The Fort Worth Press - US‑Wirtschaft am Scheideweg

USD -
AED 3.672503
AFN 64.000081
ALL 82.483757
AMD 367.60217
ANG 1.790403
AOA 918.000006
ARS 1451.003301
AUD 1.425649
AWG 1.8025
AZN 1.700973
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.377011
BIF 2981.022483
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.1598
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.41513
CDF 2299.999587
CHF 0.806597
CLF 0.022864
CLP 899.82007
CNY 6.769304
CNH 6.788585
COP 3446.46
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.16609
CZK 21.126799
DJF 178.019649
DKK 6.51815
DOP 58.432611
DZD 133.484005
EGP 49.920401
ERN 15
ETB 158.232624
EUR 0.87203
FJD 2.24625
FKP 0.755912
GBP 0.755665
GEL 2.654994
GGP 0.755912
GHS 11.196435
GIP 0.755912
GMD 72.479702
GNF 8757.914566
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.838765
HNL 26.742077
HRK 6.5737
HTG 130.583803
HUF 307.440178
IDR 17807
ILS 2.962155
IMP 0.755912
INR 94.3712
IQD 1309.588181
IRR 1375250.000366
ISK 125.569701
JEP 0.755912
JMD 157.959917
JOD 0.709013
JPY 161.219693
KES 129.450284
KGS 87.45041
KHR 4009.069899
KMF 431.000051
KPW 900.00035
KRW 1529.930165
KWD 0.30801
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22078.029679
LBP 89521.504603
LKR 333.641485
LRD 181.943451
LSL 16.48506
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.376132
MAD 9.314071
MDL 17.654036
MGA 4208.910576
MKD 53.780376
MMK 2099.523204
MNT 3579.573337
MOP 8.070939
MRU 39.897263
MUR 47.86972
MVR 15.400062
MWK 1733.450199
MXN 17.33638
MYR 4.137198
MZN 63.909523
NAD 16.48506
NGN 1364.66019
NIO 36.786381
NOK 9.683745
NPR 150.787532
NZD 1.74118
OMR 0.384501
PAB 0.999725
PEN 3.383074
PGK 4.381574
PHP 60.734967
PKR 278.085242
PLN 3.71615
PYG 6138.96617
QAR 3.644308
RON 4.569603
RSD 102.366978
RUB 73.17496
RWF 1464.43989
SAR 3.748994
SBD 8.058296
SCR 13.647644
SDG 600.498647
SEK 9.56976
SGD 1.291005
SHP 0.746601
SLE 24.7506
SLL 20969.503664
SOS 571.331391
SRD 37.369005
STD 20697.981008
STN 21.367149
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.480613
THB 32.856498
TJS 9.272075
TMT 3.5
TND 2.954074
TOP 2.40776
TRY 46.442601
TTD 6.779085
TWD 31.605104
TZS 2625.003018
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12045.839075
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.645306
WST 2.751804
XAF 572.078806
XAG 0.015417
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 572.083795
XPF 104.010047
YER 237.125002
ZAR 16.474325
ZMK 9001.201269
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • DAX

    11.8600

    25038.66

    +0.05%

  • SDAX

    154.1400

    18527.76

    +0.83%

  • MDAX

    -26.1700

    32639.38

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    -7.1700

    6316.1

    -0.11%

  • TecDAX

    3.3600

    3950.79

    +0.09%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1473

    +0.05%

  • Goldpreis

    -83.4000

    4162.5

    -2%


US‑Wirtschaft am Scheideweg




USA am Rande einer Krise: Warum bricht die amerikanische Wirtschaft zusammen? Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen im Spätsommer 2025 unter wirtschaftlichem Druck. Während die Wirtschaft in den vergangenen Jahren nach der COVID‑19‑Rezession wieder Fahrt aufgenommen hatte, sorgen neue Handelsbarrieren, steigende Preise und politische Unsicherheiten für wachsende Angst vor einer Rezession. Aktuelle Wirtschaftsindikatoren und Prognosen legen nahe, dass die weltgrößte Volkswirtschaft an einem Wendepunkt steht.

Handelskonflikte und Börsenturbulenzen
Ende März 2025 kündigte die US‑Regierung eine umfassende 10‑Prozent‑Abgabe auf fast alle Importe an. Kurz darauf reagierten die Finanzmärkte: Aktienkurse fielen über Wochen, und am 2. April beschleunigte sich der Einbruch deutlich. Ökonomen wiesen darauf hin, dass die Belastung der Importe wie eine Steuer wirkt und damit die Preise für Konsumgüter erhöht. Analysten eines großen US‑Finanzinstituts schätzten unmittelbar nach der Ankündigung, dass die Wahrscheinlichkeit einer rezessiven Phase bei 60 Prozent liege, andere Häuser setzten die Wahrscheinlichkeit zwischen 40 und 50 Prozent an. Die Sorge vor einer „stagflationären“ Entwicklung, also zugleich stagnierendem Wachstum und erhöhter Inflation, lässt Investoren seitdem vorsichtiger agieren.

