The Fort Worth Press - EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele

USD -
AED 3.672502
AFN 63.494394
ALL 82.257093
AMD 368.069754
ANG 1.790403
AOA 918.000036
ARS 1456.742906
AUD 1.426228
AWG 1.8025
AZN 1.693369
BAM 1.707839
BBD 2.014862
BDT 122.896637
BGN 1.69088
BHD 0.37723
BIF 2983.173098
BMD 1
BND 1.293759
BOB 6.91239
BRL 5.144603
BSD 1.000358
BTN 94.655909
BWP 13.576786
BYN 2.799012
BYR 19600
BZD 2.011981
CAD 1.41539
CDF 2279.999935
CHF 0.80771
CLF 0.022987
CLP 904.750342
CNY 6.769599
CNH 6.77597
COP 3421.08
CRC 453.811158
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.285333
CZK 21.14735
DJF 178.145111
DKK 6.53002
DOP 58.479379
DZD 133.452023
EGP 49.767206
ERN 15
ETB 161.283979
EUR 0.8735
FJD 2.24775
FKP 0.755695
GBP 0.754125
GEL 2.649863
GGP 0.755695
GHS 11.229578
GIP 0.755695
GMD 73.506476
GNF 8765.357714
GTQ 7.628428
GYD 209.275317
HKD 7.839975
HNL 26.762371
HRK 6.583295
HTG 130.677006
HUF 307.926015
IDR 17827.9
ILS 2.971349
IMP 0.755695
INR 94.53735
IQD 1310.524891
IRR 1374999.999747
ISK 125.790421
JEP 0.755695
JMD 158.06984
JOD 0.709036
JPY 161.245496
KES 129.420022
KGS 87.449754
KHR 4016.800706
KMF 429.502737
KPW 900.00035
KRW 1536.645016
KWD 0.30858
KYD 0.833661
KZT 487.587213
LAK 22093.277098
LBP 89584.959701
LKR 334.503445
LRD 182.07459
LSL 16.436923
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.413783
MAD 9.325876
MDL 17.591841
MGA 4219.387176
MKD 53.850891
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.077961
MRU 40.000349
MUR 47.810513
MVR 15.450034
MWK 1734.646653
MXN 17.316565
MYR 4.149702
MZN 63.909503
NAD 16.436923
NGN 1367.089732
NIO 36.814852
NOK 9.67945
NPR 151.449105
NZD 1.74403
OMR 0.384522
PAB 1.000358
PEN 3.385028
PGK 4.456902
PHP 61.101503
PKR 278.233656
PLN 3.73576
PYG 6098.551332
QAR 3.646906
RON 4.576099
RSD 102.519478
RUB 74.250969
RWF 1465.171718
SAR 3.753791
SBD 8.061424
SCR 13.674406
SDG 600.498235
SEK 9.601765
SGD 1.292715
SHP 0.746601
SLE 24.749609
SLL 20969.503664
SOS 571.695527
SRD 37.430496
STD 20697.981008
STN 21.39383
SVC 8.753133
SYP 110.532098
SZL 16.433081
THB 32.907498
TJS 9.278635
TMT 3.5
TND 2.957937
TOP 2.40776
TRY 46.462199
TTD 6.784027
TWD 31.625501
TZS 2628.231978
UAH 44.991835
UGX 3651.795772
UYU 40.002096
UZS 11989.276889
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 572.793161
XAG 0.015146
XAU 0.000238
XCD 2.70255
XCG 1.802932
XDR 0.71169
XOF 572.793161
XPF 104.139924
YER 238.603027
ZAR 16.38569
ZMK 9001.198816
ZMW 17.731555
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • Goldpreis

    -47.4000

    4198.5

    -1.13%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • EUR/USD

    -0.0037

    1.1432

    -0.32%

EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele
EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele / Foto: © AFP

EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele

Bei ihrem Sondertreffen in Brüssel haben die EU-Umweltminister intensiv um einen Kompromiss bei den Klimazielen für 2035 und 2040 gerungen. Der deutsche Umweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte am Dienstag, der Tag des Entscheidung sei "heute". Seine französische Kollegin Monique Barbut warnte vor einem "Desaster", sollt eine Einigung vor der anstehenden UN-Klimakonferenz in Brasilien (COP30) misslingen. Die Verhandlungen dauerten am späten Nachmittag noch an.

