The Fort Worth Press - Israels demografische Stärke

USD -
AED 3.672497
AFN 66.000258
ALL 81.915831
AMD 380.151858
ANG 1.79008
AOA 917.000383
ARS 1452.018499
AUD 1.423488
AWG 1.8
AZN 1.697068
BAM 1.655536
BBD 2.022821
BDT 122.831966
BGN 1.67937
BHD 0.377034
BIF 2987.661537
BMD 1
BND 1.276711
BOB 6.964795
BRL 5.268305
BSD 1.004342
BTN 91.842522
BWP 13.228461
BYN 2.875814
BYR 19600
BZD 2.019858
CAD 1.367525
CDF 2154.99968
CHF 0.777645
CLF 0.021907
CLP 865.000257
CNY 6.946501
CNH 6.932655
COP 3629
CRC 498.70812
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.33655
CZK 20.57155
DJF 178.843207
DKK 6.32395
DOP 63.484264
DZD 129.858919
EGP 47.007671
ERN 15
ETB 156.676691
EUR 0.84676
FJD 2.19645
FKP 0.729754
GBP 0.73085
GEL 2.69502
GGP 0.729754
GHS 11.012638
GIP 0.729754
GMD 73.494362
GNF 8819.592694
GTQ 7.706307
GYD 210.120453
HKD 7.81279
HNL 26.532255
HRK 6.380201
HTG 131.728867
HUF 322.149967
IDR 16761.8
ILS 3.09082
IMP 0.729754
INR 90.12675
IQD 1315.670299
IRR 42125.000158
ISK 122.940267
JEP 0.729754
JMD 157.811362
JOD 0.70902
JPY 155.584976
KES 128.949828
KGS 87.45004
KHR 4046.744687
KMF 417.999892
KPW 900
KRW 1446.530126
KWD 0.307159
KYD 0.836906
KZT 507.178168
LAK 21598.652412
LBP 89531.701448
LKR 311.010475
LRD 186.300651
LSL 16.079552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345176
MAD 9.158604
MDL 17.00314
MGA 4482.056104
MKD 52.171227
MMK 2099.986463
MNT 3564.625242
MOP 8.079484
MRU 39.911729
MUR 45.889901
MVR 15.449664
MWK 1742.758273
MXN 17.325785
MYR 3.927005
MZN 63.74985
NAD 16.079688
NGN 1398.269932
NIO 36.985739
NOK 9.66906
NPR 147.062561
NZD 1.65375
OMR 0.384511
PAB 1.004342
PEN 3.382683
PGK 4.306869
PHP 59.029499
PKR 281.341223
PLN 3.572805
PYG 6677.840135
QAR 3.671415
RON 4.314602
RSD 99.437023
RUB 76.748664
RWF 1469.427172
SAR 3.750053
SBD 8.058101
SCR 13.898453
SDG 601.487596
SEK 8.92463
SGD 1.26958
SHP 0.750259
SLE 24.475022
SLL 20969.499267
SOS 574.437084
SRD 38.024971
STD 20697.981008
STN 20.754973
SVC 8.788065
SYP 11059.574895
SZL 16.083999
THB 31.458496
TJS 9.380296
TMT 3.51
TND 2.897568
TOP 2.40776
TRY 43.49192
TTD 6.79979
TWD 31.558002
TZS 2586.540198
UAH 43.28509
UGX 3587.360437
UYU 38.963238
UZS 12278.117779
VES 371.640565
VND 25997.5
VUV 119.156711
WST 2.710781
XAF 555.683849
XAG 0.011483
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.81001
XDR 0.691072
XOF 555.251107
XPF 100.950591
YER 238.374945
ZAR 15.980903
ZMK 9001.198613
ZMW 19.709321
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    21.4700

    6028.98

    +0.36%

  • MDAX

    -0.9500

    31511.14

    -0%

  • SDAX

    -112.6300

    18015.54

    -0.63%

  • TecDAX

    -36.9800

    3604.53

    -1.03%

  • Goldpreis

    287.9000

    4940.5

    +5.83%

  • DAX

    75.5600

    24873.08

    +0.3%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1791

    -0.03%


Israels demografische Stärke




Viele industrialisierte Länder erleben einen dramatischen Rückgang der Geburtenzahlen und warnen vor einem demografischen Kollaps. Israel gilt in dieser Entwicklung als bemerkenswerte Ausnahme. Statistiken des israelischen Statistikamtes und internationaler Organisationen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes im Jahr 2015 mit 2,0 Prozent jährlicher Wachstumsrate mehr als dreimal schneller wuchs als der Durchschnitt der Industrieländer. Mit durchschnittlich rund drei Kindern pro Frau verfügt Israel weiterhin über die höchste Fruchtbarkeitsrate der industrialisierten Welt. Berichte aus dem Jahr 2024 bestätigen, dass die Gesamtfruchtbarkeitsrate Israels bei rund 2,9 Kindern pro Frau liegt – als einziges Land der Industrieländer über der zur Bestandserhaltung nötigen Schwelle.

Starkes Bevölkerungswachstum
Zahlen aus dem Jahr 2024 belegen, dass die jährlichen jüdischen Geburten in Israel zwischen 1995 und 2023 um 69 Prozent gestiegen sind (von 80 400 auf 135 639), während die arabischen Geburten im gleichen Zeitraum lediglich um 17 Prozent zunahmen. Die jüdischen Geburten stellten 2023 76 Prozent aller Geburten dar, verglichen mit 69 Prozent im Jahr 1995. Auf Basis der verfügbaren Daten lag 2024 die jüdische Fruchtbarkeitsrate bei etwa 3,0 Kindern pro Frau, während die arabische Rate auf rund 2,75 gesunken ist. Noch in den 1960er‑Jahren lag die arabische Rate sechs Kinder über der jüdischen; bis 2015 hatten sich beide Gruppen auf etwa 3,13 Kinder angenähert.
Die Gründe für die sinkende arabische Fruchtbarkeit werden mit der zunehmenden Urbanisierung, der höheren Bildung und dem steigenden gesellschaftlichen Status arabischer Frauen, späteren Eheschließungen sowie der verstärkten Nutzung von Verhütungsmitteln erklärt.

