The Fort Worth Press - Schiffskollision in der Nordsee: Ein Toter befürchtet und Bangen wegen Umweltfolgen

USD -
AED 3.672497
AFN 65.502199
ALL 80.950045
AMD 366.423744
AOA 917.999624
ARS 1499.772298
AUD 1.422799
AWG 1.8
AZN 1.701772
BAM 1.697824
BBD 2.017891
BDT 124.016338
BHD 0.377796
BIF 2994.283829
BMD 1
BND 1.284641
BOB 12.117713
BRL 5.110598
BSD 1.001871
BTN 95.346152
BWP 13.550126
BYN 2.966287
BYR 19600
BZD 2.01494
CAD 1.40277
CDF 2259.999745
CHF 0.812405
CLF 0.023195
CLP 915.8799
CNY 6.74905
CNH 6.74632
COP 3160.36
CRC 455.750926
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.718223
CZK 21.040702
DJF 178.411296
DKK 6.487973
DOP 58.379523
DZD 132.877747
EGP 49.688096
ERN 15
ETB 161.7072
EUR 0.867899
FJD 2.215399
FKP 0.743241
GBP 0.743355
GEL 2.614976
GGP 0.743241
GHS 11.776297
GIP 0.743241
GMD 74.000443
GNF 8798.496547
GTQ 7.644462
GYD 209.601111
HKD 7.84505
HNL 26.852845
HRK 6.538402
HTG 130.990152
HUF 317.017497
IDR 17899
ILS 3.013971
IMP 0.743241
INR 95.21055
IQD 1312.470159
IRR 1374850.000153
ISK 123.589987
JEP 0.743241
JMD 158.809665
JOD 0.709026
JPY 158.349499
KES 129.36025
KGS 87.450076
KHR 4064.574925
KMF 426.999908
KRW 1420.784972
KWD 0.30903
KYD 0.834936
KZT 469.48422
LAK 22637.365499
LBP 89717.564641
LKR 336.535164
LRD 180.841182
LSL 16.341492
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 6.38659
MAD 9.347628
MDL 17.432256
MGA 4307.49732
MKD 53.409668
MMK 2099.552715
MNT 3596.040078
MOP 8.095403
MRU 40.165112
MUR 47.070177
MVR 15.46009
MWK 1737.235719
MXN 17.198475
MYR 4.089498
MZN 63.899841
NAD 16.341492
NGN 1364.670014
NIO 36.866479
NOK 9.540798
NPR 152.554158
NZD 1.705248
OMR 0.384489
PAB 1.001866
PEN 3.386533
PGK 4.426427
PHP 60.913976
PKR 278.144356
PLN 3.733135
PYG 5959.485913
QAR 3.6622
RON 4.5601
RSD 101.901986
RUB 83.002248
RWF 1471.771656
SAR 3.753349
SBD 8.068348
SCR 14.717634
SDG 600.504543
SEK 9.511506
SGD 1.282296
SLE 24.59735
SOS 572.596782
SRD 37.866499
STD 20697.981008
STN 21.268377
SVC 8.766044
SZL 16.328036
THB 33.090411
TJS 9.242241
TMT 3.505
TND 2.938406
TRY 47.7042
TTD 6.78331
TWD 32.249002
TZS 2649.232984
UAH 44.861256
UGX 3731.93281
UYU 40.348973
UZS 11939.75433
VES 754.21125
VND 26215.5
VUV 119.010387
WST 2.728415
XAF 569.434305
XAG 0.015873
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.805642
XDR 0.708194
XOF 569.434305
XPF 103.529248
YER 236.850364
ZAR 16.34581
ZMK 9001.202449
ZMW 19.060806
ZWL 321.999592
  • DAX

    139.1100

    26279.24

    +0.53%

  • Goldpreis

    59.5000

    4359.1

    +1.36%

  • Euro STOXX 50

    19.1900

    6521.75

    +0.29%

  • SDAX

    95.8100

    18660.62

    +0.51%

  • TecDAX

    75.7800

    4076.77

    +1.86%

  • MDAX

    91.8500

    32522.97

    +0.28%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1526

    +0.01%

Schiffskollision in der Nordsee: Ein Toter befürchtet und Bangen wegen Umweltfolgen

Schiffskollision in der Nordsee: Ein Toter befürchtet und Bangen wegen Umweltfolgen

Nach der Kollision eines Öltankers und eines Frachtschiffs vor der britischen Nordseeküste ist das Ausmaß des Unglücks weiter unklar. Wie die britischen Behörden mitteilten, wurde die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied des von der deutschen Reederei Ernst Russ betriebenen Frachtschiffs "Solong" eingestellt, der Mann sei wahrscheinlich tot. Unklar waren am Dienstag weiterhin die Auswirkungen der Kollision für die Umwelt, der Löscheinsatz an beiden Schiffen dauerte an.

