The Fort Worth Press - Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung

USD -
AED 3.672497
AFN 62.999883
ALL 83.141978
AMD 376.485471
ANG 1.790083
AOA 916.999665
ARS 1368.006033
AUD 1.451674
AWG 1.8025
AZN 1.698954
BAM 1.694558
BBD 2.010968
BDT 122.511751
BGN 1.709309
BHD 0.377013
BIF 2965.773868
BMD 1
BND 1.283101
BOB 6.914956
BRL 5.237301
BSD 0.998423
BTN 94.09624
BWP 13.729041
BYN 2.998376
BYR 19600
BZD 2.008109
CAD 1.385205
CDF 2285.501206
CHF 0.797075
CLF 0.023512
CLP 928.389903
CNY 6.91145
CNH 6.91936
COP 3689.39
CRC 462.899991
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.540739
CZK 21.297011
DJF 177.799726
DKK 6.488375
DOP 60.195193
DZD 133.090309
EGP 52.800201
ERN 15
ETB 154.307745
EUR 0.86838
FJD 2.257395
FKP 0.749063
GBP 0.751455
GEL 2.695031
GGP 0.749063
GHS 10.916401
GIP 0.749063
GMD 73.504116
GNF 8752.907745
GTQ 7.638886
GYD 208.893799
HKD 7.834165
HNL 26.511932
HRK 6.539599
HTG 130.753836
HUF 338.261502
IDR 16975
ILS 3.155801
IMP 0.749063
INR 94.8435
IQD 1307.999879
IRR 1313299.999571
ISK 124.519761
JEP 0.749063
JMD 156.917785
JOD 0.708975
JPY 159.934967
KES 129.949847
KGS 87.450186
KHR 3998.336553
KMF 426.999892
KPW 900.088302
KRW 1509.170276
KWD 0.30765
KYD 0.832088
KZT 480.998402
LAK 21565.798992
LBP 89410.383591
LKR 314.008846
LRD 183.234482
LSL 17.08101
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375734
MAD 9.322411
MDL 17.537157
MGA 4161.215702
MKD 53.493871
MMK 2102.538494
MNT 3579.989157
MOP 8.045798
MRU 39.8269
MUR 46.770257
MVR 15.460257
MWK 1731.28406
MXN 17.998902
MYR 4.008992
MZN 63.910184
NAD 17.080862
NGN 1384.150032
NIO 36.742473
NOK 9.69965
NPR 150.534765
NZD 1.734925
OMR 0.38449
PAB 0.998471
PEN 3.455542
PGK 4.314509
PHP 60.451022
PKR 278.731944
PLN 3.722104
PYG 6536.015664
QAR 3.640948
RON 4.42596
RSD 101.972019
RUB 81.123939
RWF 1458.028296
SAR 3.751817
SBD 8.041975
SCR 13.466938
SDG 601.000122
SEK 9.43585
SGD 1.28704
SHP 0.750259
SLE 24.550021
SLL 20969.510825
SOS 570.594376
SRD 37.561989
STD 20697.981008
STN 21.225996
SVC 8.73675
SYP 110.526284
SZL 17.078983
THB 32.920501
TJS 9.556146
TMT 3.51
TND 2.938146
TOP 2.40776
TRY 44.460204
TTD 6.776842
TWD 31.999298
TZS 2578.987014
UAH 43.811372
UGX 3714.470144
UYU 40.481936
UZS 12161.933849
VES 466.018145
VND 26327.5
VUV 119.707184
WST 2.754834
XAF 568.30701
XAG 0.014578
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.799507
XDR 0.706792
XOF 568.311934
XPF 103.329218
YER 238.649987
ZAR 17.17215
ZMK 9001.194403
ZMW 18.745993
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -54.7400

    5511.19

    -0.99%

  • SDAX

    -233.0900

    16393.72

    -1.42%

  • MDAX

    -531.3400

    27733.44

    -1.92%

  • DAX

    -264.2700

    22348.7

    -1.18%

  • TecDAX

    -47.7000

    3375.49

    -1.41%

  • Goldpreis

    52.2000

    4461.2

    +1.17%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1523

    -0.14%

Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken -  Verbände warnen vor Zielverfehlung
Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung / Foto: © AFP

Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind vorläufigen Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr weniger stark gesunken als zuvor. Deutschland habe 2025 insgesamt 640 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen und damit 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die Denkfabrik Agora Energiewende am Mittwoch mit. Das Bundesumweltministerium stellte zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen in Aussicht.

