The Fort Worth Press - Kubas Wirtschaft unter Druck

USD -
AED 3.672501
AFN 62.506428
ALL 83.741135
AMD 377.539969
ANG 1.790464
AOA 916.999459
ARS 1390.042505
AUD 1.423234
AWG 1.80125
AZN 1.70286
BAM 1.706029
BBD 2.014653
BDT 122.757664
BGN 1.706455
BHD 0.377568
BIF 2969.931699
BMD 1
BND 1.280193
BOB 6.912915
BRL 5.249898
BSD 1.000305
BTN 92.343792
BWP 13.632359
BYN 2.960162
BYR 19600
BZD 2.011968
CAD 1.37178
CDF 2177.999859
CHF 0.788704
CLF 0.023039
CLP 909.298888
CNY 6.869043
CNH 6.89666
COP 3694.86
CRC 470.629279
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.184964
CZK 21.343496
DJF 178.150542
DKK 6.521321
DOP 61.462504
DZD 132.444016
EGP 52.337109
ERN 15
ETB 156.158288
EUR 0.87268
FJD 2.219796
FKP 0.749032
GBP 0.754175
GEL 2.715023
GGP 0.749032
GHS 10.864019
GIP 0.749032
GMD 73.000487
GNF 8770.024555
GTQ 7.670839
GYD 209.297761
HKD 7.827375
HNL 26.481389
HRK 6.573898
HTG 131.176999
HUF 341.303005
IDR 16939
ILS 3.135835
IMP 0.749032
INR 92.45395
IQD 1310.548766
IRR 1321775.000119
ISK 125.859644
JEP 0.749032
JMD 156.968275
JOD 0.708991
JPY 159.379964
KES 129.349938
KGS 87.449698
KHR 4011.671268
KMF 428.000249
KPW 899.878965
KRW 1494.419627
KWD 0.30715
KYD 0.833657
KZT 489.763519
LAK 21436.858312
LBP 89584.745356
LKR 311.307837
LRD 183.070334
LSL 16.80014
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383656
MAD 9.42232
MDL 17.4521
MGA 4153.909228
MKD 53.689551
MMK 2099.194294
MNT 3570.249458
MOP 8.064707
MRU 40.026518
MUR 46.010131
MVR 15.460282
MWK 1734.662724
MXN 17.81843
MYR 3.9385
MZN 63.8947
NAD 16.802484
NGN 1386.089858
NIO 36.80607
NOK 9.723701
NPR 147.749893
NZD 1.71888
OMR 0.384505
PAB 1.000358
PEN 3.449915
PGK 4.374583
PHP 59.755028
PKR 279.298068
PLN 3.725945
PYG 6454.173536
QAR 3.636633
RON 4.445197
RSD 102.480582
RUB 80.091297
RWF 1459.880757
SAR 3.752421
SBD 8.05166
SCR 15.160813
SDG 601.000158
SEK 9.38642
SGD 1.28078
SHP 0.750259
SLE 24.601218
SLL 20969.503684
SOS 570.748175
SRD 37.548011
STD 20697.981008
STN 21.368453
SVC 8.753451
SYP 111.636388
SZL 16.794732
THB 32.33097
TJS 9.588758
TMT 3.51
TND 2.958553
TOP 2.40776
TRY 44.189805
TTD 6.784777
TWD 32.027501
TZS 2609.845998
UAH 44.117624
UGX 3761.323442
UYU 40.187022
UZS 12079.658755
VES 440.41445
VND 26294
VUV 118.960301
WST 2.788339
XAF 572.193582
XAG 0.012269
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.802964
XDR 0.708301
XOF 572.183599
XPF 104.029553
YER 238.550269
ZAR 16.845402
ZMK 9001.207217
ZMW 19.472176
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -192.6700

    16828.79

    -1.14%

  • MDAX

    -428.8700

    28814.54

    -1.49%

  • TecDAX

    -8.2400

    3571.12

    -0.23%

  • Euro STOXX 50

    -40.5500

    5708.34

    -0.71%

  • Goldpreis

    -86.3000

    5039.5

    -1.71%

  • DAX

    -174.5500

    23415.1

    -0.75%

  • EUR/USD

    -0.0071

    1.1446

    -0.62%


Kubas Wirtschaft unter Druck




Havanna steht mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen ihrer modernen Geschichte. Eine Kombination aus drastisch verschärften US-Sanktionen, dem vollständigen Wegfall von Ölimporten und einem historischen Einbruch des Tourismussektors hat die kubanische Wirtschaft an den Rand des Kollapses gebracht.

