The Fort Worth Press - Strengerer Naturschutz fällt vorerst im EU-Parlament durch

USD -
AED 3.672497
AFN 65.443166
ALL 80.861178
AMD 366.145626
AOA 918.000351
ARS 1499.737799
AUD 1.420374
AWG 1.8
AZN 1.702706
BAM 1.696506
BBD 2.013896
BDT 123.776354
BHD 0.377061
BIF 2993.650463
BMD 1
BND 1.281271
BOB 11.884005
BRL 5.099202
BSD 0.999879
BTN 95.145572
BWP 13.496235
BYN 2.977343
BYR 19600
BZD 2.010921
CAD 1.400935
CDF 2259.999914
CHF 0.810275
CLF 0.023176
CLP 915.120204
CNY 6.74905
CNH 6.74693
COP 3162.97
CRC 454.53954
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.649308
CZK 21.032496
DJF 178.055931
DKK 6.480765
DOP 58.368898
DZD 133.036949
EGP 49.778797
ERN 15
ETB 161.383609
EUR 0.86693
FJD 2.21395
FKP 0.743241
GBP 0.743525
GEL 2.614999
GGP 0.743241
GHS 11.733937
GIP 0.743241
GMD 73.99976
GNF 8782.057677
GTQ 7.628986
GYD 209.187745
HKD 7.84493
HNL 26.799903
HRK 6.5335
HTG 130.738004
HUF 315.983502
IDR 17848
ILS 3.00202
IMP 0.743241
INR 95.21305
IQD 1309.80882
IRR 1374849.999605
ISK 123.620252
JEP 0.743241
JMD 158.790465
JOD 0.709004
JPY 158.328497
KES 129.402481
KGS 87.450304
KHR 4061.274765
KMF 426.999937
KRW 1415.960098
KWD 0.30888
KYD 0.833247
KZT 468.616634
LAK 22575.258814
LBP 89537.973119
LKR 335.380452
LRD 180.479173
LSL 16.244058
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.360139
MAD 9.319182
MDL 17.387495
MGA 4266.798513
MKD 53.374161
MMK 2099.552715
MNT 3596.040078
MOP 8.079926
MRU 40.196738
MUR 47.069843
MVR 15.459842
MWK 1733.805211
MXN 17.15491
MYR 4.090201
MZN 63.912314
NAD 16.244058
NGN 1364.669975
NIO 36.795607
NOK 9.51425
NPR 152.232915
NZD 1.703215
OMR 0.384497
PAB 0.999866
PEN 3.386262
PGK 4.418787
PHP 60.862988
PKR 277.591253
PLN 3.726103
PYG 5945.498155
QAR 3.655172
RON 4.553006
RSD 101.728999
RUB 82.351799
RWF 1470.282086
SAR 3.754727
SBD 8.068348
SCR 14.491095
SDG 600.495633
SEK 9.48936
SGD 1.280885
SLE 24.600507
SOS 571.458312
SRD 37.866504
STD 20697.981008
STN 21.251865
SVC 8.749095
SZL 16.240762
THB 33.049875
TJS 9.223917
TMT 3.505
TND 2.937441
TRY 47.7066
TTD 6.777323
TWD 32.265704
TZS 2647.503015
UAH 44.783463
UGX 3724.827703
UYU 40.249652
UZS 11958.657362
VES 754.21125
VND 26204.5
VUV 119.010387
WST 2.728415
XAF 568.992228
XAG 0.015589
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.802071
XDR 0.708194
XOF 569.009503
XPF 103.452015
YER 236.849634
ZAR 16.22229
ZMK 9001.197435
ZMW 18.872278
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    41.7900

    6544.35

    +0.64%

  • MDAX

    170.4600

    32601.58

    +0.52%

  • Goldpreis

    117.1000

    4416.7

    +2.65%

  • SDAX

    151.3200

    18716.13

    +0.81%

  • TecDAX

    69.3700

    4070.36

    +1.7%

  • EUR/USD

    0.0052

    1.1577

    +0.45%

  • DAX

    233.6200

    26373.75

    +0.89%

Strengerer Naturschutz fällt vorerst im EU-Parlament durch
Strengerer Naturschutz fällt vorerst im EU-Parlament durch / Foto: © AFP

Strengerer Naturschutz fällt vorerst im EU-Parlament durch

Pläne für verschärfte Naturschutz-Auflagen in Europa sind bei einer wichtigen Abstimmung durchgefallen. Ein Gesetzentwurf zur "Renaturierung" unter anderem von Agrarflächen erhielt am Dienstag im Umweltausschuss des Europaparlaments nicht die nötige Mehrheit. Deutsche Unionspolitiker sprachen von einer "schallenden Ohrfeige" für die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen, die die Verordnung vor rund einem Jahr vorgeschlagen hatte.

Textgröße:

Der Gesetzentwurf zur Wiederherstellung der Natur sieht vor, bis 2030 für mindestens 20 Prozent der Flächen und Meeresgebiete in der EU eine Renaturierung zu veranlassen. Der Deutsche Bauernverband und andere Landwirtschafts-Organisationen in Europa fürchten jedoch massive Einbußen, wenn sie einen Teil ihrer Flächen nicht nutzen können.

Schützenhilfe bekamen sie von der Europäischen Volkspartei (EVP) unter ihrem deutschen Vorsitzenden Manfred Weber (CSU) sowie von Teilen der Liberalen sowie Rechtsaußen-Parteien. Bei dem Votum im Umweltausschuss stimmten 44 Ausschussmitglieder für die Vorlage und ebenso viele dagegen. Enthaltungen gab es keine.

Der Gesetzestext sei "rückwärtsgewandt und ideologisch", erklärte die zuständige CDU-Europaabgeordnete Christine Schneider. "Er wird zu einem Rückgang der land- und forstwirtschaftlichen Flächen führen und damit unsere Ernährungssicherheit gefährden." Sie forderte einen völlig neuen Vorschlag.

Alarmiert äußerten sich Grüne und Sozialdemokraten: Die konservative Fraktion reiße "die Brandmauer nach rechts ein und kündigt ihre Unterstützung für den Europäischen Green Deal auf", kritisierte die SPD-Europaabgeordnete Delara Burkhardt. "Green Deal" heißt ein umfassendes Gesetzespaket, mit dem von der Leyen die EU bis 2050 klimaneutral machen will.

Der Widerstand aus den eigenen Reihen ist für die CDU-Politikerin heikel. Von der Leyen gilt als aussichtsreichste Spitzenkandidatin der EVP für die Europawahl. Im Falle eines Wahlsiegs könnte sie eine zweite Amtszeit an der Spitze der mächtigen EU-Kommission beanspruchen.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) warf den Konservativen eine "Blockadepolitik" vor. "Ich setze darauf, dass das Europäische Parlament im Juli dieses wichtige Gesetzesvorhaben nicht scheitern lässt", erklärte sie. Die EU-Staaten hatten sich vergangene Woche mehrheitlich für eine Renaturierung ausgesprochen, auch die Bundesregierung stimmte dafür.

C.M.Harper--TFWP