Textgröße:

"Keine Entscheidung wäre keine gute Entscheidung", sagte Schneider vor dem extra noch vor der COP30 in Belém einberufenen Treffen.

Die 27 Mitgliedsländer sind beim Thema Klimaschutz zerstritten. Die Debatte um Klimaziele sowie um CO2-Preise für Industrie und Verbraucher dauert seit Monaten an. Beim EU-Gipfel Ende Oktober hatten die Staats- und Regierungschefs grobe Leitlinien für eine Einigung vorgegeben, die die Umweltminister am Dienstag konkretisieren wollen.

Zum einen beraten die Umweltminister über einen Kompromiss für die UN-Konferenz im brasilianischen Belém. Ihr Klimaziel, kurz NDC, hätte die EU eigentlich schon vor Monaten einreichen müssen. Im September konnten sich die Mitgliedstaaten lediglich darauf einigen, der UNO zuzusagen, die Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel soll nun konkretisiert werden.

Zum anderen geht es um das EU-Klimaziel für 2040. Deutschland unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission, die Treibhausgasemissionen bis dahin im Vergleich zu 1990 um 90 Prozent zu verringern. Für drei Prozentpunkte davon sollen die Mitgliedsländer CO2-Zertifikate aus dem Ausland anrechnen können. Ländern wie Tschechien, Polen und Ungarn sind diese Ziele zu ambitioniert. "Es gehören immer 27 dazu", sagte Klimakommissar Wopke Hoekstra am Dienstag über die Gespräche.

Bei den Verhandlungen wird unter anderem diskutiert, ob die Anrechnungen aus Drittstaaten auf fünf Prozent ausgeweitet werden. Zudem geht es um eine Klausel, nach der die Klimaziele regelmäßig überprüft werden müssten.

Die Entscheidung werde über die nächsten 15 Jahre viele Menschen betreffen, räumte Umweltminister Schneider ein. Daher sei es "nur legitim, dass wir darüber eine intensive Debatte führen". Dazu gehöre aber "auch eine Entscheidung", betonte er. Er wolle, dass "unsere Staats- und Regierungschefs mit einem sehr starken Mandat einer klaren Führungsrolle Europas" nach Belém reisten.

Die französische Umweltministerin Barbut sprach von einem "entscheidenden Tag". Es sei "äußerst wichtig, dass wir es schaffen, eine Einigung zu erzielen".

Die EU ist nach den USA, China und Indien der drittgrößte Emittent schädlicher Treibhausgase, gilt jedoch auch als ehrgeizigster unter den größten Verschmutzern, die eigene Klimabilanz zu verbessern. Im Vergleich zu 1990 haben die EU-Länder ihre Emissionen bereits um 37 Prozent gesenkt.

Das UN-Umweltprogramm (UNEP) warnte unterdessen angesichts unzureichender Klimaschutzanstrengungen vor einer katastrophalen Erderwärmung. Selbst bei Einhaltung aller gegenwärtigen Klimaschutzzusagen steuere die Erde auf eine folgenschwere Erwärmung von 2,3 bis 2,5 Grad bis zum Jahr 2100 zu, heißt es im sogenannten Emissions Gap Report, den das UNEP am Dienstag veröffentlichte. Wegen der hapernden Umsetzung der Klimaschutzzusagen ist demnach de facto sogar mit einer einer Erwärmung um 2,8 Grad zu rechnen.

Die 30. UN-Klimakonferenz findet vom 10. bis zum 21. November im brasilianischen Belém statt. Bereits diese Woche treffen sich jedoch Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt zu einer Art vorbereitendem Gipfel. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will dabei am Freitag eine Rede halten.

J.P.Estrada--TFWP