Die Regierung in Washington hat im Verlauf des Jahres 2025 und Anfang 2026 ihre Drohkulisse gegenüber Kuba massiv ausgeweitet. Eine Reihe neuer Maßnahmen zielt darauf ab, Kubas Zugang zu lebenswichtigen Importen, insbesondere Öl, zu blockieren. Dazu gehören Exekutivverfügungen, die es erlauben, Strafzölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba liefern, und diplomatischer Druck auf Mexiko und andere potenzielle Lieferanten, ihre Exporte einzustellen. In der Folge haben kurzfristig letzte verbliebene Lieferungen aus Venezuela und Mexiko aufgehört, Cuba erhält kaum noch Treibstoff. Analysten schätzen, dass die Ölreserven der Insel im Januar 2026 nur noch für wenige Wochen reichten, was zu wiederholten und langanhaltenden Stromausfällen geführt hat. Die stundenlangen Blackouts beeinträchtigen nicht nur den privaten Alltag, sondern gefährden Grundversorgung, Gesundheit und Transportwesen.

Die Energiekrise trifft Kuba zu einer Zeit, in der der ohnehin schon schwächelnde Tourismussektor weiter einbricht. Während in den Jahren vor der Corona-Pandemie noch mehrere Millionen Besucher jährlich auf der Insel ankamen, sind die Besucherzahlen in den letzten Jahren um fast 70 % eingebrochen. Die Pandemie selbst hatte den Sektor bereits stark getroffen, jetzt aber verschärfen politische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Blockade amerikanischer Kreuzfahrtschiffe die Lage zusätzlich. Hotels stehen leer, Reiseveranstalter kämpfen ums Überleben, und historische Attraktionen wirken verlassen. Die Einnahmen aus dem Tourismus, einst eine der tragenden Säulen der kubanischen Devisenwirtschaft, sind dramatisch gesunken.

Diese Verwerfungen haben direkte Auswirkungen auf die kubanische Bevölkerung. Inflation und hohe Preise für Grundbedürfnisse belasten Haushalte, während Versorgungsengpässe zu langen Warteschlangen bei Treibstoff und Nahrungsmitteln führen. Viele Unternehmen im Privatsektor, die auf Touristen angewiesen waren – von klassischen Oldtimer-Taxifahrern bis zu kleinen Restaurants und Gastbetrieben – kämpfen ums Überleben und sehen sich gezwungen, ihre Aktivitäten drastisch einzuschränken oder ganz einzustellen.

Die kubanische Regierung bestätigt, dass die Kombination aus Ölknappheit, Sanktionen und sinkenden Einnahmen aus dem Ausland das Wirtschaftswachstum stark hemmt und in Teilen zum Rückgang der Wirtschaftsleistung führt. Trotz wiederholter diplomatischer Angebote an Washington zu Gesprächen über eine Normalisierung der Beziehungen bestehen derzeit keine formellen Verhandlungen. Die Regierung betont, dass grundlegende politische und wirtschaftliche Prinzipien nicht zur Disposition stehen.

International hat die Verschärfung der Sanktionen Besorgnis ausgelöst, da einige Nachbarstaaten vor einer humanitären Krise warnen. Mexikos Regierung hat darauf hingewiesen, dass die Zölle und Lieferstopps schwerwiegende Auswirkungen auf den Transport, die Energieversorgung und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern haben könnten und sucht diplomatische Wege, um die Situation zu entschärfen.

Auf der Insel selbst sind die Reaktionen gemischt: Viele Kubaner zeigen angesichts der Not eine bemerkenswerte Resilienz, setzen auf Selbsthilfe, lokale Produktion und improvisierte Lösungen angesichts der Versorgungsengpässe. Zugleich wächst die Unsicherheit über die Zukunft eines Landes, das historisch schon mehrfach schwere Krisen durchlebt hat, aber selten in einem so stark international beeinflussenden Umfeld.

Die aktuelle Lage in Kuba wird zunehmend als Belastungsprobe für die politischen Beziehungen zwischen Washington und Havanna gesehen. Die Verbindung von Wirtschaftssanktionen, Energieblockaden und dem massiven Rückgang der Tourismus-Einnahmen macht deutlich, wie stark externe Faktoren die Wirtschaft eines kleinen Staates beeinflussen können. Ob die kubanische Wirtschaft diese multiplen Schocks überstehen kann oder ob sie strukturelle Anpassungen erfordert, bleibt eine der drängendsten Fragen für die kommenden Monate.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...