The Fort Worth Press - Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an

USD -
AED 3.672502
AFN 62.999923
ALL 83.528741
AMD 377.097463
ANG 1.790083
AOA 917.000039
ARS 1396.475802
AUD 1.409861
AWG 1.8025
AZN 1.695141
BAM 1.701717
BBD 2.011729
BDT 122.560493
BGN 1.709309
BHD 0.37767
BIF 2965.66996
BMD 1
BND 1.277664
BOB 6.926765
BRL 5.221701
BSD 0.998865
BTN 92.130862
BWP 13.619535
BYN 2.975437
BYR 19600
BZD 2.008857
CAD 1.369705
CDF 2264.999603
CHF 0.786798
CLF 0.023018
CLP 907.280017
CNY 6.956249
CNH 6.883935
COP 3704.42
CRC 469.165343
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.94059
CZK 21.219924
DJF 177.864013
DKK 6.486055
DOP 60.968872
DZD 132.233003
EGP 52.370909
ERN 15
ETB 157.33744
EUR 0.86801
FJD 2.21245
FKP 0.751829
GBP 0.75017
GEL 2.720154
GGP 0.751829
GHS 10.871788
GIP 0.751829
GMD 73.50032
GNF 8756.824955
GTQ 7.655931
GYD 209.081971
HKD 7.83611
HNL 26.442872
HRK 6.544198
HTG 130.916178
HUF 339.222023
IDR 16981
ILS 3.104905
IMP 0.751829
INR 92.377502
IQD 1308.437236
IRR 1321050.000139
ISK 124.640067
JEP 0.751829
JMD 157.121043
JOD 0.709009
JPY 159.028962
KES 129.624357
KGS 87.449771
KHR 4005.098822
KMF 429.000479
KPW 900.043905
KRW 1490.265002
KWD 0.30675
KYD 0.832325
KZT 482.332878
LAK 21434.59989
LBP 89444.014235
LKR 311.030096
LRD 182.778438
LSL 16.803647
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.40213
MAD 9.383804
MDL 17.379123
MGA 4158.165152
MKD 53.526301
MMK 2100.153228
MNT 3574.497589
MOP 8.055442
MRU 39.823891
MUR 46.62027
MVR 15.460239
MWK 1731.655218
MXN 17.65841
MYR 3.918031
MZN 63.906186
NAD 16.803647
NGN 1363.37008
NIO 36.754405
NOK 9.61055
NPR 147.413576
NZD 1.709705
OMR 0.384498
PAB 0.99886
PEN 3.447895
PGK 4.307026
PHP 59.647028
PKR 279.020626
PLN 3.69787
PYG 6483.189475
QAR 3.650989
RON 4.419401
RSD 101.897294
RUB 81.872512
RWF 1457.750554
SAR 3.754899
SBD 8.05166
SCR 13.370326
SDG 600.999458
SEK 9.29649
SGD 1.277425
SHP 0.750259
SLE 24.601033
SLL 20969.510825
SOS 569.822632
SRD 37.571497
STD 20697.981008
STN 21.317787
SVC 8.740027
SYP 110.875895
SZL 16.791017
THB 32.343992
TJS 9.588581
TMT 3.505
TND 2.950218
TOP 2.40776
TRY 44.206606
TTD 6.773629
TWD 31.895006
TZS 2609.999912
UAH 44.034003
UGX 3770.958227
UYU 40.606796
UZS 12076.811304
VES 446.24625
VND 26300
VUV 119.587146
WST 2.754209
XAF 570.742318
XAG 0.012456
XAU 0.0002
XCD 2.70255
XCG 1.800124
XDR 0.70982
XOF 570.742318
XPF 103.766608
YER 238.497294
ZAR 16.69854
ZMK 9001.202583
ZMW 19.451671
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    35.1600

    5774.17

    +0.61%

  • SDAX

    -38.8400

    16727.41

    -0.23%

  • DAX

    119.4200

    23683.43

    +0.5%

  • TecDAX

    4.0900

    3562.66

    +0.11%

  • MDAX

    232.0200

    29183.72

    +0.8%

  • Goldpreis

    23.5000

    5025.7

    +0.47%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1518

    +0.07%

Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an
Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an / Foto: © AFP/Archiv

Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an

Die hohen Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs haben die Diskussion um die EU-Klimapolitik angeheizt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verteidigte bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel den europäischen Emissionshandel (ETS), den eine Reihe von Staaten wegen der Kosten für die Industrie abschwächen will. Die EU-Kommission will in den kommenden Monaten Änderungen vorlegen, die aber erst langfristig einen Effekt hätten.

