The Fort Worth Press - Schläferzellen schaden Kredit

USD -
AED 3.6725
AFN 63.49826
ALL 81.649957
AMD 368.209891
ANG 1.790403
AOA 917.503082
ARS 1436.737304
AUD 1.424106
AWG 1.8
AZN 1.699145
BAM 1.685177
BBD 2.015096
BDT 122.817901
BGN 1.69088
BHD 0.377104
BIF 2991
BMD 1
BND 1.281762
BOB 6.938712
BRL 5.090801
BSD 1.000526
BTN 94.560525
BWP 13.406112
BYN 2.76997
BYR 19600
BZD 2.012252
CAD 1.41365
CDF 2320.000121
CHF 0.804605
CLF 0.022506
CLP 885.759871
CNY 6.75745
CNH 6.77627
COP 3435
CRC 455.716489
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.350078
CZK 20.80205
DJF 177.719866
DKK 6.43614
DOP 58.599944
DZD 132.878973
EGP 49.908197
ERN 15
ETB 158.375021
EUR 0.871992
FJD 2.2337
FKP 0.746465
GBP 0.756398
GEL 2.644999
GGP 0.746465
GHS 11.2977
GIP 0.746465
GMD 72.999684
GNF 8777.499016
GTQ 7.626359
GYD 209.290102
HKD 7.83781
HNL 26.697197
HRK 6.5692
HTG 130.666299
HUF 300.649642
IDR 17748.6
ILS 2.944389
IMP 0.746465
INR 94.309498
IQD 1310
IRR 1374999.999942
ISK 124.330031
JEP 0.746465
JMD 158.238482
JOD 0.709019
JPY 160.262999
KES 129.520178
KGS 87.449762
KHR 4012.493065
KMF 424.999812
KPW 900.00035
KRW 1511.864997
KWD 0.308098
KYD 0.8338
KZT 487.920041
LAK 22029.999804
LBP 89550.000054
LKR 335.185855
LRD 182.14983
LSL 16.194858
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.37502
MAD 9.245017
MDL 17.459223
MGA 4199.999949
MKD 53.086638
MMK 2099.945791
MNT 3579.382153
MOP 8.072446
MRU 40.080045
MUR 47.130241
MVR 15.460244
MWK 1736.000257
MXN 17.35845
MYR 4.064804
MZN 63.902105
NAD 16.201917
NGN 1359.119651
NIO 36.6101
NOK 9.73115
NPR 151.295881
NZD 1.736593
OMR 0.384498
PAB 1.000526
PEN 3.41251
PGK 4.38775
PHP 60.373009
PKR 278.298187
PLN 3.64767
PYG 6105.515298
QAR 3.640502
RON 4.507036
RSD 101.071054
RUB 72.971546
RWF 1488
SAR 3.751894
SBD 8.061424
SCR 14.115123
SDG 600.499323
SEK 9.57825
SGD 1.28203
SHP 0.746601
SLE 24.750291
SLL 20969.503664
SOS 571.507527
SRD 37.332026
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.754244
SYP 110.532098
SZL 16.19688
THB 32.534501
TJS 9.274765
TMT 3.51
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.44317
TTD 6.796543
TWD 31.558502
TZS 2625.00297
UAH 44.808889
UGX 3701.565583
UYU 40.393596
UZS 12004.999858
VES 596.036397
VND 26326
VUV 118.988901
WST 2.739751
XAF 565.192704
XAG 0.015186
XAU 0.000237
XCD 2.70255
XCG 1.803205
XDR 0.703697
XOF 565.000179
XPF 103.250281
YER 238.625025
ZAR 16.43133
ZMK 9001.199267
ZMW 17.684109
ZWL 321.999592
  • DAX

