The Fort Worth Press - Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand

USD -
AED 3.672497
AFN 65.999982
ALL 81.003771
AMD 364.66866
AOA 917.999665
ARS 1485.499526
AUD 1.430206
AWG 1.8
AZN 1.705244
BAM 1.695315
BBD 2.008061
BDT 123.113596
BHD 0.375937
BIF 2958.60963
BMD 1
BND 1.279591
BOB 11.838946
BRL 5.080498
BSD 0.997009
BTN 95.046158
BWP 13.594244
BYN 2.900273
BYR 19600
BZD 2.005201
CAD 1.40195
CDF 2275.000336
CHF 0.807714
CLF 0.023563
CLP 930.401112
CNY 6.751295
CNH 6.753015
COP 3101.200537
CRC 452.823647
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.579248
CZK 21.012103
DJF 177.540849
DKK 6.48427
DOP 57.8425
DZD 132.884324
EGP 50.996489
ERN 15
ETB 159.322411
EUR 0.866803
FJD 2.21395
FKP 0.741868
GBP 0.741702
GEL 2.614979
GGP 0.741868
GHS 11.655181
GIP 0.741868
GMD 73.503214
GNF 8752.221211
GTQ 7.60716
GYD 208.555454
HKD 7.842202
HNL 26.714341
HRK 6.534301
HTG 130.360161
HUF 316.550129
IDR 18029
ILS 3.06295
IMP 0.741868
INR 95.390503
IQD 1306.115373
IRR 1375124.999543
ISK 123.139991
JEP 0.741868
JMD 157.838166
JOD 0.708982
JPY 157.424988
KES 128.964591
KGS 87.450197
KHR 4034.152473
KMF 427.000159
KRW 1442.9601
KWD 0.30914
KYD 0.830841
KZT 472.43098
LAK 22578.771725
LBP 89284.705067
LKR 334.694231
LRD 179.95926
LSL 16.490877
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.378884
MAD 9.313657
MDL 17.422962
MGA 4263.858189
MKD 53.330733
MMK 2099.556709
MNT 3594.538358
MOP 8.054349
MRU 40.069345
MUR 47.000228
MVR 15.459808
MWK 1728.773892
MXN 17.347093
MYR 4.085198
MZN 63.91036
NAD 16.490877
NGN 1364.359813
NIO 36.692238
NOK 9.471104
NPR 152.073853
NZD 1.700247
OMR 0.384553
PAB 0.997009
PEN 3.378841
PGK 4.464092
PHP 61.254981
PKR 276.891432
PLN 3.73795
PYG 5944.610584
QAR 3.644606
RON 4.548598
RSD 101.755298
RUB 79.313483
RWF 1463.615481
SAR 3.744926
SBD 8.081105
SCR 13.507563
SDG 600.000309
SEK 9.522698
SGD 1.282596
SLE 24.699295
SOS 569.756859
SRD 37.781498
STD 20697.981008
STN 21.236944
SVC 8.723616
SZL 16.488536
THB 33.524959
TJS 9.202271
TMT 3.51
TND 2.930958
TRY 47.512498
TTD 6.769818
TWD 32.309099
TZS 2641.52906
UAH 44.499112
UGX 3743.769774
UYU 40.116153
UZS 11934.295497
VES 745.696398
VND 26300.5
VUV 118.689846
WST 2.734491
XAF 568.592727
XAG 0.017363
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.796819
XDR 0.707147
XOF 568.592727
XPF 103.376241
YER 238.301729
ZAR 16.55773
ZMK 9001.197673
ZMW 18.728384
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -53.6000

    4107

    -1.31%

  • DAX

    17.2400

    25629.24

    +0.07%

  • SDAX

    -159.5100

    18302.79

    -0.87%

  • MDAX

    -236.1800

    31980.52

    -0.74%

  • Euro STOXX 50

    13.6100

    6358.01

    +0.21%

  • TecDAX

    -1.7600

    3827.49

    -0.05%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1527

    -0.02%

Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand
Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand / Foto: © AFP/Archiv

Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand

Aufgrund von Hitze und Trockenheit hat das Niedrigwasser am Rhein am Wochenende in Köln, Bonn und weiteren Orten neue Tiefststände erreicht. Mit nur noch 21 Zentimetern wurde Sonntagmittag beispielsweise in Düsseldorf laut den Pegelwerten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2018 um zwei Zentimeter unterschritten. Auch in Duisburg, Wesel und andernorts fielen die Rheinpegel am Sonntag unter die bisher niedrigsten bekannten Wasserstände.

Textgröße:

Bereits am Samstag war in Köln mit einem Pegelwert von 67 Zentimeter der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 noch um zwei Zentimeter unterschritten worden. Teilweise stiegen die Pegel wieder langsam - so auch in Köln, wo Sonntagmittag 69 Zentimeter gemessen wurden. Schätzungen zufolge könnten in der kommenden Woche entlang des Rheins aber neue Tiefststände erreicht werden.

Die niedrigen Pegelstände erhöhen die Transportkosten für die Wirtschaft und belasten vor allem Industriebranchen, die auf Massenguttransporte angewiesen sind. Binnenschiffe können deutlich weniger Ladung transportieren oder müssen ganz darauf verzichten.

Neben den Frachtschiffen machen die außergewöhnlich niedrigen Wasserstände auf dem Rhein auch dem Tourismus und der Fahrgastschifffahrt zu schaffen. Zahlreiche Fahrten mussten nach Angaben der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt GmbH abgesagt werden, auch einzelne Landungsbrücken am Rhein konnten von bestimmten Schiffen vorerst nicht angesteuert werden.

Verursacht wird das Niedrigwasser durch die lang anhaltende Trockenheit in vielen Regionen Deutschlands. Durch den fortschreitenden Klimawandel steigt laut wissenschaftlichen Erkenntnissen die Wahrscheinlichkeit solcher Extremwetterlagen. Betroffen von dem Niedrigwasser sind auch weitere Flüsse.

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), drang auf einen schnelleren Ausbau der Wasserstraßen. "Das Niedrigwasser darf nicht zum Bremsklotz für die deutsche Volkswirtschaft werden", sagte Ploß den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein von der Bundesregierung bereits beschlossener "Bau-Turbo für den Nieder- und Mittelrhein" müsse deshalb rasch umgesetzt werden. Ploß verwies darauf, dass die Bundesregierung mit ihrem Haushaltsentwurf auch zusätzliche Mittel für die Wasserstraßen vorgesehen habe.

"Der Güterverkehr auf dem Rhein reagiert schon auf sinkende Wasserstände empfindlich", warnte auch Thilo Schaefer vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Die geringere Lademenge von Binnenschiffen "verteuert den Transport und erhöht den Druck auf Straße und Schiene als Ausweichrouten", sagte er der "Rheinischen Post". Ein Totalausfall der Binnenschifffahrt würde allein rund 3000 zusätzliche Tanklaster pro Tag erfordern, "diese Kapazitäten stehen jedoch nicht zur Verfügung".

Gegen ein generelles Ausbaggern des Rheins zugunsten einer größeren Wassertiefe gibt es allerdings auch Widerspruch. "Eine Vertiefung der Fahrrinne auf der Gesamtstrecke ist nicht die Lösung", hatte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe) gesagt. Auch sie zeigte sich aber offen für punktuelle Eingriffe.

D.Johnson--TFWP