The Fort Worth Press - Lauterbach: Elektronische Patientenakte startet am 29. April bundesweit

USD -
AED 3.672498
AFN 63.000153
ALL 83.141978
AMD 376.485471
ANG 1.790083
AOA 917.000319
ARS 1368.006
AUD 1.45314
AWG 1.8025
AZN 1.700487
BAM 1.694558
BBD 2.010968
BDT 122.511751
BGN 1.709309
BHD 0.377004
BIF 2965.773868
BMD 1
BND 1.283101
BOB 6.914956
BRL 5.276697
BSD 0.998423
BTN 94.09624
BWP 13.729041
BYN 2.998376
BYR 19600
BZD 2.008109
CAD 1.38685
CDF 2285.499887
CHF 0.79772
CLF 0.023589
CLP 931.560016
CNY 6.91145
CNH 6.921963
COP 3689.46
CRC 462.899991
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.540739
CZK 21.33335
DJF 177.799726
DKK 6.495865
DOP 60.195193
DZD 133.15778
EGP 52.800598
ERN 15
ETB 154.307745
EUR 0.86936
FJD 2.257403
FKP 0.749063
GBP 0.753115
GEL 2.694963
GGP 0.749063
GHS 10.916401
GIP 0.749063
GMD 73.495771
GNF 8752.907745
GTQ 7.638886
GYD 208.893799
HKD 7.833495
HNL 26.511932
HRK 6.546603
HTG 130.753836
HUF 339.36101
IDR 16982
ILS 3.153401
IMP 0.749063
INR 94.77175
IQD 1307.999879
IRR 1313299.999846
ISK 124.660495
JEP 0.749063
JMD 156.917785
JOD 0.708972
JPY 159.849027
KES 129.907037
KGS 87.450232
KHR 3998.336553
KMF 427.000249
KPW 900.088302
KRW 1511.930155
KWD 0.30794
KYD 0.832088
KZT 480.998402
LAK 21565.798992
LBP 89410.383591
LKR 314.008846
LRD 183.234482
LSL 17.08101
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375734
MAD 9.322411
MDL 17.537157
MGA 4161.215702
MKD 53.550332
MMK 2102.538494
MNT 3579.989157
MOP 8.045798
MRU 39.8269
MUR 46.770519
MVR 15.460236
MWK 1731.28406
MXN 18.05755
MYR 4.013006
MZN 63.909775
NAD 17.080862
NGN 1383.230512
NIO 36.742473
NOK 9.714203
NPR 150.534765
NZD 1.738295
OMR 0.384496
PAB 0.998471
PEN 3.455542
PGK 4.314509
PHP 60.534019
PKR 278.731944
PLN 3.72784
PYG 6536.015664
QAR 3.640948
RON 4.432101
RSD 102.102971
RUB 81.673918
RWF 1458.028296
SAR 3.752552
SBD 8.041975
SCR 13.467171
SDG 600.999975
SEK 9.449904
SGD 1.28793
SHP 0.750259
SLE 24.550303
SLL 20969.510825
SOS 570.594376
SRD 37.561976
STD 20697.981008
STN 21.225996
SVC 8.73675
SYP 110.526284
SZL 17.078983
THB 32.929501
TJS 9.556146
TMT 3.51
TND 2.938146
TOP 2.40776
TRY 44.458798
TTD 6.776842
TWD 31.972497
TZS 2576.486977
UAH 43.811372
UGX 3714.470144
UYU 40.481936
UZS 12161.933849
VES 466.018145
VND 26337.5
VUV 119.707184
WST 2.754834
XAF 568.30701
XAG 0.014772
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.799507
XDR 0.706792
XOF 568.311934
XPF 103.329218
YER 238.650219
ZAR 17.21025
ZMK 9001.196166
ZMW 18.745993
ZWL 321.999592
  • DAX

