The Fort Worth Press - Gedenken an Republikgründung in der Türkei und Attacken Erdogans gegen Israel

USD -
AED 3.67315
AFN 63.503991
ALL 83.375041
AMD 377.180403
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1383.990604
AUD 1.452433
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.69972
BBD 2.014322
BDT 122.712716
BGN 1.709309
BHD 0.377349
BIF 2968.5
BMD 1
BND 1.28787
BOB 6.936019
BRL 5.255304
BSD 1.000117
BTN 94.794201
BWP 13.787919
BYN 2.976987
BYR 19600
BZD 2.011341
CAD 1.38995
CDF 2282.50392
CHF 0.798523
CLF 0.023433
CLP 925.260396
CNY 6.91185
CNH 6.92017
COP 3680.29
CRC 464.427092
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.12504
CZK 21.309304
DJF 177.720393
DKK 6.492704
DOP 59.72504
DZD 133.275765
EGP 52.642155
ERN 15
ETB 156.62504
EUR 0.866104
FJD 2.260391
FKP 0.749063
GBP 0.75375
GEL 2.680391
GGP 0.749063
GHS 10.97039
GIP 0.749063
GMD 73.503851
GNF 8780.000355
GTQ 7.653901
GYD 209.354875
HKD 7.82605
HNL 26.510388
HRK 6.545204
HTG 131.099243
HUF 338.020388
IDR 16990.8
ILS 3.13762
IMP 0.749063
INR 94.864204
IQD 1310
IRR 1313250.000352
ISK 124.760386
JEP 0.749063
JMD 157.422697
JOD 0.70904
JPY 160.29904
KES 129.903801
KGS 87.450384
KHR 4012.00035
KMF 428.00035
KPW 900.088302
KRW 1508.00035
KWD 0.30791
KYD 0.833446
KZT 483.490125
LAK 21900.000349
LBP 89550.000349
LKR 315.037957
LRD 183.625039
LSL 17.160381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.344504
MDL 17.566669
MGA 4175.000347
MKD 53.384435
MMK 2102.538494
MNT 3579.989157
MOP 8.069509
MRU 40.120379
MUR 46.770378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 18.121104
MYR 3.924039
MZN 63.950377
NAD 17.160377
NGN 1383.460377
NIO 36.720377
NOK 9.70286
NPR 151.667079
NZD 1.740645
OMR 0.385081
PAB 1.000109
PEN 3.459504
PGK 4.309039
PHP 60.550375
PKR 279.203701
PLN 3.72275
PYG 6538.855961
QAR 3.65325
RON 4.427304
RSD 101.818038
RUB 81.419514
RWF 1461
SAR 3.752351
SBD 8.042037
SCR 14.429246
SDG 601.000339
SEK 9.47367
SGD 1.292804
SHP 0.750259
SLE 24.550371
SLL 20969.510825
SOS 571.503662
SRD 37.601038
STD 20697.981008
STN 21.35
SVC 8.75063
SYP 110.526284
SZL 17.160369
THB 32.860369
TJS 9.556069
TMT 3.5
TND 2.926038
TOP 2.40776
TRY 44.433404
TTD 6.795201
TWD 32.044404
TZS 2576.487038
UAH 43.837189
UGX 3725.687866
UYU 40.481115
UZS 12205.000334
VES 467.928355
VND 26337.5
VUV 119.707184
WST 2.754834
XAF 570.070221
XAG 0.014291
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802452
XDR 0.706792
XOF 568.000332
XPF 104.103591
YER 238.603589
ZAR 17.119995
ZMK 9001.203584
ZMW 18.826586
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -288.4000

    16338.41

    -1.77%

  • DAX

    -312.2200

    22300.75

    -1.4%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • MDAX

    -609.3300

    27655.45

    -2.2%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

  • Goldpreis

    115.3000

    4524.3

    +2.55%

Gedenken an Republikgründung in der Türkei und Attacken Erdogans gegen Israel
Gedenken an Republikgründung in der Türkei und Attacken Erdogans gegen Israel / Foto: © AFP

Gedenken an Republikgründung in der Türkei und Attacken Erdogans gegen Israel

Begleitet von scharfen Attacken ihres Präsidenten gegen Israel und den Westen haben die Menschen in der Türkei am Sonntag den 100. Jahrestag der Gründung der Republik begangen. Staatschef Recep Tayyip Erdogan besuchte am Vormittag das Mausoleum von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk in Ankara und legte dort einen Kranz nieder. Im Laufe des Tages waren für die Hundert-Jahr-Feier Militärparaden, Schiffskonvois und Feuerwerke geplant.