Was eine Rezession ausmacht
Eine Rezession zeichnet sich durch mehrere gleichzeitig auftretende Faktoren aus. Unternehmen reduzieren ihre Investitionen, weil sie pessimistisch in die Zukunft blicken. Dies führt oft zu steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Arbeitsstunden. Auch wenn die Arbeitslosenquote im Frühjahrsbericht noch bei 4,2 Prozent lag, warnen Ökonomen, dass sie bei einer anhaltenden Schwäche steigen könnte. Zugleich stagnieren die Löhne, da Arbeitnehmer weniger Auswahl an gut bezahlten Stellen haben. Angesichts der Unsicherheit sparen viele Haushalte, wodurch der Konsum sinkt – eine Entwicklung, die wiederum die Unternehmen zu weiteren Kürzungen veranlasst. Dieser Teufelskreis ist typisch für Abschwungphasen.

Gedämpftes Wachstum trotz robuster Daten
Offizielle Daten des U.S. Bureau of Economic Analysis zeigen, dass die Wirtschaft im zweiten Quartal 2025 stärker wuchs als ursprünglich erwartet: Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg um 3,3 Prozent, nachdem es im ersten Quartal noch um 0,5 Prozent gefallen war. Der Aufschwung wurde vor allem durch gestiegenen Konsum und rückläufige Importe getragen. Gleichzeitig sanken jedoch die Investitionen und die Exporte. Die Preisindizes zeigten, dass der Index für inländische Käufe um 1,8 Prozent und der PCE‑Preisindex um 2,0 Prozent stiegen, während der Kernindex (ohne Lebensmittel und Energie) um 2,5 Prozent zunahm. Damit bleiben die Preissteigerungen über dem 2‑Prozent‑Ziel der Zentralbank.

Banken und Forschungseinrichtungen warnten, dass dieser temporäre Aufschwung nicht über strukturelle Probleme hinwegtäuscht. Ein großer Finanzdienstleister reduzierte seine Wachstumsprognose für 2025 von 2 Prozent auf 1,3 Prozent und bezifferte die Rezessionswahrscheinlichkeit für das zweite Halbjahr weiterhin bei rund 40 Prozent. Er verwies insbesondere auf den inflationären Impuls der Zölle, der die Kaufkraft der Bevölkerung mindern dürfte. Zwar könnten Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz den Aktienmarkt stützen, doch diese Wachstumsinseln reichen nicht aus, um das gesamte BIP zu tragen.

Auswirkungen auf Verbraucher und Unternehmen
Die höheren Importpreise treffen vor allem Verbraucher: Elektrowaren, Möbel und andere Konsumgüter verteuerten sich in den Monaten nach Einführung der Zölle deutlich. Gleichzeitig geraten Unternehmen unter Druck. Viele Firmen verlagern Investitionen zurück oder verschieben Projekte, weil sie höhere Kosten für Vorprodukte tragen müssen und die Nachfrage unsicher wird. Kleine und mittelständische Betriebe leiden zudem unter höheren Kreditkosten – obwohl die Zentralbank mit einer Senkung der Leitzinsen rechnet, verharren die Renditen für Unternehmensanleihen auf erhöhtem Niveau.

Auch der Arbeitsmarkt sendet gemischte Signale: Die Zahl der neu geschaffenen Stellen ist in den Sommermonaten langsamer gestiegen, und in einigen Regionen, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, kam es zu Entlassungen. Zwar ist die Arbeitslosenquote noch vergleichsweise niedrig, doch Ökonomen warnen, dass sie im Falle eines starken Abschwungs rasch ansteigen könnte.

Politische Unsicherheit und Verschuldung
Neben den konjunkturellen Faktoren belasten die hohe Staatsverschuldung und politische Unwägbarkeiten die Wirtschaft. Die von der Regierung angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturprogramme könnten das Defizit weiter erhöhen. Gleichzeitig wird der Kongress weiterhin um die Erhöhung der Schuldenobergrenze streiten, was die Finanzmärkte in den letzten Jahren wiederholt verunsichert hat. Ratingagenturen warnen davor, dass ein erneutes politisches Patt das Vertrauen der Anleger in die Kreditwürdigkeit der USA erschüttern könnte.

Fazit und wirtschaftlicher Ausblick
Die US‑Wirtschaft zeichnet sich derzeit durch widersprüchliche Signale aus. Einerseits zeigen die jüngsten offiziellen Daten ein überraschend robustes Wachstum im zweiten Quartal 2025. Andererseits deuten höhere Zölle, steigende Preise, gedämpfte Investitionen und wachsende Rezessionsängste darauf hin, dass das Land am Rande einer Krise steht. Analysten warnen, dass eine kombination aus Handelspolitik, Inflation und politischer Unsicherheit das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern schwächen und so einen Abschwung auslösen könnte.
Ob die Vereinigten Staaten einen harten Aufschlag erleben oder mit einem „weichen Landen“ davonkommen, hängt davon ab, wie schnell die Politik reagiert und ob die globalen Spannungen gemildert werden können.




Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...