The Fort Worth Press - UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg

USD -
AED 3.672503
AFN 65.999852
ALL 81.873378
AMD 378.43987
ANG 1.79008
AOA 917.000491
ARS 1445.0428
AUD 1.425192
AWG 1.8
AZN 1.701926
BAM 1.658498
BBD 2.01317
BDT 122.152876
BGN 1.67937
BHD 0.376919
BIF 2961.725511
BMD 1
BND 1.270543
BOB 6.906845
BRL 5.228904
BSD 0.999546
BTN 90.307481
BWP 13.806116
BYN 2.86383
BYR 19600
BZD 2.010235
CAD 1.36427
CDF 2155.000115
CHF 0.774745
CLF 0.021839
CLP 861.999947
CNY 6.946501
CNH 6.93494
COP 3632.08
CRC 496.408795
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.503553
CZK 20.593989
DJF 177.719935
DKK 6.319765
DOP 62.937775
DZD 129.865503
EGP 47.013897
ERN 15
ETB 155.042675
EUR 0.84615
FJD 2.1993
FKP 0.732491
GBP 0.73007
GEL 2.695024
GGP 0.732491
GHS 10.950041
GIP 0.732491
GMD 73.500677
GNF 8769.058562
GTQ 7.666672
GYD 209.120397
HKD 7.812175
HNL 26.408086
HRK 6.3756
HTG 131.107644
HUF 322.251037
IDR 16758
ILS 3.082015
IMP 0.732491
INR 90.48545
IQD 1309.380459
IRR 42125.000158
ISK 122.69594
JEP 0.732491
JMD 156.640605
JOD 0.708969
JPY 155.718977
KES 128.999825
KGS 87.449964
KHR 4033.037668
KMF 418.00027
KPW 899.987247
KRW 1449.560268
KWD 0.307102
KYD 0.83298
KZT 501.119346
LAK 21499.832523
LBP 89508.041026
LKR 309.380459
LRD 185.911623
LSL 16.009531
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.319217
MAD 9.168716
MDL 16.926717
MGA 4429.877932
MKD 52.134305
MMK 2100.119929
MNT 3568.429082
MOP 8.04357
MRU 39.901294
MUR 45.889873
MVR 15.449947
MWK 1733.257012
MXN 17.252485
MYR 3.932502
MZN 63.750037
NAD 16.009531
NGN 1387.419629
NIO 36.785781
NOK 9.64092
NPR 144.492309
NZD 1.65348
OMR 0.384493
PAB 0.999521
PEN 3.364907
PGK 4.282347
PHP 59.059528
PKR 279.545138
PLN 3.573615
PYG 6631.277242
QAR 3.634567
RON 4.310899
RSD 99.326542
RUB 76.88768
RWF 1458.783824
SAR 3.750079
SBD 8.058101
SCR 13.733114
SDG 601.509021
SEK 8.90901
SGD 1.269935
SHP 0.750259
SLE 24.474972
SLL 20969.499267
SOS 570.272883
SRD 38.114501
STD 20697.981008
STN 20.775741
SVC 8.746163
SYP 11059.574895
SZL 16.015332
THB 31.656032
TJS 9.340767
TMT 3.51
TND 2.890372
TOP 2.40776
TRY 43.476498
TTD 6.770319
TWD 31.591998
TZS 2584.039876
UAH 43.256279
UGX 3563.251531
UYU 38.49872
UZS 12236.487289
VES 371.640565
VND 26002
VUV 119.537583
WST 2.726316
XAF 556.244594
XAG 0.011829
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.801384
XDR 0.691072
XOF 556.244594
XPF 101.131218
YER 238.375017
ZAR 15.966098
ZMK 9001.213126
ZMW 19.615608
ZWL 321.999592
  • MDAX

    25.2400

    31537.33

    +0.08%

  • Goldpreis

    260.2000

    4912.8

    +5.3%

  • TecDAX

    -35.7900

    3605.72

    -0.99%

  • SDAX

    -124.0500

    18004.12

    -0.69%

  • Euro STOXX 50

    -12.1600

    5995.35

    -0.2%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1818

    +0.2%

  • DAX

    -16.7300

    24780.79

    -0.07%

UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg
UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg / Foto: © AFP

UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg

Mit eindringlichen Appellen, Warnungen der Wissenschaft vor den Folgen der Erderhitzung und einem kleinen Verhandlungsfortschritt hat am Sonntag in Scharm el-Scheich die 27. UN-Klimakonferenz (COP27) begonnen. Der ägyptische COP27-Präsident Sameh Schukri sagte zur Eröffnung, für einen Erfolg der Konferenz werde er "keine Mühe scheuen". Belastet werden die zweiwöchigen Verhandlungen von mehr als 190 Staaten durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und wachsende Spannungen zwischen den USA und China.

