The Fort Worth Press - Deutschlands CO2-Ausstoß sinkt 2023 auf Rekordtief

USD -
AED 3.672496
AFN 65.495805
ALL 80.632788
AMD 365.9098
AOA 918.000077
ARS 1493.538853
AUD 1.413977
AWG 1.8025
AZN 1.698309
BAM 1.695366
BBD 2.013843
BDT 123.135735
BHD 0.377079
BIF 2989.238084
BMD 1
BND 1.279359
BOB 11.793465
BRL 5.186299
BSD 0.9999
BTN 95.268311
BWP 13.46018
BYN 2.986239
BYR 19600
BZD 2.011
CAD 1.39194
CDF 2274.999994
CHF 0.811502
CLF 0.023191
CLP 912.820395
CNY 6.745299
CNH 6.744725
COP 3133.84
CRC 454.22433
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.582977
CZK 20.99875
DJF 178.059214
DKK 6.477196
DOP 58.38119
DZD 132.890296
EGP 50.118597
ERN 15
ETB 161.73855
EUR 0.86639
FJD 2.210984
FKP 0.740048
GBP 0.740275
GEL 2.614962
GGP 0.740048
GHS 11.448459
GIP 0.740048
GMD 73.496973
GNF 8783.769141
GTQ 7.628996
GYD 209.231063
HKD 7.84745
HNL 26.800737
HRK 6.527503
HTG 130.787734
HUF 315.856499
IDR 17857
ILS 2.979103
IMP 0.740048
INR 95.40205
IQD 1309.871059
IRR 1374699.999833
ISK 123.04018
JEP 0.740048
JMD 158.295084
JOD 0.708979
JPY 159.201503
KES 129.250079
KGS 87.449962
KHR 4048.976054
KMF 426.999754
KRW 1416.084984
KWD 0.30909
KYD 0.833286
KZT 465.567234
LAK 22560.581828
LBP 89540.874043
LKR 334.236292
LRD 181.483263
LSL 16.156117
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.3774
MAD 9.287668
MDL 17.333189
MGA 4303.032667
MKD 53.336685
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.081969
MRU 39.96602
MUR 47.069748
MVR 15.450423
MWK 1733.869045
MXN 17.057625
MYR 4.085402
MZN 63.394362
NAD 16.156117
NGN 1361.960336
NIO 36.797691
NOK 9.46966
NPR 152.426482
NZD 1.704195
OMR 0.384516
PAB 0.999909
PEN 3.37932
PGK 4.422658
PHP 61.241038
PKR 277.744308
PLN 3.730898
PYG 5966.513668
QAR 3.645442
RON 4.539302
RSD 101.630965
RUB 82.903275
RWF 1472.835627
SAR 3.750356
SBD 8.065041
SCR 13.875807
SDG 600.502594
SEK 9.5402
SGD 1.279315
SLE 24.498041
SOS 571.416188
SRD 37.669776
STD 20697.981008
STN 21.237588
SVC 8.749095
SZL 16.140427
THB 33.075501
TJS 9.249093
TMT 3.51
TND 2.935988
TRY 47.757498
TTD 6.781351
TWD 32.248201
TZS 2649.997999
UAH 44.67795
UGX 3709.209745
UYU 40.247745
UZS 11956.432228
VES 760.265203
VND 26054.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.605049
XAG 0.015173
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.802074
XDR 0.706905
XOF 568.614907
XPF 103.380273
YER 237.197529
ZAR 16.13714
ZMK 9001.202094
ZMW 18.8184
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    37.6000

    4478.7

    +0.84%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1534

    -0.1%

Deutschlands CO2-Ausstoß sinkt 2023 auf Rekordtief
Deutschlands CO2-Ausstoß sinkt 2023 auf Rekordtief / Foto: © AFP

Deutschlands CO2-Ausstoß sinkt 2023 auf Rekordtief

Die CO2-Emissionen in Deutschland sind im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Mit 673 Millionen Tonnen fiel der Ausstoß um 46 Prozent niedriger aus als im Referenzjahr 1990, wie die Denkfabrik Agora Energiewende am Donnerstag mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit den 1950er Jahren, 73 Millionen Tonnen weniger als 2022 und auch deutlich weniger als das Jahresziel für 2023 von 722 Millionen Tonnen, das sich aus dem Klimaschutzgesetz ergibt.

Textgröße:

Die Entwicklung geht den Experten zufolge maßgeblich auf einen "unerwartet starken Rückgang des Kohleverbrauchs" wegen einer stark gesunkenen Stromnachfrage zurück. Außerdem sei mehr Strom importiert worden, der zur Hälfte aus erneuerbaren Energien und zu einem Viertel aus Kernkraft stamme. "Gleichzeitig sanken die Emissionen zu Lasten der energieintensiven Industrie durch konjunktur- und krisenbedingte Produktionsrückgänge", erklärte die Denkfabrik.

Als gute Nachricht für den Klimaschutz werten die Experten diese vorläufige Auswertung jedoch nicht, denn nur rund 15 Prozent des reduzierten CO2-Ausstoßes seien "dauerhafte" Einsparungen. Der Großteil hingegen sei nicht nachhaltig: "Zum Beispiel könnten Emissionen konjunkturbedingt wieder steigen oder sich längerfristig Teile der Industrie ins Ausland verlagern".

"Die Energiewirtschaft verzeichnete mit dem historischen Hoch bei den Erneuerbaren Energien einen klimapolitischen Erfolg", erklärte Simon Müller, Direktor von Agora Energiewende Deutschland. Die Schwäche der Industrie sei jedoch auch für das Klima nicht gut, wenn in der Folge der Industriestandort Deutschland leide und Emissionen lediglich verlagert würden.

In den kritischen Bereichen Verkehr und Gebäude habe es zudem kaum Veränderungen gegeben, betonte Agora. "Damit rissen die Sektoren ihre Klimaziele zum vierten beziehungsweise dritten Mal in Folge." Hier gebe es "strukturelle" Probleme, die politisch adressiert werden müssten.

Im Gebäudesektor habe es mit dem Heizungsgesetz und dem Gesetz für die kommunale Wärmeplanung die nötige "politische Weichenstellung" gegeben. Nun komme es "auf eine konsequente Umsetzung an", erklärte Müller.

Beim Verkehr gebe es aber kaum Bewegung. Der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen sei weiterhin zu gering. Es brauche Anpassungen bei "Steuern, Abgaben und Subventionen rund um den Pkw" sowie einen stärkeren Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.

L.Coleman--TFWP