The Fort Worth Press - Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme

USD -
AED 3.672502
AFN 64.492811
ALL 79.750205
AMD 363.683912
ANG 1.790365
AOA 917.000227
ARS 1514.250803
AUD 1.405047
AWG 1.8025
AZN 1.680717
BAM 1.704921
BBD 2.015858
BDT 122.799983
BGN 1.683441
BHD 0.377309
BIF 3006.159305
BMD 1
BND 1.276497
BOB 9.827834
BRL 5.111603
BSD 1.000902
BTN 95.846319
BWP 13.583363
BYN 3.017728
BYR 19600
BZD 2.012981
CAD 1.402855
CDF 2309.99992
CHF 0.82117
CLF 0.023994
CLP 947.400406
CNY 6.695399
CNH 6.69679
COP 3203.92
CRC 447.749483
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.120821
CZK 21.215994
DJF 178.230338
DKK 6.520043
DOP 59.054809
DZD 133.647026
EGP 51.921047
ERN 15
ETB 163.444079
EUR 0.87221
FJD 2.23815
FKP 0.747949
GBP 0.74765
GEL 2.594994
GGP 0.747949
GHS 11.518982
GIP 0.747949
GMD 73.484438
GNF 8798.144822
GTQ 7.63806
GYD 209.344898
HKD 7.844202
HNL 26.92992
HRK 6.569202
HTG 130.812686
HUF 315.578979
IDR 17866
ILS 3.015955
IMP 0.747949
INR 95.79595
IQD 1310.5
IRR 1374850.000255
ISK 120.540294
JEP 0.747949
JMD 157.741027
JOD 0.708997
JPY 157.612501
KES 129.509619
KGS 87.449499
KHR 4055.603262
KMF 430.000492
KPW 900.000318
KRW 1357.990272
KWD 0.30868
KYD 0.834049
KZT 449.063035
LAK 22420.895249
LBP 89627.698759
LKR 330.838539
LRD 173.147757
LSL 16.260151
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375457
MAD 9.537462
MDL 17.579802
MGA 4394.999802
MKD 53.632916
MMK 2099.019807
MNT 3596.806502
MOP 8.087347
MRU 40.225095
MUR 47.659768
MVR 15.460072
MWK 1735.442448
MXN 17.229705
MYR 4.076298
MZN 63.898585
NAD 16.285706
NGN 1324.402424
NIO 36.674989
NOK 9.434475
NPR 153.352455
NZD 1.74306
OMR 0.384507
PAB 1.000741
PEN 3.378372
PGK 4.447503
PHP 62.695504
PKR 277.363009
PLN 3.79073
PYG 5956.994216
QAR 3.658022
RON 4.590897
RSD 102.310972
RUB 83.747498
RWF 1472.253582
SAR 3.755168
SBD 8.026013
SCR 13.777917
SDG 601.498035
SEK 9.839565
SGD 1.27575
SHP 0.74758
SLE 24.650063
SLL 20969.491881
SOS 571.487652
SRD 37.710496
STD 20697.981008
STN 21.7
SVC 8.757209
SYP 13002.000254
SZL 16.249882
THB 33.266499
TJS 9.233036
TMT 3.5
TND 2.954011
TOP 2.40776
TRY 48.819901
TTD 6.800894
TWD 31.738499
TZS 2652.44987
UAH 44.807225
UGX 3933.225821
UYU 40.216031
UZS 11800.000084
VES 851.3413
VND 26014.5
VUV 118.301728
WST 2.751033
XAF 572.13219
XAG 0.015292
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.803837
XDR 0.707052
XOF 572.13219
XPF 104.499765
YER 236.550036
ZAR 16.26848
ZMK 9001.202326
ZMW 19.542219
ZWL 321.999592
SSP 5712.529845
MXV 1.952872
  • Goldpreis

