The Fort Worth Press - Bosnien alarmiert Europa

USD -
AED 3.672498
AFN 65.99991
ALL 81.873378
AMD 378.439802
ANG 1.79008
AOA 917.000148
ARS 1448.487698
AUD 1.429899
AWG 1.8
AZN 1.712449
BAM 1.658498
BBD 2.01317
BDT 122.152876
BGN 1.67937
BHD 0.377029
BIF 2961.725511
BMD 1
BND 1.270543
BOB 6.906845
BRL 5.229803
BSD 0.999546
BTN 90.307481
BWP 13.806116
BYN 2.86383
BYR 19600
BZD 2.010235
CAD 1.36624
CDF 2154.999626
CHF 0.776945
CLF 0.02185
CLP 862.749928
CNY 6.9465
CNH 6.934635
COP 3630.63
CRC 496.408795
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.503553
CZK 20.62655
DJF 177.998262
DKK 6.33157
DOP 62.937775
DZD 129.991046
EGP 46.951301
ERN 15
ETB 155.042675
EUR 0.84772
FJD 2.20415
FKP 0.732491
GBP 0.73095
GEL 2.695043
GGP 0.732491
GHS 10.950041
GIP 0.732491
GMD 73.501068
GNF 8769.058562
GTQ 7.666672
GYD 209.120397
HKD 7.81214
HNL 26.408086
HRK 6.3869
HTG 131.107644
HUF 322.772002
IDR 16766.9
ILS 3.09203
IMP 0.732491
INR 90.26235
IQD 1309.380459
IRR 42125.000158
ISK 122.920095
JEP 0.732491
JMD 156.640605
JOD 0.708964
JPY 155.856028
KES 129.000283
KGS 87.450297
KHR 4033.037668
KMF 417.999918
KPW 899.987247
KRW 1449.489768
KWD 0.30732
KYD 0.83298
KZT 501.119346
LAK 21499.832523
LBP 89508.041026
LKR 309.380459
LRD 185.911623
LSL 16.009531
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.319217
MAD 9.168716
MDL 16.926717
MGA 4429.877932
MKD 52.274308
MMK 2100.119929
MNT 3568.429082
MOP 8.04357
MRU 39.901294
MUR 45.889749
MVR 15.449674
MWK 1733.257012
MXN 17.286645
MYR 3.932499
MZN 63.749886
NAD 16.009531
NGN 1390.639711
NIO 36.785781
NOK 9.664365
NPR 144.492309
NZD 1.658525
OMR 0.384522
PAB 0.999521
PEN 3.364907
PGK 4.282347
PHP 59.127012
PKR 279.545138
PLN 3.57944
PYG 6631.277242
QAR 3.634567
RON 4.321031
RSD 99.548006
RUB 77.018176
RWF 1458.783824
SAR 3.750085
SBD 8.058101
SCR 13.790532
SDG 601.496925
SEK 8.91905
SGD 1.27107
SHP 0.750259
SLE 24.47503
SLL 20969.499267
SOS 570.272883
SRD 38.114498
STD 20697.981008
STN 20.775741
SVC 8.746163
SYP 11059.574895
SZL 16.015332
THB 31.573496
TJS 9.340767
TMT 3.51
TND 2.890372
TOP 2.40776
TRY 43.480601
TTD 6.770319
TWD 31.604497
TZS 2584.039658
UAH 43.256279
UGX 3563.251531
UYU 38.49872
UZS 12236.487289
VES 371.640565
VND 26002
VUV 119.537583
WST 2.726316
XAF 556.244594
XAG 0.011336
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.801384
XDR 0.691072
XOF 556.244594
XPF 101.131218
YER 238.374986
ZAR 15.97435
ZMK 9001.1992
ZMW 19.615608
ZWL 321.999592
  • DAX

    -16.7300

    24780.79

    -0.07%

  • Goldpreis

    335.7000

    4988.3

    +6.73%

  • Euro STOXX 50

    -12.1600

    5995.35

    -0.2%

  • MDAX

    25.2400

    31537.33

    +0.08%

  • EUR/USD

    0.0029

    1.1823

    +0.25%

  • SDAX

    -124.0500

    18004.12

    -0.69%

  • TecDAX

    -35.7900

    3605.72

    -0.99%


Bosnien alarmiert Europa




Bosnien und Herzegowina steckt in der schwersten Staatskrise seit dem Ende des Krieges – und der Balkan rückt gefährlich nah an eine Eskalation. Auslöser ist der anhaltende Machtkampf zwischen dem serbischen Landesteil Republika Srpska (RS) und den gesamtstaatlichen Institutionen in Sarajevo: Die Wahlkommission hat für den 23. November 2025 vorgezogene Präsidentschaftswahlen in der RS angesetzt – mitten in einer Zuspitzung, die Brüssel und Washington gleichermaßen alarmiert. 

