The Fort Worth Press - Kubas Notstand - Ruf um Hilfe

USD -
AED 3.672501
AFN 65.000213
ALL 79.73251
AMD 363.137016
ANG 1.790365
AOA 918.000174
ARS 1509.9942
AUD 1.404386
AWG 1.8025
AZN 1.692847
BAM 1.705151
BBD 2.014743
BDT 122.842733
BGN 1.683441
BHD 0.377072
BIF 3007.563373
BMD 1
BND 1.278286
BOB 9.828548
BRL 5.134799
BSD 1.000371
BTN 95.852241
BWP 13.566297
BYN 3.025994
BYR 19600
BZD 2.011918
CAD 1.401145
CDF 2310.999848
CHF 0.825665
CLF 0.024345
CLP 961.260175
CNY 6.70755
CNH 6.698703
COP 3172.42
CRC 447.525011
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.136744
CZK 21.238099
DJF 178.140476
DKK 6.52294
DOP 59.042263
DZD 133.875204
EGP 52.133605
ERN 15
ETB 163.400976
EUR 0.87257
FJD 2.217898
FKP 0.749304
GBP 0.749395
GEL 2.590077
GGP 0.749304
GHS 11.524327
GIP 0.749304
GMD 73.497218
GNF 8794.552556
GTQ 7.633994
GYD 209.29239
HKD 7.84495
HNL 26.85435
HRK 6.574304
HTG 130.743913
HUF 317.838499
IDR 17822
ILS 3.03737
IMP 0.749304
INR 95.90935
IQD 1310.490638
IRR 1374600.000032
ISK 121.64008
JEP 0.749304
JMD 157.960584
JOD 0.708979
JPY 157.866495
KES 129.509801
KGS 87.450203
KHR 4054.195438
KMF 428.000249
KPW 900.000318
KRW 1388.139768
KWD 0.308398
KYD 0.833682
KZT 447.238218
LAK 22416.551508
LBP 89581.983757
LKR 331.11734
LRD 173.066192
LSL 16.263563
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.354188
MAD 9.478186
MDL 17.581258
MGA 4336.662409
MKD 53.645926
MMK 2099.69268
MNT 3599.361607
MOP 8.083211
MRU 40.24412
MUR 47.569636
MVR 15.450232
MWK 1734.672526
MXN 17.17816
MYR 4.082904
MZN 63.910458
NAD 16.263705
NGN 1332.369887
NIO 36.809228
NOK 9.43227
NPR 153.367772
NZD 1.75114
OMR 0.384498
PAB 1.000379
PEN 3.37569
PGK 4.45264
PHP 62.820193
PKR 277.27411
PLN 3.80741
PYG 5930.433797
QAR 3.65652
RON 4.594399
RSD 102.433982
RUB 84.151832
RWF 1469.536863
SAR 3.726614
SBD 8.000512
SCR 13.787898
SDG 601.492558
SEK 9.85222
SGD 1.27847
SHP 0.747524
SLE 24.650119
SLL 20969.491881
SOS 571.677674
SRD 37.746502
STD 20697.981008
STN 21.360535
SVC 8.753575
SYP 13002.000254
SZL 16.258419
THB 33.35903
TJS 9.228308
TMT 3.51
TND 2.942646
TOP 2.40776
TRY 48.785102
TTD 6.790907
TWD 31.844202
TZS 2651.607998
UAH 44.694758
UGX 3945.963147
UYU 40.228081
UZS 11844.198871
VES 847.485099
VND 26022
VUV 118.29149
WST 2.754822
XAF 572.368348
XAG 0.015003
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.802885
XDR 0.707052
XOF 572.368348
XPF 103.976042
YER 236.549752
ZAR 16.27295
ZMK 9001.198726
ZMW 19.662326
ZWL 321.999592
SSP 5664.022588
MXV 1.947523
  • SDAX

