The Fort Worth Press - Keine Mehrheit unter EU-Ländern für neue Gentechnik-Regeln

USD -
AED 3.67305
AFN 62.510374
ALL 82.32818
AMD 368.450128
ANG 1.79046
AOA 917.99996
ARS 1441.9913
AUD 1.422141
AWG 1.8025
AZN 1.634371
BAM 1.690457
BBD 2.013389
BDT 122.882912
BGN 1.66992
BHD 0.377098
BIF 2986
BMD 1
BND 1.28527
BOB 6.907788
BRL 5.190802
BSD 0.999607
BTN 95.321771
BWP 13.521701
BYN 2.761041
BYR 19600
BZD 2.010536
CAD 1.394935
CDF 2276.000211
CHF 0.79755
CLF 0.023299
CLP 916.87999
CNY 6.77275
CNH 6.777235
COP 3579.41
CRC 461.297112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.650298
CZK 20.927749
DJF 177.720158
DKK 6.471635
DOP 58.249944
DZD 133.651971
EGP 51.715701
ERN 15
ETB 161.164522
EUR 0.865898
FJD 2.219302
FKP 0.749189
GBP 0.747119
GEL 2.659728
GGP 0.749189
GHS 11.800805
GIP 0.749189
GMD 72.499281
GNF 8756.606782
GTQ 7.620003
GYD 209.14383
HKD 7.837455
HNL 26.726872
HRK 6.523987
HTG 130.70517
HUF 308.260177
IDR 17972.55
ILS 2.94556
IMP 0.749189
INR 95.39135
IQD 1309.55828
IRR 1375049.99991
ISK 124.169701
JEP 0.749189
JMD 157.852658
JOD 0.70901
JPY 160.365029
KES 129.380504
KGS 87.449697
KHR 4015.713662
KMF 426.999467
KPW 899.855249
KRW 1528.080303
KWD 0.30927
KYD 0.833049
KZT 488.143446
LAK 22012.092087
LBP 89518.693467
LKR 337.385637
LRD 182.435791
LSL 16.444633
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.370979
MAD 9.239519
MDL 17.383563
MGA 4193.76726
MKD 53.372647
MMK 2099.173167
MNT 3578.677969
MOP 8.06868
MRU 39.915986
MUR 47.86995
MVR 15.449987
MWK 1733.429563
MXN 17.42661
MYR 4.0618
MZN 63.910178
NAD 16.441861
NGN 1359.659689
NIO 36.786219
NOK 9.497185
NPR 152.515007
NZD 1.717888
OMR 0.384515
PAB 0.999693
PEN 3.471008
PGK 4.37524
PHP 61.513498
PKR 278.17763
PLN 3.67303
PYG 6156.505207
QAR 3.644363
RON 4.535804
RSD 101.634745
RUB 71.975669
RWF 1463.756153
SAR 3.754398
SBD 8.048583
SCR 13.562143
SDG 600.5023
SEK 9.461135
SGD 1.28675
SHP 0.746601
SLE 24.606766
SLL 20969.502105
SOS 571.32732
SRD 37.47402
STD 20697.981008
STN 21.176277
SVC 8.747099
SYP 110.532098
SZL 16.44057
THB 32.899498
TJS 9.326724
TMT 3.5
TND 2.938291
TOP 2.40776
TRY 46.118698
TTD 6.78073
TWD 31.610598
TZS 2609.998041
UAH 44.90689
UGX 3771.10605
UYU 40.468298
UZS 12018.617837
VES 562.585085
VND 26330
VUV 119.284637
WST 2.746352
XAF 566.968465
XAG 0.015306
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.801626
XDR 0.708406
XOF 566.963564
XPF 103.080932
YER 238.624979
ZAR 16.51652
ZMK 9001.196918
ZMW 17.754364
ZWL 321.999592
  • DAX

