The Fort Worth Press - "Vertrauen gebrochen": UEFA und Co. legen gegen Infantino nach

USD -
AED 3.672965
AFN 64.999937
ALL 79.92783
AMD 363.497214
ANG 1.790365
AOA 917.000203
ARS 1509.994199
AUD 1.406163
AWG 1.8025
AZN 1.698196
BAM 1.70475
BBD 2.015105
BDT 122.866121
BGN 1.683441
BHD 0.377158
BIF 3009.975725
BMD 1
BND 1.276579
BOB 10.179685
BRL 5.149203
BSD 1.000449
BTN 95.931629
BWP 13.567684
BYN 3.041441
BYR 19600
BZD 2.012246
CAD 1.39873
CDF 2310.000099
CHF 0.824903
CLF 0.024257
CLP 957.789678
CNY 6.706398
CNH 6.70408
COP 3173.27
CRC 447.578413
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.109511
CZK 21.19395
DJF 177.719861
DKK 6.513865
DOP 59.260873
DZD 133.753611
EGP 52.0791
ERN 15
ETB 163.423038
EUR 0.87136
FJD 2.24075
FKP 0.743677
GBP 0.748859
GEL 2.605016
GGP 0.743677
GHS 11.515883
GIP 0.743677
GMD 73.999519
GNF 8795.70108
GTQ 7.633807
GYD 209.2854
HKD 7.84615
HNL 26.85343
HRK 6.564902
HTG 130.759174
HUF 316.168498
IDR 17752
ILS 3.033885
IMP 0.743677
INR 95.81855
IQD 1310.636666
IRR 1374574.999799
ISK 121.459778
JEP 0.743677
JMD 157.885791
JOD 0.708973
JPY 156.019495
KES 129.5598
KGS 87.449769
KHR 4074.837551
KMF 427.99978
KPW 900.000318
KRW 1381.233694
KWD 0.308502
KYD 0.833795
KZT 445.677328
LAK 22408.751171
LBP 89594.128747
LKR 331.841379
LRD 173.581452
LSL 16.298676
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355114
MAD 9.52989
MDL 17.564075
MGA 4345.078556
MKD 53.623182
MMK 2099.664815
MNT 3596.851201
MOP 8.084808
MRU 40.080539
MUR 47.659875
MVR 15.410364
MWK 1734.87843
MXN 17.19022
MYR 4.098296
MZN 63.90406
NAD 16.298676
NGN 1330.550042
NIO 36.817998
NOK 9.423535
NPR 153.487582
NZD 1.74491
OMR 0.384502
PAB 1.000458
PEN 3.377685
PGK 4.451379
PHP 62.766502
PKR 277.316313
PLN 3.796545
PYG 5918.423381
QAR 3.647021
RON 4.585203
RSD 102.250976
RUB 84.50144
RWF 1476.267885
SAR 3.713538
SBD 8.000512
SCR 14.20916
SDG 601.495602
SEK 9.824175
SGD 1.27595
SHP 0.746965
SLE 24.63962
SLL 20969.491881
SOS 571.784692
SRD 37.746501
STD 20697.981008
STN 21.354764
SVC 8.754581
SYP 13002.000254
SZL 16.292377
THB 33.297505
TJS 9.229529
TMT 3.5
TND 2.943174
TOP 2.40776
TRY 48.673505
TTD 6.792558
TWD 31.896989
TZS 2653.428004
UAH 44.708507
UGX 3931.959922
UYU 40.225402
UZS 11781.061917
VES 845.45495
VND 26012
VUV 118.307083
WST 2.742913
XAF 571.574595
XAG 0.015244
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.803158
XDR 0.707052
XOF 571.574595
XPF 103.951572
YER 236.650155
ZAR 16.270025
ZMK 9001.199233
ZMW 19.635051
ZWL 321.999592
SSP 5658.175743
MXV 1.949014
  • Goldpreis

    12.0000

    4399.5

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

  • MDAX

    312.3200

    31448.12

    +0.99%

  • SDAX

    100.0300

    18227.33

    +0.55%

  • DAX

    314.4100

    25716.71

    +1.22%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.148

    +0.1%

"Vertrauen gebrochen": UEFA und Co. legen gegen Infantino nach
"Vertrauen gebrochen": UEFA und Co. legen gegen Infantino nach / Foto: © SID

