The Fort Worth Press - Gemeinnützige Energieberatung warnt vor "Kostenfalle" bei fossilen Heizungen

USD -
AED 3.672497
AFN 65.493685
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 918.000234
ARS 1490.980601
AUD 1.416651
AWG 1.8025
AZN 1.698275
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.157901
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.392985
CDF 2275.000074
CHF 0.812215
CLF 0.023224
CLP 914.019752
CNY 6.745305
CNH 6.748225
COP 3137.03
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.03355
DJF 178.017322
DKK 6.48155
DOP 58.290116
DZD 133.018618
EGP 50.279301
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86702
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740495
GEL 2.614971
GGP 0.740048
GHS 11.761444
GIP 0.740048
GMD 73.509878
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.846798
HNL 26.793985
HRK 6.532601
HTG 130.704343
HUF 316.510964
IDR 17876
ILS 3.000085
IMP 0.740048
INR 95.41225
IQD 1309.573325
IRR 1374700.000016
ISK 123.110096
JEP 0.740048
JMD 158.156744
JOD 0.709023
JPY 159.413499
KES 129.310035
KGS 87.449696
KHR 4050.066938
KMF 426.999969
KRW 1415.17035
KWD 0.309098
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.06971
MVR 15.449566
MWK 1733.381281
MXN 17.06241
MYR 4.090597
MZN 63.39594
NAD 16.220855
NGN 1362.401814
NIO 36.783342
NOK 9.495355
NPR 152.566385
NZD 1.704315
OMR 0.384507
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.249002
PKR 277.479994
PLN 3.72915
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.5432
RSD 101.748034
RUB 82.453907
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.805839
SDG 600.521989
SEK 9.529299
SGD 1.28065
SLE 24.496816
SOS 571.29488
SRD 37.945986
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.118969
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.75642
TTD 6.769484
TWD 32.214988
TZS 2649.983
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265197
VND 26125.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.398113
XAG 0.015343
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.199143
ZAR 16.18852
ZMK 9001.197365
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    7.9000

    4449

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1538

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

Gemeinnützige Energieberatung warnt vor "Kostenfalle" bei fossilen Heizungen
Gemeinnützige Energieberatung warnt vor "Kostenfalle" bei fossilen Heizungen / Foto: © AFP

Gemeinnützige Energieberatung warnt vor "Kostenfalle" bei fossilen Heizungen

Das Heizen mit einer Gas- oder Ölheizung wird nach einer Berechnung der gemeinnützigen Energieberatung CO2online deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen. Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstünden "Mehrkosten von bis zu 42.000 Euro", teilte CO2online am Mittwoch mit. Die Gründe dafür sind demnach steigende CO2-Preise, höhere Netzkosten sowie die vorgeschriebenen Beimischungen im Rahmen der sogenannten Biotreppe.

Textgröße:

"Zu oft liegt bei der Heizungswahl der Fokus auf den Anschaffungskosten", erklärte die Geschäftsführerin von CO2online, Tanja Loitz. Entscheidender seien jedoch die Gesamtkosten über die Lebensdauer, fügte sie hinzu.

Nach der aktuellen Heizkostenprognose der Energieberatung fallen mit Blick auf die langfristigen Heizkosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zwischen 2026 und 2045 rund 24.500 Euro an. Eine Gasheizung verursache im selben Zeitraum dagegen rund 55.600 Euro, "eine Ölheizung sogar rund 67.200 Euro Heizkosten", erklärte CO2online.

"Unsere Berechnung zeigt, dass fossile Heizungen für Haushalte zur Kostenfalle werden", warnte Loitz. Davor schütze auch die sogenannte Biotreppe nicht. Diese sieht den aktuellen Regierungsplänen zufolge vor, dass neu eingebaute Öl- und Gasheizungen ab 2029 stufenweise mit einem wachsenden Anteil biogener Brennstoffe betrieben werden, also mit Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff.

Nach Angaben von CO2online verteuern die vorgesehenen Beimischungen das fossile Heizen gar, "da Brennstoffe, wie Biomethan, Wasserstoff und Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar sind". Mit Biomethan steigen die Kosten einer Gasheizung im betrachteten Zeitraum demnach auf 65.100 Euro, mit Wasserstoff auf 66.500 Euro. Für Bio-Heizöl lägen derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es sei jedoch "mit zusätzlichen Mehrkosten gegenüber klassischem Heizöl zu rechnen".

Für die Berechnung legte die gemeinnützige Energieberatung die Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche auf Basis des aktuellen Heizspiegels und Energiepreisannahmen des Umweltbundesamtes zugrunde. Politische Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen könnten die tatsächliche Kostenentwicklung jedoch verändern, erklärte CO2online.

Zugleich hob die Energieberatung hervor, dass Wärmepumpen "deutlich effizienter als fossile Heizungen" arbeiteten und sich die Kosten deutlich stabiler als bei fossilen Energieträgern entwickelten. Auch Fernwärme zeige in der Prognose vergleichsweise stabile Kosten. Pelletheizungen blieben günstiger als Öl und Gas, würden "langfristig aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen".

P.Navarro--TFWP