    22.2200

    18189.12

    +0.12%

  • MDAX

    10.6800

    31287.48

    +0.03%

  • Goldpreis

    -8.7000

    4391

    -0.2%

  • Euro STOXX 50

    -86.5200

    6236.38

    -1.39%

  • TecDAX

    -31.6600

    3964.69

    -0.8%

  • DAX

    -196.7600

    25341.04

    -0.78%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1465

    -0.13%


Kubas Notstand - Ruf um Hilfe




Die Karibikinsel Kuba durchlebt Anfang 2026 die schwerste Wirtschafts‑ und Energiekrise seit dem Ende der Sowjetunion. Nachdem der US‑Präsident im Januar 2026 eine vollständige Blockade für jegliche Öllieferungen nach Kuba verfügte und sogar Strafzölle auf Exporte aus Ländern ankündigte, die das Land trotz Embargo mit Treibstoff versorgen, versiegten innerhalb weniger Wochen die Lieferungen aus Venezuela und Mexiko. Seit Dezember 2025 fließt kein venezolanisches Öl mehr nach Kuba, die mexikanischen Exporte wurden auf Druck aus Washington vorübergehend gestoppt.

Kuba war seit Jahrzehnten von Rohölimporten abhängig; eigene Vorkommen decken nur einen Bruchteil des Bedarfs. Das Embargo führte dazu, dass Raffinerien stillstanden, Tankstellen von Polizei und Soldaten bewacht werden und lange Schlangen entstehen. Der Mangel an Kerosin zwang die Behörden, die Betankung von Verkehrsflugzeugen für einen Monat auszusetzen; internationale Airlines wie Air Canada kündigten an, ihre Flüge einzustellen oder Zwischenstopps in der Dominikanischen Republik einzulegen.

Notfallmaßnahmen und humanitärer Hilferuf
Um die wenigen verfügbaren Energiereserven zu schonen, ordnete die kubanische Regierung drastische Notmaßnahmen an. Staatsunternehmen arbeiten nur noch vier Tage pro Woche, der innerstaatliche Verkehr wurde stark eingeschränkt, Universitäten stellten Präsenzunterricht ein und touristische Einrichtungen konzentrieren sich auf wenige Orte. Der stellvertretende Premierminister betonte im staatlichen Fernsehen, dass der Treibstoff vorrangig für Gesundheit, Lebensmittelerzeugung und Verteidigung verwendet werde und man in dieser „Herausforderung“ nicht kollabieren werde.

Das Regime ruft in dieser Situation offen um Hilfe. Es fordert ein Ende der Blockade und appelliert an befreundete Regierungen, humanitäre Unterstützung zu leisten. Mexiko, bislang wichtigster Energielieferant, stoppte zunächst seine Ölexporte, sagte aber Hilfslieferungen in Form von Lebensmitteln und anderen Produkten zu. Anfang Februar trafen zwei mexikanische Marineschiffe mit mehr als 800 Tonnen Hilfsgütern ein, weitere Lieferungen wurden angekündigt. Auch Chile und eine internationale Solidaritätsflottille planen Unterstützung.

Die kubanische Führung streckt zudem die Hand in Richtung Washington aus. Präsident Miguel Díaz‑Canel erklärte, man sei zu Dialog bereit, allerdings ohne Druck oder Vorbedingungen und unter Wahrung der Souveränität. Gleichzeitig bezeichnete er die Blockade als „aggressiv und kriminell“ und kündigte Maßnahmen an, um die Krise zu bewältigen. Gespräche mit Russland über zusätzliche Ölimporte laufen hinter den Kulissen, während das Land seine Sonnenenergie‑Kapazitäten ausbaut und die eigene Ölförderung erhöhen will.

Die humanitäre Lage im Land
Für die Bevölkerung ist die Situation dramatisch. Stromausfälle von bis zu zehn Stunden sind an der Tagesordnung, Wasserpumpen fallen aus und Menschen kochen wieder mit Holzkohle oder reißen Türen aus, um Feuerholz zu haben. An vielen Tankstellen müssen Autofahrer schon am Abend Schlange stehen, um am nächsten Morgen vielleicht Benzin zu bekommen. Die Regale staatlicher Lebensmittelgeschäfte sind fast leer – häufig gibt es nur noch geringe Mengen Zucker, Reis oder Bohnen. In Havanna türmt sich der Müll; manche Menschen durchsuchen Abfallberge, um verwertbare Rohstoffe oder Essensreste für Tiere zu finden.

