The Fort Worth Press - Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

USD -
AED 3.6725
AFN 63.49826
ALL 81.649957
AMD 368.209891
ANG 1.790403
AOA 917.503082
ARS 1436.737304
AUD 1.414037
AWG 1.8
AZN 1.699145
BAM 1.685177
BBD 2.015096
BDT 122.817901
BGN 1.69088
BHD 0.377104
BIF 2991
BMD 1
BND 1.281762
BOB 6.938712
BRL 5.090801
BSD 1.000526
BTN 94.560525
BWP 13.406112
BYN 2.76997
BYR 19600
BZD 2.012252
CAD 1.40104
CDF 2320.000121
CHF 0.79306
CLF 0.022506
CLP 885.759871
CNY 6.75745
CNH 6.76031
COP 3435
CRC 455.716489
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.350078
CZK 20.80205
DJF 177.719866
DKK 6.43614
DOP 58.599944
DZD 132.878973
EGP 49.908197
ERN 15
ETB 158.375021
EUR 0.862638
FJD 2.2337
FKP 0.744126
GBP 0.746113
GEL 2.644999
GGP 0.744126
GHS 11.2977
GIP 0.744126
GMD 72.999684
GNF 8777.499016
GTQ 7.626359
GYD 209.290102
HKD 7.835345
HNL 26.697197
HRK 6.5001
HTG 130.666299
HUF 300.649642
IDR 17748.6
ILS 2.926535
IMP 0.744126
INR 94.309498
IQD 1310
IRR 1374999.999942
ISK 124.330031
JEP 0.744126
JMD 158.238482
JOD 0.709019
JPY 160.262999
KES 129.520178
KGS 87.449762
KHR 4012.493065
KMF 424.999812
KPW 900.00035
KRW 1511.864997
KWD 0.308098
KYD 0.8338
KZT 487.920041
LAK 22029.999804
LBP 89550.000054
LKR 335.185855
LRD 182.14983
LSL 16.194858
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.37502
MAD 9.245017
MDL 17.459223
MGA 4199.999949
MKD 53.086638
MMK 2099.446961
MNT 3577.325824
MOP 8.072446
MRU 40.080045
MUR 47.130241
MVR 15.460244
MWK 1736.000257
MXN 17.19521
MYR 4.064804
MZN 63.902105
NAD 16.201917
NGN 1359.119651
NIO 36.6101
NOK 9.50595
NPR 151.295881
NZD 1.718124
OMR 0.384498
PAB 1.000526
PEN 3.41251
PGK 4.38775
PHP 60.373009
PKR 278.298187
PLN 3.64767
PYG 6105.515298
QAR 3.640502
RON 4.507036
RSD 101.071054
RUB 72.971546
RWF 1488
SAR 3.751894
SBD 8.061424
SCR 14.115123
SDG 600.499323
SEK 9.395695
SGD 1.28203
SHP 0.746601
SLE 24.750291
SLL 20969.503664
SOS 571.507527
SRD 37.332026
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.754244
SYP 110.532098
SZL 16.19688
THB 32.534501
TJS 9.274765
TMT 3.51
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.317375
TTD 6.796543
TWD 31.558502
TZS 2625.00297
UAH 44.808889
UGX 3701.565583
UYU 40.393596
UZS 12004.999858
VES 596.036397
VND 26326
VUV 119.252825
WST 2.739714
XAF 565.192704
XAG 0.014161
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.803205
XDR 0.703697
XOF 565.000179
XPF 103.250281
YER 238.625025
ZAR 16.170035
ZMK 9001.199569
ZMW 17.684109
ZWL 321.999592
  • DAX

    24.2600

    24934.67

    +0.1%

  • SDAX

    52.1400

    18475.26

    +0.28%

  • MDAX

    269.2800

    32855.82

    +0.82%

  • Euro STOXX 50

    42.6500

    6300.07

    +0.68%

  • TecDAX

    -18.1600

    3948.38

    -0.46%

  • Goldpreis

    42.3000

    4396.7

    +0.96%

  • EUR/USD

    -0.0060

    1.1553

    -0.52%

Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und gemeinsame Beschlüsse zu schwierigen Themen wie der Rohstoffabhängigkeit von China: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag von den Gipfelteilnehmern einhellig als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz", US-Präsident Donald Trump wertete seine Reise als "großen Erfolg".

Textgröße:

"Es ist das erste Mal überhaupt seit dem Amtsantritt von Präsident Trump, dass wir bei einem G7-Gipfel eine gemeinsame Erklärung abgeben", sagte Merz zu den Beschlüssen zum Iran und der Ukraine. Dies sei "wirklich ein Erfolg".