    -314.5700

    22298.4

    -1.41%

  • TecDAX

    -78.1100

    3345.08

    -2.34%

  • SDAX

    -265.7100

    16361.1

    -1.62%

  • Goldpreis

    77.8000

    4486.8

    +1.73%

  • Euro STOXX 50

    -64.6800

    5501.25

    -1.18%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1533

    -0.05%

  • MDAX

    -518.0900

    27746.69

    -1.87%

Lauterbach: Elektronische Patientenakte startet am 29. April bundesweit
Lauterbach: Elektronische Patientenakte startet am 29. April bundesweit / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Lauterbach: Elektronische Patientenakte startet am 29. April bundesweit

Ab dem 29. April kann die elektronischen Patientenakte (ePA) in ganz Deutschland genutzt werden. Dies geht aus einem Brief von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervor, der der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die "intensive Testung" der ePA in den Modellregionen habe gezeigt, "dass die Technik einsatzbereit ist", heißt es darin. Es sei deshalb "jetzt an der Zeit, in die entscheidende Phase einzutreten".

Textgröße:

Das Schreiben richtet sich an die Gesellschafter der Digitalagentur Gematik. Dies sind neben dem Gesundheitsministerium selbst Organisationen wie die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Die Gematik ist für die technische Umsetzung der "ePA für alle" verantwortlich.

Mit dem 29. April als Startdatum kann die bundesweite Einführung der E-Akte wie vom Ministerium geplant zu Beginn des zweiten Quartals erfolgen. Denn zuletzt hatte es Spekulationen um Verzögerungen und einen späteren Start gegeben.

Die elektronische Patientenakte wird seit Mitte Januar in drei Modellregionen - Franken, Hamburg sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens - getestet. Bundesweit hätte sie ursprünglich Mitte Februar an den Start gehen sollen, was aufgrund technischer Probleme aber verschoben wurde. Von frühestens April war dann die Rede.

Die Tests in den Modellregionen hätten "wertvolle Erkenntnisse" geliefert, betont Lauterbach in seinem Brief. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hätten Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden können, die Voraussetzung für die bundesweite Nutzung der ePA seien.

Um die Akte "sicher und nachhaltig in der Fläche zu etablieren", solle die Nutzung zudem "schrittweise" erfolgen. Verpflichtend soll die elektronische Patientenakte für Ärztinnen und Ärzte dem Schreiben zufolge deshalb erst ab dem 1. Oktober werden. Sanktionen für die Nicht-Nutzung könnte es voraussichtlich ab dem 1. Januar 2026 geben, wie es aus Ministeriumskreisen hieß.

Pflicht und Sanktionen betreffen aber nur Ärztinnen und Ärzte - Patientinnen und Patienten können der Nutzung der ePA jederzeit widersprechen.

In dieser sollen künftig Diagnosen, Arztbriefe, eingenommene Medikamente und sonstige Gesundheitsdaten zentral erfasst werden. Bislang gab es die elektronische Patientenakte auf freiwilliger Basis, seit Mitte Januar bekommen die 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland sie automatisch.

Nur wenn sie ausdrücklich widersprechen, unterbleibt dies. Versicherte können aber auch nachträglich bei ihren Kassen widersprechen. Dann wird die Akte mit allen Daten gelöscht.

Es seien seit Januar etwa 70 Millionen elektronische Patientenakten bereitgestellt worden, heißt es in dem Brief Lauterbachs. Damit sei "nicht nur ein erster Meilenstein erreicht, sondern das Fundament für die Digitalisierung unseres Gesundheitssystem gelegt" worden.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU), begrüßt den bundesweiten Start der ePA. Dies sei "ein gutes Signal für unser Gesundheitswesen", sagte er der Mediengruppe Bayern. Sorge forderte gleichzeitig eine weitere Digitalisierung: "Die Gesundheitsversorgung muss für die Versicherten und das medizinische Personal spürbar digitaler und unkomplizierter werden."

Sorge gilt als Kandidat für die Nachfolge Lauterbachs. Das Gesundheitsministerium wird in der voraussichtlich künftigen schwarz-roten Koalition von der CDU besetzt.

C.M.Harper--TFWP