    -27.6000

    4356.3

    -0.63%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    82.0000

    6318.2

    +1.3%

  • TecDAX

    62.8700

    4011.52

    +1.57%

  • SDAX

    113.3700

    18219.97

    +0.62%

  • DAX

    270.9100

    25575.01

    +1.06%

  • MDAX

    157.9600

    31241.96

    +0.51%

Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme
Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme / Foto: © AFP/Archiv

Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme

Rekord-Regenfälle und Jahrhundertflut, Hitze-Rekorde und verheerende Waldbrände - 2021 war in Europa ein Jahr des Extremwetters. Das geht aus dem Jahresbericht des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. "2021 war ein Jahr der Extreme, darunter der heißeste Sommer in Europa, Hitzewellen am Mittelmeer, Überflutungen und Winddürren in Westeuropa", erklärte der Direktor des Klimawandel-Dienstes von Copernicus (C3S), Carlo Buontempo.

Textgröße:

Während die Temperaturen vergangenes Jahr global 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau gelegen hätten, seien es in Europa im Schnitt mehr als zwei Grad darüber gewesen, hebt der Bericht hervor. Dadurch seien die Extremwetter-Ereignisse in Europa 2021 häufiger und intensiver gewesen.

In Deutschland sorgte ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet am 14. Juli dafür, dass die größte Regenmenge innerhalb eines Tages fiel. Die Regenfälle wurden dem Bericht zufolge durch ein anderes bislang beispielloses Wetterextrem verstärkt: In Teilen der Ostsee lag die Temperatur der Wasseroberfläche mehr als fünf Grad über dem Durchschnitt.

Durch die Überflutungen in Deutschland, etwa an Ahr und Erft, sowie in Nachbarländern wie Belgien entstanden Schäden in Höhe von Dutzenden Milliarden Euro. Allein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen starben mehr als 180 Menschen. Mehreren Studien zufolge hat der Klimawandel zu diesem Jahrhundert-Hochwasser beigetragen. Da die Erde sich weiter erwärme, würden derartige massive Überschwemmungen zunehmen, heißt es in dem Copernicus-Bericht.

2021 zählt zwar insgesamt nicht zu den zehn heißesten Jahren in Europa, brachte aber den heißesten Sommer auf dem Kontinent seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit sich. Eine Folge war laut Copernicus eine wochenlange Hitzewelle im Mittelmeerraum, begleitet von gefährlicher Trockenheit. Mit 48,8 Grad auf Sizilien wurde die höchste Temperatur erreicht, die je in Europa gemessen wurde.

Die Hitze trug unter anderem in Griechenland zu zerstörerischen Waldbränden bei, die die Regierung in Athen als "größte Umweltkatastrophe seit Jahrzehnten" bezeichnete. Insgesamt war der Sommer 2021 eine der schlimmsten Waldbrandsaisons in Europa seit 30 Jahren. Vegetation und Häuser auf einer Fläche von mehr als 8000 Quadratkilometer brannten nieder.

Das zunehmende Extremwetter und seine schädlichen Folgen zeigten, "dass das Verständnis von Wetter- und Klimaextremen immer relevanter für Schlüsselbereiche der Gesellschaft wird", hob Buontempo hervor.

Der fünfte Jahresbericht von Copernicus beschäftigte sich auch mit dem Extremwetter in anderen Erdteilen. So erwärmte sich demnach die Arktis um drei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Dies sei ein Anstieg, der fast drei Mal so hoch sei wie im globalen Durchschnitt.

Diese Entwicklung in der Arktis trägt dem Bericht zufolge zu einer Erwärmungsspirale bei, denn durch Waldbrände in der Region, vornehmlich in Sibirien, seien 2021 rund 16 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt worden und damit in etwa so viel wie beispielsweise ganz Bolivien jährlich ausstößt.

Der Grönländische Eisschild habe 2021 rund 400 Milliarden Tonnen an Masse verloren und damit so viel wie in keinem Jahr zuvor, bilanzieren die Copernicus-Forscher. Weltweit habe sich das Abschmelzen der Eisschilde in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht.

W.Lane--TFWP