The Fort Worth Press - Frankreichs Finanzcrash droht

USD -
AED 3.672497
AFN 66.000258
ALL 81.915831
AMD 380.151858
ANG 1.79008
AOA 917.000383
ARS 1452.018499
AUD 1.423488
AWG 1.8
AZN 1.697068
BAM 1.655536
BBD 2.022821
BDT 122.831966
BGN 1.67937
BHD 0.377034
BIF 2987.661537
BMD 1
BND 1.276711
BOB 6.964795
BRL 5.268305
BSD 1.004342
BTN 91.842522
BWP 13.228461
BYN 2.875814
BYR 19600
BZD 2.019858
CAD 1.367525
CDF 2154.99968
CHF 0.777645
CLF 0.021907
CLP 865.000257
CNY 6.946501
CNH 6.932655
COP 3629
CRC 498.70812
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.33655
CZK 20.57155
DJF 178.843207
DKK 6.32395
DOP 63.484264
DZD 129.858919
EGP 47.007671
ERN 15
ETB 156.676691
EUR 0.84676
FJD 2.19645
FKP 0.729754
GBP 0.73085
GEL 2.69502
GGP 0.729754
GHS 11.012638
GIP 0.729754
GMD 73.494362
GNF 8819.592694
GTQ 7.706307
GYD 210.120453
HKD 7.81279
HNL 26.532255
HRK 6.380201
HTG 131.728867
HUF 322.149967
IDR 16761.8
ILS 3.09082
IMP 0.729754
INR 90.12675
IQD 1315.670299
IRR 42125.000158
ISK 122.940267
JEP 0.729754
JMD 157.811362
JOD 0.70902
JPY 155.584976
KES 128.949828
KGS 87.45004
KHR 4046.744687
KMF 417.999892
KPW 900
KRW 1446.530126
KWD 0.307159
KYD 0.836906
KZT 507.178168
LAK 21598.652412
LBP 89531.701448
LKR 311.010475
LRD 186.300651
LSL 16.079552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345176
MAD 9.158604
MDL 17.00314
MGA 4482.056104
MKD 52.171227
MMK 2099.986463
MNT 3564.625242
MOP 8.079484
MRU 39.911729
MUR 45.889901
MVR 15.449664
MWK 1742.758273
MXN 17.325785
MYR 3.927005
MZN 63.74985
NAD 16.079688
NGN 1398.269932
NIO 36.985739
NOK 9.66906
NPR 147.062561
NZD 1.65375
OMR 0.384511
PAB 1.004342
PEN 3.382683
PGK 4.306869
PHP 59.029499
PKR 281.341223
PLN 3.572805
PYG 6677.840135
QAR 3.671415
RON 4.314602
RSD 99.437023
RUB 76.748664
RWF 1469.427172
SAR 3.750053
SBD 8.058101
SCR 13.898453
SDG 601.487596
SEK 8.92463
SGD 1.26958
SHP 0.750259
SLE 24.475022
SLL 20969.499267
SOS 574.437084
SRD 38.024971
STD 20697.981008
STN 20.754973
SVC 8.788065
SYP 11059.574895
SZL 16.083999
THB 31.458496
TJS 9.380296
TMT 3.51
TND 2.897568
TOP 2.40776
TRY 43.49192
TTD 6.79979
TWD 31.558002
TZS 2586.540198
UAH 43.28509
UGX 3587.360437
UYU 38.963238
UZS 12278.117779
VES 371.640565
VND 25997.5
VUV 119.156711
WST 2.710781
XAF 555.683849
XAG 0.011483
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.81001
XDR 0.691072
XOF 555.251107
XPF 100.950591
YER 238.374945
ZAR 15.980903
ZMK 9001.198613
ZMW 19.709321
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -42.0400

    3599.47

    -1.17%

  • DAX

    41.8900

    24839.41

    +0.17%

  • SDAX

    -146.9300

    17981.24

    -0.82%

  • Euro STOXX 50

    15.5200

    6023.03

    +0.26%

  • MDAX

    -35.7600

    31476.33

    -0.11%

  • Goldpreis

    279.5000

    4932.1

    +5.67%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.179

    -0.03%


Frankreichs Finanzcrash droht




Die Eurozone steht vor einem gefährlichen Experiment, wenn das zweitgrößte Mitgliedsland wirtschaftlich taumelt. Frankreich, das als industrielles Schwergewicht und Motor des Binnenmarktes gilt, wird von einer Kombination aus riesigen Schulden, schleppendem Wachstum, strukturellen Defiziten und politischer Lähmung erdrückt. Die Zahlen sprechen für sich: Die Staatsverschuldung liegt bereits bei rund 114 Prozent der Wirtschaftsleistung und beträgt etwa 3,3 Billionen Euro; das Haushaltsdefizit erreichte im vergangenen Jahr 5,8 Prozent und bleibt damit weit über dem in der Eurozone vereinbarten Dreiprozentziel. Trotz staatlicher Ausgaben von mehr als der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts, der höchsten Quote in Europa, verspricht niemand realistische Lösungen. Damit rückt ein ökonomischer Zusammenbruch in bedrohliche Nähe.

Schuldenspirale und steigende Zinslast
Frankreichs Schuldenberg wächst schneller als die Wirtschaft. Selbst konservative Prognosen der Europäischen Kommission gehen davon aus, dass das Staatsdefizit 2025 bei 5,5 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen wird und der Schuldenstand bis 2027 auf 120 Prozent des BIP steigt. Parallel dazu schnellen die Finanzierungskosten nach oben: Die Zinsausgaben des Staates sollen bis 2029 auf mehr als 100 Milliarden Euro klettern, fast doppelt so viel wie 2024. Frankreich zahlt inzwischen bei langfristigen Anleihen einen Risikozuschlag, der höher ist als der von Griechenland und Spanien. Investoren bezweifeln, dass allein Steuererhöhungen ausreichen, um die größte Defizitlücke der Eurozone zu schließen.