Im Zentrum steht RS-Chef Milorad Dodik. Nach der rechtskräftigen Bestätigung eines Urteils – ein Jahr Haft und ein sechsjähriges Politikverbot wegen Missachtung staatlicher Entscheidungen – wurde ihm das Amt entzogen. Dodik weigert sich jedoch, den Schritt zu akzeptieren, kündigte Gegenschritte an und versucht, sich mit Rückendeckung aus Banja Luka politisch zu behaupten. Sein Lager fordert Referenden und stellt offen die Autorität des Hohen Repräsentanten in Frage. 

Die Krise ist mehr als ein juristisches Tauziehen. Das Parlament der RS hat im Frühjahr im Eiltempo die Ausarbeitung einer neuen Entfassungslinie beschlossen – ein symbolischer Tabubruch, der die Blockade im Gesamtstaat weiter verschärft. Parallel dazu hält die Führung in Banja Luka an umstrittenen Eigentumsgesetzen fest, die bereits durch das Verfassungsgericht ausgesetzt und vom Hohen Repräsentanten gestoppt wurden. 

Internationale Linien verhärten sich: Die USA haben im Januar 2025 erneut Akteure aus Dodiks Umfeld wegen anti-Dayton-Aktivitäten sanktioniert; schon zuvor hatte das US-Finanzministerium sein Netzwerk ins Visier genommen. Umgekehrt erhält Dodik politisches Rückenwind aus Belgrad, Moskau und Budapest, wo man die Urteile und Eingriffe als politisch motiviert darstellt. Das Ergebnis ist ein toxisches Gemisch aus Strafmaßnahmen, Gegenrhetorik und institutioneller Sabotage. 

Sicherheitsarchitektur unter Druck: Die EU hat das Mandat der Stabilisierungstruppe EUFOR-Althea bis 2. November 2025 verlängert und die Präsenz zuletzt punktuell erhöht. Reserven können kurzfristig aktiviert werden; zuletzt verstärkten u. a. rumänische Einheiten den Verband. Die Botschaft ist eindeutig: Abschreckung, um einen „SASE“ – Safe and Secure Environment – zu garantieren. 

Gleichzeitig steht Bosnien offiziell auf dem EU-Pfad: Im März 2024 gaben die EU-Staats- und Regierungschefs grünes Licht für die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen. Doch jede weitere Verhärtung in Banja Luka, jeder Boykott staatlicher Institutionen und jede Delegitimierung des Hohen Repräsentanten entfernt das Land von Kopenhagen-Kriterien und Reformfahrplan – und verschärft die Sorge, dass der Dayton-Frieden strukturell erodiert. 

Vor Ort wachsen Angst und Abwanderung. Rückkehrer aus der Nachkriegszeit berichten von wachsender Unsicherheit; Überlebende der Kriegsverbrechen warnen vor der Normalisierung von Genozid-Leugnung und Kriegsrhetorik. Analysten sprechen vom „größten Stresstest seit 1995“ – und mahnen, dass ein „Dayton 2.0“ mit neuer Machtbalance und funktionsfähiger Staatsebene realistischer werden könnte, je länger der Pattzustand anhält. 

Was jetzt zählt, ist eine Doppelstrategie aus klaren roten Linien und konkreten Anreizen: Die EU muss EUFOR belastbar halten, gerichtliche Entscheidungen schützen und gleichzeitig greifbare Vorteile bei Justiz-, Eigentums- und Verwaltungsreformen bieten. Für Sarajevo bedeutet das, die Handlungsfähigkeit der Zentralebene zu sichern; für Banja Luka, dass Sezessionsfantasien mit realen wirtschaftlichen Kosten verbunden sind. Ohne eine rasche Deeskalation – und ohne glaubwürdige Perspektive auf funktionierende Institutionen – bleibt der Balkan am Rand eines neuen Konflikts.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...