The Fort Worth Press - Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung

USD -
AED 3.6725
AFN 64.999692
ALL 80.087609
AMD 365.184839
ANG 1.790365
AOA 917.000356
ARS 1512.739898
AUD 1.407955
AWG 1.8
AZN 1.701353
BAM 1.706639
BBD 2.027758
BDT 123.962146
BGN 1.683441
BHD 0.379576
BIF 3011.269683
BMD 1
BND 1.28203
BOB 11.069856
BRL 5.152699
BSD 1.006811
BTN 96.611242
BWP 13.655382
BYN 3.05743
BYR 19600
BZD 2.024878
CAD 1.399155
CDF 2310.000089
CHF 0.825855
CLF 0.024159
CLP 953.919949
CNY 6.706394
CNH 6.70954
COP 3134.19
CRC 450.343146
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.217697
CZK 21.234019
DJF 179.28525
DKK 6.52278
DOP 59.433069
DZD 133.882278
EGP 52.193398
ERN 15
ETB 164.451503
EUR 0.87259
FJD 2.24075
FKP 0.741937
GBP 0.747805
GEL 2.605016
GGP 0.741937
GHS 11.562878
GIP 0.741937
GMD 74.000281
GNF 8852.414672
GTQ 7.685897
GYD 210.637917
HKD 7.845003
HNL 27.021933
HRK 6.575798
HTG 131.588707
HUF 318.827013
IDR 17749.45
ILS 3.027499
IMP 0.741937
INR 96.05265
IQD 1318.941182
IRR 1374575.000099
ISK 121.999819
JEP 0.741937
JMD 158.883765
JOD 0.708964
JPY 156.112502
KES 129.580091
KGS 87.4499
KHR 4076.806618
KMF 427.999971
KPW 900.000318
KRW 1378.970308
KWD 0.30895
KYD 0.839009
KZT 447.680836
LAK 22538.492751
LBP 90157.984982
LKR 333.701281
LRD 174.6779
LSL 16.391258
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.394443
MAD 9.49402
MDL 17.553305
MGA 4353.422135
MKD 53.686971
MMK 2099.62457
MNT 3595.075141
MOP 8.135201
MRU 40.310991
MUR 47.289632
MVR 15.410267
MWK 1745.819135
MXN 17.25232
MYR 4.098098
MZN 63.896955
NAD 16.391258
NGN 1330.809964
NIO 37.050772
NOK 9.425845
NPR 154.578336
NZD 1.74775
OMR 0.384506
PAB 1.006811
PEN 3.377763
PGK 4.552296
PHP 62.787972
PKR 279.056715
PLN 3.809205
PYG 5957.268574
QAR 3.660051
RON 4.592699
RSD 102.402958
RUB 84.247832
RWF 1485.521316
SAR 3.699949
SBD 8.000512
SCR 13.896416
SDG 601.50141
SEK 9.85591
SGD 1.27687
SHP 0.746965
SLE 24.640244
SLL 20969.491881
SOS 575.395181
SRD 37.752499
STD 20697.981008
STN 21.378429
SVC 8.809812
SYP 13002.000254
SZL 16.389251
THB 33.366171
TJS 9.28765
TMT 3.5
TND 2.94757
TOP 2.40776
TRY 48.674601
TTD 6.826382
TWD 31.898502
TZS 2645.002973
UAH 44.899585
UGX 3941.552974
UYU 40.506285
UZS 11870.034337
VES 845.45495
VND 26001
VUV 118.157011
WST 2.736734
XAF 572.381381
XAG 0.015759
XAU 0.000233
XCD 2.70255
XCG 1.814493
XDR 0.707052
XOF 572.381381
XPF 104.066772
YER 236.649959
ZAR 16.35993
ZMK 9001.202537
ZMW 19.758376
ZWL 321.999592
SSP 5655.283496
MXV 1.956178
  • Goldpreis

    -53.4000

    4334.1

    -1.23%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1464

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    30.0000

    6266.5

    +0.48%

  • SDAX

    39.6500

    18166.95

    +0.22%

  • TecDAX

    7.9000

    3984.52

    +0.2%

  • MDAX

    140.9700

    31276.77

    +0.45%

  • DAX

    135.4500

    25537.75

    +0.53%

Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung
Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung

Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung

Michael Kolain und Matthias Spielkamp sehen hinter den Sicherheitsappellen amerikanischer KI-Unternehmen mögliche Wettbewerbs- und Haftungsinteressen. Beide betonen die Bedeutung überprüfbarer Regulierung und internationaler Zusammenarbeit.

