The Fort Worth Press - Sommer in Deutschland in diesem Jahr erneut zu heiß und zu trocken

USD -
AED 3.672504
AFN 63.000368
ALL 82.732897
AMD 367.370222
ANG 1.790403
AOA 917.000367
ARS 1478.086972
AUD 1.450326
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.716442
BBD 2.015885
BDT 123.112028
BGN 1.69088
BHD 0.377375
BIF 2972.662249
BMD 1
BND 1.295099
BOB 6.916495
BRL 5.177041
BSD 1.000921
BTN 93.946202
BWP 13.602176
BYN 2.902892
BYR 19600
BZD 2.012989
CAD 1.41895
CDF 2267.50392
CHF 0.80956
CLF 0.023471
CLP 922.497696
CNY 6.79815
CNH 6.804685
COP 3438.325508
CRC 454.429769
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.770372
CZK 21.30904
DJF 178.235113
DKK 6.565804
DOP 58.809075
DZD 133.424898
EGP 49.530036
ERN 15
ETB 161.36601
EUR 0.877704
FJD 2.266104
FKP 0.756395
GBP 0.757518
GEL 2.64504
GGP 0.756395
GHS 11.285269
GIP 0.756395
GMD 73.000355
GNF 8770.020624
GTQ 7.63614
GYD 209.469481
HKD 7.84255
HNL 26.780464
HRK 6.617804
HTG 130.8175
HUF 310.850388
IDR 17860.6
ILS 3.00205
IMP 0.756395
INR 94.360504
IQD 1311.158892
IRR 1375250.000352
ISK 126.490386
JEP 0.756395
JMD 157.637457
JOD 0.70904
JPY 161.75504
KES 129.518627
KGS 87.450384
KHR 4017.727851
KMF 434.00035
KPW 900.00035
KRW 1535.290383
KWD 0.30961
KYD 0.834087
KZT 485.637808
LAK 21969.371188
LBP 89630.523498
LKR 336.443021
LRD 182.31603
LSL 16.452675
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.42503
MAD 9.385493
MDL 17.746281
MGA 4233.621484
MKD 54.091886
MMK 2099.386013
MNT 3578.909161
MOP 8.085217
MRU 39.945588
MUR 47.250378
MVR 15.450378
MWK 1735.574181
MXN 17.504204
MYR 4.088039
MZN 63.903729
NAD 16.452675
NGN 1376.130377
NIO 36.83356
NOK 9.933039
NPR 150.313748
NZD 1.771166
OMR 0.384504
PAB 1.000921
PEN 3.41305
PGK 4.39247
PHP 61.312038
PKR 278.550353
PLN 3.76695
PYG 6109.087718
QAR 3.648427
RON 4.603104
RSD 103.014612
RUB 78.910966
RWF 1465.794901
SAR 3.758743
SBD 8.051953
SCR 14.057835
SDG 600.000339
SEK 9.73761
SGD 1.294204
SHP 0.746601
SLE 24.803667
SLL 20969.503664
SOS 572.030366
SRD 37.483038
STD 20697.981008
STN 21.501602
SVC 8.757734
SYP 110.532098
SZL 16.443021
THB 33.378038
TJS 9.263329
TMT 3.5
TND 2.966607
TOP 2.40776
TRY 46.553304
TTD 6.802405
TWD 31.859804
TZS 2632.322612
UAH 44.926675
UGX 3673.702225
UYU 40.177279
UZS 12022.46698
VES 620.752985
VND 26300
VUV 119.628449
WST 2.780038
XAF 575.678617
XAG 0.017058
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.803853
XDR 0.715959
XOF 575.678617
XPF 104.664531
YER 238.625037
ZAR 16.987795
ZMK 9001.203584
ZMW 18.029751
ZWL 321.999592
  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • Goldpreis

    48.7000

    4096.3

    +1.19%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

Sommer in Deutschland in diesem Jahr erneut zu heiß und zu trocken
Sommer in Deutschland in diesem Jahr erneut zu heiß und zu trocken / Foto: © AFP/Archiv

Sommer in Deutschland in diesem Jahr erneut zu heiß und zu trocken

Hitzewellen bis in den hohen Norden, ausgetrocknete Flüsse und verdorrte Felder: Deutschland hat in diesem Jahr laut einer ersten Bilanz des Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach einen der trockensten und heißesten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn erlebt. Demnach gehörte er mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad Celsius zu den vier wärmsten bislang registrierten Sommern der vergangenen rund 140 Jahre.

