The Fort Worth Press - Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt

USD -
AED 3.672503
AFN 62.999722
ALL 83.250299
AMD 377.459541
ANG 1.790083
AOA 917.000269
ARS 1396.262205
AUD 1.406153
AWG 1.8
AZN 1.702594
BAM 1.694705
BBD 2.008318
BDT 122.350128
BGN 1.709309
BHD 0.377507
BIF 2960.600993
BMD 1
BND 1.274164
BOB 6.904306
BRL 5.193199
BSD 0.997141
BTN 92.081275
BWP 13.550819
BYN 2.990815
BYR 19600
BZD 2.005372
CAD 1.369037
CDF 2264.999974
CHF 0.784705
CLF 0.022981
CLP 907.409805
CNY 6.88685
CNH 6.88185
COP 3701.14
CRC 467.377177
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.149527
CZK 21.16085
DJF 177.558271
DKK 6.474425
DOP 60.861277
DZD 132.077565
EGP 52.251214
ERN 15
ETB 157.000068
EUR 0.86642
FJD 2.20805
FKP 0.751829
GBP 0.748435
GEL 2.710033
GGP 0.751829
GHS 10.884974
GIP 0.751829
GMD 73.499785
GNF 8738.4866
GTQ 7.653371
GYD 209.039327
HKD 7.83725
HNL 26.570299
HRK 6.527104
HTG 130.795692
HUF 336.835504
IDR 16964.25
ILS 3.09945
IMP 0.751829
INR 92.39125
IQD 1310
IRR 1314000.000159
ISK 124.420233
JEP 0.751829
JMD 156.858158
JOD 0.709038
JPY 158.865014
KES 129.550256
KGS 87.450153
KHR 4001.403697
KMF 426.999748
KPW 900.043905
KRW 1486.090231
KWD 0.30667
KYD 0.830947
KZT 480.450219
LAK 21397.625856
LBP 89443.965349
LKR 310.510354
LRD 182.47119
LSL 16.689777
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.395004
MAD 9.36375
MDL 17.394507
MGA 4165.000213
MKD 53.423868
MMK 2100.153228
MNT 3574.497589
MOP 8.048436
MRU 40.105027
MUR 46.619679
MVR 15.44942
MWK 1736.99969
MXN 17.651635
MYR 3.917005
MZN 63.909805
NAD 16.689599
NGN 1352.87964
NIO 36.719505
NOK 9.578495
NPR 147.330387
NZD 1.706095
OMR 0.384496
PAB 0.99918
PEN 3.417501
PGK 4.30075
PHP 59.809751
PKR 279.250341
PLN 3.69215
PYG 6463.911273
QAR 3.643502
RON 4.413503
RSD 101.777007
RUB 82.373582
RWF 1459
SAR 3.754447
SBD 8.045182
SCR 14.272963
SDG 601.000071
SEK 9.275299
SGD 1.27605
SHP 0.750259
SLE 24.575981
SLL 20969.510825
SOS 568.841522
SRD 37.625007
STD 20697.981008
STN 21.225904
SVC 8.724509
SYP 110.875895
SZL 16.690088
THB 32.320032
TJS 9.557442
TMT 3.51
TND 2.932498
TOP 2.40776
TRY 44.217599
TTD 6.765416
TWD 31.896843
TZS 2608.729779
UAH 43.810415
UGX 3771.52085
UYU 40.615395
UZS 12137.498289
VES 447.80816
VND 26300
VUV 119.587146
WST 2.754209
XAF 568.371025
XAG 0.012542
XAU 0.0002
XCD 2.70255
XCG 1.797064
XDR 0.706871
XOF 570.500193
XPF 103.849931
YER 238.550133
ZAR 16.67759
ZMK 9001.196875
ZMW 19.448921
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1538

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    30.2400

    5769.25

    +0.52%

  • DAX

    166.9100

    23730.92

    +0.7%

  • MDAX

    530.0500

    29481.75

    +1.8%

  • TecDAX

    40.6200

    3599.19

    +1.13%

  • SDAX

    151.2700

    16917.52

    +0.89%

  • Goldpreis

    -3.2000

    5005

    -0.06%

Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt
Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt / Foto: © AFP/Archiv

Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt

Die globale Erwärmung hat sich vergangenes Jahr laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter fortgesetzt: 2025 war demnach das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023. Erstmals lag die globale Durchschnittstemperatur der drei vorangegangenen Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau, wie es in dem am Mittwoch vorgestellten Klima-Jahresbericht von Copernicus weiter hieß.

