The Fort Worth Press - UNO: 1,5-Grad-Ziel wird zu 80 Prozent in kommenden Jahren zeitweise überschritten

USD -
AED 3.672503
AFN 64.000378
ALL 81.719319
AMD 368.120328
ANG 1.790403
AOA 913.115986
ARS 1429.260602
AUD 1.41299
AWG 1.801525
AZN 1.697505
BAM 1.684662
BBD 2.014307
BDT 122.763646
BGN 1.69088
BHD 0.377198
BIF 2989.857226
BMD 1
BND 1.282253
BOB 6.910839
BRL 5.078301
BSD 1.000134
BTN 94.672782
BWP 13.41861
BYN 2.768827
BYR 19600
BZD 2.011413
CAD 1.39823
CDF 2295.000232
CHF 0.793599
CLF 0.022681
CLP 892.650219
CNY 6.7715
CNH 6.759475
COP 3492.51
CRC 454.982019
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.978251
CZK 20.818983
DJF 177.719854
DKK 6.44282
DOP 58.780714
DZD 133.064977
EGP 50.349403
ERN 15
ETB 161.237628
EUR 0.86196
FJD 2.237202
FKP 0.746148
GBP 0.74475
GEL 2.655019
GGP 0.746148
GHS 11.101445
GIP 0.746148
GMD 73.000119
GNF 8761.079479
GTQ 7.62406
GYD 209.236521
HKD 7.83485
HNL 26.744076
HRK 6.494499
HTG 130.714732
HUF 301.863003
IDR 17704
ILS 2.902595
IMP 0.746148
INR 94.572302
IQD 1310.156512
IRR 1375877.497294
ISK 124.460444
JEP 0.746148
JMD 158.526028
JOD 0.708973
JPY 160.269503
KES 129.398158
KGS 87.450511
KHR 4019.208821
KMF 426.000074
KPW 900.00035
KRW 1514.220217
KWD 0.30815
KYD 0.833473
KZT 489.555787
LAK 22021.999604
LBP 89562.850473
LKR 332.536555
LRD 182.018649
LSL 16.177014
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359584
MAD 9.24575
MDL 17.396473
MGA 4155.30719
MKD 53.139347
MMK 2099.090156
MNT 3576.689019
MOP 8.070461
MRU 39.92506
MUR 47.119898
MVR 15.459816
MWK 1734.220557
MXN 17.20605
MYR 4.050304
MZN 63.900812
NAD 16.176944
NGN 1358.26011
NIO 36.806698
NOK 9.534545
NPR 151.476624
NZD 1.71552
OMR 0.384502
PAB 1.00006
PEN 3.401239
PGK 4.380015
PHP 60.294503
PKR 278.247736
PLN 3.66395
PYG 6123.407023
QAR 3.646058
RON 4.512497
RSD 101.176013
RUB 72.451568
RWF 1469.173289
SAR 3.752094
SBD 8.045573
SCR 13.696826
SDG 600.499
SEK 9.384235
SGD 1.282575
SHP 0.746601
SLE 24.649833
SLL 20969.503664
SOS 571.527015
SRD 37.518031
STD 20697.981008
STN 21.103498
SVC 8.750743
SYP 110.532098
SZL 16.174171
THB 32.55404
TJS 9.270929
TMT 3.51
TND 2.926901
TOP 2.40776
TRY 46.281703
TTD 6.788552
TWD 31.536701
TZS 2629.998015
UAH 44.83735
UGX 3715.140944
UYU 40.562483
UZS 11980.705457
VES 581.95784
VND 26290
VUV 119.50104
WST 2.743493
XAF 565.02961
XAG 0.014272
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.802434
XDR 0.703376
XOF 565.02961
XPF 102.727985
YER 238.593065
ZAR 16.198399
ZMK 9001.207781
ZMW 17.580733
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    41.8000

    6229.43

    +0.67%

  • DAX

    258.7100

    24894.01

    +1.04%

  • Goldpreis

    104.8000

    4343.6

    +2.41%

  • SDAX

    156.9400

    18534.14

    +0.85%

  • MDAX

    499.5300

    32582.63

    +1.53%

  • EUR/USD

    0.0029

    1.1602

    +0.25%

  • TecDAX

    18.7200

    3998.22

    +0.47%

UNO: 1,5-Grad-Ziel wird zu 80 Prozent in kommenden Jahren zeitweise überschritten
UNO: 1,5-Grad-Ziel wird zu 80 Prozent in kommenden Jahren zeitweise überschritten / Foto: © AFP