Die Tendenz zum demografischen „Zusammenbruch“, die viele entwickelte Staaten erleben, kehrt sich in Israel um: Die Zahl der Todesfälle im jüdischen Teil der Bevölkerung ist im Vergleich zu den Geburten deutlich gesunken. 2023 entsprachen die Todesfälle lediglich 32 Prozent der jüdischen Geburten, während sie 1995 noch 40 Prozent ausmachten. Bei der arabischen Bevölkerung stieg der Anteil der Todesfälle an den Geburten von 8 Prozent im Jahr 1995 auf 14,3 Prozent 2023, was eine alternde demografische Struktur signalisiert.

Pronatalistische Kultur und gesellschaftliche Faktoren
Die demografische Stabilität Israels beruht nicht nur auf Zahlen, sondern auch auf kulturellen und gesellschaftlichen Einstellungen. Wissenschaftliche Analysen beschreiben Israel als „pronatalistische“ Gesellschaft mit hohen Heiratsraten, niedrigen Scheidungsraten und einer starken familiären Orientierung. Der Wunsch nach Kindern wird sozial breit unterstützt, staatlich geförderte reproduktionsmedizinische Behandlungen wie In‑vitro‑Fertilisation (IVF) sind Teil der Krankenversicherung und ermöglichen fast allen israelischen Paaren den Zugang zu dieser Technologie. Ein aktueller Bericht hebt hervor, dass reproduktive Technologien wie IVF und genetische Diagnostik inzwischen über fünf Prozent der Geburten im Land ermöglichen und die Prävalenz genetischer Erkrankungen senken. Israel hat sich damit zu einem Vorreiter des „Techno‑Natalismus“ entwickelt, bei dem moderne Biomedizin mit pronatalistischen Werten verknüpft wird.

Neben der staatlichen Unterstützung für Fruchtbarkeitsbehandlungen tragen finanzielle Familienleistungen zur Familiengründung bei. Universelle monatliche Kindergeldzahlungen und Steuervergünstigungen entlasten Eltern, und es gibt großzügige Elternzeiten sowie subventionierte Kinderbetreuung. Diese Maßnahmen sind Teil eines breiten sozialen Konsenses, der Kinder als gesellschaftlichen Wert betrachtet und ihre Erziehung fördert.

Vielfältige Bevölkerungsgruppen
Innerhalb der jüdischen Gesellschaft bestehen deutliche Unterschiede. Die ultraorthodoxe (Haredi) Gemeinschaft hat weiterhin sehr hohe Fruchtbarkeitsraten von durchschnittlich etwa 6,5 Kindern pro Frau. Gleichzeitig zeigt sich bei säkularen und modern-orthodoxen Jüdinnen, dass höhere Bildung, Urbanisierung und steigende Einkommen nicht – wie in vielen anderen Ländern – zu weniger Kindern führen, sondern die Geburtenzahl stabil bleibt oder sogar steigt. Muslimische Frauen in Israel bekommen heute mit durchschnittlich etwa 2,75 Kindern nahezu genauso viele Kinder wie jüdische Frauen; ihre Fruchtbarkeitsrate ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken.

Migration als zusätzlicher Faktor
Neben der natürlichen Fruchtbarkeit trägt die Zuwanderung zur demografischen Dynamik bei. Israel verfolgt eine Politik der sogenannten Aliyah, die Menschen jüdischer Herkunft weltweit zur Einwanderung ermutigt. Berichte für 2024 gehen von einer möglichen Zuwanderungswelle von bis zu 500 000 Personen aus dem postsowjetischen Raum, Westeuropa und Amerika aus. Gleichzeitig ist die Auswanderung israelischer Juden seit den 1990er‑Jahren rückläufig; die Zahl der im Ausland lebenden Israelis wächst nur noch um rund 7 000 Personen pro Jahr. Diese Entwicklungen stärken die Bevölkerung des Landes, ohne auf eine ausgedehnte Arbeitsmigration angewiesen zu sein.

Warum Israel den demografischen Kollaps vermeidet
Israel entzieht sich dem demografischen Abwärtstrend durch ein Zusammenspiel aus kulturellen Normen, staatlichen Förderungen und sozialen Netzwerken. Die hohen Geburtenraten beruhen auf einer Gesellschaft, in der Kinderreichtum als positiv angesehen wird und große Familien hohes Ansehen genießen. Die Sicherheitslage und die Erinnerung an historische Traumata werden oft als weitere Motivation für eine starke Bevölkerungsbasis genannt.

Die Wirtschaft profitiert von der demografischen Dynamik: Eine junge und wachsende Bevölkerung sorgt für ein Angebot an Arbeitskräften, unterstützt das Militär und fördert Innovation. Anders als viele andere Industrieländer ist Israel aufgrund seiner demografischen Stärke nicht auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen.

Eine bemerkenswerte Entwicklung ist der Rückgang der Abtreibungen: Zwischen 1990 und 2024 sank die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 34 Prozent, was ebenfalls zur hohen Geburtenzahl beiträgt. Das gesamtgesellschaftliche Engagement für Familien, flankiert durch moderne Medizin, finanzielle Unterstützung und Zuwanderung, macht Israel zum einzigen industrialisierten Land, das einem demografischen Zusammenbruch nicht nur entgeht, sondern einen stabilen Bevölkerungsanstieg aufweist.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...