Textgröße:

Der Emissionshandel ist das wichtigste Instrument für die EU-Klimapolitik. Kohlendioxid-Ausstoß bekommt damit einen Preis: Industrieunternehmen müssen Zertifikate kaufen, wenn sie CO2 ausstoßen, und können untereinander damit handeln. Über die Zeit sinkt die Zahl der Zertifikate auf dem Markt, dadurch steigt der Preis und der CO2-Ausstoß wird teurer und sinkt.

Frankreichs Umweltministerin Monique Barbut schlug am Montag vor, die Reduzierung der Zertifikate zu verlangsamen: Sie sollen ihrer Vorstellung nach nicht bis 2040 auf Null sinken, sondern bis 2050. Polen hat einen Preisdeckel für Kohlendioxid ins Spiel gebracht und Italien will den ETS gar aussetzen.

Schneider erklärte in Brüssel, die Bundesregierung setze sich lediglich für "leichte Anpassungen" des Emissionshandels ein, insbesondere für die Chemieindustrie. Die Richtung müsse aber gleich bleiben und habe "sich auch bewährt", betonte der Minister.

Deutschland geht es vor allem um die Verteilung kostenloser CO2-Zertifikate, die verhindern soll, dass europäische Unternehmen auf dem Weltmarkt einen Nachteil haben. Diese Zuteilung läuft nach aktuellem Stand 2034 aus und beruht auf Zielwerten, die entscheiden, welche Firmen die kostenlosen Zertifikaten bekommen. Nach Ansicht der Bundesregierung sind die Zielwerte für die deutsche Chemieindustrie zu ehrgeizig.

Brüssel will nach den Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "in Kürze" eine Anpassung der Zielwerte vorschlagen und dabei "die von der Industrie geäußerten Bedenken berücksichtigen". Von der Leyen kündigte in einem Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs außerdem eine Ausweitung eines Mechanismus an, der die CO2-Preise stabil halten soll.

Die Staats- und Regierungschefs dürften bei ihrem Gipfel am Donnerstag in Brüssel weiter über mögliche Reformen beraten. Kurzfristig hat die EU allerdings wenig Spielraum, um die Energiepreise zu senken. Brüssel will den nationalen Regierungen mehr staatliche Hilfen erlauben. Von der Leyen zeigte sich in ihrem Brief auch offen für einen Preisdeckel, den die Bundesregierung aber ablehnt.

Schneider äußerte sich in Brüssel auch zur von der Kommission vorgeschlagenen Abkehr von sogenannten Verbrenner-Aus 2035. "Alle Vorschläge" der Bundesregierung seien von der Kommission berücksichtigt worden, sagte der Minister.

Die Kommission hatte im Dezember vorgeschlagen, nach dem bisherigen Stichtag 2035 nicht nur Elektroautos, sondern auch Plugin-Hybride und herkömmliche Verbrenner zuzulassen. Die Autobauer sollen den durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Neuwagen demnach nicht um hunder Prozent - also auf Null - sondern nur um 90 Prozent senken müssen. Die übrigen Emissionen sollen anderswo ausgeglichen werden.

"Das ist die notwendige Flexibilität", sagte Schneider. Er widerspricht damit dem europäischen Herstellerverband Acea. Die Autobauer setzen sich dafür ein, die Grenzwerte weiter zu lockern, etwa auf 80 Prozent mit weiteren zehn Prozent, die ausgeglichen werden müssten.

Die Verhandlungen über die Abkehr vom Verbrenner-Aus dürfte noch Monate dauern. Die EU-Umweltminister könnten im Juni eine gemeinsame Position beschließen, danach folgen weitere Verhandlungen mit dem Europaparlament.

G.George--TFWP