UNO: 1,5-Grad-Ziel wird zu 80 Prozent in kommenden Jahren zeitweise überschritten

Die UNO schlägt wegen des Zustands des Weltklimas Alarm. Der Mai 2024 sei der wärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch bei einer Rede zum Weltumwelttag in New York. Guterres fügte an, die weltweite durchschnittliche Jahrestemperatur werde nach Einschätzung der UNO bis 2028 mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit mindestens in einem der kommenden fünf Jahre zeitweise die 1,5-Grad-Marke überschreiten.

Textgröße:

Guterres bezog sich in seinen Ausführungen, die er im Museum für Naturgeschichte in der US-Metropole hielt, auf neue Berichte der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und des EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus. Guterres verglich den Einfluss der Menschen auf die Erderwärmung mit dem "Meteoriten, der die Dinosaurier ausgelöscht hat".

Die erneuten globalen Rekord-Durchschnittstemperaturen im Mai bedeuten, dass im zwölften Monat in Folge ein weltweiter Temperaturrekord verzeichnet worden ist. Nach Angaben von Copernicus war die weltweite Durchschnittstemperatur an Land und an den Meeresoberflächen im vergangenen Monat um 1,52 Grad Celsius höher als in einem durchschnittlichen Mai in den Jahren 1850 bis 1900. Damit sei der Mai der "elfte Monat in Folge seit Juli 2023, der "die Werte des vorindustriellen Zeitalters um 1,5 Grad oder mehr überschritten" habe.

Auf das 1,5-Grad-Ziel hatte sich die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen von 2015 geeinigt. Gemeint ist damit, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Dabei gilt der Mittelwert in einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung gerät dieses Ziel immer mehr außer Reichweite.

Im vergangenen Jahrzehnt (2014-2023) betrug der durchschnittliche Anstieg 1,19 Grad Celsius verglichen mit dem Zeitraum 1850 bis 1900, wie aus einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Earth System Science Data" veröffentlichten Studie hervorgeht.

UN-Generalsekretär Guterres sagte, die weltweiten Treibhausgas-Emissionen müssten "bis 2030 um neun Prozent jährlich sinken", um das 1,5-Grad-Ziel nicht zu verfehlen. Der Ausstoß klimaschädlicher Substanzen in die Atmosphäre hängt vor allem mit dem Verfeuern fossiler Brennstoffe zusammen. Zwar hat sich die Weltgemeinschaft bei der UN-Klimakonferenz im vergangenen Dezember grundsätzlich darauf geeinigt, aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen - ein tatsächlicher Rückgang ist jedoch noch nicht in Sicht.

Guterres forderte in diesem Zusammenhang ein Werbeverbot für klimaschädliche Energieträger wie Kohle oder Diesel. "Viele Regierungen beschränken oder verbieten die Werbung für Produkte, die schädlich für die menschliche Gesundheit sind, wie etwa Tabak", sagte Guterres bei seiner Rede in New York. "Ich rufe jedes Land dazu auf, Werbung für Unternehmen der fossilen Energien zu verbieten."

Zudem bekräftigte Guterres seine Forderung, mit einer zusätzlichen Besteuerung der fossilen Industrie den Kampf gegen die Erderwärmung zu finanzieren. Auch eine "Solidaritätssteuer" für den Flug- und Schifffahrtssektor sei denkbar. Weitere Angaben hierzu machte Guterres nicht.

Guterres forderte, die Weltgemeinschaft dürfe sich angesichts der "fürchterlichen Konflikte" auf der Welt nicht von der "existenziellen Bedrohung für die Menschheit", die der Klimawandel sei, "ablenken lassen".

Guterres hielt seine Rede, während in Bonn wichtige Beratungen zur Vorbereitung der diesjährigen Weltklimakonferenz (COP29) im aserbaidschanischen Baku stattfinden. Bei der COP29 wird ein neues Abkommen zu finanzieller Unterstützung der reichsten Länder Welt für die restlichen Staaten angestrebt, um letztere beim Erreichen ihrer Klimaziele zu unterstützen.

S.Jordan--TFWP