The Fort Worth Press - Aufstand in Iran weckt Angst

USD -
AED 3.672501
AFN 64.000152
ALL 82.64958
AMD 368.190044
ANG 1.790403
AOA 918.000282
ARS 1451.021502
AUD 1.425151
AWG 1.8025
AZN 1.694136
BAM 1.707161
BBD 2.0149
BDT 122.802041
BGN 1.69088
BHD 0.377099
BIF 2981.5
BMD 1
BND 1.291418
BOB 6.913076
BRL 5.159394
BSD 1.00038
BTN 94.317225
BWP 13.58542
BYN 2.769718
BYR 19600
BZD 2.012037
CAD 1.414105
CDF 2299.999963
CHF 0.805985
CLF 0.022887
CLP 900.770275
CNY 6.769297
CNH 6.788885
COP 3444.06
CRC 453.281776
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.44992
CZK 21.12795
DJF 177.7201
DKK 6.52257
DOP 58.450282
DZD 133.391791
EGP 49.928444
ERN 15
ETB 158.40191
EUR 0.87263
FJD 2.24625
FKP 0.755912
GBP 0.75595
GEL 2.655027
GGP 0.755912
GHS 11.193995
GIP 0.755912
GMD 72.49971
GNF 8774.999689
GTQ 7.624493
GYD 209.303848
HKD 7.838615
HNL 26.679749
HRK 6.572897
HTG 130.782794
HUF 307.949837
IDR 17797
ILS 2.957605
IMP 0.755912
INR 94.453105
IQD 1310
IRR 1375249.999944
ISK 125.840108
JEP 0.755912
JMD 158.02314
JOD 0.708987
JPY 161.307998
KES 129.394952
KGS 87.450264
KHR 4010.000168
KMF 430.999915
KPW 900.00035
KRW 1530.310066
KWD 0.30802
KYD 0.833672
KZT 488.416955
LAK 22065.000501
LBP 89549.999764
LKR 333.681027
LRD 182.000295
LSL 16.480024
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374945
MAD 9.31875
MDL 17.512482
MGA 4199.999994
MKD 53.776432
MMK 2099.523204
MNT 3579.573337
MOP 8.076114
MRU 40.049996
MUR 47.869807
MVR 15.397632
MWK 1737.000105
MXN 17.3491
MYR 4.13201
MZN 63.909541
NAD 16.480079
NGN 1361.088769
NIO 36.630188
NOK 9.70165
NPR 150.908218
NZD 1.74215
OMR 0.384498
PAB 1.000388
PEN 3.383007
PGK 4.387997
PHP 60.762987
PKR 278.350383
PLN 3.71785
PYG 6092.611181
QAR 3.642499
RON 4.571397
RSD 102.42699
RUB 73.728229
RWF 1463.5
SAR 3.752194
SBD 8.058296
SCR 13.64719
SDG 600.495264
SEK 9.579375
SGD 1.29166
SHP 0.746601
SLE 24.749765
SLL 20969.503664
SOS 571.495264
SRD 37.369041
STD 20697.981008
STN 21.45
SVC 8.754097
SYP 110.532098
SZL 16.489788
THB 32.845504
TJS 9.283859
TMT 3.5
TND 2.942499
TOP 2.40776
TRY 46.412499
TTD 6.793553
TWD 31.630703
TZS 2625.494795
UAH 44.960241
UGX 3651.186439
UYU 40.204426
UZS 11549.999886
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.645306
WST 2.751804
XAF 572.560675
XAG 0.01536
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.802986
XDR 0.703697
XOF 569.500612
XPF 104.625035
YER 237.124983
ZAR 16.483802
ZMK 9001.198534
ZMW 17.894567
ZWL 321.999592
  • DAX

    94.2200

    25121.02

    +0.38%

  • SDAX

    137.6200

    18511.24

    +0.74%

  • TecDAX

    30.0000

    3977.43

    +0.75%

  • Euro STOXX 50

    3.0500

    6326.32

    +0.05%

  • MDAX

    -4.3200

    32661.23

    -0.01%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1459

    -0.07%

  • Goldpreis

    -71.9000

    4174

    -1.72%


Aufstand in Iran weckt Angst




Seit Ende Dezember des vergangenen Jahres 2025 herrscht in Iran eine Stimmung wie selten zuvor. Eine dramatische Währungsabwertung auf mehr als 1,4 Millionen Rial pro US‑Dollar, Preissteigerungen von durchschnittlich 72 Prozent bei Lebensmitteln und eine Jahresinflation von rund 40 Prozent ließen die Menschen verzweifeln. Die Wirtschaft steckt durch den Krieg gegen Israel im Juni 2025 und erneute UN‑Sanktionen in der Krise. Als die Regierung im Dezember das Subventionssystem änderte und Benzinpreise drastisch anhob, protestierten Kaufleute im Teheraner Großbasar, schlossen ihre Geschäfte und gingen auf die Straße. Die Wut über steigende Preise verwandelte sich schnell in grundsätzliche Ablehnung der islamischen Republik.

Ausbreitung und neue Parolen
Von Teheran breiteten sich die Proteste binnen weniger Tage auf zahlreiche Provinzen aus. Videos zeigten Demonstrationen in Malard, Isfahan, Hamedan, Kerman, Ahvaz und auf der Insel Qeschm. Auch Streiks von Händlern und Arbeitnehmern legten wichtige Wirtschaftszweige lahm. Mit dem zunehmenden Druck verschoben sich die Rufe der Demonstrierenden: Statt Wirtschaftsforderungen dominierten Slogans für politische Freiheit, für ein Ende der Herrschaft des Klerus und für eine Rückkehr zur Monarchie, die von Anhängern des im Exil lebenden Reza Pahlavi angeregt wird. Die Forderung nach einem Referendum über die Staatsform stößt auf breite Zustimmung.