Textgröße:

Zugleich war der diesjährige Sommer mit einem Niederschlagsmittel von rund 145 Litern pro Quadratmeter auch der sechsttrockenste, wie der Wetterdienst am Dienstag unter Verweis auf eine vorläufige erste Auswertung der Daten seiner 2000 Messtationen mitteilte. Bei der Sonnenscheindauer gab es mit 820 Sonnenstunden von Juni bis August demnach sogar einen neuen Rekord.

"Wir dürften damit in Zeiten des Klimawandels einen bald typischen Sommer erlebt haben", erklärte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. Er verwies dabei auf Entwicklungen wie extrem niedrige Wasserstände in Flüssen, Waldbrände und Notstände bei der Trinkwasserversorgung. "Die Extreme dieses Sommers zeigen sich auch in unserer Klimastatistik." Eine systematische Wetteraufzeichnung, die Vergleiche erlaubt, gibt es in Deutschland seit dem Jahr 1881.

Auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sprach von einem sich verfestigenden Trend durch den weltweiten Klimawandel. "Der Sommer 2022 ist erneut ein Warnzeichen dafür, dass extremere Sommer bereits zur Regel geworden sind", erklärte PIK-Meteorologe Peter Hoffmann. Zwar schwankten die Bedingungen jeweils von Jahr zu Jahr und Ort zu Ort. "Aber grundsätzlich ist auch in den kommenden Jahren leider keine Entspannung zu erwarten."

Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad waren die drei Sommermonate nach Erkenntnissen der Meteorologinnen und Meteorologen des DWD deutlich zu warm. Der Wert lag um 2,9 Grad über jenem Durchschnittswert, der gemäß der sogenannten Referenzperiode 1961 bis 1990 zu erwarten wäre. Diese dient Expertinnen und Experten weltweit als Standardbasis für Langzeitvergleiche.

Bei den Niederschlägen wurde hingegen ein deutliches Minus verzeichnet. Laut DWD lag deren Summe für die drei Monate Juni, Juli und August im bundesweiten Schnitt 40 Prozent unter dem laut Referenzperiode zu erwartenden Wert von 239 Litern pro Quadratmeter. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gab es sogar eine historische Sommerdürre. Aber auch insgesamt waren die Böden ähnlich trocken wie im Dürrejahr 2018, Felder und Wiesen verdorrten.

Nach Angaben des Wetterdiensts gab es Ernteeinbußen etwa bei Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben. Auch die Erträge des kommenden Jahres dürften durch die große Trockenheit, die auch den Wäldern erneut enorm zusetzte, bereits betroffen sein. Demnach sind die Bedingungen für die Herbstaussaat "derzeit ungünstig".

Bei der Sonnenscheindauer registrierte der Wetterdienst in diesem Sommer einen neuen Spitzenwert. Mit einer Sonnenscheindauer von fast 820 Stunden wurden der Referenzperiodenwert um 35 Prozent überschritten und der bisherige Rekord aus dem Sommer 2003 mit 793 Stunden eingestellt. Der damalige Sommer war ebenfalls sehr heiß und sonnig. Er hält auch den bisherigen Spitzenwert für den wärmsten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,7 Grad.

Aus meteorologischer Sicht erwiesen sich alle drei Sommermonate als sehr warm und trocken, allerdings ragte der Juli mit wiederholten Hitzewellen besonders heraus. Währenddessen wurden etwa neue Rekorde im ansonsten tendenziell kühlen Norddeutschland gemessen. So verzeichnete Hamburg am 20. Juli mit 40,1 Grad erstmals einen Wert über der 40-Grad-Marke. Auch in Niedersachsen mit 40 Grad und Schleswig-Holstein mit 39,1 Grad wurden an jenem Tag Rekorde eingestellt.

Das PIK warnte insbesondere vor einer sich verschärfenden Dürrekrise bei einer gleichzeitig steigenden Gefahr extremer örtlicher Sturzregenereignisse durch die global steigenden Temperaturen. Auch in Deutschland sei die Trockenheit eine Folge sich verändernder Regenmuster bei gleichzeitig zunehmender Verdunstung. Flusspegel und Wasserspeicher erreichten zudem "schneller kritische Werte", wenn mehrere Dürrejahre dicht aufeinander folgten, betonte PIK-Experte Hoffmann.

J.P.Cortez--TFWP