    92.1300

    25026.8

    +0.37%

  • Euro STOXX 50

    23.2000

    6323.27

    +0.37%

  • TecDAX

    -0.9500

    3947.43

    -0.02%

  • Goldpreis

    -153.5000

    4227.9

    -3.63%

  • SDAX

    -101.6400

    18373.62

    -0.55%

  • MDAX

    -190.2700

    32665.55

    -0.58%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1467

    -0.35%


Schläferzellen schaden Kredit




Die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran hat nicht nur den Nahen Osten, sondern auch Europa und die globalen Finanzmärkte erfasst. Ende Februar töteten amerikanische und israelische Luftschläge den iranischen Revolutionsführer Ali Chamenei; sein Sohn Mojtaba übernahm daraufhin die Macht und versprach, die Straße von Hormus zu schließen und amerikanische Militärbasen anzugreifen. Gleichzeitig meldeten Beobachter eine Reihe von Sabotageakten und Anschlägen, die über den Kontinent verteilt sind und mutmaßlich mit iranischen Netzwerken in Verbindung stehen.

Angriffe in Europa und Amerika
Seit dem 6. März verzeichnet das Konfliktforschungsinstitut ACLED mindestens acht Vorfälle in Europa und dem Südkaukasus. In Baku wurde eine mutmaßlich mit den Revolutionsgarden verbundene Gruppe zerschlagen, die Anschläge auf die israelische Botschaft und eine Öl­pipeline plante. In London nahmen Ermittler vier Verdächtige fest, die jüdische Einrichtungen ausgespäht haben sollen. In Oslo explodierte vor der US‑Botschaft eine Sprengladung, wenige Tage später wurden Synagogen in Lüttich und Rotterdam sowie eine jüdische Schule in Amsterdam mit Sprengsätzen attackiert. Am 16. März traf eine Explosion das Büro eines US‑Finanzinstituts in Amsterdam, und am 19. März wurden zwei mutmaßliche Spione, darunter ein iranischer Staatsbürger, beim Versuch, in einen britischen U‑Boot‑Hafen einzudringen, verhaftet.

Auch in den USA wächst die Sorge. Die Bundespolizei warnte nach US‑israelischen Luftschlägen vor einem möglichen „operativen Auslöser“ für im Ausland stationierte iranische Zellen, der über verschlüsselte Funksignale ausgesandt worden sein soll. Kurz darauf erschoss ein aus dem Senegal stammender US‑Bürger in Austin zwei Menschen und verletzte 14 weitere. Ermittler fanden bei ihm eine Flagge der Islamischen Republik und Bilder iranischer Führer; der texanische Gouverneur Greg Abbott warnte daraufhin, man müsse iranische Schläferzellen ernst nehmen.

Aktivierung von Schläferzellen?
Offizielle Stellen betonen, dass die Beweislage komplex ist. Bei vielen Anschlägen handelt es sich um Taten lokal rekrutierter Täter ohne direkte Verbindung zu professionellen Terrororganisationen. Das Konfliktforschungsinstitut weist darauf hin, dass ein zuvor unbekanntes Kollektiv zwar die Verantwortung für mehrere Bombenanschläge in Belgien und den Niederlanden reklamierte, die Fehler in den Bekennerschreiben aber gegen eine professionelle iranische Operation sprechen. Dennoch untersuchen europäische Behörden ausdrücklich eine mögliche Beteiligung Teherans.

Zeitgleich mehren sich Hinweise auf eine organisierte Kommunikation. Eine von US‑Behörden analysierte verschlüsselte Funkübertragung, die nach dem Tod Chameneis ausgestrahlt wurde, soll Anweisungen an „vorpositionierte Schläfer“ enthalten haben. Zwar gibt es keine konkrete Bedrohung für einen bestimmten Ort, doch das Department of Homeland Security forderte Polizeidienststellen zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Reaktionen in Gesellschaft und Netzwerken
In sozialen Netzwerken löste die Serie von Anschlägen heftige Diskussionen aus. Viele Nutzer fordern ein kompromissloses Vorgehen gegen islamistische Terrornetze und sehen in den Angriffen einen Beweis für jahrzehntelange Unterwanderung Europas. Andere warnen, dass Bombardements gegen Teheran keine Lösung darstellten und eine Entschärfung des Konflikts nur durch Diplomatie und die Unterbindung radikaler Propaganda im Internet möglich sei. Ein weiterer Strang der Debatte konzentriert sich auf die innenpolitische Lage im Iran: Exiliraner betonen den Zusammenhalt der Opposition um Reza Pahlavi und sehen bei einem Sturz des Mullah-Regimes kein zweites Libyen.

