The Fort Worth Press - TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000003
ALL 81.011575
AMD 360.137102
ANG 1.789785
AOA 917.000173
ARS 1544.999101
AUD 1.44155
AWG 1.8025
AZN 1.670568
BAM 1.743425
BBD 2.014771
BDT 124.592736
BGN 1.747831
BHD 0.377591
BIF 2989.494515
BMD 1
BND 1.27706
BOB 12.07864
BRL 5.504032
BSD 1.000343
BTN 94.457642
BWP 13.704577
BYN 2.984717
BYR 19600
BZD 2.011829
CAD 1.401345
CDF 2315.000326
CHF 0.815215
CLF 0.024854
CLP 978.169764
CNY 6.688502
CNH 6.66378
COP 3240.37
CRC 453.625708
CUC 1
CUP 24.007524
CVE 98.29336
CZK 21.662021
DJF 178.130975
DKK 6.65395
DOP 60.070419
DZD 136.113963
EGP 53.897101
ERN 15
ETB 164.174801
EUR 0.890219
FJD 2.2533
FKP 0.743037
GBP 0.742805
GEL 2.605042
GGP 0.743037
GHS 11.668591
GIP 0.743037
GMD 74.498421
GNF 8860.364576
GTQ 7.644891
GYD 209.588925
HKD 7.837915
HNL 26.885056
HRK 6.76901
HTG 131.102385
HUF 324.236003
IDR 18082.25
ILS 3.20125
IMP 0.743037
INR 94.46065
IQD 1516.471076
IRR 1891352.999975
ISK 121.790297
JEP 0.743037
JMD 158.662525
JOD 0.708977
JPY 157.519961
KES 129.893972
KGS 87.449301
KHR 4070.262392
KMF 441.000493
KPW 899.999961
KRW 1356.444983
KWD 0.31057
KYD 0.833649
KZT 449.780044
LAK 22513.516043
LBP 89578.762987
LKR 332.55929
LRD 170.054777
LSL 16.393166
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.403908
MAD 9.748488
MDL 17.885302
MGA 4535.507191
MKD 54.821182
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.083062
MRU 40.41182
MUR 46.750025
MVR 15.45497
MWK 1734.599733
MXN 18.769445
MYR 4.047103
MZN 63.910178
NAD 16.393166
NGN 1345.129918
NIO 36.814191
NOK 9.29586
NPR 151.127156
NZD 1.78685
OMR 0.384501
PAB 1.000343
PEN 3.445577
PGK 4.556759
PHP 63.052995
PKR 276.663799
PLN 3.919645
PYG 6163.226557
QAR 3.65664
RON 4.750295
RSD 104.625974
RUB 81.508742
RWF 1473.50499
SAR 3.75331
SBD 8.051718
SCR 13.850687
SDG 601.502706
SEK 9.805215
SGD 1.277755
SHP 0.745545
SLE 22.909784
SLL 20969.504398
SOS 571.662886
SRD 37.557041
STD 20697.981008
STN 21.838927
SVC 8.75278
SYP 13001.999685
SZL 16.386837
THB 33.435034
TJS 9.227992
TMT 3.51
TND 2.980848
TOP 2.40776
TRY 50.156502
TTD 6.774736
TWD 33.123103
TZS 2642.501635
UAH 45.440113
UGX 4046.121687
UYU 40.292567
UZS 11936.905818
VES 893.769012
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 583.94565
XAG 0.019236
XAU 0.000243761533
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.707052
XOF 583.94565
XPF 106.309864
YER 236.174967
ZAR 16.466297
ZMK 9001.201861
ZMW 20.281419
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.112177
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"
TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream" / Foto: © AFP/Archiv

TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"

Elektroautos stehen in Deutschland nach Angaben des TÜV-Verbands vor dem Durchbruch im Massenmarkt. Eine breite Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger fordert laut einer neuen Mobilitätstudie des Verbands außerdem einen stärkeren Ausbau von ÖPNV und sicherer Verkehrsinfrastruktur - gerade auch mit Blick auf schwächere Verkehrsteilnehmer. Eine "heiße Kartoffel" bleibt allerdings die Frage, inwiefern auch Einschränkungen für den Autoverkehr wünschenswert sind.

