The Fort Worth Press - Kohle im Jahr 2021 wichtigster Energieträger für Stromerzeugung in Deutschland

USD -
AED 3.672497
AFN 65.493685
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 918.000234
ARS 1490.980601
AUD 1.416651
AWG 1.8025
AZN 1.698275
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.157901
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.392985
CDF 2275.000074
CHF 0.812215
CLF 0.023224
CLP 914.019752
CNY 6.745305
CNH 6.748225
COP 3137.03
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.03355
DJF 178.017322
DKK 6.48155
DOP 58.290116
DZD 133.018618
EGP 50.279301
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86702
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740495
GEL 2.614971
GGP 0.740048
GHS 11.761444
GIP 0.740048
GMD 73.509878
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.846798
HNL 26.793985
HRK 6.532601
HTG 130.704343
HUF 316.510964
IDR 17876
ILS 3.000085
IMP 0.740048
INR 95.41225
IQD 1309.573325
IRR 1374700.000016
ISK 123.110096
JEP 0.740048
JMD 158.156744
JOD 0.709023
JPY 159.413499
KES 129.310035
KGS 87.449696
KHR 4050.066938
KMF 426.999969
KRW 1415.17035
KWD 0.309098
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.06971
MVR 15.449566
MWK 1733.381281
MXN 17.06241
MYR 4.090597
MZN 63.39594
NAD 16.220855
NGN 1362.401814
NIO 36.783342
NOK 9.495355
NPR 152.566385
NZD 1.704315
OMR 0.384507
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.249002
PKR 277.479994
PLN 3.72915
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.5432
RSD 101.748034
RUB 82.453907
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.805839
SDG 600.521989
SEK 9.529299
SGD 1.28065
SLE 24.496816
SOS 571.29488
SRD 37.945986
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.118969
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.75642
TTD 6.769484
TWD 32.214988
TZS 2649.983
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265197
VND 26125.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.398113
XAG 0.015343
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.199143
ZAR 16.18852
ZMK 9001.197365
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    7.9000

    4449

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1538

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

Kohle im Jahr 2021 wichtigster Energieträger für Stromerzeugung in Deutschland
Kohle im Jahr 2021 wichtigster Energieträger für Stromerzeugung in Deutschland

Kohle im Jahr 2021 wichtigster Energieträger für Stromerzeugung in Deutschland

Bei der Stromerzeugung in Deutschland sind im vergangenen Jahr konventionelle Energieträger wie Kohle, Erdgas und Atomkraft die wichtigsten Energiequellen gewesen - der Anteil der Erneuerbaren ging hingegen zurück. Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte 2021 zu 57,6 Prozent aus konventioneller Energie, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr waren es 52,9 Prozent gewesen. Vor allem der Kohle-Anteil wuchs.

Textgröße:

Der Strom aus konventioneller Energie nahm demnach um 11,9 Prozent im Vergleich zu 2020 zu. Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank dagegen um 7,6 Prozent auf einen Anteil von 42,4 Prozent; 2020 waren es 47,1 Prozent gewesen. Grund war vor allem ein windärmeres Frühjahr, wie die Statistiker erklärten.

Insgesamt wurden demnach im vergangenen Jahr knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 Prozent mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 Prozent weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019.

Kohle war im Jahr 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland, wie das Statistikamt weiter ausführte. Mit einem Plus von 24,9 Prozent verzeichnete der Strom aus Kohlekraftwerken demnach auch den höchsten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil von Kohlestrom an der insgesamt eingespeisten Strommenge betrug 2021 damit 30,2 Prozent - im Vorjahr waren es noch 24,8 Prozent gewesen.

Laut Bundesamt stammt der Kohlestrom in Deutschland zu rund 60 Prozent aus Braunkohle und zu rund 40 Prozent aus Steinkohle. Der Bedarf an Braunkohle wird demnach "weitestgehend durch inländische Förderung" gedeckt, der Bedarf an Steinkohle durch Importe.

Bei den Erneuerbaren nahm die Stromeinspeisung aus Windkraft "deutlich" um 13,3 Prozent ab, wie das Bundesamt weiter ausführte. Dies sei "insbesondere auf das im Vorjahresvergleich windärmere Frühjahr 2021 zurückzuführen". Strom aus Windkraft hatte dadurch nur noch einen Anteil von 21,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge. Im Jahr 2020 war die Windkraft mit einem Anteil von 25,2 Prozent erstmals der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung gewesen. Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik ging dagegen im Jahr 2021 nur leicht um 0,5 Prozent auf einen Anteil von 8,7 Prozent zurück.

Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung, der aktuell wegen der wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine besonders im Fokus steht, lag 2021 bei 12,6 Prozent - nach 13,7 Prozent im Vorjahr. Vor allem im dritten Quartal ging die Stromeinspeisung laut Bundesamt wegen deutlich gestiegener Preise für Erdgas zurück.

Die Stromeinspeisung aus Atomkraft stieg im Vergleich zu 2020 auf einen Anteil von 12,6 Prozent an der gesamten eingespeisten Strommenge. 2020 waren es 12,1 Prozent gewesen. "Ende 2021 wurden allerdings im Rahmen des Ausstiegs aus der Atomenergie drei der sechs bis dahin noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke abgeschaltet", hob das Statistikamt hervor. Daher werde der Anteil deutlich abnehmen.

Die nach Deutschland importierte Strommenge stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent und belief sich mit 51,7 Milliarden Kilowattstunden auf genau ein Zehntel der Inlandsproduktion. Wichtigster Stromlieferant war wie bereits in den Vorjahren Frankreich.

Die aus Deutschland exportierte Strommenge stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent. Mit 70,3 Milliarden Kilowattstunden oder 13,6 Prozent des im Inland eingespeisten Stroms exportierte Deutschland weiterhin mehr Strom als es importierte.

D.Ford--TFWP