The Fort Worth Press - EU-Kommission will gegen frühzeitiges Wegwerfen von Bekleidung vorgehen

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000172
ALL 81.915831
AMD 380.151858
ANG 1.79008
AOA 916.999991
ARS 1452.0001
AUD 1.436163
AWG 1.8
AZN 1.698478
BAM 1.655536
BBD 2.022821
BDT 122.831966
BGN 1.67937
BHD 0.377077
BIF 2987.661537
BMD 1
BND 1.276711
BOB 6.964795
BRL 5.261801
BSD 1.004342
BTN 91.842522
BWP 13.228461
BYN 2.875814
BYR 19600
BZD 2.019858
CAD 1.36782
CDF 2155.000038
CHF 0.778496
CLF 0.021907
CLP 865.000438
CNY 6.946499
CNH 6.93615
COP 3612
CRC 498.70812
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.33655
CZK 20.59045
DJF 178.843207
DKK 6.32741
DOP 63.484264
DZD 129.927036
EGP 47.084604
ERN 15
ETB 156.676691
EUR 0.84724
FJD 2.206603
FKP 0.729754
GBP 0.73136
GEL 2.69496
GGP 0.729754
GHS 11.012638
GIP 0.729754
GMD 73.498019
GNF 8819.592694
GTQ 7.706307
GYD 210.120453
HKD 7.81115
HNL 26.532255
HRK 6.384199
HTG 131.728867
HUF 322.649652
IDR 16776
ILS 3.10084
IMP 0.729754
INR 90.299501
IQD 1315.670299
IRR 42125.000158
ISK 123.019691
JEP 0.729754
JMD 157.811362
JOD 0.708991
JPY 155.542502
KES 129.550374
KGS 87.450291
KHR 4046.744687
KMF 417.999937
KPW 900
KRW 1450.770151
KWD 0.30715
KYD 0.836906
KZT 507.178168
LAK 21598.652412
LBP 89936.006501
LKR 311.010475
LRD 186.300651
LSL 16.079552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345176
MAD 9.158604
MDL 17.00314
MGA 4482.056104
MKD 52.227297
MMK 2099.986463
MNT 3564.625242
MOP 8.079484
MRU 39.911729
MUR 45.649967
MVR 15.449833
MWK 1742.758273
MXN 17.38225
MYR 3.945497
MZN 63.749689
NAD 16.079688
NGN 1400.540255
NIO 36.985739
NOK 9.697115
NPR 147.062561
NZD 1.663355
OMR 0.3845
PAB 1.004342
PEN 3.382683
PGK 4.306869
PHP 58.866499
PKR 281.341223
PLN 3.57701
PYG 6677.840135
QAR 3.671415
RON 4.317502
RSD 99.503989
RUB 76.449696
RWF 1469.427172
SAR 3.750059
SBD 8.058101
SCR 15.05913
SDG 601.5051
SEK 8.951115
SGD 1.270985
SHP 0.750259
SLE 24.475031
SLL 20969.499267
SOS 574.437084
SRD 38.025018
STD 20697.981008
STN 20.754973
SVC 8.788065
SYP 11059.574895
SZL 16.083999
THB 31.501499
TJS 9.380296
TMT 3.51
TND 2.897568
TOP 2.40776
TRY 43.479195
TTD 6.79979
TWD 31.572001
TZS 2588.080817
UAH 43.28509
UGX 3587.360437
UYU 38.963238
UZS 12278.117779
VES 369.79158
VND 25997.5
VUV 119.156711
WST 2.710781
XAF 555.683849
XAG 0.012162
XAU 0.000209
XCD 2.70255
XCG 1.81001
XDR 0.691072
XOF 555.251107
XPF 100.950591
YER 238.375016
ZAR 16.02862
ZMK 9001.200706
ZMW 19.709321
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0026

    1.182

    +0.22%

  • TecDAX

    28.1000

    3641.51

    +0.77%

  • MDAX

    347.6500

    31512.09

    +1.1%

  • Euro STOXX 50

    59.7000

    6007.51

    +0.99%

  • DAX

    258.7100

    24797.52

    +1.04%

  • SDAX

    87.8200

    18128.17

    +0.48%

  • Goldpreis

    186.4000

    4839

    +3.85%

EU-Kommission will gegen frühzeitiges Wegwerfen von Bekleidung vorgehen
EU-Kommission will gegen frühzeitiges Wegwerfen von Bekleidung vorgehen

