The Fort Worth Press - Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes

USD -
AED 3.672499
AFN 65.000097
ALL 79.955008
AMD 362.980675
ANG 1.790365
AOA 917.99981
ARS 1510.007398
AUD 1.403322
AWG 1.8025
AZN 1.70071
BAM 1.703666
BBD 2.01385
BDT 122.787991
BGN 1.683441
BHD 0.376916
BIF 3008.101045
BMD 1
BND 1.275784
BOB 10.173389
BRL 5.125501
BSD 0.999826
BTN 95.870627
BWP 13.559233
BYN 3.039547
BYR 19600
BZD 2.010976
CAD 1.399185
CDF 2310.999789
CHF 0.82431
CLF 0.024323
CLP 960.41986
CNY 6.70755
CNH 6.697625
COP 3168.93
CRC 447.299652
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.05007
CZK 21.177976
DJF 178.04878
DKK 6.511105
DOP 59.224739
DZD 133.738083
EGP 52.1279
ERN 15
ETB 160.975011
EUR 0.87096
FJD 2.215902
FKP 0.749304
GBP 0.74815
GEL 2.603821
GGP 0.749304
GHS 11.508761
GIP 0.749304
GMD 73.501407
GNF 8775.00026
GTQ 7.628953
GYD 209.155963
HKD 7.845025
HNL 26.920262
HRK 6.563203
HTG 130.679443
HUF 315.661025
IDR 17752
ILS 3.02645
IMP 0.749304
INR 95.78015
IQD 1310.5
IRR 1374599.999738
ISK 121.420082
JEP 0.749304
JMD 157.787456
JOD 0.709013
JPY 157.190501
KES 129.60389
KGS 87.449912
KHR 4052.999861
KMF 427.999984
KPW 900.000318
KRW 1381.760111
KWD 0.30859
KYD 0.833275
KZT 445.391986
LAK 22375.000375
LBP 89549.999586
LKR 331.62892
LRD 174.513126
LSL 16.239951
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345046
MAD 9.523996
MDL 17.553136
MGA 4390.000013
MKD 53.593439
MMK 2099.69268
MNT 3599.361607
MOP 8.079878
MRU 40.04999
MUR 47.570343
MVR 15.449771
MWK 1736.999698
MXN 17.14813
MYR 4.082015
MZN 63.909536
NAD 16.240391
NGN 1332.090477
NIO 36.670231
NOK 9.416225
NPR 153.391986
NZD 1.74641
OMR 0.3845
PAB 0.99983
PEN 3.374503
PGK 4.445002
PHP 62.690982
PKR 277.174995
PLN 3.79332
PYG 5914.634146
QAR 3.644991
RON 4.582898
RSD 102.237989
RUB 84.499996
RWF 1471
SAR 3.713396
SBD 8.000512
SCR 14.786135
SDG 601.503419
SEK 9.80629
SGD 1.27587
SHP 0.747524
SLE 24.650427
SLL 20969.491881
SOS 571.00023
SRD 37.746502
STD 20697.981008
STN 21.6
SVC 8.749129
SYP 13002.000254
SZL 16.315014
THB 33.278499
TJS 9.223821
TMT 3.51
TND 2.912497
TOP 2.40776
TRY 48.784465
TTD 6.788328
TWD 31.812497
TZS 2651.607986
UAH 44.680662
UGX 3929.459623
UYU 40.200524
UZS 11825.000017
VES 847.4851
VND 26005
VUV 118.29149
WST 2.754822
XAF 571.312333
XAG 0.014998
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802003
XDR 0.707052
XOF 571.312333
XPF 104.000105
YER 236.55041
ZAR 16.23662
ZMK 9001.1947
ZMW 19.622822
ZWL 321.999592
SSP 5664.022588
MXV 1.944118
  • MDAX

    73.5700

    31521.69

    +0.23%

  • Euro STOXX 50

    -23.5300

    6299.37

    -0.37%

  • SDAX

    109.8800

    18337.21

    +0.6%

  • TecDAX

    4.5400

    4000.89

    +0.11%

  • Goldpreis

    34.9000

    4434.6

    +0.79%

  • DAX

    -98.6300

    25618.08

    -0.39%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1485

    +0.04%

Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes / Foto: © AFP

Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes

Das Aussetzen der Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun nach einer Intervention von Präsident Donald Trump hat weltweit empörte Reaktionen ausgelöst - und der US-Nationalmannschaft nichts genützt. Das Team der WM-Gastgeber-Nation verlor trotz des Einsatzes seines Top-Torschützen Balogun in der Nacht zum Dienstag mit 1:4 gegen Belgien und schied damit aus dem Turnier aus. Der Weltfußballverband Fifa hatte seine Entscheidung zuvor noch verteidigt.

