The Fort Worth Press - Aufstand in Iran weckt Angst

USD -
AED 3.672498
AFN 65.99991
ALL 81.873378
AMD 378.439802
ANG 1.79008
AOA 917.000148
ARS 1448.487698
AUD 1.429899
AWG 1.8
AZN 1.712449
BAM 1.658498
BBD 2.01317
BDT 122.152876
BGN 1.67937
BHD 0.377029
BIF 2961.725511
BMD 1
BND 1.270543
BOB 6.906845
BRL 5.229803
BSD 0.999546
BTN 90.307481
BWP 13.806116
BYN 2.86383
BYR 19600
BZD 2.010235
CAD 1.36624
CDF 2154.999626
CHF 0.776945
CLF 0.02185
CLP 862.749928
CNY 6.9465
CNH 6.934635
COP 3630.63
CRC 496.408795
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.503553
CZK 20.62655
DJF 177.998262
DKK 6.33157
DOP 62.937775
DZD 129.991046
EGP 46.951301
ERN 15
ETB 155.042675
EUR 0.84772
FJD 2.20415
FKP 0.732491
GBP 0.73095
GEL 2.695043
GGP 0.732491
GHS 10.950041
GIP 0.732491
GMD 73.501068
GNF 8769.058562
GTQ 7.666672
GYD 209.120397
HKD 7.81214
HNL 26.408086
HRK 6.3869
HTG 131.107644
HUF 322.772002
IDR 16766.9
ILS 3.09203
IMP 0.732491
INR 90.26235
IQD 1309.380459
IRR 42125.000158
ISK 122.920095
JEP 0.732491
JMD 156.640605
JOD 0.708964
JPY 155.856028
KES 129.000283
KGS 87.450297
KHR 4033.037668
KMF 417.999918
KPW 899.987247
KRW 1449.489768
KWD 0.30732
KYD 0.83298
KZT 501.119346
LAK 21499.832523
LBP 89508.041026
LKR 309.380459
LRD 185.911623
LSL 16.009531
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.319217
MAD 9.168716
MDL 16.926717
MGA 4429.877932
MKD 52.274308
MMK 2100.119929
MNT 3568.429082
MOP 8.04357
MRU 39.901294
MUR 45.889749
MVR 15.449674
MWK 1733.257012
MXN 17.286645
MYR 3.932499
MZN 63.749886
NAD 16.009531
NGN 1390.639711
NIO 36.785781
NOK 9.664365
NPR 144.492309
NZD 1.658525
OMR 0.384522
PAB 0.999521
PEN 3.364907
PGK 4.282347
PHP 59.127012
PKR 279.545138
PLN 3.57944
PYG 6631.277242
QAR 3.634567
RON 4.321031
RSD 99.548006
RUB 77.018176
RWF 1458.783824
SAR 3.750085
SBD 8.058101
SCR 13.790532
SDG 601.496925
SEK 8.91905
SGD 1.27107
SHP 0.750259
SLE 24.47503
SLL 20969.499267
SOS 570.272883
SRD 38.114498
STD 20697.981008
STN 20.775741
SVC 8.746163
SYP 11059.574895
SZL 16.015332
THB 31.573496
TJS 9.340767
TMT 3.51
TND 2.890372
TOP 2.40776
TRY 43.480601
TTD 6.770319
TWD 31.604497
TZS 2584.039658
UAH 43.256279
UGX 3563.251531
UYU 38.49872
UZS 12236.487289
VES 371.640565
VND 26002
VUV 119.537583
WST 2.726316
XAF 556.244594
XAG 0.011336
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.801384
XDR 0.691072
XOF 556.244594
XPF 101.131218
YER 238.374986
ZAR 15.97435
ZMK 9001.1992
ZMW 19.615608
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -14.7400

    5992.77

    -0.25%

  • SDAX

    -126.8900

    18001.28

    -0.7%

  • TecDAX

    -34.9700

    3606.54

    -0.97%

  • MDAX

    6.2100

    31518.3

    +0.02%

  • Goldpreis

    340.0000

    4992.6

    +6.81%

  • DAX

    -14.7400

    24782.78

    -0.06%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1816

    +0.19%


Aufstand in Iran weckt Angst




Seit Ende Dezember des vergangenen Jahres 2025 herrscht in Iran eine Stimmung wie selten zuvor. Eine dramatische Währungsabwertung auf mehr als 1,4 Millionen Rial pro US‑Dollar, Preissteigerungen von durchschnittlich 72 Prozent bei Lebensmitteln und eine Jahresinflation von rund 40 Prozent ließen die Menschen verzweifeln. Die Wirtschaft steckt durch den Krieg gegen Israel im Juni 2025 und erneute UN‑Sanktionen in der Krise. Als die Regierung im Dezember das Subventionssystem änderte und Benzinpreise drastisch anhob, protestierten Kaufleute im Teheraner Großbasar, schlossen ihre Geschäfte und gingen auf die Straße. Die Wut über steigende Preise verwandelte sich schnell in grundsätzliche Ablehnung der islamischen Republik.

Ausbreitung und neue Parolen
Von Teheran breiteten sich die Proteste binnen weniger Tage auf zahlreiche Provinzen aus. Videos zeigten Demonstrationen in Malard, Isfahan, Hamedan, Kerman, Ahvaz und auf der Insel Qeschm. Auch Streiks von Händlern und Arbeitnehmern legten wichtige Wirtschaftszweige lahm. Mit dem zunehmenden Druck verschoben sich die Rufe der Demonstrierenden: Statt Wirtschaftsforderungen dominierten Slogans für politische Freiheit, für ein Ende der Herrschaft des Klerus und für eine Rückkehr zur Monarchie, die von Anhängern des im Exil lebenden Reza Pahlavi angeregt wird. Die Forderung nach einem Referendum über die Staatsform stößt auf breite Zustimmung.

