The Fort Worth Press - Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China

USD -
AED 3.672497
AFN 65.493685
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 918.000234
ARS 1490.980601
AUD 1.416651
AWG 1.8025
AZN 1.698275
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.157901
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.392985
CDF 2275.000074
CHF 0.812215
CLF 0.023224
CLP 914.019752
CNY 6.745305
CNH 6.748225
COP 3137.03
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.03355
DJF 178.017322
DKK 6.48155
DOP 58.290116
DZD 133.018618
EGP 50.279301
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86702
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740495
GEL 2.614971
GGP 0.740048
GHS 11.761444
GIP 0.740048
GMD 73.509878
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.846798
HNL 26.793985
HRK 6.532601
HTG 130.704343
HUF 316.510964
IDR 17876
ILS 3.000085
IMP 0.740048
INR 95.41225
IQD 1309.573325
IRR 1374700.000016
ISK 123.110096
JEP 0.740048
JMD 158.156744
JOD 0.709023
JPY 159.413499
KES 129.310035
KGS 87.449696
KHR 4050.066938
KMF 426.999969
KRW 1415.17035
KWD 0.309098
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.06971
MVR 15.449566
MWK 1733.381281
MXN 17.06241
MYR 4.090597
MZN 63.39594
NAD 16.220855
NGN 1362.401814
NIO 36.783342
NOK 9.495355
NPR 152.566385
NZD 1.704315
OMR 0.384507
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.249002
PKR 277.479994
PLN 3.72915
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.5432
RSD 101.748034
RUB 82.453907
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.805839
SDG 600.521989
SEK 9.529299
SGD 1.28065
SLE 24.496816
SOS 571.29488
SRD 37.945986
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.118969
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.75642
TTD 6.769484
TWD 32.214988
TZS 2649.983
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265197
VND 26125.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.398113
XAG 0.015343
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.199143
ZAR 16.18852
ZMK 9001.197365
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -2.3000

    18568.84

    -0.01%

  • TecDAX

    4.9300

    4095.11

    +0.12%

  • Goldpreis

    22.6000

    4463.7

    +0.51%

  • DAX

    55.4000

    26446.82

    +0.21%

  • MDAX

    198.7500

    32423.64

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    0.1700

    6551.39

    0%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China
Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China / Foto: © AFP/Archiv

Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China

Der US-Technologieriese Nvidia soll nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump künftig fortschrittlichere Chips für Künstliche Intelligenz (KI) nach China liefern dürfen. Darüber habe er auch Chinas Präsidenten Xi Jinping informiert, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Nvidia begrüßte die Ankündigung - Vertreter der US-Demokraten kritisierten die Abkehr von den bisherigen Ausfuhrbeschränkungen, die auch aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken eingeführt worden waren, hingegen scharf.

Textgröße:

Trump erklärte am Montag, er habe Xi darüber informiert, dass die US-Regierung Nvidia erlauben werde, den für KI-Anwendungen optimierten H200-Chipsatz des Konzerns an "zugelassene Kunden in China und anderen Ländern zu liefern, unter Bedingungen, die eine starke nationale Sicherheit gewährleisten". Der chinesische Präsident habe darauf "positiv reagiert", schrieb Trump weiter. Zudem würden "25 Prozent" an die USA gezahlt, fügte er hinzu, ohne jedoch weitere Details zum diesbezüglichen Zahlungsmechanismus zu nennen.

Zugleich kritisierte Trump den Ansatz der Vorgängerregierung unter Joe Biden. Durch diesen seien US-Unternehmen dazu gezwungen worden, Milliarden von Dollar für die Herstellung "minderwertiger" Produkte auszugeben, "die niemand wollte".

Hintergrund ist, dass die US-Regierung bereits unter Biden die Ausfuhren besonders leistungsfähiger Chips nach China begrenzt hatte, um einerseits den technologischen Vorsprung im wichtigen KI-Sektor zu sichern und andererseits Peking daran zu hindern, bestimmte militärische Anwendungen zu entwickeln. Nvidia hatte daraufhin den Chipsatz H20 speziell für den chinesischen Markt entwickelt, der den vor allem in Rechenzentren und für große Sprachmodelle eingesetzten Hochleistungschips der Reihen H100 und H200 ähnelt, aber weniger leistungsfähig ist.

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums bestätigte auf Nachfrage das von Trump erwähnte Übereinkommen mit Xi nicht direkt, wies jedoch darauf hin, dass China stets "für gegenseitigen Nutzen und Win-Win-Ergebnisse" durch eine Kooperation beider Länder eingetreten sei.

Nivida erklärte gegenüber den Nachrichtenagentur AFP, dass der Konzern die Entscheidung Trumps begrüße, es "der amerikanischen Chipindustrie zu erlauben, im Wettbewerb zu stehen" und so auch "hochbezahlte Arbeitsplätze und die Fertigung in Amerika zu unterstützen". Künftig H200-Chips an zugelassene und vom Handelsministerium überprüfte gewerbliche Kunden liefern zu können, schaffe "ein ausgewogenes Gleichgewicht, das für Amerika von großem Vorteil ist".

Trump erklärte zudem, dass die fortschrittlichsten Chips von Nvidia - die Blackwell-Serie und die kommende Rubin-Generation, die noch leistungsfähiger als die H200-Prozessoren sind - nicht in der Vereinbarung enthalten und weiterhin nur für US-Kunden verfügbar seien. Laut Handelsministerium werden derzeit die Details der Übereinkunft ausgearbeitet, wobei Trump erklärte, dass derselbe Ansatz auch für AMD, Intel und andere US-Unternehmen gelten solle.

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren und weitere hochrangige US-Demokraten kritisierten den Vorstoß Trumps in einer Erklärung gleichwohl als "kolossalen" Fehler - sowohl mit Blick auf die Wirtschaft als auch die nationale Sicherheit. "Der Zugang zu diesen Chips würde Chinas Militär transformative Technologien an die Hand geben, um seine Waffen tödlicher zu machen, effektivere Cyberangriffe auf amerikanische Unternehmen und kritische Infrastrukturen durchzuführen und seinen Wirtschafts- und Fertigungssektor zu stärken", warnten sie.

Der Gründer des chinesischen Technologieforschungsunternehmens iiMedia, Zhang Yi, rechnet derweil nicht damit, dass die Verfügbarkeit leistungsfähigerer Nvidia-Chips auf dem chinesischen Markt dazu führen könnte, dass Peking seine eigenen Bestrebungen zur Entwicklung fortschrittlicher Chips drosselt. "Stattdessen wird dies sogar zu einer Beschleunigung führen", erklärte er mit Blick auf die US-Abgabe in Höhe von 25 Prozent, Diese erhöhe die Kosten für chinesische Unternehmen, die ohnehin schon Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Lieferketten hätten.

M.McCoy--TFWP