Die Unterstützung der Ukraine durch die G7-Länder inklusive der USA sei "so stark wie selten zuvor", stellte der Kanzler fest. Er lobte "einen neuen Ton, auch in der transatlantischen Einigkeit", der Friedensverhandlungen für die Ukraine vielleicht "einen entscheidenden Schritt" näherrücken lasse. In ihrer Gipfelerklärung kündigten die G7 an, den Druck auf Russland mit weiteren Sanktionen insbesondere bei Öl- und Gas-Exporten zu erhöhen.

In der Erklärung wird auch die Möglichkeit erwähnt, die Produktion von Waffen für die Ukraine durch die Vergabe von Lizenzen anzukurbeln. Dabei gehe es um "umfassende Lizenzerteilungen, auch von amerikanischen Unternehmen" an europäische und ukrainische Hersteller, sagte Merz. Nähere Angaben zur Art der Waffen gab es nicht.

Angesichts der mit unverminderter Härte geführten Angriffe Russlands leidet die Ukraine unter Engpässen bei Luftabwehrraketen etwa vom Typ Patriot aus den USA. Nach Informationen aus Diplomatenkreisen könne die Lizenzproduktion aber auch Waffen mit großer Reichweite einschließen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als Gipfel-Gastgeber sprach von einem "Moment der Einheit" nach Monaten der "Meinungsverschiedenheiten" vor dem Hintergrund des von den USA geführten Iran-Kriegs. Die Gipfelteilnehmer begrüßten nun das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Konflikt in der Golfregion als "Durchbruch". Trump schloss allerdings nicht aus, Iran erneut zu bombardieren, wenn Teheran gegen die getroffene Vereinbarung verstoße.

Macron konnte jedenfalls als Erfolg verbuchen, dass Trump anders als beim letzten Gipfel in Kanada bis zum Ende des dreitägigen Treffens blieb. Dabei half womöglich auch die Einladung des US-Präsidenten zu einem Abendessen nach dem G7-Treffen im prunkvollen Schloss Versailles. Trump fieberte dem sichtlich entgegen: "Versailles, das ist kein Blattgold, sondern das echte Zeug", sagte der schwerreiche Immobilienunternehmer am Dienstag.

Am Mittwochvormittag berieten die Staats- und Regierungschefs über Strategien, um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu stärken und wirtschaftliche Ungleichgewichte zu beseitigen. Sie beschlossen dabei, ihre Abhängigkeit von Rohstoffen aus China deutlich zu verringern. Sie setzten sich das Ziel, bis 2030 beim Import von von Seltenen Erden und Dauermagneten den Anteil eines einzigen Lieferlandes auf "unter 60 Prozent" zu drücken. "So schnell wie möglich" soll diese Schwelle dann auf 50 Prozent sinken.

Merz brachte nach eigenen Angaben das Anliegen vor, auch währungspolitische Ungleichheiten anzugehen. "Wir begegnen einer Volkswirtschaft mit einer unterbewerteten Währung in der Größenordnung zwischen 25 und 30 Prozent", sagte er mit Blick auf China.

Die letzte Arbeitssitzung war dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) gewidmet. Die G7 beschlossen, "die sich abzeichnenden Chancen und potenziellen Risiken der künstlichen Intelligenz, auch im Finanzsektor" zu bewerten. Merz stellte fest, dass Europa bei der Entwicklung solcher Technologien "hinterherhinkt" und aufholen müsse. Er forderte, durch US-Firmen hergestellte KI-Modelle müssten "für alle Länder" zugänglich sein. Konkrete Zusagen gab es dazu in den Gipfelerklärungen aber nicht.

Auf Wunsch Macrons wurde in einer eigenen Erklärung auch ein besser Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken und online gefordert. Tech-Konzerne müssten insbesondere Eltern "einfach zu nutzende Kontrollinstrumente" zur Verfügung stellen und mit Blick auf KI-Chatbots Mechanismen der Altersüberprüfung entwickeln, hieß es.

Zu den G7 gehören neben Frankreich, Deutschland und den USA auch Italien, Kanada, Großbritannien und Japan. Zudem waren als Gäste auch Vertreter der Partnerländer Brasilien, Südkorea, Ägypten, Indien und Kenia eingeladen.

Das G7-Treffen fand unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Auf französischer Seite waren etwa 16.000 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Schweiz beteiligte sich mit etwa 4000 Soldaten an der Absicherung, da die Staatsgäste über den Genfer Flughafen an- und abreisten.

L.Holland--TFWP