The Fort Worth Press - Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.450403
AMD 370.780403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1392.916052
AUD 1.388889
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.669697
BBD 2.01454
BDT 122.725158
BGN 1.668102
BHD 0.37765
BIF 2976
BMD 1
BND 1.275896
BOB 6.911331
BRL 4.953904
BSD 1.000226
BTN 94.881811
BWP 13.592996
BYN 2.822528
BYR 19600
BZD 2.011629
CAD 1.35975
CDF 2320.000362
CHF 0.781253
CLF 0.022842
CLP 899.000361
CNY 6.82825
CNH 6.831005
COP 3657.4
CRC 454.73562
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450394
CZK 20.786704
DJF 177.720393
DKK 6.375104
DOP 59.503884
DZD 132.503944
EGP 53.639736
ERN 15
ETB 157.000358
EUR 0.85285
FJD 2.192104
FKP 0.736382
GBP 0.735159
GEL 2.680391
GGP 0.736382
GHS 11.203856
GIP 0.736382
GMD 73.000355
GNF 8775.000355
GTQ 7.641507
GYD 209.25239
HKD 7.83505
HNL 26.620388
HRK 6.42804
HTG 131.024649
HUF 309.943504
IDR 17334.35
ILS 2.94383
IMP 0.736382
INR 94.910504
IQD 1310
IRR 1314000.000352
ISK 122.680386
JEP 0.736382
JMD 156.725146
JOD 0.70904
JPY 157.07304
KES 129.150385
KGS 87.420504
KHR 4012.503796
KMF 420.00035
KPW 900.000838
KRW 1473.730383
KWD 0.30729
KYD 0.833543
KZT 463.288124
LAK 21980.000349
LBP 89550.000349
LKR 319.671116
LRD 183.875039
LSL 16.660381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350381
MAD 9.25125
MDL 17.233504
MGA 4150.000347
MKD 52.564485
MMK 2099.998967
MNT 3580.369747
MOP 8.070846
MRU 39.970379
MUR 47.030378
MVR 15.455039
MWK 1741.503736
MXN 17.457204
MYR 3.970377
MZN 63.903729
NAD 16.660377
NGN 1375.980377
NIO 36.710377
NOK 9.296404
NPR 151.803598
NZD 1.694485
OMR 0.384745
PAB 1.000201
PEN 3.507504
PGK 4.33875
PHP 61.275038
PKR 278.775038
PLN 3.62095
PYG 6151.626275
QAR 3.643504
RON 4.438104
RSD 100.106587
RUB 74.972586
RWF 1461.5
SAR 3.74998
SBD 8.04211
SCR 13.746323
SDG 600.503676
SEK 9.213704
SGD 1.272604
SHP 0.746601
SLE 24.603667
SLL 20969.496166
SOS 571.000338
SRD 37.458038
STD 20697.981008
STN 21.21
SVC 8.7523
SYP 110.528401
SZL 16.660369
THB 32.513038
TJS 9.381822
TMT 3.505
TND 2.88175
TOP 2.40776
TRY 45.142504
TTD 6.789386
TWD 31.629504
TZS 2605.000335
UAH 43.949336
UGX 3760.987334
UYU 39.889518
UZS 11950.000334
VES 488.942755
VND 26356
VUV 118.806319
WST 2.735991
XAF 560.041494
XAG 0.01326
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.80265
XDR 0.69563
XOF 560.000332
XPF 102.150363
YER 238.603589
ZAR 16.665525
ZMK 9001.203584
ZMW 18.67895
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • Goldpreis

    14.9000

    4644.5

    +0.32%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1723

    -0.15%

Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien
Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien / Foto: © AFP

Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien

Zum Abschluss der internationale Konferenz für einen Ausstieg aus den fossilen Energien in Kolumbien hat ein Vertreter der Bundesregierung eine positive Bilanz gezogen. Die Konferenz sei ein "Meilenstein", da sich erstmals "über 50 Staaten aus allen Regionen der Welt in dieser Breite und Intensität zusammengefunden (haben), um konkrete Schritte für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle zu beraten", erklärte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) am Donnerstag aus der kolumbianischen Küstenstadt.

Textgröße:

Diese "neue Qualität der internationalen Zusammenarbeit" zeige, dass die Abkehr von fossilen Energieträgern "kein Nischenthema mehr sei, sondern zum globalen Konsens werde", fügte Flasbarth hinzu.

In der karibischen Hafenstadt hatten sich seit Dienstag auf Einladung Kolumbiens und der Niederlande Regierungsvertreter aus mehr als 50 Staaten versammelt, um über den globalen Ausstieg aus den Fossilen zu beraten. Laut Flasbarth stehen die Teilnehmer für ein Drittel des globalen Verbrauchs und ein Fünftel der globalen Produktion fossiler Energien.

"Von Santa Marta geht damit ein starkes Signal aus: Die Zukunft der Energieversorgung ist erneuerbar – und ein großer Teil der internationalen Gemeinschaft geht diese jetzt, gemeinsam und entschlossen an", erklärte Flasbarth weiter.

Auch Vertreter der Zivilgesellschaft hatten in Santa Marta über den Ausstieg aus fossilen Energien unter dem Eindruck der gegenwärtigen Ölkrise diskutiert.

Das katholische Hilfswerk Misereor, WWF Deutschland und Germanwatch äußerten sich zum Abschluss der Konferenz positiv: Misereor hob hervor, in Santa Marta seien "zentrale Dimensionen eines gerechten Übergangs" in der Energiewende zusammengeführt worden. Dazu gehörten demnach Menschenrechte, soziale Folgen auch mögliche Investorenklagen sowie die historische Verantwortung reicher Staaten.

Germanwatch teilte mit, schon die Tatsache, dass diese Konferenz überhaupt stattgefunden habe, sei angesichts des "massiven Drucks der von der fossilen Lobby dominierten Staaten rund um die USA ein großer Erfolg". WWF Deutschland bezeichnete die Konferenz als "ermutigendes Signal", die "den Grundstein für eine neue, umsetzungsorientierte Initiative gelegt" habe.

Die Konferenz-Ausrichter Kolumbien und Niederlande wollten explizit Staaten miteinander vernetzen, die beim Klimaschutz vorangehen wollen. Die Initiative zu den Beratungen ambitionierter Länder ist auch eine Reaktion auf die oftmals langwierigen und zähen Verhandlungen auf UN-Ebene, bei denen die mehr als 190 Mitgliedstaaten einen Konsens finden müssen. Öl-Länder wie Saudi-Arabien blockieren dabei immer wieder ehrgeizige Beschlüsse für den Klimaschutz.

T.M.Dan--TFWP