The Fort Worth Press - Deutsche CO2-Emissionen 2024 gesunken - Ziele für Verkehr und Gebäude verfehlt

USD -
AED 3.672503
AFN 62.999493
ALL 83.47347
AMD 377.18018
ANG 1.790083
AOA 916.999642
ARS 1375.006007
AUD 1.451526
AWG 1.8025
AZN 1.688329
BAM 1.69972
BBD 2.014322
BDT 122.712716
BGN 1.709309
BHD 0.376972
BIF 2970.778022
BMD 1
BND 1.28787
BOB 6.936019
BRL 5.239602
BSD 1.000117
BTN 94.794201
BWP 13.787919
BYN 2.976987
BYR 19600
BZD 2.011341
CAD 1.38662
CDF 2285.503721
CHF 0.797185
CLF 0.023453
CLP 925.84025
CNY 6.91145
CNH 6.91894
COP 3685.11
CRC 464.427092
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.827612
CZK 21.258749
DJF 178.09374
DKK 6.48138
DOP 59.53131
DZD 133.06304
EGP 52.799203
ERN 15
ETB 154.604662
EUR 0.86739
FJD 2.2574
FKP 0.749063
GBP 0.751145
GEL 2.695017
GGP 0.749063
GHS 10.958059
GIP 0.749063
GMD 73.480153
GNF 8768.766159
GTQ 7.653901
GYD 209.354875
HKD 7.833897
HNL 26.553572
HRK 6.534196
HTG 131.099243
HUF 337.264501
IDR 16981
ILS 3.14905
IMP 0.749063
INR 94.76755
IQD 1310.123365
IRR 1313300.000364
ISK 124.570272
JEP 0.749063
JMD 157.422697
JOD 0.708971
JPY 159.922994
KES 130.000383
KGS 87.44979
KHR 4005.527263
KMF 426.999774
KPW 900.088302
KRW 1510.269923
KWD 0.30774
KYD 0.833446
KZT 483.490125
LAK 21751.580594
LBP 89557.992804
LKR 315.037957
LRD 183.514464
LSL 17.173523
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.384162
MAD 9.347244
MDL 17.566669
MGA 4167.988355
MKD 53.46186
MMK 2102.538494
MNT 3579.989157
MOP 8.069509
MRU 39.932039
MUR 46.769795
MVR 15.460112
MWK 1734.180406
MXN 18.04625
MYR 4.013001
MZN 63.909841
NAD 17.173523
NGN 1383.050318
NIO 36.805124
NOK 9.71725
NPR 151.667079
NZD 1.736485
OMR 0.384499
PAB 1.000109
PEN 3.483842
PGK 4.321867
PHP 60.489502
PKR 279.126063
PLN 3.71535
PYG 6538.855961
QAR 3.646342
RON 4.421801
RSD 101.827972
RUB 81.436223
RWF 1460.485206
SAR 3.752498
SBD 8.041975
SCR 13.968895
SDG 600.999851
SEK 9.43554
SGD 1.287025
SHP 0.750259
SLE 24.5501
SLL 20969.510825
SOS 571.58252
SRD 37.600996
STD 20697.981008
STN 21.292035
SVC 8.75063
SYP 110.526284
SZL 17.171959
THB 32.769868
TJS 9.556069
TMT 3.51
TND 2.948569
TOP 2.40776
TRY 44.4602
TTD 6.795201
TWD 31.967502
TZS 2576.48701
UAH 43.837189
UGX 3725.687866
UYU 40.481115
UZS 12196.478543
VES 466.018145
VND 26337.5
VUV 119.707184
WST 2.754834
XAF 570.070221
XAG 0.014163
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802452
XDR 0.706792
XOF 570.070221
XPF 103.645315
YER 238.649847
ZAR 17.077665
ZMK 9001.195061
ZMW 18.826586
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -67.7800

    3355.41

    -2.02%

  • SDAX

    -269.0700

    16357.74

    -1.64%

  • Goldpreis

    149.3000

    4558.3

    +3.28%

  • DAX

    -297.5400

    22315.43

    -1.33%

  • Euro STOXX 50

    -55.4700

    5510.46

    -1.01%

  • MDAX

    -511.0500

    27753.73

    -1.84%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1522

    -0.15%

Deutsche CO2-Emissionen 2024 gesunken - Ziele für Verkehr und Gebäude verfehlt
Deutsche CO2-Emissionen 2024 gesunken - Ziele für Verkehr und Gebäude verfehlt / Foto: © AFP/Archiv

Deutsche CO2-Emissionen 2024 gesunken - Ziele für Verkehr und Gebäude verfehlt

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im vergangenen Jahr erneut gesunken, wie aus vorläufigen Zahlen der Denkfabrik Agora Energiewende hervorgeht. Der am Dienstag in Berlin vorgestellten Analyse zufolge wurden die nationalen Klimaziele 2024 insgesamt eingehalten, nicht jedoch in den Sektoren Verkehr und Gebäude. Hier seien auch EU-Vorgaben verfehlt worden, wodurch erhebliche Kosten auf Deutschland zukommen können.