Die Energiekrise wirkt sich auch auf den internationalen Verkehr aus. Die Behörden warnten Fluggesellschaften, dass auf neun Flughäfen kein Jet‑Fuel verfügbar sei, sodass Langstreckenflüge zusätzliche Zwischenstopps einlegen müssen. Banken kürzten ihre Öffnungszeiten, kulturelle Veranstaltungen wurden gestrichen und der öffentliche Nahverkehr steht weitgehend still.

Auf dem Land berichten Menschen, dass sie Türen und Möbel verbrennen, um ihre Familien zu ernähren, und dass Kerosinlampen durch improvisierte Laternen ersetzt werden müssen. Die Preise steigen rapide; die Währung verliert an Wert, und viele greifen auf den Schwarzmarkt zurück. Seit 2021 haben über zwei Millionen Menschen das Land verlassen, und die Inflation liegt Medienberichten zufolge bei mehr als 15 Prozent. Tropische Krankheiten wie Dengue und Chikungunya nehmen zu, weil die Müllentsorgung zusammengebrochen ist.

Internationale Reaktionen
Die Vereinten Nationen und humanitäre Organisationen zeigen sich angesichts der sich abzeichnenden humanitären Katastrophe alarmiert. Das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte erklärte, die Verknappung von Treibstoff gefährde die Versorgung von Krankenhäusern, die Produktion und Lagerung von Impfstoffen sowie die Trinkwasserversorgung. Über 80 Prozent der Wasserpumpen sind auf Strom angewiesen, und die Stromausfälle untergraben den Zugang zu sicherem Wasser und Hygiene. Das UN‑Menschenrechtsbüro forderte alle Staaten auf, einseitige sektorale Maßnahmen zu beenden, weil sie die Wirtschaft schwächen und soziale Unruhen schüren.

Der US‑Präsident wiederum verschärft den Druck. Er drohte Ländern mit Zöllen, die Öl nach Kuba liefern, und erklärte, Kuba werde „bald scheitern“. Die US‑Botschaft in Havanna warnte eigene Staatsbürger vor massiven Stromausfällen und dem Anstieg regierungsnaher Proteste. Zugleich betont Washington, dass es bei einem Fall des Regimes keine klare Strategie habe; diplomatische Kreise sprechen davon, dass die Insel „zu Tode ausgehungert“ werden soll.

Die USA haben jedoch nach dem Hurrikan Melissa neun Millionen Dollar an humanitärer Hilfe zugesagt, darunter Reis, Bohnen, Pasta, Dosenfisch und Solarlampen für die östlichen Provinzen. Gleichwohl befürchten viele Kubaner, dass Hilfsgüter nicht ausreichen und die Krise zu Hunger und Krankheiten führt.

Ausblick auf die Zukunft
Die Lage in Kuba ist unübersichtlich. Einige Experten vergleichen die Krise mit der „Sonderperiode“ der 1990er Jahre, als das Bruttoinlandsprodukt um ein Drittel einbrach und Öl Mangelware war. Heute ist die Ausgangslage noch schlechter, weil die USA die Insel komplett vom Energiemarkt abschneiden und zugleich die internationale Solidarität bröckelt. Während Russland und China zwar erneuerbare Energieprojekte unterstützen, bleibt unklar, ob sie genügend Öl liefern können, um das System am Laufen zu halten.

Das Castro‑Regime, vertreten durch Präsident Miguel Díaz‑Canel und den langjährigen Sicherheitschef Alejandro Castro Espín, ist politisch angeschlagen. Die Führung hofft auf Verhandlungen mit Washington und auf Unterstützung aus Lateinamerika und Asien. Doch im Schatten der Krise wachsen Unzufriedenheit und Auswanderungsdruck. Ob die karibische Insel die Energieknappheit übersteht oder ob sie in einen vollständigen staatlichen Zusammenbruch abgleitet, hängt davon ab, ob die internationale Gemeinschaft einen humanitären Ausweg ermöglicht und die Blockade gelockert wird.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...