Brutale Reaktion des Staates
Die Sicherheitskräfte reagierten mit massiver Gewalt. Laut der US‑basierten Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bis zum 11. Januar 2026 mindestens 490 Demonstrierende und 48 Sicherheitskräfte getötet, mehr als 10 600 Menschen verhaftet und unzählige verletzt. Andere Aktivistengruppen sprechen inzwischen von weit über 2 000 Todesopfern und zehntausenden Inhaftierten. Amnesty International und Human Rights Watch dokumentierten den Einsatz von Schusswaffen, Schrotkugeln, Wasserwerfern und schweren Prügeln gegen weitgehend friedliche Protestierende. In den ersten Tagen wurden mindestens 28 Menschen, darunter Kinder, getötet. Das Regime verhängte einen Internet Blackout, der mehr als 130 Stunden andauerte und unabhängige Berichte erschwerte. Berichte aus Teheran erzählen von Stromabschaltungen und gezielten Schüssen von Dächern oder Drohnen, um Demonstrierende in Panik zu versetzen.

Massengrabungen und Beisetzungen von Mitgliedern der Sicherheitskräfte, die laut Staatsmedien “von Terroristen getötet” worden seien, sollten Loyalität demonstrieren, näher betrachtet sind es nichts weiter als asoziale Lügen der Terror-Mullahs. Gleichzeitig berichten Augenzeugen von Leichenhallen, in denen Familien verzweifelt nach vermissten Angehörigen suchen. Menschenrechtsgruppen prangern erzwungene Geständnisse, Todesurteile und die Drohung von Exekutionen gegen junge Demonstrierende an.

Zeichen der Angst im Regime
Die ungeahnte Größe und Hartnäckigkeit der Aufstände lässt die Führung sichtbar nervös werden. Um den Eindruck von Kontrolle zu erwecken, organisierte das Regime am 12. Januar eine große Pro‑Regierungs‑Kundgebung in Teheran. Zehntausende wurden mobilisiert, um unter dem Motto “Iranischer Aufstand gegen amerikanisch‑zionistischen Terrorismus” durch die Hauptstadt zu marschieren. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sprach von einem Vierfrontenkrieg – einem wirtschaftlichen, psychologischen, militärischen und terroristischen Krieg – und drohte den USA und Israel mit massiver Vergeltung. Die Führung erklärte ausländische Mächte zu Drahtziehern und rief drei Trauertage für gefallene Sicherheitskräfte aus, während Innenminister und Revolutionsgarde unermüdlich von “Randalierern” und “Terroristen” sprachen.

Diese aggressive Rhetorik verdeckt jedoch die Sorge, dass die eigenen Sicherheitskräfte dem Druck nicht standhalten könnten. Der im Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, rief Polizisten und Staatsbedienstete dazu auf, sich den Demonstrierenden anzuschließen. Auf digitalen Plattformen melden sich nach seinen Angaben Tausende von Sicherheitskräften, die ihre Loyalität wechseln wollen. Die Regierenden wissen um die Gefahr innerer Spaltungen und reagieren mit Einschüchterung und harschen Strafen.

Internationale Reaktionen und Perspektiven
Der brutale Einsatz gegen Demonstrierende löste weltweit Entrüstung aus. Die Vereinten Nationen forderten das Ende der Gewalt und mahnten die Einhaltung von Meinungs‑ und Versammlungsfreiheit an. Deutschland, Kanada und andere Staaten verlangten Zurückhaltung und drohten dem iranischen Regime mit weiteren Sanktionen. US‑Präsident Donald Trump erklärte, er stehe an der Seite der Protestierenden und erwäge militärische Optionen. Zudem prüft Washington die Bereitstellung von Satelliteninternet, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Oppositionsgruppen in der Diaspora organisierten in den USA, Europa und der Türkei große Solidaritaätskundgebungen.

Beobachterinnen wie die Iran‑Expertin Maryam Alemzadeh warnen, dass die derzeitige Brutalität gegenüber Demonstrierenden beispiellos sei und die Unzufriedenheit nicht zum Schweigen bringen werde. Ohne politische Reformen könnte sich der Aufstand verschärfen. Gleichzeitig ist unklar, ob die heterogene Oppositionsbewegung genug Kraft hat, die jahrzehntelange Herrschaft des Klerus zu brechen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Aufstand neue Dynamik gewinnt oder in einer erneuten Welle der Repression erstickt wird.

Fazit und Ausblick auf die nahe Zukunft
Die Ereignisse in Iran markieren den größten Aufruhr seit der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung 2022 und für viele den Beginn eines historischen Wendepunkts. Wirtschaftliche Not und politischer Zorn haben eine Bewegung entfacht, die sich nicht mehr nur gegen einzelne Reformen richtet, sondern den Sturz eines Systems fordert. Die Führung in Teheran reagiert mit Gewalt und Propaganda – doch die Angst vor einem Kontrollverlust ist offensichtlich. Ob dieser Aufstand das Ende der "Terror‑Ayatollahs" einläutet oder zu noch schwereren Menschenrechtsverletzungen führt, hängt von der Entschlossenheit der Demonstrierenden, der Loyalität der Sicherheitskräfte und der internationalen Solidarität ab.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...