Auswirkungen auf den Private‑Credit‑Markt
Die Angst vor Terroranschlägen und die geopolitische Unsicherheit treffen einen ohnehin fragilen Sektor: den Private‑Credit‑Markt. Bei dieser Form der Unternehmensfinanzierung vergeben Fonds Kredite an mittelständische Firmen, die keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben. Die Anlagen sind illiquide und laufen über mehrere Jahre. Dennoch wurden sie als liquide „Stabilzinsprodukte“ an Privatanleger verkauft.

Seit Anfang März verzeichnen die größten Anbieter massive Rückgaben. BlackRocks Fonds HLEND mit 26 Milliarden Dollar Volumen und Blackstones 82‑Milliarden‑Fonds BCRED setzten am 7. März Rücknahmebeschränkungen in Kraft. Im selben Zeitraum stiegen die Ölpreise infolge der Iran-Krise auf über 90 US‑Dollar pro Barrel, was Rezessionsängste anheizte. Die amerikanische Wirtschaft schwächte sich sichtbar ab: Das GDPNow‑Modell der Atlanta Fed wurde am 8. März deutlich nach unten korrigiert, und der US‑Arbeitsmarkt verlor im Februar 92 000 Stellen. Diese Kombination aus steigenden Kosten und wachsender Unsicherheit führte dazu, dass viele Anleger ihre „stabilen“ Private‑Credit‑Anlagen fluchtartig verließen.

Fachleute warnen, dass der Krieg im Nahen Osten die Schwächen des Sektors offengelegt, aber nicht verursacht hat. Private‑Credit‑Produkte beruhen auf langfristigen, schwer handelbaren Darlehen. Wenn Anleger gleichzeitig Geld abziehen, können Fonds ihre Kredite nur unter Wert verkaufen oder die Rücknahme verweigern. Ratingagenturen sehen die Ausfallraten im Private‑Credit‑Sektor bereits auf 5,8 Prozent steigen und warnen vor einem möglichen Anstieg auf 15 Prozent. Analysten weisen darauf hin, dass steigende Energiepreise und eine drohende Rezession genau jene Branchen treffen, die diese Kredite aufgenommen haben.

Der Exodus verunsicherter Anleger ist deshalb weniger ein Beweis für eine direkte Bedrohung durch Terrorzellen als eine Reaktion auf die Erkenntnis, dass die vermeintlich liquiden Produkte bei geopolitischen Schocks nicht funktionieren. Experten fordern mehr Transparenz: Einige Anbieter wollen künftig den Nettoinventarwert ihrer Kreditfonds monatlich oder sogar täglich veröffentlichen. Gleichzeitig nehmen Banken wie JPMorgan Abwertungen in ihren Kreditbüchern vor.

Ausblick in die nahe Zukunft
Die ungewöhnliche Mischung aus Krieg, Terrorangst und wirtschaftlicher Abschwächung hat den Private‑Credit‑Boom zum Stillstand gebracht. Behörden in Europa und den USA versuchen, potenzielle Terrornetze zu zerschlagen und die Gefahr von Anschlägen zu minimieren. Solange aber die geopolitische Lage angespannt bleibt und Inflations‑ sowie Rezessionssorgen anhalten, dürfte die Nervosität der Anleger anhalten. Der Fall zeigt vor allem, wie eng globale Sicherheitspolitik und Finanzmärkte miteinander verflochten sind.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...