The Fort Worth Press - Aufstand in Iran weckt Angst

USD -
AED 3.672499
AFN 65.99941
ALL 80.986099
AMD 365.666882
AOA 917.999902
ARS 1485.518983
AUD 1.42715
AWG 1.8
AZN 1.698106
BAM 1.697227
BBD 2.013771
BDT 123.459254
BHD 0.377031
BIF 2958.036133
BMD 1
BND 1.282253
BOB 12.17254
BRL 5.066603
BSD 0.999809
BTN 95.273879
BWP 13.5984
BYN 2.922706
BYR 19600
BZD 2.010881
CAD 1.402809
CDF 2275.000378
CHF 0.808015
CLF 0.02351
CLP 928.28966
CNY 6.751299
CNH 6.75219
COP 3155.03
CRC 454.172723
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.679186
CZK 20.98535
DJF 178.041183
DKK 6.480445
DOP 57.999688
DZD 133.048837
EGP 50.206899
ERN 15
ETB 161.37657
EUR 0.866901
FJD 2.2164
FKP 0.741746
GBP 0.742425
GEL 2.615003
GGP 0.741746
GHS 11.683139
GIP 0.741746
GMD 73.498965
GNF 8779.594688
GTQ 7.628295
GYD 209.505133
HKD 7.84254
HNL 26.799257
HRK 6.535498
HTG 130.724342
HUF 315.521988
IDR 17977
ILS 3.05095
IMP 0.741746
INR 95.29165
IQD 1309.765537
IRR 1375125.000014
ISK 123.101602
JEP 0.741746
JMD 158.380445
JOD 0.70901
JPY 156.690186
KES 129.449671
KGS 87.450092
KHR 4040.211209
KMF 427.000086
KRW 1426.775036
KWD 0.309599
KYD 0.833207
KZT 474.28021
LAK 22613.381464
LBP 89537.585797
LKR 335.69504
LRD 180.47318
LSL 16.489388
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.372704
MAD 9.32251
MDL 17.457253
MGA 4258.882434
MKD 53.383547
MMK 2099.683142
MNT 3593.528557
MOP 8.076257
MRU 40.043561
MUR 46.940292
MVR 15.459556
MWK 1733.690253
MXN 17.32023
MYR 4.095602
MZN 63.910214
NAD 16.489388
NGN 1363.360332
NIO 36.791344
NOK 9.53423
NPR 152.439215
NZD 1.702225
OMR 0.384504
PAB 0.9998
PEN 3.376821
PGK 4.412473
PHP 60.860505
PKR 277.629239
PLN 3.73078
PYG 5963.971469
QAR 3.644852
RON 4.547801
RSD 101.73597
RUB 80.150683
RWF 1466.225275
SAR 3.742529
SBD 8.081105
SCR 13.477377
SDG 599.999848
SEK 9.523196
SGD 1.28164
SLE 24.701278
SOS 571.406258
SRD 37.781498
STD 20697.981008
STN 21.25961
SVC 8.748357
SZL 16.492251
THB 33.330502
TJS 9.233359
TMT 3.51
TND 2.933913
TRY 47.536585
TTD 6.779617
TWD 32.475503
TZS 2645.264973
UAH 44.849121
UGX 3741.707631
UYU 40.211209
UZS 11987.816942
VES 745.6964
VND 26287
VUV 119.050155
WST 2.734491
XAF 569.202067
XAG 0.017254
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.801947
XDR 0.706831
XOF 569.202067
XPF 103.484331
YER 238.301088
ZAR 16.46974
ZMK 9001.196925
ZMW 18.789861
ZWL 321.999592
  • SDAX

    192.8700

    18495.66

    +1.04%

  • MDAX

    495.0200

    32475.54

    +1.52%

  • Euro STOXX 50

    64.6900

    6422.7

    +1.01%

  • DAX

    392.4100

    26021.65

    +1.51%

  • Goldpreis

    11.7000

    4118.7

    +0.28%

  • TecDAX

    108.8000

    3936.29

    +2.76%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1537

    +0.09%


Aufstand in Iran weckt Angst




Seit Ende Dezember des vergangenen Jahres 2025 herrscht in Iran eine Stimmung wie selten zuvor. Eine dramatische Währungsabwertung auf mehr als 1,4 Millionen Rial pro US‑Dollar, Preissteigerungen von durchschnittlich 72 Prozent bei Lebensmitteln und eine Jahresinflation von rund 40 Prozent ließen die Menschen verzweifeln. Die Wirtschaft steckt durch den Krieg gegen Israel im Juni 2025 und erneute UN‑Sanktionen in der Krise. Als die Regierung im Dezember das Subventionssystem änderte und Benzinpreise drastisch anhob, protestierten Kaufleute im Teheraner Großbasar, schlossen ihre Geschäfte und gingen auf die Straße. Die Wut über steigende Preise verwandelte sich schnell in grundsätzliche Ablehnung der islamischen Republik.

Ausbreitung und neue Parolen
Von Teheran breiteten sich die Proteste binnen weniger Tage auf zahlreiche Provinzen aus. Videos zeigten Demonstrationen in Malard, Isfahan, Hamedan, Kerman, Ahvaz und auf der Insel Qeschm. Auch Streiks von Händlern und Arbeitnehmern legten wichtige Wirtschaftszweige lahm. Mit dem zunehmenden Druck verschoben sich die Rufe der Demonstrierenden: Statt Wirtschaftsforderungen dominierten Slogans für politische Freiheit, für ein Ende der Herrschaft des Klerus und für eine Rückkehr zur Monarchie, die von Anhängern des im Exil lebenden Reza Pahlavi angeregt wird. Die Forderung nach einem Referendum über die Staatsform stößt auf breite Zustimmung.

