The Fort Worth Press - Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023

USD -
AED 3.672501
AFN 65.476319
ALL 80.577087
AMD 365.860022
ANG 1.789783
AOA 917.000049
ARS 1491.641402
AUD 1.41719
AWG 1.80125
AZN 1.697547
BAM 1.696734
BBD 2.015728
BDT 122.843622
BGN 1.696366
BHD 0.377075
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280933
BOB 11.734342
BRL 5.209199
BSD 1.000794
BTN 95.468406
BWP 13.472141
BYN 3.009929
BYR 19600
BZD 2.012779
CAD 1.393785
CDF 2273.000256
CHF 0.813435
CLF 0.023231
CLP 914.290229
CNY 6.743198
CNH 6.745195
COP 3125.44
CRC 449.393362
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.097828
CZK 21.014198
DJF 178.218681
DKK 6.484485
DOP 58.508892
DZD 132.931669
EGP 50.176501
ERN 15
ETB 161.890385
EUR 0.86745
FJD 2.21445
FKP 0.740201
GBP 0.741685
GEL 2.610218
GGP 0.740201
GHS 11.074982
GIP 0.740201
GMD 73.501678
GNF 8774.999914
GTQ 7.628599
GYD 209.38434
HKD 7.84715
HNL 26.830633
HRK 6.535402
HTG 130.904201
HUF 315.257502
IDR 17864
ILS 2.962965
IMP 0.740201
INR 95.43215
IQD 1311.025996
IRR 1374587.497717
ISK 123.34037
JEP 0.740201
JMD 158.336044
JOD 0.708968
JPY 159.5095
KES 129.495898
KGS 87.449705
KHR 4047.49823
KMF 426.999894
KPW 900.000294
KRW 1418.620493
KWD 0.30861
KYD 0.834053
KZT 465.738688
LAK 22580.225386
LBP 89621.102036
LKR 333.612392
LRD 181.645463
LSL 16.144844
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.374682
MAD 9.270009
MDL 17.373275
MGA 4310.91697
MKD 53.37538
MMK 2099.846019
MNT 3597.969266
MOP 8.08894
MRU 40.105493
MUR 47.149798
MVR 15.460087
MWK 1735.471585
MXN 17.04444
MYR 4.086397
MZN 63.900861
NAD 16.144914
NGN 1360.849945
NIO 36.82706
NOK 9.513135
NPR 152.752101
NZD 1.71006
OMR 0.384513
PAB 1.000794
PEN 3.377159
PGK 4.42879
PHP 61.374501
PKR 277.795321
PLN 3.7389
PYG 5973.01084
QAR 3.635016
RON 4.547598
RSD 101.752974
RUB 83.076096
RWF 1474.223003
SAR 3.743113
SBD 8.064941
SCR 14.023536
SDG 600.498289
SEK 9.568698
SGD 1.28072
SHP 0.740866
SLE 24.550085
SLL 20969.499227
SOS 571.973887
SRD 37.722498
STD 20697.981008
STN 21.254723
SVC 8.756946
SYP 13001.999906
SZL 16.149252
THB 33.194033
TJS 9.247366
TMT 3.5
TND 2.934571
TOP 2.40776
TRY 47.773796
TTD 6.786763
TWD 32.126993
TZS 2645.502939
UAH 44.737671
UGX 3715.737009
UYU 40.062929
UZS 11954.697077
VES 765.397601
VND 26075
VUV 118.594628
WST 2.730779
XAF 569.073676
XAG 0.015463
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.803702
XDR 0.707757
XOF 569.06874
XPF 103.462785
YER 237.149877
ZAR 16.21045
ZMK 9001.20247
ZMW 18.815201
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • Goldpreis

    -55.1000

    4412.4

    -1.25%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1533

    +0.05%

Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023
Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023 / Foto: © AFP

Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023

In Europa sind einer Studie zufolge im Jahr 2023 schätzungsweise 47.690 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Wie aus dem am Montag in der Fachzeitschrift "Nature Medicine" veröffentlichten Papier des Instituts ISGlobal mit Sitz in Barcelona hervorgeht, war das vergangene Jahr das mit den zweitmeisten Hitzetoten der vergangenen zehn Jahre. Lediglich 2022 habe die geschätzte Zahl mit mehr als 60.000 noch höher gelegen.

Textgröße:

Die Studienautoren betonten, bei der Zahl handle es sich um eine Schätzung. Mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit bewege sich die Anzahl der Hitzetoten in Europa im Jahr 2023 aber zwischen 28.853 und 66.525.

Für die Studie wurden Temperaturaufzeichnungen und Sterbezahlen aus 35 europäischen Ländern ausgewertet. Am höchsten sei das Risiko für die Ältesten, betonten die Autoren. Mehr als die Hälfte der registrierten Hitzetoten ereignete sich demnach während der Hitzewellen zwischen Mitte Juli und August 2023.

In dieser Zeit wurden unter anderem am 18. Juli auf Sizilien 44 Grad Celsius gemessen, in Griechenland wüteten Waldbrände, durch die mehrere Menschen ums Leben kamen. Neben den südeuropäischen Ländern litten aber auch andere Länder wie die baltischen Staaten unter extremer Hitze.

Die Autoren der Studie unterstrichen auch, dass die Zahl der Toten ohne staatliche Anpassungsmaßnahmen um 80 Prozent höher gewesen wären. Es seien "weitere wirksame Strategien" nötig, um die Zahl der Toten künftig zu senken. Die Studienautoren verwiesen darauf, dass aufgrund der menschengemachten Klimaerwärmung mit einer höheren Zahl an Hitzeopfern zu rechnen sei. Daher bedürfe es auch proaktiver Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung.

Derweil meldete die US-Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung (NOAA) in ihrem monatlichen Bericht, dass der vergangene Monat der heißeste Juli aller Zeiten gewesen sei. Dies sei der 14. Monat in Folge mit Rekordtemperaturen. Demnach lag die globale Temperatur 1,21 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad. Die Wahrscheinlichkeit, dass 2024 das wärmste Jahr aller Zeiten werde, betrage 77 Prozent.

Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das anderes Datenmaterial verwendet als die NOAA, hatte vergangene Woche mitgeteilt, der Juli sei etwas weniger warm gewesen als der Vorjahresmonat. Die Durchschnittstemperatur habe bei 16,91 Grad gelegen - und damit 0,04 Grad unter dem bisherigen Rekordwert vom Juli 2023.

Beide Behörden stimmen allerdings darin überein, dass es sich bei den Rekordtemperaturen um einen alarmierenden Trend handele.

Laut der NOAA, die über Daten der vergangenen 175 Jahre verfügt, dürfte 2024 auf jeden Fall eines der fünf heißesten Jahre aller Zeiten werden. Die US-Behörde verwies auf eine Serie von Hitzewellen am Mittelmeer und in Golfstaaten. Copernicus und die US-Wissenschaftler stimmten zudem darin überein, dass die Ozeantemperaturen im Juli die zweitwärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen waren.

Europa hat seit Beginn des Jahrhunderts eine zunehmende Zahl von Hitzewellen verzeichnet. Nach Angaben der Vereinten Nationen steigen die Temperaturen in Europa schneller als in den übrigen Erdteilen.

T.Mason--TFWP