Textgröße:

Insgesamt sanken die Emissionen im Vergleich zu 2023 um drei Prozent oder 18 Millionen Tonnen CO2. Sie betrugen im vergangenen Jahr noch 656 Millionen Tonnen, was einem Rückgang um 48 Prozent seit dem Referenzjahr 1990 entspricht. Laut dem deutschen Klimaschutzgesetz wäre ein um 36 Millionen Tonnen höherer Treibhausgasausstoß zulässig gewesen.

Erreicht wurde damit zwar erneut ein historischer Tiefstand, allerdings hat sich der Emissionsrückgang verglichen mit dem Vorjahr verlangsamt. Agora Energiewende verweist auch auf Sondereffekte aufgrund der schwachen Konjunktur und verhältnismäßig milder Witterung.

Allein gut 80 Prozent des Emissionsrückgangs wurde laut der Analyse im Bereich der Energiewirtschaft erzielt. Grund ist vor allem die Stilllegung von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 6,1 Gigawatt. Zugleich stieg der Anteil erneuerbarer Energien auf den Rekordwert von 55 Prozent des Bruttostromverbrauchs.

Ebenfalls eine deutliche Zunahme um zwölf Terawattstunden gab es demnach bei Stromimporten. Davon kamen laut Agora 49 Prozent aus erneuerbaren Quellen, etwa 25 Prozent aus Kernkraftwerken. Der Börsenstrompreis lag demnach im Jahresdurchschnitt 18 Prozent unter dem Vorjahreswert. Häufigere Phasen mit niedrigen oder sogar negativen Preisen aufgrund des hohen Angebots an Erneuerbaren fielen den Experten zufolge etwa doppelt so stark ins Gewicht wie Preisspitzen in sogenannten "Dunkelflauten".

"Im Stromsektor zeigen die Klimaschutzmaßnahmen der letzten Jahre immer stärker ihre Wirkung: Deutschland bereitet mit einem deutlichen Plus bei den Erneuerbaren Energien und der positiven Entwicklung beim Netzausbau den Weg für eine erfolgreiche Transformation in allen Sektoren", erklärte dazu der Direktor von Agora Energiewende Deutschland, Simon Müller "Dabei profitiert die Bundesrepublik zunehmend von sinkenden Emissionen und günstigeren Börsenstrompreisen."

Schwieriger ist die Lage allerdings in den übrigen Sektoren. In der Industrie stiegen die Emissionen trotz der schwachen Konjunktur leicht um drei Millionen Tonnen CO2 an. Im Gebäudebereich sorgte die milde Witterung für einen Emissionsrückgang um zwei Millionen Tonnen CO2, witterungsbereinigt hätte es aber auch hier einen Anstieg gegeben. Im Verkehr gab es ein Minus der Emissionen um ebenfalls zwei Millionen Tonnen CO2. Ursache war ein Rückgang des Lkw-Verkehrs, beim Pkw-Verkehr wurde ein Anstieg verzeichnet.

Insgesamt verfehlte der Verkehrssektor wie bereits in den Vorjahren das nationale Jahresziel deutlich, diesmal um 19 Millionen Tonnen CO2. Ebenfalls eine Zielverfehlung gab es bei Gebäuden und zwar um neun Millionen Tonnen. Die auch nach EU-Vorgaben unzureichenden Emissionssenkungen haben Folgen: Die Bundesregierung wird voraussichtlich für die Sektoren Gebäude und Verkehr Emissionsrechte anderer EU-Staaten zukaufen müssen - ansonsten drohen milliardenschwere Strafzahlungen.

Agora Energiewende führte die Defizite bei Industrie, Gebäude und Verkehr auf eine "Verunsicherung bei Haushalten und Unternehmen" und eine damit verbundene Investitionszurückhaltung zurück. So seien der Absatz von Wärmepumpen 2024 um 44 Prozent und die Neuzulassungen von Elektro-Pkw um 26 Prozent zurückgegangen. Auch bei energetischen Sanierungen habe es einen Rückgang gegeben.

"In der nächsten Legislaturperiode gilt es, die Transformationsdynamik aus dem Stromsektor auch in die Nachfragesektoren zu übertragen", mahnte Müller. Notwendig seien dafür "politische Maßnahmen, die die soziale Ausgewogenheit sichern und es Haushalten und Unternehmen ermöglichen, den Umstieg zur Klimaneutralität zu schaffen".

J.M.Ellis--TFWP