Textgröße:

Balogun blieb am Montagabend (Ortszeit) beim Achtelfinale in Seattle genauso wie sein gesamtes Team hinter den Erwartungen der Fans zurück. Schließlich erlitten die USA eine deutliche Niederlage, so dass für sie wie auch zuvor für die Co-WM-Gastgeber Kanada und Mexiko das Turnier endete. In der Nachspielzeit wurde Balogun ausgewechselt. Mit drei Turniertreffern war der 25 Jahre alte Spieler der AS Monaco bester WM-Torschütze seiner Mannschaft gewesen.

Am vergangenen Mittwoch war Balogun im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina nach einem Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers Tarik Muharemovic des Feldes verwiesen worden. Eine rote Karte zieht nach den Regeln der Fifa automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich, ein Einspruch dagegen ist nicht möglich.

Die Fifa setzte Baloguns Spielsperre jedoch am Sonntag völlig überraschend für ein Jahr zur Bewährung aus. Danach stellte sich heraus, dass Trump zuvor bei Fifa-Chef Gianni Infantino wegen der Roten Karte angerufen hatte - nach eigenen Angaben bat der im Fußball nicht bewanderte US-Präsident dabei um eine "Überprüfung" der Sperre. Trump und Infantino gelten als enge Vertraute.

Der beispiellose Vorgang hatte bei Fußball-Fachleuten und Fans weltweit Unverständnis und Empörung ausgelöst. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Bernd Neuendorf, forderte Aufklärung wegen des Eindrucks, "dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat". Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) schloss sich dieser Forderung an.

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp kritisierte das Vorgehen der Fifa als "verrückt"; das Aussetzen von Baloguns Rot-Sperre stelle "alles infrage". In Online-Netzwerken kursierten millionenfach mit KI hergestellte Fotos und Videos, welche die politische Einflussnahme des US-Präsidenten spöttisch kommentierten.

So ging ein KI-Video viral, das Balogun zeigt, der vom Schiedsrichter einen Platzverweis bekommt - und daraufhin eine Karte mit Trumps Konterfei zückt. "Nein Bro, ich habe die Trump-Karte, ich gewinne", sagt der US-Stürmer darin zu der Schiedsrichter-Entscheidung.

Für Kritik sorgte nicht nur die Fifa-Entscheidung an sich, sondern auch, wie der Weltverband dabei vorging. Der belgische Fußballverband warf der Fifa vor, ihm keinerlei Informationen zu ihrer Entscheidung gegeben zu haben. Während einer Verbandssitzung zur Vorbereitung des Spiels habe die Fifa einen Tagesordnungspunkt zu gesperrten Spielern kommentarlos von der Tagesordnung genommen, obwohl dieser Punkt in allen bisherigen Sitzungen zum Standard gehört habe, kritisierte der belgische Verband.

Der Fifa-Disziplinarausschuss veröffentlichte am Montagabend vor der Partie Belgien gegen die USA eine Erklärung zum Fall Balogun mit 18 Punkten. Darin erläuterte das Gremium, die Entscheidung für die Aussetzung der Rot-Sperre sei "unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände rund um den Vorfall und aller verfügbaren Beweise" gefällt worden. Welche besonderen Umstände gemeint sein könnten, ließ die Fifa in ihrer Erklärung unbeantwortet.

Für Belgien nahm der Skandal letztlich ein gutes Ende. Der belgische Kapitän Youri Tielemans sagte nach dem Sieg über die USA laut Sport-Informations-Dienst (SID): "Wir haben uns gesagt, dass wir unsere Antwort auf dem Platz geben müssen. Genau das haben wir heute getan." Nach dem Sieg gegen die USA stehen die roten Teufel nun im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Gegner wird am Freitag in Los Angeles Spanien sein.

Der belgische Nationaltrainer Rudi Garcia trägt Balogun jedenfalls nichts nach. Er wisse es wirklich zu schätzen, dass der US-Stürmer nach dem Spiel zu ihm gekommen sei, um mit ihm zu reden, sagte Garcia. "Es ist nicht seine Schuld, ihm muss man keine Vorwürfe machen, und das habe ich ihm auch gesagt."

D.Johnson--TFWP