Textgröße:

UN-Klimachef Simon Stiell forderte in seiner Eröffnungsrede, dass "jeder überall in der Welt an jedem einzelnen Tag alles tut, was er kann, um die Klimakrise einzudämmen". "Wir werden die Leute zur Rechenschaft ziehen, seien es Staatschefs, Regierungschefs oder Unternehmenschefs", mahnte Stiell.

Wie schnell der Klimawandel voranschreitet, zeigt auch der am Sonntag veröffentlichte Jahresbericht der Weltmeteorologieorganisation (WMO). Nach derzeitigem Datenstand war demnach jedes der vergangenen acht Jahre heißer als alle vorangegangenen in der Geschichte. Und angesichts des Klimawandels sei es "nur eine Frage der Zeit", bis noch heißere Jahre registriert würden.

Laut dem WMO-Bericht hat sich die Erde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bereits um etwa 1,15 Grad erwärmt. Rund die Hälfte des Anstiegs habe sich in den vergangenen 30 Jahren vollzogen. Mit dieser drastischen Erwärmung hätten das Abschmelzen von Gletschern, der Anstieg des Meeresspiegels sowie Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen zugenommen.

UN-Generalsekretär António Guterres nannte den Bericht die "Chronik eines Klima-Chaos". WMO-Chef Petteri Taalas hob hervor, die Zunahme von Extremwetterereignissen treffe "selbst gut vorbereitete Gesellschaften", wie Hitzewellen und Dürren in Europa und China dieses Jahr erneut gezeigt hätten.

Die internationale Gemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen verpflichtet, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Derzeit zeichnet sich aber eine Erhitzung um gefährliche 2,5 bis 2,8 Grad ab. Die Anhebung der nationalen Klimaschutzziele gehört daher zu den Knackpunkten der COP27.

Bei einem weiteren Knackpunkt der Verhandlungen wurde zum Konferenzauftakt ein Fortschritt verkündet. Das Konferenzplenum stimmte zu, bei der COP27 Finanzhilfen für ärmere Staaten für die Bewältigung bereits eintretender klimabedingter Schäden und Verluste erstmals als eigenen Punkt auf der Verhandlungsagenda zu verankern. "Das ist schon mal ein sehr, sehr guter Start", erklärte die Klimaexpertin von Brot für die Welt, Sabine Minninger.

Für Maßnahmen für Klimaschutz und die Anpassung an die Erderwärmung in ärmeren Ländern gibt es bereits eine Zusage regelmäßiger Finanzhilfen, wobei die Industriestaaten bei der Umsetzung hinterherhinken. Seit Jahren fordern Entwicklungsländer und kleine Inselstaaten zusätzliche Finanzhilfen für die Bewältigung der Schäden und Verluste, die der Klimawandel schon jetzt anrichtet.

Weil die Industriestaaten eine Verpflichtung zu enormen Klima-Reparationszahlungen fürchten, wurde in den fast 30-jährigen UN-Klimaverhandlungen kein Finanzierungsmechanismus für diese Klimaschäden beschlossen.

Die Bundesregierung signalisierte Entgegenkommen bei dem Thema, das unter dem Schlagwort "Loss and Damage" (Schäden und Verluste) diskutiert wird. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, bedrohte Entwicklungs- und Inselstaaten erwarteten "von den reichen Ländern zu Recht mehr Solidarität, und Deutschland ist dazu bereit, sowohl bei der Klimafinanzierung als auch bei der Bewältigung von Schäden und Verlusten".

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) kündigte an, Deutschland werde in Scharm el-Scheich "ein wichtiger Brückenbauer sein zwischen Industrie- und Entwicklungsländern". Wirtschafts- und Klima-Minister Robert Habeck (Grüne) gab angesichts der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs die Devise "jetzt erst recht: mehr Klimaschutz" aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Montag und Dienstag neben zahlreichen anderen Staat- und Regierungschefs zu Gast in Scharm el-Scheich.

J.Barnes--TFWP