The Fort Worth Press - Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar

USD -
AED 3.672502
AFN 65.498365
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 917.999694
ARS 1490.99353
AUD 1.41617
AWG 1.8025
AZN 1.698579
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.160702
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.39331
CDF 2274.999839
CHF 0.812645
CLF 0.023224
CLP 914.01935
CNY 6.745298
CNH 6.745865
COP 3137.99
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.01125
DJF 178.017322
DKK 6.479155
DOP 58.290116
DZD 132.990974
EGP 50.234601
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86671
FJD 2.21195
FKP 0.740048
GBP 0.740005
GEL 2.615026
GGP 0.740048
GHS 11.761444
GIP 0.740048
GMD 73.499746
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.847125
HNL 26.793985
HRK 6.529968
HTG 130.704343
HUF 316.062997
IDR 17852.4
ILS 2.99485
IMP 0.740048
INR 95.40195
IQD 1309.573325
IRR 1374699.999823
ISK 123.080082
JEP 0.740048
JMD 158.156744
JOD 0.709021
JPY 159.307495
KES 129.306089
KGS 87.450299
KHR 4050.066938
KMF 427.000324
KRW 1416.810022
KWD 0.30909
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.069747
MVR 15.450302
MWK 1733.381281
MXN 17.064595
MYR 4.087401
MZN 63.393836
NAD 16.220855
NGN 1362.259962
NIO 36.783342
NOK 9.496235
NPR 152.566385
NZD 1.705855
OMR 0.384502
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.193503
PKR 277.479994
PLN 3.73049
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.541603
RSD 101.680093
RUB 83.046796
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.733009
SDG 600.503071
SEK 9.5416
SGD 1.280097
SLE 24.500876
SOS 571.29488
SRD 37.945985
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.07397
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.745498
TTD 6.769484
TWD 32.218504
TZS 2649.997996
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265199
VND 26052
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.398113
XAG 0.015089
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.199915
ZAR 16.16256
ZMK 9001.202436
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • DAX

    147.3100

    26538.73

    +0.56%

  • TecDAX

    22.8900

    4113.07

    +0.56%

  • SDAX

    38.5700

    18609.71

    +0.21%

  • Goldpreis

    34.0000

    4475.1

    +0.76%

  • Euro STOXX 50

    17.3600

    6568.58

    +0.26%

  • MDAX

    338.0900

    32562.98

    +1.04%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1543

    -0.03%

Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar
Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar / Foto: © AFP

Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar

Nach der verheerenden Sturzflut im US-Bundesstaat Texas ist das Schicksal der 27 vermissten Mädchen weiterhin unklar. Die Rettungskräfte bargen bisher über 40 Tote, wie der Sheriff des Landkreises Kerr, Larry Leitha, am Samstag mitteilte. Darunter seien 15 Kinder. Zuvor hatte er gesagt, dass die Identität mehrerer toter Kinder und Erwachsener noch ungeklärt sei. Die Suche nach Vermissten wurde fortgesetzt, während der Wetterdienst vor weiteren Überflutungen warnte.

Textgröße:

"Wir haben im Landkreis Kerr 43 Tote geborgen. Darunter sind 28 Erwachsene und 15 Kinder", sagte Leitha am Samstag bei seinem jüngsten Pressebriefing. Die Zahl der Opfer war im Laufe des Tages mehrfach nach oben korrigiert worden. Wie viele Menschen noch vermisst werden, war zunächst nicht klar.

Gebangt wurde auch um das Leben von 27 Mädchen, die an einem christlichen Sommerlager am Ufer des übergelaufenen Flusses Guadalupe teilgenommen hatten. US-Medien berichteten unter Berufung auf deren Familien, dass vier der Mädchen tot sein. Die Behörden bestätigten dies bisher nicht. Verzweifelte Eltern suchten in Aufnahmezentren für die Flutopfer oder den Onlinemedien nach ihren Kindern.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, berichtete von dramatischen Szenen: Ein Mädchen flüchtete sich vor dem Wasser auf einen Baum, wo sie von einem Helikopter gerettet werden konnte. Eine der Wände des Speisesaals des Sommerlagers wurde vom Wasser komplett zerstört.

Die meisten der rund 750 Mädchen, die an dem Camp teilnahmen, konnten gerettet werden. Auch weitere Camper an dem Flussufer wurden in Sicherheit gebracht. Insgesamt 850 Menschen wurden erfolgreich evakuiert, sagte Leitha am Samstagmorgen. Acht von ihnen seien verletzt.

Der Wasserstand des Flusses war am Freitag binnen 45 Minuten um acht Meter angestiegen. "Das Wasser stand bis zu den Baumwipfeln, etwa zehn Meter hoch", schilderte ein Anwohner.

Die Suche nach weiteren Leichen und Überlebenden dauerte am Samstag an. Rettungsteams suchten in der Luft, am Boden und im Wasser, sagte der Leiter des texanischen Katastrophenschutzes, Nim Kidd. "Wir werden weitersuchen, bis alle Vermissten gefunden sind", fügte er hinzu.

Abbott rief den Katastrophenfall aus, um mehr Geld für die betroffenen Landkreise bereitstellen zu können, Präsident Donald Trump kündigte Bundeshilfen an. Der Präsident werde für eine Verbesserung der Technologien beim Nationalen Wetterdienst NWS und der Klimabehörde NOAA sorgen, sagte Heimatschutzministerin Kristi Noem vor Journalisten. "Wir müssen dieses alte System erneuern", fügte sie hinzu. Über die von Anwohner geäußerte Kritik, dass diese nicht ausreichend über die Fluten informiert worden sein, werde sie die Regierung informieren. Auch ein Beamter der Kreisverwaltung sagte, diese habe nicht von den Fluten gewusst.

Die Trump-Regierung war nach Mittel- und Personalkürzungen beim NWS und der NOAA von Wissenschaftlern und Katastrophenschutzbehörden kritisiert worden. Die NOAA ist in den USA für Wettervorhersagen und Unwetterschutz verantwortlich. Trump hatte zudem in der Vergangenheit wissenschaftliche Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel geleugnet.

Die Überschwemmungen vom Freitag waren durch heftige Regenfälle von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter ausgelöst worden - ein Drittel der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge im Landkreis Kerr.

Der nationale Wetterdienst NWS sagte indes weiteren Starkregen und "örtlich katastrophale" Sturzfluten in der Region voraus. Erste neue Sturzfluten gebe es bereits, erklärte der NWS und rief Anwohner in Flussnähe auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. "Handeln Sie rasch, um Ihr Leben zu schützen", hieß es in einer NWS-Warnung. Die Behörden warnten die Menschen, das Unglücksgebiet zu betreten, in dem sich mehrere Campingplätze entlang des Flusses befinden. Anwohner sollten nicht auf eigene Faust nach den Vermissten suchen.

Sturzfluten entstehen, wenn der Boden die heftigen Regenfälle nicht aufnehmen kann. Wissenschaftlern zufolge führt der vom Menschen verursachte Klimawandel zu häufigeren und extremen Wetterereignissen wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen.

J.P.Cortez--TFWP