The Fort Worth Press - Gericht stoppt Verlegung von Seekabel zu Gasförderplattform vor Borkum

USD -
AED 3.672498
AFN 65.508796
ALL 80.950045
AMD 366.423744
AOA 917.999875
ARS 1499.757298
AUD 1.42365
AWG 1.8
AZN 1.698562
BAM 1.697824
BBD 2.017891
BDT 124.016338
BHD 0.377796
BIF 2994.283829
BMD 1
BND 1.284641
BOB 12.117713
BRL 5.123699
BSD 1.001871
BTN 95.346152
BWP 13.550126
BYN 2.966287
BYR 19600
BZD 2.01494
CAD 1.40211
CDF 2259.999763
CHF 0.81274
CLF 0.023195
CLP 915.879673
CNY 6.74905
CNH 6.74719
COP 3160.36
CRC 455.750926
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.718223
CZK 21.0489
DJF 178.411296
DKK 6.489235
DOP 58.379523
DZD 132.880291
EGP 49.695598
ERN 15
ETB 161.7072
EUR 0.86806
FJD 2.215901
FKP 0.742819
GBP 0.743455
GEL 2.615018
GGP 0.742819
GHS 11.776297
GIP 0.742819
GMD 73.99975
GNF 8798.496547
GTQ 7.644462
GYD 209.601111
HKD 7.84481
HNL 26.852845
HRK 6.539003
HTG 130.990152
HUF 317.137974
IDR 17934
ILS 3.007702
IMP 0.742819
INR 95.38485
IQD 1312.470159
IRR 1374849.999974
ISK 123.610004
JEP 0.742819
JMD 158.809665
JOD 0.708998
JPY 158.398421
KES 129.369762
KGS 87.45004
KHR 4064.574925
KMF 427.000007
KRW 1421.414997
KWD 0.30965
KYD 0.834936
KZT 469.48422
LAK 22637.365499
LBP 89717.564641
LKR 336.535164
LRD 180.841182
LSL 16.341492
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.38659
MAD 9.347628
MDL 17.432256
MGA 4307.49732
MKD 53.409668
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.095403
MRU 40.165112
MUR 46.939753
MVR 15.45971
MWK 1737.235719
MXN 17.203801
MYR 4.092101
MZN 63.906089
NAD 16.341492
NGN 1364.669969
NIO 36.866479
NOK 9.54487
NPR 152.554158
NZD 1.705305
OMR 0.384496
PAB 1.001866
PEN 3.386533
PGK 4.426427
PHP 61.014017
PKR 278.144356
PLN 3.735597
PYG 5959.485913
QAR 3.6622
RON 4.561601
RSD 101.899019
RUB 83.002539
RWF 1471.771656
SAR 3.753349
SBD 8.068348
SCR 14.519863
SDG 600.501624
SEK 9.520075
SGD 1.282785
SLE 24.610149
SOS 572.596782
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.268377
SVC 8.766044
SZL 16.328036
THB 33.151503
TJS 9.242241
TMT 3.505
TND 2.938406
TRY 47.689601
TTD 6.78331
TWD 32.2305
TZS 2654.997969
UAH 44.861256
UGX 3731.93281
UYU 40.348973
UZS 11939.75433
VES 754.21125
VND 26217.5
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 569.434305
XAG 0.016077
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.805642
XDR 0.708194
XOF 569.434305
XPF 103.529248
YER 236.850163
ZAR 16.363903
ZMK 9001.198965
ZMW 19.060806
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    26.6000

    4326.2

    +0.61%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1526

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    25.5800

    6502.56

    +0.39%

  • MDAX

    4.7900

    32431.12

    +0.01%

  • DAX

    13.8300

    26140.13

    +0.05%

  • SDAX

    10.9000

    18564.81

    +0.06%

  • TecDAX

    54.2600

    4000.99

    +1.36%

Gericht stoppt Verlegung von Seekabel zu Gasförderplattform vor Borkum
Gericht stoppt Verlegung von Seekabel zu Gasförderplattform vor Borkum / Foto: © POOL/AFP

Gericht stoppt Verlegung von Seekabel zu Gasförderplattform vor Borkum

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat die Verlegung eines Seekabels für die Stromversorgung einer neuen Gasförderplattform vor der Nordseeinsel Borkum vorerst gestoppt. Das Gericht gab am Dienstag einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Befreigung von Naturschutzauflagen für die Verlegung statt. Die naturschutzrechtliche Befreiung sei voraussichtlich rechtswidrig, erklärte es. (Az. 5 B 5439/25)

Textgröße:

Das niederländische Unternehmen One Dyas will auf niederländischem Hoheitsgebiet eine Gasförderplattform errichten. Die Bohrungen sollen teilweise unter dem Meeresboden in deutsches Hoheitsgebiet hineinreichen, weshalb es die Zustimmung aus Deutschland brauchte. Die Bundesregierung machte Anfang Juli den Weg frei. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach sich explizit für die Gasförderung aus.

Die Gasförderplattform soll mit Strom aus dem Offshore-Windpark "Riffgat" vor Borkum versorgt werden. Dafür soll ein Seekabel unter anderem durch besonders geschützte Biotope am dortigen Meeresgrund verlegt werden. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gab dafür grünes Licht.

Die DUH hatte bereits vor einiger Zeit die Befreiung von den Umweltauflagen angefochten. Das Verwaltungsgericht entschied dann Anfang Juli, dass dies keine aufschiebende Wirkung habe, allerdings ohne den Antrag der DUH inhaltlich zu prüfen. Auf Eilantrag der Umweltschützer hin wurde dies nun vorläufig nachgeholt und das Gericht kam zu dem Schluss, dass sich die naturschutzrechtliche Befreiung "voraussichtlich als rechtswidrig" erweisen werde.

Zum einen sei die Versorgung der Gasplattform mit Strom aus dem Windpark nicht alternativlos, erklärte das Gericht. Etwa könnten auch Gasgeneratoren installiert werden. Und zum anderen seien die Schäden an der Natur durch die Verlegung des Seekabels "schwerwiegender als zu erwartende Nachteile einer Verzögerung der Verlegung des Seekabels".

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig. Das Unternehmen One Dyas und die Landesbehörde NLWKN können Beschwerde einlegen.

Pläne, an der niederländisch-deutschen Grenze in der Nordsee Erdgas zu fördern, gibt es seit Jahren. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine waren sie aber weitgehend ad acta gelegt, mit der Gaskrise aber wiederbelebt worden.

C.Rojas--TFWP