The Fort Worth Press - UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg

USD -
AED 3.672502
AFN 63.496378
ALL 81.115938
AMD 369.999665
ANG 1.789884
AOA 918.000242
ARS 1385.947016
AUD 1.381817
AWG 1.8
AZN 1.696371
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.378004
BIF 2979.907684
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.942801
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.362275
CDF 2314.999906
CHF 0.77918
CLF 0.022769
CLP 896.079981
CNY 6.83035
CNH 6.811775
COP 3702.49
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.559486
CZK 20.70355
DJF 178.124152
DKK 6.35852
DOP 59.588547
DZD 132.186603
EGP 52.6505
ERN 15
ETB 156.186957
EUR 0.85088
FJD 2.1849
FKP 0.736622
GBP 0.735325
GEL 2.689674
GGP 0.736622
GHS 11.253564
GIP 0.736622
GMD 73.000009
GNF 8779.35786
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83541
HNL 26.592734
HRK 6.410103
HTG 130.892895
HUF 305.283499
IDR 17323.75
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.367801
IQD 1310.201485
IRR 1315999.999814
ISK 122.17994
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.709022
JPY 156.406972
KES 129.202579
KGS 87.420504
KHR 4009.129786
KMF 420.501037
KPW 900.003495
KRW 1447.46973
KWD 0.30796
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21973.425197
LBP 89575.838311
LKR 320.221287
LRD 183.554507
LSL 16.305407
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331536
MAD 9.184383
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.453339
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.923296
MUR 46.779996
MVR 15.454967
MWK 1734.489547
MXN 17.240451
MYR 3.924967
MZN 63.896414
NAD 16.305476
NGN 1362.069874
NIO 36.80763
NOK 9.271394
NPR 151.428014
NZD 1.67826
OMR 0.384503
PAB 1.000288
PEN 3.489513
PGK 4.349394
PHP 60.738041
PKR 278.705369
PLN 3.60165
PYG 6121.903517
QAR 3.646584
RON 4.482598
RSD 99.880027
RUB 74.998128
RWF 1462.717214
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.733854
SDG 600.489513
SEK 9.221995
SGD 1.268455
SHP 0.746601
SLE 24.625002
SLL 20969.496166
SOS 571.629786
SRD 37.410973
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.245018
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.221299
TTD 6.778611
TWD 31.381979
TZS 2592.183047
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.49396
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012924
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.191284
YER 238.580153
ZAR 16.38915
ZMK 9001.215562
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • Goldpreis

    131.2000

    4699.7

    +2.79%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • EUR/USD

    0.0057

    1.1754

    +0.48%

UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg
UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg / Foto: © AFP

UN-Klimakonferenz beginnt mit Appellen, Warnungen und kleinem Erfolg

Mit eindringlichen Appellen, Warnungen der Wissenschaft vor den Folgen der Erderhitzung und einem kleinen Verhandlungsfortschritt hat am Sonntag in Scharm el-Scheich die 27. UN-Klimakonferenz (COP27) begonnen. Der ägyptische COP27-Präsident Sameh Schukri sagte zur Eröffnung, für einen Erfolg der Konferenz werde er "keine Mühe scheuen". Belastet werden die zweiwöchigen Verhandlungen von mehr als 190 Staaten durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und wachsende Spannungen zwischen den USA und China.

Textgröße:

UN-Klimachef Simon Stiell forderte in seiner Eröffnungsrede, dass "jeder überall in der Welt an jedem einzelnen Tag alles tut, was er kann, um die Klimakrise einzudämmen". "Wir werden die Leute zur Rechenschaft ziehen, seien es Staatschefs, Regierungschefs oder Unternehmenschefs", mahnte Stiell.

Wie schnell der Klimawandel voranschreitet, zeigt auch der am Sonntag veröffentlichte Jahresbericht der Weltmeteorologieorganisation (WMO). Nach derzeitigem Datenstand war demnach jedes der vergangenen acht Jahre heißer als alle vorangegangenen in der Geschichte. Und angesichts des Klimawandels sei es "nur eine Frage der Zeit", bis noch heißere Jahre registriert würden.

Laut dem WMO-Bericht hat sich die Erde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bereits um etwa 1,15 Grad erwärmt. Rund die Hälfte des Anstiegs habe sich in den vergangenen 30 Jahren vollzogen. Mit dieser drastischen Erwärmung hätten das Abschmelzen von Gletschern, der Anstieg des Meeresspiegels sowie Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen zugenommen.

UN-Generalsekretär António Guterres nannte den Bericht die "Chronik eines Klima-Chaos". WMO-Chef Petteri Taalas hob hervor, die Zunahme von Extremwetterereignissen treffe "selbst gut vorbereitete Gesellschaften", wie Hitzewellen und Dürren in Europa und China dieses Jahr erneut gezeigt hätten.

Die internationale Gemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen verpflichtet, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Derzeit zeichnet sich aber eine Erhitzung um gefährliche 2,5 bis 2,8 Grad ab. Die Anhebung der nationalen Klimaschutzziele gehört daher zu den Knackpunkten der COP27.

Bei einem weiteren Knackpunkt der Verhandlungen wurde zum Konferenzauftakt ein Fortschritt verkündet. Das Konferenzplenum stimmte zu, bei der COP27 Finanzhilfen für ärmere Staaten für die Bewältigung bereits eintretender klimabedingter Schäden und Verluste erstmals als eigenen Punkt auf der Verhandlungsagenda zu verankern. "Das ist schon mal ein sehr, sehr guter Start", erklärte die Klimaexpertin von Brot für die Welt, Sabine Minninger.

Für Maßnahmen für Klimaschutz und die Anpassung an die Erderwärmung in ärmeren Ländern gibt es bereits eine Zusage regelmäßiger Finanzhilfen, wobei die Industriestaaten bei der Umsetzung hinterherhinken. Seit Jahren fordern Entwicklungsländer und kleine Inselstaaten zusätzliche Finanzhilfen für die Bewältigung der Schäden und Verluste, die der Klimawandel schon jetzt anrichtet.

Weil die Industriestaaten eine Verpflichtung zu enormen Klima-Reparationszahlungen fürchten, wurde in den fast 30-jährigen UN-Klimaverhandlungen kein Finanzierungsmechanismus für diese Klimaschäden beschlossen.

Die Bundesregierung signalisierte Entgegenkommen bei dem Thema, das unter dem Schlagwort "Loss and Damage" (Schäden und Verluste) diskutiert wird. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, bedrohte Entwicklungs- und Inselstaaten erwarteten "von den reichen Ländern zu Recht mehr Solidarität, und Deutschland ist dazu bereit, sowohl bei der Klimafinanzierung als auch bei der Bewältigung von Schäden und Verlusten".

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) kündigte an, Deutschland werde in Scharm el-Scheich "ein wichtiger Brückenbauer sein zwischen Industrie- und Entwicklungsländern". Wirtschafts- und Klima-Minister Robert Habeck (Grüne) gab angesichts der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs die Devise "jetzt erst recht: mehr Klimaschutz" aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Montag und Dienstag neben zahlreichen anderen Staat- und Regierungschefs zu Gast in Scharm el-Scheich.

J.Barnes--TFWP