The Fort Worth Press - Räumung von Lützerath nach sechs Tagen beendet

USD -
AED 3.672499
AFN 62.000329
ALL 81.608796
AMD 368.629749
ANG 1.79046
AOA 917.999473
ARS 1391.982169
AUD 1.379482
AWG 1.80125
AZN 1.700282
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975.5
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 5.0265
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.370865
CDF 2241.000239
CHF 0.781905
CLF 0.02254
CLP 887.119924
CNY 6.79095
CNH 6.786204
COP 3792.77
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450015
CZK 20.775023
DJF 177.72003
DKK 6.38156
DOP 59.250242
DZD 132.485284
EGP 52.925802
ERN 15
ETB 157.375016
EUR 0.853901
FJD 2.20515
FKP 0.739209
GBP 0.739485
GEL 2.679902
GGP 0.739209
GHS 11.300308
GIP 0.739209
GMD 73.00019
GNF 8777.503799
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.83085
HNL 26.609914
HRK 6.432596
HTG 130.601268
HUF 306.060965
IDR 17500.9
ILS 2.910695
IMP 0.739209
INR 95.80165
IQD 1310
IRR 1313000.000515
ISK 122.639853
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.709004
JPY 157.989502
KES 129.17947
KGS 87.449796
KHR 4010.999903
KMF 420.999704
KPW 900.016801
KRW 1492.830183
KWD 0.30825
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21949.999948
LBP 89750.815528
LKR 324.546762
LRD 183.149882
LSL 16.409704
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325015
MAD 9.17375
MDL 17.150468
MGA 4175.000091
MKD 52.616752
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.999772
MUR 46.809893
MVR 15.409866
MWK 1741.504229
MXN 17.17395
MYR 3.929496
MZN 63.874966
NAD 16.40948
NGN 1370.50232
NIO 36.704978
NOK 9.178796
NPR 153.052216
NZD 1.68675
OMR 0.384503
PAB 1.000021
PEN 3.428498
PGK 4.35995
PHP 61.50402
PKR 278.601861
PLN 3.62764
PYG 6115.348988
QAR 3.643502
RON 4.447598
RSD 100.275985
RUB 74.178491
RWF 1460
SAR 3.758072
SBD 8.032258
SCR 13.940746
SDG 600.499936
SEK 9.32996
SGD 1.27278
SHP 0.746601
SLE 24.59876
SLL 20969.502105
SOS 571.49797
SRD 37.19402
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.485027
THB 32.348015
TJS 9.365014
TMT 3.51
TND 2.880502
TOP 2.40776
TRY 45.432497
TTD 6.784798
TWD 31.521002
TZS 2597.650306
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12077.999652
VES 508.06467
VND 26350.5
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.011523
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 558.464817
XPF 102.29968
YER 238.625015
ZAR 16.4296
ZMK 9001.197584
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    8.0000

    4714.7

    +0.17%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1719

    +0.01%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Räumung von Lützerath nach sechs Tagen beendet
Räumung von Lützerath nach sechs Tagen beendet / Foto: © AFP

Räumung von Lützerath nach sechs Tagen beendet

Mit dem Abzug der letzten Klimaaktivisten aus dem rheinischen Lützerath ist die Räumung des Braunkohleorts am Montag beendet worden. Der Abriss der Siedlung wird laut einem Sprecher des Energiekonzerns RWE fortgesetzt. "In den kommenden Tagen" sei er voraussichtlich abgeschlossen, teilte der Konzern mit.

Textgröße:

Zwei Aktivisten, die seit Tagen in einem selbstgegrabenen unterirdischen Tunnel ausgeharrt hatten, verließen diesen am Montag. Dazu hätten sich die Aktivisten "nach intensiven Gesprächen" freiwillig entschlossen, erklärte RWE.

Damit gilt die Räumung der Siedlung am sechsten Tag nach dem Beginn am vergangenen Mittwoch als abgeschlossen. Das lange von Aktivisten besetzte Lützerath soll einer Erweiterung des von RWE betriebenen Braunkohletagebaus Garzweiler weichen und abgerissen werden.

Den Protest gegen die Räumung der Siedlung setzten Aktivisten am Montag andernorts fort. In dem etwa 20 Kilometer von Lützerath entfernten Tagebau Hambach hielten Aktivisten einen Kohlebagger besetzt. Laut einem Unternehmenssprecher ketteten sich die Aktivisten in 50 Metern Höhe an dem Fahrzeug fest. Die Aktivisten verließen den Bagger später freiwillig, wie sie selbst mitteilten.

Am Samstag war es bei einer Großdemonstration von Unterstützerinnen und Unterstützern unmittelbar bei Lützerath zu Ausschreitungen mit Verletzten gekommen. Mehrere hundert Protestierende hatten Polizeiketten durchbrochen und waren in Richtung der Abbruchkante des Braunkohletagebaus gelaufen. Polizei und Demonstranten warfen sich gegenseitig Gewalttätigkeit vor.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) nahm die Polizei gegen Gewaltvorwürfe in Schutz. Das nun in Umlauf gebrachte "Gerücht", bei der Demonstration seien "wild gewordene Polizisten unterwegs gewesen", sei falsch und "ganz schön stark", sagte er am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will". Er habe Kenntnis von "ein, zwei Videos im Netz", bei denen das Verhalten von Beamten "nicht gut" aussehe. In diesen Fällen sei inzwischen vorsichtshalber Strafanzeige gegen die Polizisten gestellt worden.

In der "Rheinischen Post" warf Reul Teilnehmern des Demonstrationszugs vom Samstag zudem "Provokationen, Anfeindungen und Angriffe gegen die Polizei" vor. Ein Teil der Protestierenden habe die abgesprochene Route verlassen und die Konfrontation gesucht. Die Polizei habe stets auf Deeskalation gesetzt, sagte der Minister. "Aber es war genauso klar, dass die Polizei entschieden handeln und geltendes Recht durchsetzen wird, wenn es notwendig ist."

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) verurteilte die Gewalttaten gegen Polizeikräfte. "Die vielen verletzten Polizistinnen und Polizisten sind eine bittere Bilanz dieses Einsatzes", erklärte sie am Montag. Für Gewalt gegen Polizisten gebe es "keinerlei Rechtfertigung". Faeser kündigte an, gegen Gewalttäter werde "konsequent ermittelt". Laut Polizeiangaben waren bei dem Einsatz rund 70 Beamte verletzt worden.

"Der Einsatz muss nun aufgearbeitet werden", sagte Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Dies gelte auch hinsichtlich der Frage, ob die polizeilichen Maßnahmen in Lützerath "verhältnismäßig waren oder nicht". Dass der Protest die Grenze zur Gewalt überschritten habe, verurteile die Regierung "ausdrücklich".

Die oppositionelle SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag beantragte eine sogenannte aktuelle Virtelstunde zur Lage um Lützerath. Diese solle am Mittwoch stattfinden, hieß es aus dem Parlament.

Das bereits seit längerem von seinen Bewohnern verlassene Lützerath gehört inzwischen nahezu vollständig dem Konzern RWE. Der Abriss für eine Erweiterung des Tagesbaus Garzweiler ist Teil einer Vereinbarung zwischen Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen und RWE zur Beendigung der Braunkohleförderung in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2030.

J.M.Ellis--TFWP