Brutale Reaktion des Staates
Die Sicherheitskräfte reagierten mit massiver Gewalt. Laut der US‑basierten Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bis zum 11. Januar 2026 mindestens 490 Demonstrierende und 48 Sicherheitskräfte getötet, mehr als 10 600 Menschen verhaftet und unzählige verletzt. Andere Aktivistengruppen sprechen inzwischen von weit über 2 000 Todesopfern und zehntausenden Inhaftierten. Amnesty International und Human Rights Watch dokumentierten den Einsatz von Schusswaffen, Schrotkugeln, Wasserwerfern und schweren Prügeln gegen weitgehend friedliche Protestierende. In den ersten Tagen wurden mindestens 28 Menschen, darunter Kinder, getötet. Das Regime verhängte einen Internet Blackout, der mehr als 130 Stunden andauerte und unabhängige Berichte erschwerte. Berichte aus Teheran erzählen von Stromabschaltungen und gezielten Schüssen von Dächern oder Drohnen, um Demonstrierende in Panik zu versetzen.

Massengrabungen und Beisetzungen von Mitgliedern der Sicherheitskräfte, die laut Staatsmedien “von Terroristen getötet” worden seien, sollten Loyalität demonstrieren, näher betrachtet sind es nichts weiter als asoziale Lügen der Terror-Mullahs. Gleichzeitig berichten Augenzeugen von Leichenhallen, in denen Familien verzweifelt nach vermissten Angehörigen suchen. Menschenrechtsgruppen prangern erzwungene Geständnisse, Todesurteile und die Drohung von Exekutionen gegen junge Demonstrierende an.

Zeichen der Angst im Regime
Die ungeahnte Größe und Hartnäckigkeit der Aufstände lässt die Führung sichtbar nervös werden. Um den Eindruck von Kontrolle zu erwecken, organisierte das Regime am 12. Januar eine große Pro‑Regierungs‑Kundgebung in Teheran. Zehntausende wurden mobilisiert, um unter dem Motto “Iranischer Aufstand gegen amerikanisch‑zionistischen Terrorismus” durch die Hauptstadt zu marschieren. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sprach von einem Vierfrontenkrieg – einem wirtschaftlichen, psychologischen, militärischen und terroristischen Krieg – und drohte den USA und Israel mit massiver Vergeltung. Die Führung erklärte ausländische Mächte zu Drahtziehern und rief drei Trauertage für gefallene Sicherheitskräfte aus, während Innenminister und Revolutionsgarde unermüdlich von “Randalierern” und “Terroristen” sprachen.

Diese aggressive Rhetorik verdeckt jedoch die Sorge, dass die eigenen Sicherheitskräfte dem Druck nicht standhalten könnten. Der im Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, rief Polizisten und Staatsbedienstete dazu auf, sich den Demonstrierenden anzuschließen. Auf digitalen Plattformen melden sich nach seinen Angaben Tausende von Sicherheitskräften, die ihre Loyalität wechseln wollen. Die Regierenden wissen um die Gefahr innerer Spaltungen und reagieren mit Einschüchterung und harschen Strafen.

Internationale Reaktionen und Perspektiven
Der brutale Einsatz gegen Demonstrierende löste weltweit Entrüstung aus. Die Vereinten Nationen forderten das Ende der Gewalt und mahnten die Einhaltung von Meinungs‑ und Versammlungsfreiheit an. Deutschland, Kanada und andere Staaten verlangten Zurückhaltung und drohten dem iranischen Regime mit weiteren Sanktionen. US‑Präsident Donald Trump erklärte, er stehe an der Seite der Protestierenden und erwäge militärische Optionen. Zudem prüft Washington die Bereitstellung von Satelliteninternet, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Oppositionsgruppen in der Diaspora organisierten in den USA, Europa und der Türkei große Solidaritaätskundgebungen.

Beobachterinnen wie die Iran‑Expertin Maryam Alemzadeh warnen, dass die derzeitige Brutalität gegenüber Demonstrierenden beispiellos sei und die Unzufriedenheit nicht zum Schweigen bringen werde. Ohne politische Reformen könnte sich der Aufstand verschärfen. Gleichzeitig ist unklar, ob die heterogene Oppositionsbewegung genug Kraft hat, die jahrzehntelange Herrschaft des Klerus zu brechen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Aufstand neue Dynamik gewinnt oder in einer erneuten Welle der Repression erstickt wird.

Fazit und Ausblick auf die nahe Zukunft
Die Ereignisse in Iran markieren den größten Aufruhr seit der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung 2022 und für viele den Beginn eines historischen Wendepunkts. Wirtschaftliche Not und politischer Zorn haben eine Bewegung entfacht, die sich nicht mehr nur gegen einzelne Reformen richtet, sondern den Sturz eines Systems fordert. Die Führung in Teheran reagiert mit Gewalt und Propaganda – doch die Angst vor einem Kontrollverlust ist offensichtlich. Ob dieser Aufstand das Ende der "Terror‑Ayatollahs" einläutet oder zu noch schwereren Menschenrechtsverletzungen führt, hängt von der Entschlossenheit der Demonstrierenden, der Loyalität der Sicherheitskräfte und der internationalen Solidarität ab.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...