Textgröße:

2025 lag die durchschnittliche Lufttemperatur auf der Erde demnach 1,47 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Dies war fast so viel wie im global zweitheißesten Jahr 2023 mit 1,48 Grad über dem vorindustriellen Niveau und reicht an das Rekordjahr 2024 heran, als das vorindustrielle Niveau um 1,60 Grad überschritten worden war.

Dass die globale Durchschnittstemperatur in den vergangenen drei Jahren zusammengenommen über 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt, bedeutet nicht, dass die Weltgemeinschaft bereits die Vorgabe des Pariser Klimaabkommens gerissen hat. Das Abkommen aus dem Jahr 2015 sieht vor, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Für ein Scheitern an dieser Vorgabe müsste der Grenzwert über einige Jahre hinweg überschritten werden.

Der neue Copernicus-Befund stützt allerdings die Einschätzung vieler Forscher und politischer Akteure in den vergangenen Monaten, dass die 1,5-Grad-Grenze nicht mehr einzuhalten ist und die Menschheit sich daher auf einen folgenschweren Klimawandel einstellen muss. Angesichts der derzeitigen Erderwärmung sei mit einer dauerhaften Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze bereits Ende dieses Jahrzehnts zu rechnen, heißt es in dem Copernicus-Bericht. Dies wäre "ein Jahrzehnt früher" als zuvor angenommen.

Der Direktor des Copernicus-Klimadienstes, Carlo Buontempo, erklärte, die Welt sei "verdammt" zur Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze und müsse sich nun darum kümmern, "wie man die unvermeidliche Überschreitung und ihre Konsequenzen auf die Gesellschaften" und Ökosysteme am besten in den Griff bekomme.

Die Erderwärmung ist insbesondere auf die fortgesetzte massive Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl und Kohle zurückzuführen. Trotz der globalen Auswirkungen des Klimawandels etwa in Form zunehmender Wetterextreme wie Stürme, Überschwemmungen und Dürren haben die USA, die der zweitgrößte Treibhausgasemittent der Welt sind, das Pariser Klimaabkommen aufgekündigt. Vergangene Woche verfügte US-Präsident Donald Trump überdies den Ausstieg seines Landes aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen.

Die vergangenen elf Jahre waren laut Copernicus die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Während 2024 das natürliche Klimaphänomen El Niño zu der Rekord-Durchschnittstemperatur beitrug, wirkte 2025 das Klimaphänomen La Niña, das normalerweise niedrigere Temperaturen bewirkt. Trotzdem waren die Temperaturen in den Polarregionen vergangenes Jahr besonders hoch, in der Antarktis wurde ein Rekord der Jahresdurchschnittstemperatur erreicht. Dadurch wurde laut Copernicus teilweise aufgewogen, dass es in tropischen Regionen teils kühler war als sonst.

An den Copernicus-Angaben zur globalen Durchschnittstemperatur nicht direkt ablesbar ist zudem, dass 2025 in vielen Regionen neue Temperaturrekorde erreicht wurden. Nach Berechnungen und Analysen der Nachrichtenagentur AFP wurden im vergangenen Jahr 120 neue monatliche Temperaturrekorde in mehr als 70 Ländern gemessen, insbesondere in der Sahelzone und im Westen Afrikas, aber auch in Ländern in Zentralasien wie Tadschikistan und Kasachstan sowie im Iran.

Zudem war 2025 von Extremwetterereignissen in Europa, Asien und Nordamerika geprägt. Außer Hitzewellen und heftigen Stürmen gab es unter anderem die heftigen Waldbrände rund um Los Angeles zu Jahresbeginn und zerstörerische Feuer in Spanien im Sommer.

Für 2026 gab Copernicus-Expertin Samantha Burgess keine Entwarnung. Sie erwarte, dass es zu den fünf heißesten Jahren auf Erden überhaupt gehören werde - "vielleicht vergleichbar mit 2025", prognostiziert sie.

J.Ayala--TFWP