EU-Kommission will gegen frühzeitiges Wegwerfen von Bekleidung vorgehen

Das frühzeitige Wegwerfen von Kleidung soll out werden in der EU. Dafür schlug die EU-Kommission am Mittwoch strengere Regeln für die oft umweltschädliche Herstellung von Textilien vor. "Die Kleider die wir tragen, sollten länger als drei Waschgänge halten und sollten auch wiederverwertbar sein", sagte Vizekommissionspräsident Frans Timmermans bei der Vorstellung der Vorschläge in Brüssel.

Textgröße:

Nachhaltige Kleidung soll laut Kommission "die Norm in der EU" werden und schnelllebige Wegwerfmode ersetzen. Denn nach Angaben der Kommission kaufen EU-Bürgerinnen und -Bürger pro Jahr im Durchschnitt fast 26 Kilogramm Kleidung und werfen elf Kilogramm Textilien weg. Nun schlug die Brüsseler Behörde unter anderem vor, dass neue Textilien Mindestanteile von recycelten Fasern enthalten sollen.

Damit Unternehmen weniger nicht verkaufte oder zurückgesandte Waren vernichten, sollen diese jährlich veröffentlichen, wieviele Waren und warum sie diese entsorgten. Für bestimmte Produktkategorien, bei denen das Wegwerfen "ein besonderes Problem" darstellt, will die Kommission das frühzeitige Entsorgen verbieten. Dies soll nicht nur für Textilien gelten, sondern für eine weitreichende Zahl von Produkten.

Da jedoch nach Kommissionsangaben rund 73 Prozent der Textilien in Europa aus Drittländern importiert werden, soll sich die EU den Vorschlägen zufolge auch auf internationaler Ebene für eine nachhaltigere Herstellung von Bekleidung einsetzen. "Wenn wir für den EU-Binnenmarkt verbindliche Qualitätsanforderungen für alle Textilien vorschreiben, dann wird das auch die globalen Produktionsbedingungen im Textilsektor verbessern", erklärte die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Christiane Rohleder.

Die SPD-Abgeordnete im EU-Parlament, Delara Burkhardt, forderte verbindliche Regeln für die Textilbranche, "damit nachhaltige Kleidung zur Normalität für alle Verbraucher werden kann". Denn bislang sind Kleider aus recycelten oder hochwertigen Materialien teuer.

Mit diesen Vorschlägen für nachhaltigere Bekleidung will die Kommission die Kreislaufwirtschaft, also die Wiederverwertung von Rohstoffen, ankurbeln. Darüber hinaus sind die Pläne Teil einer geplanten Ausweitung der sogenannten Ökodesign-Richtlinie. Diese schreibt unter anderem vor, dass Produkte reparierbar bleiben müssen. Die Richtlinie aus dem Jahr 2005 bedeutete auch das Aus für herkömmliche Glühbirnen, die als Stromfresser vom Markt genommen wurden. Sie führte zudem schrittweise Vorgaben für Geräte wie Fernseher und Kühlschränke ein.

Nun sollen nach den Vorstellungen der Kommission neben Textilien noch weitere Produkte wie Möbel, Matratzen oder Reifen strengeren Auflagen unterliegen. Ausgenommen werden sollen "nur einige Bereiche", wie Lebensmittel, Futter und medizinische Produkte. Anhand eines QR-Codes auf einem Produkt sollen Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen etwa zum ökologischen Fußabdruck oder über die Lieferkette des Produkts finden.

Dies schaffe "Transparenz entlang der Lieferkette", erklärte die Grünen-Europaabgeordnete Anna Cavazzini. Auch die CDU-Europaabgeordnete Hildegard Bentele begrüßte die Kommissionsvorschläge. Sie betonte jedoch, dass bei der Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Produkten deren "Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Bezahlbarkeit" weiterhin beachtet werden müssten. Nun müssen die Mitgliedstaaten und das EU-Parlament über die Vorschläge beraten.

P.McDonald--TFWP