Textgröße:

Das Frachtschiff "Solong" war am Montagmorgen aus unbekannten Gründen gegen den 183 Meter langen Öltanker "Stena Immaculate" gefahren, der etwa 15 Kilometer vor der nordostenglischen Hafenstadt Hull ankerte. Auf Bildern des britischen Senders BBC war zu sehen, dass auf einer Seite der "Stena Immaculate" ein Loch klaffte.

Der von dem US-Schifffahrtsunternehmen Crowley betriebene Öltanker war vom Military Sealift Command des US-Militärs gechartert worden. Das Kommando nutzt Schiffe mit ziviler Besatzung, die Seetransporte für das US-Verteidigungsministerium übernehmen. Das niederländische Unternehmen Boskalis teilte der niederländischen Nachrichtenagentur ANP mit, dass es mit der Bergung des Öltankers beauftragt worden sei und vier Löschschiffe entsandt habe.

Nach der Kollision hatte es laut dem US-Betreiber Crowley "zahlreiche Explosionen" gegeben, auf beiden Schiffen brach Feuer aus. Den Angaben zufolge barst durch den Aufprall ein mit Kerosin gefüllter Tank an Bord, zudem gab es Meldungen über austretendes Öl.

Die britische Küstenwache leitete nach der Kollision einen Großeinsatz ein. Am Dienstag teilte sie mit, der Brand auf dem Öltanker "Stena Immaculate" sei "stark eingedämmt" worden. Die "Solong", die sich von dem Tanker gelöst habe und südwärts drifte, stehe weiter in Flammen.

Während nach Angaben des "Stena Immaculate"-Besitzers, der schwedischen Reederei Stena Bulk, deren gesamte Besatzung überlebte, wurde von der "Solong"-Crew ein Besatzungsmitglied vermisst. Die Suche nach dem Mann wurde nach Angaben der Küstenwache am Montagabend eingestellt. Die britische Regierung geht davon aus, dass der Mann tot ist, wie Verkehrsstaatssekretär Mike Kane am Dienstag in London sagte. Die Hamburger Reederei Ernst Russ erklärte, die Familie des vermissten Crewmitglieds erhalte "alle nötige Unterstützung".

Die Untersuchung der Unglücksursache wurde vorerst dadurch erschwert, dass die Brände an Bord der Schiffe noch nicht gelöscht waren. Ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer sagte, derzeit gebe es keine Hinweise, dass das Unglück böswillig herbeigeführt worden sei.

Ein Besatzungsmitglied der "Stena Immaculate" sagte der BBC, die unter portugiesischer Flagge fahrende, 140 Meter lange "Solong" sei "aus dem Nichts aufgetaucht". Der britische Staatssekretär Matthew Pennycook sagte dem Sender Times Radio, für die Aufklärung der Unglücksursache seien die Behörden der USA und Portugals zuständig, da die Schiffe unter deren Flaggen führen. Allerdings leitete auch die britische Behörde für Schiffsunglücke Ermittlungen ein.

An dem Großeinsatz an der Unglücksstelle beteiligte sich auch das deutsche Havariekommando. Am Dienstagvormittag traf das Mehrzweckschiff "Mellum" ein. Es ist mit Technik zur Brandbekämpfung sowie zur Aufnahme von Öl ausgestattet und kann dank eines Schutzsystems zeitlich begrenzt auch in explosiver und toxischer Umgebung eingesetzt werden. Wie das Havariekommando weiter mitteilte, startete später auch ein Überwachungsflugzeug vom niedersächsischen Marinefliegerstützpunkt Nordholz zu der Unglücksstelle. Es kann Chemikalien an der Wasseroberfläche finden.

Die Umweltorganisation Greenpeace hatte sich am Montag "extrem besorgt über die vielfältigen toxischen Gefahren" durch das Schiffsunglück geäußert. Auch die britische Küstenwache stellte sich auf die Eindämmung von Umweltgefahren ein. Staatssekretär Kane sagte am Dienstag allerdings vor dem britischen Parlament, derzeit gebe es "keine Anzeichen für eine Verschmutzung" der Nordsee durch die beiden Schiffe.

Ivan Vince von der auf Beratung zu Umweltrisiken spezialisierten Firma ASK Consultants sagte, die "gute Nachricht" sei, dass das auslaufende Kerosin das Meer nicht dauerhaft verschmutze wie Erdöl, sondern größtenteils schnell verdunste. Dennoch werde der Flugkraftstoff Fische und andere Lebewesen töten.

Die Reederei Ernst Russ stellte am Dienstag klar, dass kein leicht entflammbares Natriumzyanid an Bord der "Solong" sei, sondern lediglich vier Container, die früher Natriumzyanid enthalten hätten. Die auf Seetransporte spezialisierte Website "Lloyd's List Intelligence" hatte zuvor berichtet, die "Solong" habe unter anderem 15 Container Natriumcyanid geladen.

M.T.Smith--TFWP