"Vertrauen gebrochen": UEFA und Co. legen gegen Infantino nach

Der zunehmend schmutzige Machtkampf im Welt-Fußball geht in die nächste Runde: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und seine Verbündeten haben im Streit mit Gianni Infantino nachgelegt und den Druck auf den FIFA-Präsidenten weiter erhöht. "Fußball ist die größte gemeinsame Leidenschaft der Welt. Er gehört weder einer Einzelperson noch einer Institution", schrieben sie in einem offenen Brief an die "Fußball-Familie". Das Wachstum der FIFA in der jüngeren Vergangenheit sei zwar "real", aber "niemals das Werk einer einzelnen Person" gewesen.

Textgröße:

Unterschrieben haben den Brief neben Ceferin auch Salman bin Ibrahim Al Chalifa, der Präsident der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC), und Victor Montagliani, Chef des Verbandes von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF). Hinzu kommen die Unterschriften der jeweiligen Generalsekretäre der Kontinentalverbände. Man spreche gemeinsam als "Konföderationen, die ihre Mitglieder vertreten".

"Führung im Fußball" gehe mit der Pflicht einher, "der Fußballfamilie zu dienen, die einem diese Verantwortung anvertraut", heißt es in dem Schreiben: "Wenn Vertrauen durch Täuschung gebrochen wird, wenn sich eine Person über das Kollektiv stellt, das ihr Autorität anvertraut hat, dann wurde diese Pflicht vernachlässigt." Auf eine namentliche Nennung Infantinos wurde in dem Schreiben verzichtet.

Es gehe den Verfassern nicht darum, die Mitgliedsverbände zu spalten oder gemeinsam getroffene Entscheidungen - wie etwa die Vergabe von Weltmeisterschaften - zu revidieren, sondern "um etwas Grundlegenderes: die Integrität des Spiels und die Integrität derjenigen, die gewählt wurden, um es zu führen."

Am Wochenende hatte der Weltverband Infantino den Rücken gestärkt und zu einem Rundumschlag gegen Kritiker ausgeholt. "Es wird immer deutlicher, dass es gezielte und anhaltende Bemühungen einiger Akteure gibt, die FIFA und ihren Präsidenten zu untergraben", teilte die FIFA in einem Statement mit. Nun folgte die erwartete Replik.

Auch das Einräumen von "Fehlern" rund um den Prozess des inzwischen geplatzten Investorendeals durch die FIFA konnte die führenden Köpfe der Kontinentalverbände nicht überzeugen. Sie erneuerten ihren Vorwurf, dass es ein bewusster Plan gewesen sei, die Fußball-Institutionen vor vollendete Tatsachen zu stellen. "Ein Vorschlag, der unter Zeitdruck und ohne sinnvolle Konsultation vorgebracht und auf eine Frist hin vorangetrieben wurde, bevor die Mitgliedsverbände seine Bedingungen ordnungsgemäß prüfen konnten, ist nicht das Ergebnis eines Versehens, sondern das Ergebnis einer Absicht, die darauf abzielte, die Kontrolle einzuschränken", heißt es in dem Brief.

Der Versuch, die "FIFA-Weltmeisterschaft zu verkaufen", stelle einen "grundlegenden Vertrauensbruch gegenüber genau jenen Institutionen, denen die FIFA eigentlich dienen soll", dar. Zudem kritisierten Ceferin und Co., dass die von der FIFA angekündigte Aufarbeitung der Vorfälle der vergangenen Wochen nicht vollständig von einer unabhängigen Instanz durchgeführt werden soll. "Es herrscht Schweigen, wo Rechenschaftspflicht, und Distanz, wo Offenheit herrschen sollte".

Infantino, der bislang der einzige erklärte Kandidat für die Wahl im März 2027 ist, steht seit der überraschenden Vorstellung des inzwischen zurückgezogenen Investorenplans massiv in der Kritik.

F.Garcia--TFWP