The Fort Worth Press - Verbände fordern vor UN-Klimakonferenz größere Anstrengungen - auch in Deutschland

USD -
AED 3.67315
AFN 63.999854
ALL 81.303924
AMD 369.999856
ANG 1.789884
AOA 917.99987
ARS 1387.732402
AUD 1.382696
AWG 1.80125
AZN 1.701538
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.939797
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.36295
CDF 2316.0003
CHF 0.778199
CLF 0.022779
CLP 896.529694
CNY 6.81125
CNH 6.81345
COP 3726.85
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.950108
CZK 20.77875
DJF 177.7199
DKK 6.36165
DOP 59.549388
DZD 132.320988
EGP 52.719712
ERN 15
ETB 157.093427
EUR 0.851315
FJD 2.18395
FKP 0.736622
GBP 0.73565
GEL 2.679803
GGP 0.736622
GHS 11.249871
GIP 0.736622
GMD 73.479026
GNF 8780.000088
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.835498
HNL 26.629766
HRK 6.413501
HTG 130.892895
HUF 305.415995
IDR 17317.7
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.531704
IQD 1310
IRR 1313000.000151
ISK 122.409629
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708977
JPY 156.324991
KES 129.179689
KGS 87.420501
KHR 4013.507442
KMF 419.000003
KPW 900.003495
KRW 1446.390023
KWD 0.30794
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999848
LBP 89381.099728
LKR 320.221287
LRD 183.575002
LSL 16.534975
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.33992
MAD 9.198503
MDL 17.194712
MGA 4159.999565
MKD 52.465393
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.898247
MUR 46.790081
MVR 15.455003
MWK 1742.000159
MXN 17.257698
MYR 3.924979
MZN 63.909889
NAD 16.534973
NGN 1362.560492
NIO 36.719754
NOK 9.28215
NPR 151.428014
NZD 1.676953
OMR 0.384547
PAB 1.000288
PEN 3.462502
PGK 4.33825
PHP 60.790139
PKR 278.774999
PLN 3.60278
PYG 6121.903517
QAR 3.644029
RON 4.483027
RSD 99.928037
RUB 74.759728
RWF 1460
SAR 3.745223
SBD 8.019432
SCR 13.934011
SDG 600.504601
SEK 9.25531
SGD 1.267803
SHP 0.746601
SLE 24.650148
SLL 20969.496166
SOS 571.49969
SRD 37.410993
STD 20697.981008
STN 21.2
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.539891
THB 32.209914
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.872499
TOP 2.40776
TRY 45.230075
TTD 6.778611
TWD 31.387972
TZS 2592.182996
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12075.00027
VES 493.496435
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012928
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 557.510149
XPF 101.87499
YER 238.625003
ZAR 16.39367
ZMK 9001.201118
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • Goldpreis

    12.5000

    4706.8

    +0.27%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.1755

    +0.49%

Verbände fordern vor UN-Klimakonferenz größere Anstrengungen - auch in Deutschland
Verbände fordern vor UN-Klimakonferenz größere Anstrengungen - auch in Deutschland / Foto: © AFP/Archiv

Verbände fordern vor UN-Klimakonferenz größere Anstrengungen - auch in Deutschland

Deutsche Umwelt- und Entwicklungsverbände haben vor der UN-Klimakonferenz kommende Woche in Baku zu weltweit größeren Anstrengungen bei der Senkung der Treibhausgasemissionen aufgerufen. Notwendig sei eine Emissionssenkung um 43 Prozent bis 2030, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, verwies WWF-Klimaexpertin Fentje Jacobsen am Dienstag in Berlin auf Berechnungen des Weltklimarats IPCC.

Textgröße:

Stattdessen stiegen die Emissionen 2023 mit 57,1 Gigatonnen CO2-Äquivalente auf einen neuen Rekordwert. Selbst bei Umsetzung aller bisherigen Zusagen der Staaten beim Klimaschutz lasse sich bis 2030 nur eine Minderung um nur 2,6 Prozent erreichen, warnte die WWF-Expertin mit Blick auf UN-Schätzungen. Zwar komme der Ausbau erneuerbarer Energien aktuell gut voran, doch nicht im erforderlichen Tempo und beschränkt auf relativ wenige Länder. Außerdem würden vielerorts immer noch neue Kohlekraftwerke gebaut, kritisierte Jacobsen.

Auch Deutschland halte seine Verpflichtungen nach dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht ein, sagte der Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, Martin Kaiser. Die Ampel-Regierung habe ihre Arbeit bereits "mit einer Ambitionslücke" hinsichtlich des Erreichens der nationalen Klimaziele für 2030 begonnen, inzwischen sei diese durch Zielverfehlungen vor allem in den Bereichen Verkehr und Gebäude noch gewachsen, das einst strengere Klimaschutzgesetz zudem an entscheidenden Stellen entkernt worden.

Kaiser forderte besonders Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, das Land beim Klimaschutz wieder auf Kurs zu bringen. "Scholz muss handeln", drang der Greenpeace-Chef konkret darauf, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ausgerufene Alarmstufe für die Gasversorgung noch vor der UN-Konferenz in Baku wieder aufzuheben. Mit dieser werden unter anderem der weitere Ausbau der Flüssiggas-Infrastruktur, aber auch Pläne für neue Gasbohrungen vor Borkum und in Bayern begründet.

Zudem müsse die Bundesregierung in Baku "Treiber bei der Klimafinanzierung sein", verlangte Kaiser größere Anstrengungen auch in diesem Bereich. Energisch widersprach er Forderungen aus der Union, aber auch von FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner, geltende Klimaziele und Maßnahmen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen wie das Aus für neue Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aufzuweichen oder aufzugeben. Beide hätten sich hier von "bisher geltenden gemeinsamen Positionen verabschiedet".

Lindner hatte kürzlich in seinem umstrittenen Aufruf zu einer "Wirtschaftswende" unter anderem die Streichung deutscher Klimaschutzmaßnahmen gefordert, die über europäische Vorgaben hinausgehen. Zudem solle sich die Bundesregierung für eine Aufweichung dieser europäischen Regeln einsetzen, etwa in den Bereichen Energieeffizienz, Gebäude und bei den Flottengrenzwerten für den CO2-Ausstoß neuer Autos.

Dies war auch bei SPD und Grünen auf Kritik gestoßen. Kaiser kritisierte, aktuell sei beim Thema Klimaschutz in Deutschland "der Diskurs von der Dringlichkeit des Handelns abgekommen". Er warf vor allem Teilen der politischen Rechten vor, Hetze gegen Klimaschutzmaßnahmen "zum Kulturkampf erhoben" zu haben. Dies gelte vor allem für die AfD, werde aber auch in Teilen der Union wie beispielsweise von CSU-Chef Markus Söder aufgegriffen und auch in der FDP.

Die zweiwöchige UN-Klimakonferenz beginnt am 11. November in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Ein Schwerpunkt ist das Thema Klimafinanzierung.

J.P.Estrada--TFWP