    -183.1600

    24433.06

    -0.75%

  • TecDAX

    -61.7800

    4005.67

    -1.54%

  • Goldpreis

    -80.4000

    4283

    -1.88%

  • Euro STOXX 50

    -12.5500

    6049.74

    -0.21%

  • MDAX

    -482.9300

    31642.54

    -1.53%

  • SDAX

    -373.5900

    18024.89

    -2.07%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1545

    +0.03%

Keine Mehrheit unter EU-Ländern für neue Gentechnik-Regeln
Keine Mehrheit unter EU-Ländern für neue Gentechnik-Regeln / Foto: © AFP/Archiv

Keine Mehrheit unter EU-Ländern für neue Gentechnik-Regeln

Für Lockerungen der Regeln für neue Gentechnikmethoden gibt es unter den EU-Staaten vorerst keine Mehrheit. Die Landwirtschaftsministerinnen und -minister der Europäischen Union konnten sich bei einem Treffen am Montag in Brüssel nicht auf eine gemeinsame Position zum Vorschlag der EU-Kommission einigen, die Vorschriften für den Einsatz sogenannter Neuer Genomischer Verfahren (NGT) deutlich zu lockern. Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung.

Textgröße:

"Wer gentechnikfrei wirtschaften will, muss dies auch in Zukunft tun können", betonte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne). Das gelte für Bio-Landwirte genauso wie für den konventionellen Anbau. "Wir haben einen funktionierenden Markt, den muss man nicht kaputt machen", sagte Özdemir in Brüssel.

Der Koalitionspartner FDP ist jedoch für die gelockerten Regeln, Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger etwa hatte offensiv für die Pläne der EU-Kommission geworben. Gentechnik sei eine "chancenreiche Zukunftstechnologie" und entscheidend für die Entwicklung klimaresistenter Nutzpflanzen, betonte sie.

Gentechnisch veränderte Pflanzen könnten dazu beitragen, das Einkommen der Landwirtinnen und Landwirte zu sichern, erklärte auch der französische Agrarminister Marc Fesneau in Brüssel. Zudem könne so der Einsatz umweltschädlicher Pestizide verringert werden.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, für den Einsatz von NGT die Kennzeichnungspflicht sowie die Auflagen für Risikoprüfungen stark zu lockern und teilweise gänzlich abzuschaffen. Der am Montag abgelehnte Kompromissverschlag hatte diese Vorschläge weitgehend aufgenommen.

Mehrere Mitgliedsländer äußerten während der Sitzung am Montag Bedenken, weil das Patentrecht mit den neuen Vorschriften nicht ausreichend geklärt sei. Die EU müsse mittelständische Saatguthersteller schützen und verhindern, dass nur einzelne Großkonzerne Patente für gentechnisch verändertes Saatgut anmelden, erklärte auch Özdemir.

Sieben EU-Staaten stimmten schließlich gegen den Vorschlag der spanischen Ratspräsidentschaft, darunter etwa Österreich und Polen. Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas zeigte sich dennoch optimistisch, in den kommenden Tagen auf Diplomatenebene einen Kompromiss zu finden. "Wir sind dabei, eine Einigung zu erzielen", betonte er nach der Abstimmung in Brüssel.

NGT-Verfahren ermöglichen präzise Eingriffe in die DNA einer Pflanze. Befürworter erhoffen sich dadurch neue Pflanzensorten, die sich besser an klimatische Veränderungen anpassen können, weniger Wasser benötigen oder resistenter gegenüber Krankheiten sind. Zudem sollen schneller neue Sorten auf den Markt kommen.

Der Umweltverband BUND bezeichnete es als "falsches Versprechen der Industrie", dass die Landwirtschaft mit Gentechnik fit für die Klimakrise werde. "Der Ökolandbau muss eine wichtige Alternative zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln bleiben", erklärte der Präsident des Vereins Bioland, Jan Plagge.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) forderte, Lebensmittel aus Gentechnik müssten auch in Zukunft klar gekennzeichnet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten "im Supermarktregal erkennen können, ob in einem Produkt gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe enthalten sind oder nicht". Zudem müsse das Risiko gentechnisch veränderter Pflanzen weiter genau geprüft werden.

T.Gilbert--TFWP