Textgröße:

"Zwar hält die Bundesrepublik das nationale Jahresemissionsziel für 2025 ein, insgesamt fiel die Minderung jedoch weniger als halb so hoch aus wie noch im Vorjahr", erklärte Agora Energiewende. Der Rückgang sei zudem maßgeblich auch auf Produktionsrückgänge in der energieintensiven Industrie zurückzuführen. Im Verkehr und im Gebäudesektor seien die Emissionen sogar weiter gestiegen.

Laut den Zahlen der Agora Energiewende lagen die Emissionen im vergangenen Jahr um 49 Prozent unter dem Stand des Referenzjahrs 1990. Der Emissionsrückgang 2024 war demnach aber doppelt so hoch gewesen. Die offizielle Bilanz für 2025 legt das Umweltbundesamt zu einem späteren Zeitpunkt vor. Bis 2030 müssen die deutschen Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 65 Prozent unter dem Stand von 1990 liegen. Dies dürfte nur durch zusätzliche Anstrengungen erreichbar sein.

"Mit den 2025 erzielten Minderungen kann Deutschland zwar die im Klimaschutzgesetz festgelegte Jahresemissionsmenge von 662 Millionen Tonnen CO₂ einhalten", erklärte Agora-Energiewende-Direktorin Julia Bläsius. Um jedoch das Emissionsziel für 2030 einhalten zu können, müssten ab 2026 jährlich durchschnittlich 36 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden – vier Mal so viel wie 2025.

"Es gilt tatsächlich weitere Maßnahmen zu ergreifen und mit Blick auf 2030 Kurs zu halten", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums mit Blick auf die Prognosen von Agora Energiewende. Er verwies dabei auf die Vorbereitungen für das neue Klimaschutzprogramm der Regierung, das bis Ende März vorliegen muss. "Derzeit läuft noch unter Hochdruck die Abstimmung der Vorschläge der einzelnen Ressorts", sagte der Ministeriumssprecher dazu weiter. Diese sollten "in Kürze" an den unabhängigen Expertenrat für Klimafragen zur Begutachtung weitergeleitet werden.

Im Gebäudebereich nahmen die CO2-Emissionen den Daten zufolge 2025 im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu, unter anderem wegen kalter Witterung im Winter. Im Verkehrsbereich stiegen die Emissionen um 1,4 Prozent. Für den Kauf zusätzlicher Emissionszertifikate müsste Deutschland daher für die beiden Bereiche gemäß den EU-Regeln nach jetzigem Stand bis 2030 bis zu 34 Milliarden Euro zahlen, hieß es.

"Wind- und Solarenergie bleiben auch 2025 das Rückgrat der Energiewende in Deutschland", erklärte Bläsius. Allerdings könne der Stromsektor die Versäumnisse in anderen Bereichen nicht dauerhaft ausgleichen". Immerhin gehe es beim "Absatz von strombetriebenen Technologien" wie E-Autos und Wärmepumpen "leicht bergauf".

Im Energiebereich wurde Solarstrom nach Windstrom zur zweitwichtigsten Energiequelle. Der Ertrag der Windkraftanlagen an Land litt allerdings unter einem 2025 relativ schwachen Windaufkommen. Wegen einer Rekordzahl neuer Genehmigungen sei in den kommenden Jahren jedoch ein deutlicher Zuwachs zu erwarten.

Umweltverbände warnten mit Blick auf die neuen Zahlen vor einem Verfehlen der Klimaziele für 2030. "Deutschland ist nicht auf Kurs beim Klimaschutz", erklärte Greenpeace-Sprecherin Lena Donat. WWF-Klimachefin Viviane Raddatz kritisierte ein drohendes "Roll-back bei Verbrenner-Aus und Heizungsgesetz" und drang auf mehr Tempo beim Hochlauf von Wärmepumpen, mehr E-Autos und einen besseren öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

"Die Regierung versagt hier auf ganzer Linie, denn sie schafft Emissionsminderungen nur durch Rezession", sagte die Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum der Nachrichtenagentur AFP. Den erneuten Anstieg der Emissionen bei Wärme und Verkehr nannte sie "ein echtes Armutszeugnis". Badum forderte von der Regierung ein Klimaschutzprogramm vorlegt, das diese Lücke zu einem Erreichen der Emissionsziele "endlich schließt".

J.Barnes--TFWP