Textgröße:

Am Vortag hatte Erdogan Israel als "Kriegsverbrecher" und den Westen als "Hauptverantwortlichen für die Massaker im Gazastreifen" bezeichnet.

"Unsere Republik ist in Sicherheit und in guten Händen, so wie sie es nie zuvor gewesen ist", sagte der Staatschef dann am Sonntag, nachdem er den Kranz zu Ehren Atatürks niedergelegt hatte. "Ruhe in Frieden."

Der Offizier Mustafa Kemal Atatürk hatte am 29. Oktober 1923 die Republik ausgerufen und damit die moderne Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reiches begründet. Zu seinen weitreichenden Reformen gehörten die Trennung von Religion und Staat, die Stärkung der Rolle der Frauen und ein neues Alphabet.

In Anspielung auf das Datum war für 19.23 Uhr Ortszeit (17.23 Uhr MEZ) eine Rede Erdogans geplant. Vor dem Parlament in der Hauptstadt Ankara sowie in Istanbul sollte mit Militärparaden an die Gründung der Republik erinnert werden.

Auch waren ein Schiffskonvoi auf dem Bosporus, Drohnen-Manöver, Feuerwerke und die Erleuchtung emblematischer Gebäude wie der Hagia Sophia in Istanbul geplant. Atatürk hatte die Hagia Sophia einst zu einem Museum gemacht, Erdogan ließ sie aber im Jahr 2020 wieder in eine Moschee umwandeln.

Am Vorabend der Feierlichkeiten organisierte Erdogans islamisch-konservative Regierungspartei AKP auf dem ehemaligen Atatürk-Flughafen von Istanbul eine Großkundgebung "zur Unterstützung Palästinas". Der Staatschef nutzte die Kundgebung vor hunderttausenden Teilnehmern zu scharfen Attacken gegen Israel und den Westen und stellte sich klar auf die Seite der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas.

"Israel, vor der ganzen Welt erklären wir Euch zum Kriegsverbrecher", rief Erdogan. "Was in Gaza passiert, ist keine Selbstverteidigung, sondern ein Massaker." Israel zog daraufhin sein diplomatisches Personal aus der Türkei ab und erklärte, die Beziehungen würden nun neu bewertet.

An westliche Politiker gerichtet erklärte der türkische Staatschef auf der Kundgebung: "Ihr habt um die getöteten Kinder in der Ukraine getrauert, warum schweigt ihr angesichts der getöteten Kinder im Gazastreifen?" Der Westen sei "der Hauptschuldige für die Massaker im Gazastreifen". Jeder wisse, dass Israel keinen Schritt ohne den Westen unternehmen könne, fuhr Erdogan fort und warf den westlichen Staaten vor, "eine Kreuzzugs-Atmosphäre" gegen Muslime herbeiführen zu wollen.

In den ersten Wochen nach dem Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober hatte sich Erdogan zunächst zurückgehalten. Mitte der Woche erklärte er dann aber über die aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene Hamas, diese sei keine Terrororganisation, sondern eine Gruppe von "Befreiern", die für ihr eigenes Land kämpften.

Die "Neutralität" habe Erdogan nicht aufrecht erhalten können wegen der traditionellen Positionierung Ankaras und der AKP an der Seite der Palästinenser, sagte der Politikwissenschaftler Bayram Balci von der Universität Sciences Po in Paris. Auch spiele eine Rolle, dass Jerusalem vier Jahrhunderte lang zum Osmanischen Reich gehörte.

Der Experte Soli Özel von der Istanbuler Kadir-Has-Universität warf die Frage auf, warum die Kundgebung ausgerechnet am Tag vor dem Atatürk-Gedenken angesetzt wurde. "Hätte das nicht noch bis kommende Woche Zeit gehabt?", fragte er. Özel wertete dies als Zeichen dafür, dass Erdogan Atatürk nicht allzu viel Ehre zuteil kommen lassen wolle, da er dessen laizistisches Erbe in zahlreichen Punkten bekämpfe.

W.Lane--TFWP