The Fort Worth Press - US-Jobkrise bremst Wachstum

USD -
AED 3.672502
AFN 66.000171
ALL 80.966223
AMD 364.5091
AOA 918.000256
ARS 1485.5111
AUD 1.426706
AWG 1.8
AZN 1.704014
BAM 1.694551
BBD 2.007165
BDT 123.058128
BHD 0.375771
BIF 2957.289469
BMD 1
BND 1.279037
BOB 11.833766
BRL 5.078199
BSD 0.996547
BTN 95.00457
BWP 13.588178
BYN 2.898979
BYR 19600
BZD 2.004306
CAD 1.40411
CDF 2275.000474
CHF 0.808625
CLF 0.023481
CLP 927.149753
CNY 6.751301
CNH 6.75382
COP 3150.77
CRC 452.623553
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.537428
CZK 21.00565
DJF 177.461628
DKK 6.48741
DOP 57.81694
DZD 132.903054
EGP 50.317201
ERN 15
ETB 159.25132
EUR 0.86784
FJD 2.2164
FKP 0.741746
GBP 0.743235
GEL 2.61498
GGP 0.741746
GHS 11.650082
GIP 0.741746
GMD 73.496091
GNF 8748.315882
GTQ 7.603831
GYD 208.464201
HKD 7.842365
HNL 26.702421
HRK 6.538097
HTG 130.307638
HUF 315.75002
IDR 17988
ILS 3.054455
IMP 0.741746
INR 95.27485
IQD 1305.52126
IRR 1375124.999954
ISK 123.240266
JEP 0.741746
JMD 157.76637
JOD 0.709006
JPY 156.9755
KES 129.397124
KGS 87.449589
KHR 4032.527088
KMF 427.000108
KRW 1430.774995
KWD 0.30965
KYD 0.830471
KZT 472.220176
LAK 22568.892393
LBP 89244.865336
LKR 334.547786
LRD 179.877402
LSL 16.483661
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.376038
MAD 9.309581
MDL 17.415338
MGA 4261.955613
MKD 53.348537
MMK 2099.683142
MNT 3593.528557
MOP 8.050686
MRU 40.051639
MUR 46.939655
MVR 15.460323
MWK 1728.002495
MXN 17.32537
MYR 4.095018
MZN 63.910251
NAD 16.483518
NGN 1361.439751
NIO 36.675865
NOK 9.53395
NPR 152.005996
NZD 1.703905
OMR 0.3845
PAB 0.996539
PEN 3.377319
PGK 4.4621
PHP 60.95201
PKR 276.76788
PLN 3.732235
PYG 5941.958039
QAR 3.643012
RON 4.551402
RSD 101.858991
RUB 79.751084
RWF 1462.962401
SAR 3.742629
SBD 8.081105
SCR 13.988981
SDG 600.000018
SEK 9.534665
SGD 1.282475
SLE 24.701282
SOS 569.497693
SRD 37.781505
STD 20697.981008
STN 21.227467
SVC 8.719724
SZL 16.481179
THB 33.343499
TJS 9.198085
TMT 3.51
TND 2.929676
TRY 47.537601
TTD 6.766797
TWD 32.447299
TZS 2643.515003
UAH 44.479256
UGX 3742.131689
UYU 40.097905
UZS 11928.970295
VES 745.696398
VND 26270.5
VUV 119.050155
WST 2.734491
XAF 568.339016
XAG 0.017149
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.796017
XDR 0.706831
XOF 568.339016
XPF 103.329665
YER 238.299621
ZAR 16.48053
ZMK 9001.196657
ZMW 18.720027
ZWL 321.999592
  • SDAX

    246.4700

    18549.26

    +1.33%

  • Euro STOXX 50

    65.0200

    6423.03

    +1.01%

  • MDAX

    521.8300

    32502.35

    +1.61%

  • TecDAX

    108.9000

    3936.39

    +2.77%

  • Goldpreis

    -0.7000

    4106.3

    -0.02%

  • DAX

    389.1600

    26018.4

    +1.5%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1525

    -0.02%


US-Jobkrise bremst Wachstum




Die Vereinigten Staaten haben lange mit robustem Wachstum und einer niedrigen Arbeitslosigkeit gepunktet. Seit Mitte 2025 häufen sich jedoch Indizien, dass dieser Aufschwung ins Stocken geraten ist. Die neueste Statistik zeigt, dass die Wirtschaft im vierten Quartal 2025 nur noch mit einer Jahresrate von 1,4 % wuchs – nach 4,4 % im Sommerquartal. Die schwache Dynamik ist vor allem auf den sechswöchigen Regierungsstillstand zurückzuführen, der die Staatsausgaben um fast 17 % einbrechen ließ. Auch die Konsumenten gaben weniger aus, nachdem sie aufgrund höherer Zölle und Kreditzinsen bereits ihre Ersparnisse angezapft hatten.

Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) an Schwung verliert, hat sich der Arbeitsmarkt drastisch abgekühlt. Revidierte Zahlen des Arbeitsministeriums zeigen, dass im gesamten Jahr 2025 lediglich 181 000 Stellen entstanden, im Durchschnitt nur noch 15 000 pro Monat. Das ist die schwächste Jobbilanz seit der Pandemie und ein Bruchteil der ursprünglich gemeldeten 584 000 neuen Arbeitsplätze. Zahlreiche Branchen – vom Bau bis zur industriellen Fertigung – verzeichneten Stellenabbau, während sich das Wachstum der Dienstleistungsjobs fast ausschließlich auf den Gesundheits- und Bildungssektor beschränkte. Besonders das produzierende Gewerbe verlor bereits im zweiten Halbjahr 2024 rund 21 000 Arbeitsplätze pro Monat.

Diese Entwicklung erklärt auch, warum die Arbeitslosenquote nur leicht auf 4,3 % stieg, obwohl kaum neue Stellen geschaffen wurden: Durch ein schärferes Einwanderungsregime schrumpft das Arbeitskräfteangebot. Viele Babyboomer treten in den Ruhestand, während die Regierung die Zuwanderung massiv beschränkt und sogar Migranten ohne Papiere abschiebt. Da weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, genügen schon wenige neue Stellen, um die Arbeitslosenquote stabil zu halten.

Fachleute sprechen von einem „doppelten Bremsmanöver“: Sowohl die Zahl der Beschäftigten als auch das Arbeitskräfteangebot wachsen nur noch schleppend. Ein Economic Letter der San‑Francisco‑Fed zeigt, dass die Abkühlung des Arbeitsmarktes breit angelegt ist – bis auf den Gesundheits- und Bildungsbereich schrumpfen andere Dienstleistungsbereiche, und im staatlichen Sektor stagniert die Beschäftigung.

Die Ursachen dieser Misere sind vielfältig. In den Jahren 2022 und 2023 hatte die US‑Notenbank die Zinsen stark erhöht, um die Inflation zu bremsen. Diese hohen Finanzierungskosten belasten jetzt Investitionen und Konsum. Hinzu kommt die tariff‑bedingte Unsicherheit: Präsident Donald Trump hat 2025 eine Vielzahl neuer Einfuhrzölle eingeführt, die Produktionskosten in die Höhe treiben und die Planbarkeit für Unternehmen erschweren. Ein Forschungsbericht der Stanford University warnt, dass die Wirtschaft 2026 mit dem Risiko einer Stagflation konfrontiert sein könnte, falls die Konjunktur weiter abkühlt und gleichzeitig die Zölle die Preise hoch halten.

Ein weiterer Faktor ist die Automatisierungswelle durch Künstliche Intelligenz. Während Technologieunternehmen enorme Beträge in Rechenzentren und KI‑Anwendungen investieren und damit sogar das BIP stabilisieren, zögern Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen. Einige Chefs hoffen, mit der Hilfe von KI gleiche oder höhere Produktivität mit weniger Personal zu erreichen. Selbst im Baugewerbe, das lange als verlässlicher Jobmotor galt, war der Beschäftigungszuwachs im Januar 2026 eher dem ungewöhnlich milden Wetter zu verdanken.

Der schwache Arbeitsmarkt schlägt sich auch im Lohnwachstum nieder. Zwar stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne zwischen Dezember und Januar 2026 um 0,4 %, doch die Lohnzuwächse sind im Vergleich zu früheren Jahren moderat. Viele Beschäftigte sehen sich steigenden Preisen gegenüber, die durch Zölle und höhere Energie- und Wohnungskosten getrieben werden. Das Verbrauchervertrauen erreichte im Januar den niedrigsten Stand seit 2014, obwohl die offizielle Arbeitslosenquote niedrig bleibt.

Hinzu kommt, dass die staatlichen Ausgaben nach dem Shutdown erst langsam wieder anlaufen. Gerade der Bau neuer Infrastruktur leidet unter der Unsicherheit um die Haushaltsfinanzierung. Auch die Immobilienbranche steht unter Druck: Hohe Hypothekenzinsen und weiterhin stark gestiegene Hauspreise führen dazu, dass der Wohnungsbau in vielen Regionen stagniert.

Ausblick auf das was kommen könnte
Ob sich die Lage 2026 verbessert, hängt von mehreren Faktoren ab. Einige Ökonomen hoffen auf eine konjunkturelle Erholung, sollten die Zinsen weiter gesenkt werden und sollte das Oberste Gericht die weitreichenden Zölle der Regierung kassieren. Eine Normalisierung der Handelsbeziehungen könnte die Investitionsbereitschaft erhöhen. Allerdings stehen wichtige Risiken im Raum: Ein erneuter Regierungsstillstand, eskalierende Handelskonflikte, eine anhaltende Inflationswelle und die Gefahr einer Blase am Aktienmarkt könnten die fragile Erholung abwürgen. Zudem könnten neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zwar Produktivitätsgewinne bringen, aber die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter dämpfen.

Die US‑Wirtschaft durchlebt damit eine Phase der Unsicherheit. Sie wächst zwar moderat, doch die schwindende Beschäftigung und das verhaltene Lohnwachstum gefährden die Kaufkraft vieler Haushalte. Ohne eine Erholung am Arbeitsmarkt droht das Land in eine Stagnationsspirale zu geraten, in der das Wachstum nicht mehr alle Bevölkerungsschichten erreicht.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...