Politische Lähmung und Reformstau
Der finanzielle Druck verschärft sich durch eine chronische Regierungskrise. Innerhalb von zwei Jahren sind mehrere Premierminister an der Aufgabe gescheitert, Sparpakete im Umfang von rund 44 Milliarden Euro durch das Parlament zu bringen. Regierung und Opposition blockieren sich gegenseitig, während das Land keine arbeitsmarktrelevanten Reformen umsetzt. Internationale Ratingagenturen reagierten bereits: Frankreich wurde von S&P und Fitch herabgestuft; sie warnen, dass die Schuldenquote bis 2027 auf 121 Prozent steigen und die Rückzahlungslast die 100‑Milliarden‑Marke übertreffen könnte. Ohne stabile Mehrheiten für Haushaltskonsolidierung drohen weitere Abstufungen.

Strukturelle Schwächen und demografische Falle
Das Haushaltsloch ist nicht nur konjunkturell, sondern strukturell. Die Alterung der Bevölkerung und eine sinkende Erwerbsquote verschärfen das Problem. Prognosen zufolge wird der Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung von 51 Prozent im Jahr 2024 auf 45 Prozent bis 2050 sinken, während die Gesamtbevölkerung leicht schrumpft. Ökonomen betonen, dass Frankreich angesichts eines solchen demografischen Drucks eine Steigerung der Arbeitsproduktivität von deutlich über 1,5 Prozent pro Jahr bräuchte, um die Schulden nachhaltig zu tragen – Werte, die Frankreich in den vergangenen Jahrzehnten nicht erreicht hat. Gleichzeitig wächst der Schuldenberg des Rentensystems, das bereits ein jährliches Defizit von 6,6 Milliarden Euro aufweist und bis 2035 ein Loch von 15 Milliarden Euro reißen könnte.

Hinzu kommt ein unflexibler Arbeitsmarkt mit langen Kündigungsfristen und hohen Sozialabgaben, was Unternehmen davon abhält, neue Mitarbeiter einzustellen. Die Arbeitslosenquote liegt chronisch über dem EU‑Durchschnitt, und die Jugendarbeitslosigkeit erreichte 2024 bereits 18 Prozent. Um den Mangel an Arbeitsplätzen zu kaschieren, subventioniert der Staat Unternehmen mit rund 211 Milliarden Euro pro Jahr. Dies ist mehr, als Frankreich für Bildung ausgibt, und trägt weiter zur Überschuldung bei.

Soziale Spannungen und Proteste
Die Folgen der Sparversuche treffen weite Teile der Gesellschaft. Bereits die Erhöhung des Renteneintrittsalters sorgte für Massendemonstrationen. Im Herbst 2025 gingen erneut Hunderttausende Menschen unter dem Motto „Bloquons tout“ („Blockiert alles“) gegen Kürzungen auf die Straße; die Gewerkschaften forderten die Regierung zum Stopp der geplanten Haushaltskürzungen auf. Finanzminister und Regierungsvertreter warnen inzwischen öffentlich, dass eine internationale Rettungsmission durch den Internationalen Währungsfonds im Raum steht, falls Frankreich seine Staatsfinanzen nicht schnell in den Griff bekommt. Die wachsende soziale Unruhe erschwert jedoch jeden Reformkurs: oppositionelle Parteien versprechen steigende Sozialausgaben, während rechts- und linkspopulistische Bewegungen von der Unzufriedenheit profitieren.

Europäische Dimension und fehlender Puffer
Frankreichs Malaise ist mehr als eine nationale Angelegenheit. Als zentrale Säule des Euro-Systems treibt das Land mit seiner Verschuldung den durchschnittlichen Schuldenstand der Währungsunion nach oben. Die Europäische Kommission prognostiziert für Frankreich ein Wachstum von lediglich 0,7 Prozent im Jahr 2025 und 0,9 Prozent 2026, während das Budgetdefizit trotz geplanter Kürzungen über 5 Prozent bleiben wird. Gleichzeitig plant Deutschland nach Jahren der Zurückhaltung massive Investitionen in seine Infrastruktur, was Frankreich im Vergleich noch problematischer dastehen lässt.

Die meisten Experten bezweifeln, dass die EU Frankreich im Ernstfall ähnlich strenge Auflagen auferlegen könnte wie einst Griechenland – zum einen aus politischen Gründen, zum anderen weil eine so große Volkswirtschaft kaum zu sanieren wäre, ohne das gesamte Eurosystem zu destabilisieren. Doch ein „Weiter so“ ist ebenfalls keine Option: Die Europäische Zentralbank hat ihre Anleihekäufe zurückgefahren, wodurch die Zinsen steigen.

Fazit oder besser: Ein ganz klar absehbarer Absturz?
Frankreich steht vor einer fiskalischen Schicksalsfrage. Die Staatsschulden wachsen schneller als die Wirtschaft, die Zinsen steigen, die Bevölkerung altert und die Politik ist gelähmt. Reformen zur Steigerung der Produktivität, zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und zur Entlastung der öffentlichen Haushalte sind dringend nötig. Doch solange die politische Führung zögert und sich die Gesellschaft in Massenprotesten gegen Sparmaßnahmen wehrt, erscheint eine Kurskorrektur unwahrscheinlich. Ohne radikalen Wandel droht Frankreich mittelfristig ein finanzielles Fiasko – ein Kollaps, der das Vertrauen in die gesamte Eurozone erschüttern würde.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...