Textgröße:

"Elektrofahrzeuge sind auf dem Weg zum Mainstream", fasste der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Joachim Bühler, die Ergebnisse der am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie zusammen. Demnach sind E-Autos zwar bislang noch die Ausnahme - lediglich neun Prozent der Befragten geben an, dass es in ihrem Haushalt bereits ein entsprechendes Fahrzeug gibt; bei Hybridautos sind es acht Prozent.

Bei der Frage allerdings, welche Antriebsart sie bei einem Kauf grundsätzlich bevorzugen würden, gibt die Hälfte der Befragten ein reines Elektroauto oder eines mit Hybridantrieb an (jeweils 25 Prozent). Einen Verbrennungsmotor für Benzin, Diesel oder Gas präferieren dagegen insgesamt nur 35 Prozent.

Elf Prozent sind unentschlossen oder würden gar kein Auto kaufen wollen, vier Prozent würden einen Pkw mit Wasserstoffantrieb bevorzugen. Für die Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands befragte das Institut Forsa im März und April repräsentativ 2504 Menschen ab 18 Jahren.

Zum Umdenken bewegt hätten viele Menschen "ein breites Angebot an E-Autos, neue staatliche Förderungen und nicht zuletzt die hohen Spritpreise", erläuterte Bühler. Dass die E-Mobilität vor dem Durchbruch stehe, belegten auch die aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), sagte er - und auch der Markt für elektrische Gebrauchtwagen ziehe "kräftig" an.

Zugleich gibt es laut der Umfrage weiterhin auch Vorbehalte gegenüber E-Autos: An der Spitze stehen die hohen Anschaffungskosten, die 57 Prozent der Befragten nennen. Dahinter folgt laut Bühler die "Reichweitenangst" - 52 Prozent sagen, dass eine zu geringe Reichweite gegen die Anschaffung eines E-Autos spreche; zu wenige Ladestationen nennen 50 Prozent. Verbreitet ist zudem die Befürchtung einer möglichen Brandentwicklung bei E-Autos. Bühler hob diesbezüglich allerdings hervor, dass Elektroautos aus Sicht des TÜV-Verbands nicht unsicherer sind.

Insgesamt ist laut der Mobilitätsstudie der Pkw weiter das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel: 83 Prozent der Befragten nutzen mindestens einmal pro Woche ein Auto. 63 Prozent gehen zu Fuß. Jeder fünfte Befragte (20 Prozent) ist mit einem klassischen Fahrrad unterwegs, 14 Prozent mit einem E-Bike und ein Prozent mit dem Lastenrad. Jeder Fünfte (20 Prozent) nutzt regelmäßig den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und sieben Prozent Regionalbahnen. Motorräder kommen auf drei Prozent und E-Scooter auf zwei Prozent.

Mehr als drei von vier Bundesbürgern (76 Prozent) fordern, dass die Politik den ÖPNV stärker fördert als bisher - und 72 Prozent wünschen sich das auch für den Regional- und Fernbahnverkehr. Dies sei "ein klarer Auftrag an die Politik", erklärte Bühler. Mehrheitlich kritisch wird außerdem der Zustand von Straßen, Rad- und Gehwegen gesehen - nötig ist aus Sicht der Umfrageteilnehmer insbesondere, die Belange schutzbedürftiger Gruppen bei der Planung und Gestaltung der Infrastruktur besser zu berücksichtigen. "Die Bedürfnisse der schwächeren Verkehrsteilnehmer müssen zum verbindlichen Maßstab werden", forderte Bühler - auch mit Blick auf die sogenannte Vision Zero, also das Ziel von null Verkehrstoten.

Umstritten bleibt indes die Frage, ob und wie der Autoverkehr in den Innenstädten reduziert werden kann. Hier halten sich Befürworter und Gegner möglicher Einschränkungen wie beispielsweise einer Citymaut oder einer Verringerung von Parkmöglichkeiten die Waage. Das Thema bleibe eine "politisch heiße Kartoffel", sagte Bühler.

Deutlich größere Einigkeit besteht allerdings darin, dass der Ausbau des ÖPNV zur Verringerung des Autoverkehrs taugen würde - dies sagen mehr als neun von zehn Befragten (91 Prozent). 77 Prozent befürworten mehr Park-and-Ride-Flächen am Stadtrand und 69 Prozent die Förderung des Radverkehrs.

T.Mason--TFWP