechnerisch eine Verschuldung pro Kopf von 31.887 Euro.
Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Leiter des Unternehmens hinter dem Messengerdienst werde im Rahmen eines Strafverfahrens "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, berichteten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst FSB.
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch mit zwei zentralen energiepolitischen Vorhaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU): das sogenannte Netzpaket und die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Für 12.00 Uhr kündigte ihr Ministerium ein Pressestatement an. In beiden Gesetzen geht es im Wesentlichen darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien künftig stärker den Marktregeln zu unterwerfen.
Die US-Regierung hat die Einfuhr von neuen humanoiden und vierbeinige Robotern aus dem Ausland verboten. Diese Produkte seien in die Liste von Waren und Unternehmen aufgenommen worden, deren Import in die USA aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt ist, teilte am Dienstag die zuständige Behörde FCC mit. Die meisten in den USA verkauften humanoiden Roboter werden im Ausland hergestellt, vor allem kommen sie aus China.
Nach einer Rekordzeit von 24 Stunden und 24 Minuten in der Luft ist ein für extrem lange Strecken ausgebauter Airbus A350 in Frankreich gelandet. Das Flugzeug beendete am Dienstag seinen 23.076 Kilometer langen Testflug von der australischen Großstadt Melbourne nach Toulouse. Die australische Fluggesellschaft Qantas will das Flugzeug ab dem kommenden Jahr für Direktflüge nach Europa einsetzen.
Knapp zwei Monate nach dem Beginn von Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland infolge ukrainischer Angriffe sind in mehreren Regionen die Beschränkungen wieder aufgehoben oder gelockert worden. Am Montag und Dienstag wurden die Maßnahmen in mindestens sieben Regionen aufgehoben oder gelockert, wie aus Angaben der Behörden und Medienberichten hervorging. Darunter waren die Hauptstadt Moskau, die zweitgrößte Metropole St. Petersburg sowie stark betroffene Regionen im Süden.
Jahresentgelte für die Führung von Riester-Bausparverträgen sind unzulässig. Kunden würden so unangemessen benachteiligt, entschied am Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Geklagt gegen die Landesbank Hessen-Thüringen hatten der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) und Verbraucherverbände. Laut vzbv können Betroffene nun Geld zurückverlangen. (Az. XI ZR 83/25)