The Fort Worth Press - 39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland

USD -
AED 3.672497
AFN 62.000176
ALL 81.60089
AMD 368.630269
ANG 1.79046
AOA 917.999725
ARS 1392.053605
AUD 1.3776
AWG 1.80125
AZN 1.696653
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975.5
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 5.026602
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.37055
CDF 2240.99984
CHF 0.781697
CLF 0.022547
CLP 887.39018
CNY 6.79095
CNH 6.78742
COP 3792.65
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450291
CZK 20.768497
DJF 177.71973
DKK 6.37843
DOP 59.25028
DZD 132.481996
EGP 52.922502
ERN 15
ETB 157.374956
EUR 0.853499
FJD 2.184897
FKP 0.739209
GBP 0.739372
GEL 2.680131
GGP 0.739209
GHS 11.3212
GIP 0.739209
GMD 72.999671
GNF 8777.500559
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.83055
HNL 26.609938
HRK 6.4327
HTG 130.601268
HUF 305.840183
IDR 17503.25
ILS 2.910695
IMP 0.739209
INR 95.67405
IQD 1310
IRR 1313000.000409
ISK 122.580278
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.709025
JPY 157.826039
KES 129.180253
KGS 87.449906
KHR 4011.000068
KMF 420.999788
KPW 900.016801
KRW 1490.330257
KWD 0.30824
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21949.999421
LBP 89750.815528
LKR 324.546762
LRD 183.150235
LSL 16.410074
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.324989
MAD 9.17375
MDL 17.150468
MGA 4175.000328
MKD 52.636522
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.999841
MUR 46.809902
MVR 15.410186
MWK 1741.50124
MXN 17.16755
MYR 3.930495
MZN 63.89719
NAD 16.410046
NGN 1370.670449
NIO 36.704976
NOK 9.1717
NPR 153.052216
NZD 1.685488
OMR 0.384498
PAB 1.000021
PEN 3.428503
PGK 4.35995
PHP 60.975026
PKR 278.598985
PLN 3.62725
PYG 6115.348988
QAR 3.6435
RON 4.446798
RSD 100.231017
RUB 74.17706
RWF 1460
SAR 3.758072
SBD 8.032258
SCR 13.878311
SDG 600.504482
SEK 9.32689
SGD 1.272199
SHP 0.746601
SLE 24.603157
SLL 20969.502105
SOS 571.502097
SRD 37.19401
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.484988
THB 32.330401
TJS 9.365014
TMT 3.51
TND 2.880502
TOP 2.40776
TRY 45.425475
TTD 6.784798
TWD 31.536499
TZS 2597.650288
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12078.000195
VES 508.06467
VND 26348
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.011427
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 558.50433
XPF 102.297835
YER 238.624971
ZAR 16.412101
ZMK 9001.206495
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1722

    -0.19%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4704.7

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland
39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland / Foto: © AFP

39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland

Die Hitzewelle in Europa hat Großbritannien erstmals seit Beginn der Messungen Temperaturen von mehr als 40 Grad gebracht. In Coningsby im Osten Englands wurden am Dienstag nach Angaben der nationalen Wetterbehörde 40,3 Grad Celsius gemessen. Europaweit litten Millionen Menschen weiter unter der extremen Hitze. In Deutschland wurde am bislang heißesten Tag des Jahres in Duisburg-Baerl mit 39,5 Grad die Höchsttemperatur gemessen.

Textgröße:

In vielen weiteren Orten vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurden Temperaturen von über 38 Grad erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. "Morgen verlagert sich der Schwerpunkt der Hitze weiter ostwärts, wo dann ähnlich hohe Temperaturwerte auftreten können." Der DWD hatte Höchstwerte von 34 bis 38 Grad in weiten Landesteilen angekündigt und vereinzelt mit bis zu 40 Grad gerechnet.

Mehr als 40 Grad wurden erstmals in der Geschichte in Großbritannien erreicht: Zunächst wurde am Londoner Flughafen Heathrow die historische Höchsttemperatur von 40,2 Grad gemessen. Der Rekord wurde dann in Coningsby nochmal übertroffen.

"Wir sind an derartige Hitze nicht gewöhnt. Draußen im Freien zu sein, fällt uns schwer, selbst im Schatten", sagte die 34-jährige Emily Nixon, die sich in ein Londoner Schwimmbad geflüchtet hatte, der Nachrichtenagentur AFP. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nach Angaben von Verkehrsminister Grant Schapps auf derartige Hitze nicht ausgerichtet. Der britische Schienennetzbetreiber meldete die höchste Temperatur, die jemals auf einer Schiene gemessen wurde: 62 Grad. Am Londoner Bahnhof Kings Cross wurden alle Züge gestrichen.

Derweil zerstörte ein Brand mehrere Häuser und Felder in einer Ortschaft östlich von London. Rund hundert Feuerwehrleute und 15 Löschfahrzeuge waren im Kampf gegen das Feuer im etwa 30 Kilometer von London entfernten Ort Wennington im Einsatz, wie die Londoner Feuerwehr mitteilte. "Ich war in meinem Garten Sonnenbaden und dann ist eine riesige schwarze Wolke aufgetaucht", sagte die 30-jährige Ciar Meadows. Das Feuer habe ihr Haus binnen einer Stunde erreicht. "Alle unsere Autos wurden zerstört."

Nach Hitzerekorden in 64 Gemeinden am Vortag im Westen Frankreichs konnten die Menschen an der Atlantikküste unterdessen etwas aufatmen. Angesichts sinkender Temperaturen hob der Wetterdienst die höchste Hitze-Warnstufe für 15 Départements wieder auf. Dafür warnte er vor Temperaturen von bis zu 40 Grad im Osten des Landes.

Keine Entwarnung gab es bei zwei Großbränden im westfranzösischen Département Gironde, die seit Tagen in der Nähe von Bordeaux wüten. Allein dort wurden bisher 19.000 Hektar Wald vernichtet, rund 37.000 Einwohner und Urlauber mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Im Einsatz sind knapp 1700 Feuerwehrleute.

Auch in Spanien und Portugal kämpften tausende Feuerwehrleute weiter gegen mehrere Waldbrände. In Portugal kam ein älteres Paar ums Leben, als es vor den immer näher auf sein Haus vorrückenden Flammen fliehen wollte. Nach einem leichten Rückgang der extremen Hitze in Portugal dürften die Temperaturen zudem am Mittwoch wieder steigen.

Die griechischen Behörden meldeten derweil 39 neue Brandherde binnen 24 Stunden. Wegen eines mächtigen Feuers wurden fast zehn Dörfer nördlich von Athen evakuiert.

Experten warnen, wegen des Klimawandels dürften solche Hitzewellen künftig zur Normalität gehören. Hitzewellen würden künftig häufiger vorkommen, und dieser "negative Trend" dürfte "mindestens bis in die 2060er Jahre" andauern, sagte der Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Petteri Taalas, in Genf. "In Zukunft werden solche Hitzewellen normal sein, und wir werden sogar stärkere Extreme sehen."

W.Knight--TFWP