Brutale Reaktion des Staates
Die Sicherheitskräfte reagierten mit massiver Gewalt. Laut der US‑basierten Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bis zum 11. Januar 2026 mindestens 490 Demonstrierende und 48 Sicherheitskräfte getötet, mehr als 10 600 Menschen verhaftet und unzählige verletzt. Andere Aktivistengruppen sprechen inzwischen von weit über 2 000 Todesopfern und zehntausenden Inhaftierten. Amnesty International und Human Rights Watch dokumentierten den Einsatz von Schusswaffen, Schrotkugeln, Wasserwerfern und schweren Prügeln gegen weitgehend friedliche Protestierende. In den ersten Tagen wurden mindestens 28 Menschen, darunter Kinder, getötet. Das Regime verhängte einen Internet Blackout, der mehr als 130 Stunden andauerte und unabhängige Berichte erschwerte. Berichte aus Teheran erzählen von Stromabschaltungen und gezielten Schüssen von Dächern oder Drohnen, um Demonstrierende in Panik zu versetzen.

Massengrabungen und Beisetzungen von Mitgliedern der Sicherheitskräfte, die laut Staatsmedien “von Terroristen getötet” worden seien, sollten Loyalität demonstrieren, näher betrachtet sind es nichts weiter als asoziale Lügen der Terror-Mullahs. Gleichzeitig berichten Augenzeugen von Leichenhallen, in denen Familien verzweifelt nach vermissten Angehörigen suchen. Menschenrechtsgruppen prangern erzwungene Geständnisse, Todesurteile und die Drohung von Exekutionen gegen junge Demonstrierende an.

Zeichen der Angst im Regime
Die ungeahnte Größe und Hartnäckigkeit der Aufstände lässt die Führung sichtbar nervös werden. Um den Eindruck von Kontrolle zu erwecken, organisierte das Regime am 12. Januar eine große Pro‑Regierungs‑Kundgebung in Teheran. Zehntausende wurden mobilisiert, um unter dem Motto “Iranischer Aufstand gegen amerikanisch‑zionistischen Terrorismus” durch die Hauptstadt zu marschieren. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sprach von einem Vierfrontenkrieg – einem wirtschaftlichen, psychologischen, militärischen und terroristischen Krieg – und drohte den USA und Israel mit massiver Vergeltung. Die Führung erklärte ausländische Mächte zu Drahtziehern und rief drei Trauertage für gefallene Sicherheitskräfte aus, während Innenminister und Revolutionsgarde unermüdlich von “Randalierern” und “Terroristen” sprachen.

Diese aggressive Rhetorik verdeckt jedoch die Sorge, dass die eigenen Sicherheitskräfte dem Druck nicht standhalten könnten. Der im Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, rief Polizisten und Staatsbedienstete dazu auf, sich den Demonstrierenden anzuschließen. Auf digitalen Plattformen melden sich nach seinen Angaben Tausende von Sicherheitskräften, die ihre Loyalität wechseln wollen. Die Regierenden wissen um die Gefahr innerer Spaltungen und reagieren mit Einschüchterung und harschen Strafen.

Internationale Reaktionen und Perspektiven
Der brutale Einsatz gegen Demonstrierende löste weltweit Entrüstung aus. Die Vereinten Nationen forderten das Ende der Gewalt und mahnten die Einhaltung von Meinungs‑ und Versammlungsfreiheit an. Deutschland, Kanada und andere Staaten verlangten Zurückhaltung und drohten dem iranischen Regime mit weiteren Sanktionen. US‑Präsident Donald Trump erklärte, er stehe an der Seite der Protestierenden und erwäge militärische Optionen. Zudem prüft Washington die Bereitstellung von Satelliteninternet, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Oppositionsgruppen in der Diaspora organisierten in den USA, Europa und der Türkei große Solidaritaätskundgebungen.

Beobachterinnen wie die Iran‑Expertin Maryam Alemzadeh warnen, dass die derzeitige Brutalität gegenüber Demonstrierenden beispiellos sei und die Unzufriedenheit nicht zum Schweigen bringen werde. Ohne politische Reformen könnte sich der Aufstand verschärfen. Gleichzeitig ist unklar, ob die heterogene Oppositionsbewegung genug Kraft hat, die jahrzehntelange Herrschaft des Klerus zu brechen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Aufstand neue Dynamik gewinnt oder in einer erneuten Welle der Repression erstickt wird.

Fazit und Ausblick auf die nahe Zukunft
Die Ereignisse in Iran markieren den größten Aufruhr seit der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung 2022 und für viele den Beginn eines historischen Wendepunkts. Wirtschaftliche Not und politischer Zorn haben eine Bewegung entfacht, die sich nicht mehr nur gegen einzelne Reformen richtet, sondern den Sturz eines Systems fordert. Die Führung in Teheran reagiert mit Gewalt und Propaganda – doch die Angst vor einem Kontrollverlust ist offensichtlich. Ob dieser Aufstand das Ende der "Terror‑Ayatollahs" einläutet oder zu noch schwereren Menschenrechtsverletzungen führt, hängt von der Entschlossenheit der Demonstrierenden, der Loyalität der Sicherheitskräfte und der internationalen Solidarität ab.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...