The Fort Worth Press - Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

USD -
AED 3.672504
AFN 64.503991
ALL 81.277337
AMD 374.792985
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1368.812858
AUD 1.393704
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.661047
BBD 2.017495
BDT 123.155973
BGN 1.668102
BHD 0.377935
BIF 2978.470423
BMD 1
BND 1.274789
BOB 6.921738
BRL 4.980804
BSD 1.001741
BTN 92.955964
BWP 13.440061
BYN 2.845131
BYR 19600
BZD 2.014608
CAD 1.37785
CDF 2310.000362
CHF 0.781647
CLF 0.022275
CLP 888.623721
CNY 6.81775
CNH 6.81664
COP 3612.042974
CRC 456.834685
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.647289
CZK 20.634504
DJF 178.377001
DKK 6.352304
DOP 60.053505
DZD 132.66041
EGP 51.884156
ERN 15
ETB 156.407066
EUR 0.849404
FJD 2.218304
FKP 0.737751
GBP 0.739426
GEL 2.703861
GGP 0.737751
GHS 11.068835
GIP 0.737751
GMD 73.503851
GNF 8788.483587
GTQ 7.660623
GYD 209.571532
HKD 7.83905
HNL 26.615143
HRK 6.404704
HTG 131.173298
HUF 307.310388
IDR 17140.35
ILS 2.95979
IMP 0.737751
INR 92.603504
IQD 1312.242558
IRR 1321500.000352
ISK 122.070386
JEP 0.737751
JMD 158.376152
JOD 0.70904
JPY 158.630385
KES 129.103801
KGS 87.450384
KHR 4006.964202
KMF 418.00035
KPW 900.016021
KRW 1467.030383
KWD 0.30836
KYD 0.83477
KZT 469.692981
LAK 22100.301499
LBP 89702.068028
LKR 316.633403
LRD 184.313559
LSL 16.418192
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.334027
MAD 9.242091
MDL 17.219415
MGA 4154.741178
MKD 52.350418
MMK 2100.011828
MNT 3575.508238
MOP 8.080173
MRU 40.038218
MUR 46.290378
MVR 15.460378
MWK 1736.973969
MXN 17.311104
MYR 3.952504
MZN 63.955039
NAD 16.418192
NGN 1342.480377
NIO 36.859315
NOK 9.368704
NPR 148.729882
NZD 1.700392
OMR 0.384504
PAB 1.001741
PEN 3.446261
PGK 4.342435
PHP 59.564038
PKR 279.298569
PLN 3.59435
PYG 6381.587329
QAR 3.65196
RON 4.330404
RSD 99.664529
RUB 76.231517
RWF 1463.671493
SAR 3.751456
SBD 8.035647
SCR 15.058814
SDG 601.000339
SEK 9.164404
SGD 1.270104
SHP 0.746601
SLE 24.625038
SLL 20969.496166
SOS 572.508387
SRD 37.706038
STD 20697.981008
STN 20.807678
SVC 8.764703
SYP 110.597048
SZL 16.413436
THB 32.023038
TJS 9.446006
TMT 3.505
TND 2.907215
TOP 2.40776
TRY 44.827504
TTD 6.803686
TWD 31.480367
TZS 2599.430974
UAH 44.099112
UGX 3709.711665
UYU 39.848826
UZS 12155.930188
VES 479.657038
VND 26335
VUV 117.475878
WST 2.715253
XAF 557.099665
XAG 0.012375
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.805342
XDR 0.692853
XOF 557.099665
XPF 101.286679
YER 238.603589
ZAR 16.316204
ZMK 9001.203584
ZMW 19.057285
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    124.4300

    6057.71

    +2.05%

  • TecDAX

    112.4600

    3765.52

    +2.99%

  • SDAX

    290.5200

    18268.79

    +1.59%

  • Goldpreis

    71.3000

    4879.6

    +1.46%

  • MDAX

    1013.7500

    31952.1

    +3.17%

  • DAX

    547.7700

    24702.24

    +2.22%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1767

    -0.14%

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert. Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden. Zuvor hatten die Füchse Berlin im ersten Halbfinale den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) geschlagen.

Textgröße:

Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (15.45 Uhr/ARD) zum Duell gegen Meister Berlin - der Traum vom ersten Pokalsieg lebt. Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeterwerfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.

Der SCM wiederum, der eigentlich in Liga, Pokal und Champions League den großen Wurf geplant hatte, gab den ersten der drei gewünschten Titel aus der Hand. Anders als Berlin, das zuvor gegen Lemgo zwar ebenfalls Nerven bewies, schlussendlich aber cool blieb, fand der SCM nie zu gewohnter Stärke. Der vierte Pokaltriumph muss warten.

Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert suchten auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden vergebens nach Lücken im Defensivbollwerk des BHC. "Ich möchte mehr Bewegung, unser Thema ist die Offensive", sagte Wiegert beim Stand von 5:7 (20.). Die erste Führung folgte wenig später (11:10/29.), doch der BHC blieb dran.

"Mega geil", sagte BHC-Profi Johannes Wasielewski in der Pause bei Dyn: "Wir haben ein viel besseres emotionales Level, wir nehmen die Zuschauer besser mit als Magdeburg."

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Bergischen unter dem Jubel ihrer Fans dem Favoriten das Leben richtig schwer. Als beim 17:18 (50.) immer noch ein Rückstand auf dem Videowürfel stand, appellierte Wiegert in einer Auszeit an sein Team: "Jungs, wir wussten genau, was hier passiert. Dass wir in dieser Situation stehen: Wir gegen alle, darin sind wir fantastisch", sagte der 44-Jährige: "Mit Kopf bitte, Ruhe rein!"

Nach einem Ballverlust hatte der SCM mit dem letzten Angriff die Chance auf den Lucky Punch, doch dieser blieb aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, wo BHC-Torhüter Rudeck früh den vierten (!) Siebenmeter der Magdeburger parierte. Magdeburg aber kam zurück.

Bei den Berlinern hatte zuvor Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten mit 18 Paraden auf die Siegerstraße geholfen. Vorne überzeugte neben Welthandballer Mathias Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze.

Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung. Zwar war Berlin zur Halbzeit auf vier Tore davongezogen. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. "Lemgo ist viel schöner als Berlin", sang fast die gesamte Halle, ehe Gidsel und Co. in der Crunchtime ernst machten. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.

"Das fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte Gidsel in der ARD: "Das war ein harter Kampf, ein typisches Halbfinale. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der nicht alles geklappt hat. Lemgo hat es unheimlich schwer für uns gemacht."

W.Knight--TFWP