Textgröße:

Die Forderung amerikanischer KI-Unternehmen, die Entwicklung neuer Modelle zu verlangsamen, stößt bei Fachleuten auf Skepsis. Michael Kolain vom Zentrum für Digitalrechte und Demokratie hält die Ankündigungen teilweise für Öffentlichkeitsarbeit. Matthias Spielkamp von Algorithmwatch sieht zudem mögliche Versuche, die Haftung für fehlerhafte Produkte zu begrenzen.

Die Chefs US-amerikanischer Anbieter hatten sich am Wochenende für ein niedrigeres Entwicklungstempo ausgesprochen. OpenAI-Chef Sam Altman warnte unter anderem vor einem System, das sich ohne menschlichen Einfluss selbst weiterentwickeln und außer Kontrolle geraten könnte. Die Experten ordnen solche Aussagen in wirtschaftliche, politische und regulatorische Zusammenhänge ein.

Kolain verweist auf den Wettbewerb zwischen geschlossenen amerikanischen Systemen und Open-Weight-Modellen aus China. Letztere seien in Architektur und Funktionsweise transparenter, könnten aber unabhängig auf den Rechnern der Nutzer laufen. Dadurch lasse sich ihr konkreter Einsatz weniger gut kontrollieren. Die stärkere öffentliche Diskussion über Entwicklungsgrenzen könnte seiner Einschätzung nach auch darauf zielen, chinesische Konkurrenten in internationale Absprachen einzubeziehen.

Als möglichen Anlass für solche Gespräche nennt er ein Treffen von Donald Trump und Xi Jinping. Dabei könne es um eine Abstimmung gehen, die auch chinesische Anbieter zu einem langsameren Entwicklungstempo veranlasse. Eine bereits bestehende Vereinbarung wird damit nicht beschrieben.

Spielkamp betont, die geopolitische Lage dürfe bei Regulierung nicht übersehen werden. Strenge Maßnahmen der EU-Kommission oder einzelner Staaten könnten unmittelbar mit Zolldrohungen beantwortet werden. Er hält daher eine enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg für notwendig.

Für bestehende Cyberrisiken führt Spielkamp den Angriff auf Berliner Senatsverwaltungen im August an. Dort sei keine besonders hoch entwickelte KI zur Entwendung von Daten erforderlich gewesen. Weil KI solche Angriffe erleichtern könne, sollten diese Risiken trotzdem ernst genommen werden.

Kolain nennt als weiteres mögliches Motiv Proteste gegen umweltschädliche Rechenzentren in den USA. Ankündigungen einer langsameren Entwicklung könnten von näherliegenden Problemen ablenken und die öffentliche Wahrnehmung der Unternehmen verbessern. Außerdem könnten Anbieter später darauf verweisen, zuvor vor Gefahren gewarnt zu haben. Auch diese Erwägungen sind seine Einschätzungen.

Er vergleicht die Situation mit der Arzneimittelprüfung und den nach dem Contergan-Skandal verschärften Regeln. Statt freiwilliger Tempoankündigungen hätten die Firmen aus seiner Sicht auf die europäische KI-Aufsicht und das KI-Gesetz verweisen sollen. Das AI Office der EU-Kommission kann Informationen anfordern und Modelle selbst evaluieren. Die Kommission darf unabhängige Experten beauftragen. Bei Verstößen sind Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes möglich.

Kolain schlägt zudem vor, ehemalige Beschäftigte der KI-Unternehmen für die europäische Aufsicht anzuwerben. Sie könnten nach seiner Vorstellung ihr Wissen für Kontrollen einsetzen. Ein entsprechender Einstellungsbeschluss wird im Beitrag nicht genannt.

F.Garcia--TFWP